Li-ION-Akku aus Scanner

Have a question or want to show off your project? Post it! No Registration Necessary.  Now with pictures!

Threaded View
Moin,

ich habe hier einen Metrologic-Barcode-Scanner (Blutooth), der nicht mehr
läuft.
Der LI-ION-Akku ist tot, aber leider lag der Scanner schon länger rum, so
das ich nicht sagen kann, ob der Akku der Verursacher ist oder nur durch
liegen gestorben ist.
Am (3,7V)-Akku befindet sich eine Mikroplatine, davon gehen 3 Litzen zur
Hauptplatine.
Das Anlegen von 3,7V an die Akkuplatine bringt leider nix, aber ich habe
auch keine Ahnung, wofür die Platine am Akku da ist.

Ein neuer Akku kostet über 30 Euronen,
http://www.metrologic-shop.de/HON-46-46870/artikeldetails.html also würde
ich das bei einem defektem Gerät eher nicht investieren, wenn der Scanner
defekt ist.

Was hat die Elektronik am Akku zu sagen und wie kann ich das ganze testen?



bis die tage
   jochen

--
PS: bitte melden Sie sich, wenn Sie diese Nachricht NICHT erhalten haben!

Re: Li-ION-Akku aus Scanner

Am 07.03.2012 23:37, schrieb Jochen Wilberding:


Fuel Gauge! Und wenn die sagt, dass der Akku defekt ist, läuft so gar
nichts mehr. Auf der Platine ist doch sicher etwas siliziumhaltiges, was
steht denn da drauf? Und welche Bauform haben die Chips?


Gruß Dieter

Re: Li-ION-Akku aus Scanner

Dieter Wiedmann schrieb:


hmmm, so was habe ich befürchtet.


hier ist mal ein Foto; ich kann nix auf den Chips erkennen.
www.wilberding.de/bilder/bild.jpg

wenns dir hilft...


bis die tage
   jochen

--
PS: bitte melden Sie sich, wenn Sie diese Nachricht NICHT erhalten haben!

Re: Li-ION-Akku aus Scanner

Am 08.03.2012 02:57, schrieb Jochen Wilberding:


Naja, hättest ja den Chips mal einen Schnaps ausgeben können, zur Reinigung.

Sieht aber ganz nach einem reinen Battery-Protector aus, mit
zusätzlichem NTC zur Temperaturüberwachung. Wenn du also anstelle des
Akkus das Labornetzteil anschließt, dann sollte die Kiste eigentlich
funktionieren. Da sie es nicht tut...



Ich hab kein defektes Blauzahnzeug.


Gruß Dieter

Re: Li-ION-Akku aus Scanner

Dieter Wiedmann schrieb:

Auf dem Hühnerfutter steht: KC 3H4 (der größere) und G2JM
oder so ähnlich; selbst mit Lupe nicht so genau zu erkennen.



bis die tage
   jochen

--
PS: bitte melden Sie sich, wenn Sie diese Nachricht NICHT erhalten haben!

Re: Li-ION-Akku aus Scanner

Hallo Jochen,

So sehe ich das auch.


Woher Dieter dieses nimmt, bleibt mir ein Rätsel.


Das eine wird das IC z7ur Überladungssicherung sein und das andere ist
üblicherweise ein MOSFET. Ferner als F1 eine Sicherung, die man mal
prüfen könnte und Dick neben der Platine eine zusätzliche
Temperatursicherung. Mit ein bischen Glück kann man tiefentladene Zellen
vorsichtig wieder über 2,7 V bringen und dann wider ganz normal laden.
Allerdings darf man dann nicht mehr erwarten, dass die Kapazität an
einen Neuakku heranreicht. Zum LED-Lampen basteln reichts aber meist
noch lange :-)

Marte

Re: Li-ION-Akku aus Scanner

Marte Schwarz schrieb:


nee, es geht nicht drum, den Akku weiterzuverwenden. Wichtig wäre nur, die
Funktionalität des Gerätes sicherzustellen, bevor für 35 Euro ein neuer
Akku angeschafft wird.


bis die tage
   jochen

--
PS: bitte melden Sie sich, wenn Sie diese Nachricht NICHT erhalten haben!

Re: Li-ION-Akku aus Scanner


Möglicherweise "RT" zwischen U1 und U2?

Enrik

Site Timeline