Renault Werbespot - Page 2

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Re: Renault Werbespot

Am Wed, 1 Jun 2011 00:22:45 +0200 schrieb Volker Gringmuth:


Erstaunlich wie wenig von der im Vorposting enthaltenen Ironie beim Leser
ankommt ;-)

Lutz


--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
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Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

Re: Renault Werbespot

Volker Gringmuth schrieb:

Scheint doch alles erlaubt. Hier wird doch von vielen auch der
angeblich schlechte Wirkungsgrad von Kernkraftwerken kritisiert.
Das schrammt dann schon ziemlich nah an meiner Witzrechnung vorbei.

--
mfg Rolf Bombach

Re: Renault Werbespot

Am 31.05.2011 22:33 schrieb Rolf Bombach:

Es ist aber schon erstaunlich, das die Anti-Atomkraftbewegung
ausgerechnet den allergrößten Atomreaktor im Sonnensystem als Symbol
gewählt hat. Aber der ist eben weit weg. Also wiedermal eine NIMBY-Bewegung.


Kristian

--
Support the ban of Dihydrogen Monoxide
www.dhmo.org

Re: Renault Werbespot

Am 01.06.2011 10:38, schrieb Kristian Neitsch:


Da existiert offensichtlich ein Informationsdefizit. Was die
Sonnenbewohner zu ihrem Glück machen, geht uns nix an. Wir sind nicht
für deren Glück verantwortlich.
Aber, wenn das AKW "nebenan" "hochgeht", muß ich die Konsequenzen
tragen. Die, die immer behaupten sie trügen die Verantwortung sind die,
die an AKWs sich eine goldene Nase verdienen aber die Konsequenzen einer
Havarie in der Regel anderen überlassen!

Jetzt dürften doch wohl sämtliche Klarheiten ausgeräumt sein! ;-)
--
mfg hdw

Re: Renault Werbespot

Horst-D.Winzler schrieb:


Du musst auch die Konsequenzen der CO2 Einträge tragen, ebenso die
Konsequenzen der veränderten Luftströmungen. Vielleicht werden wir es
noch erleben, dass man Windkraft wegen massiver negativer Auswirkungen
auf das Ökosystem abstellt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass derart massive Eingriffe ohne
Wirkung bleiben.


Man könnte den AKW Betreibern Kosten oder Rückstellungen auferlegen, du
würdest es über einen höheren Strompreis finanzieren, bze. auch über
teurere Produkte.

Das System, so wie es ist, zwingt die AKW Betreiber nicht zu extrem
hohen Rücklagen oder teuren Versicherungen, die die Unternehmen
letztlich als zusätzliche Gewinne verbuchen können, wenn nichts
geschieht, aber vermutlich trotzdem nicht reichen wenn es schief geht.


Tja, wir zahlen es, so oder so.
Die derzeitge Lösung sichert uns günstige Strompreise.

Harald


Re: Renault Werbespot

Am 01.06.2011, 15:49 Uhr, schrieb Harald Hengel <raldo-nospam@freenet.de=

Nicht im internationalen Vergleich. Da geh=F6ren die dt. Strompreise sch=
on  =

heute zu den h=F6chsten weltweit.

Ralf

Re: Renault Werbespot

Am 01.06.2011 15:49, schrieb Harald Hengel:

Was hat denn eine AKW-Havarie mit CO2 zu tun?


Wieso das denn? Wind ist doch sowieso da.


Du meinst das Aufstellen von "Spargelstangen" beeinflußt das Wetter
nachteilig?


Was nützt den Arbeitern der doppelte Lohn, wenn sie nur noch kurze Zeit
zu leben haben?
Früher kämpfte der Kriegsherr in den vordersten Linien. Was glaubst d,
wie die Manager entscheiden würden, wenn man von ihnen das Selbe
erwarten würde und sie das auch tun müßten?

BTW Wir bezahlen in Deutschland ohnehin schon den höchsten Strompreis.


Da hast du leider, leider nur zu recht.


Zahlen werden wir so oder so.
Kurios, wenn man bedenkt das die Herren des Stromes anfangs gar keine
AKWs wollten und erst durch die hohen Subventionen des Staates gar nicht
anders konnten als sich ins Atomstromgeschäft zu stürzen.
--
mfg hdw

Re: Renault Werbespot

Horst-D.Winzler schrieb:


Ja, das ist so und ich finde genau diesen Aspekt richtig. Die Kernenergie
ist eine sehr faire und demokratische Technik, sie trägt das Risiko
zum Profiteur, dem Stromkonsumenten. Klar, man mag sowas nicht, die
Alternativen sind dann eben die Ölkatastrophen in der Karibik usw.

Zehntausende von Umwelttoten in Südchina, nicht zuletzt wegen der
schlechten Kraftwerke dort. Indios werden in Peru erschossen, da
sie kein Platz für Kupferbergwerke machen wollen. Der aus China
importierte Kohlestrom wird dann hier als ach so saubere Fotovoltaik
begeistert gekauft da hoch subventioniert. Sankt Florian...


Wer verdient da schon eine goldene Nase. Bankenbonzen kenn ich, aber
Atombonzen? Das hält sich doch im Rahmen. Keine Ahnung, was DE mit
dem Strompreis verbockt, in CH führen die gekauften AKW zu tiefen
Strompreisen, von denen alle profitieren. Naja, natürlich nicht das
Ausland, das unseren Strom teuer einkauft ;-). Da bei einer Havarie alle
betroffen sind, ist eine Versicherung eh nicht sinnvoll. Da
müssen dann alle zahlen, haben auch vorher alle dran verdient.

Ich wundere mich auch darüber, wie viele Leute in absolute Panik
ob der Idee verfallen, dass sie mal 50km weiter ziehen müssten.
Wegen der Jobsituation musste ich das eh schon öfter machen. In
Grossstädten ist es nicht unüblich, dass bis zu einem Drittel
der Einwohner in einem Jahr umzieht. Würde nebendran ein Flug-
platz eröffnet, würde ich und wohl auch die meisten andern auch
wegziehen.

--
mfg Rolf Bombach

Re: Renault Werbespot

Am 01.06.2011 23:46, schrieb Rolf Bombach:

Oder anders ausgedrückt, die Folgen einer AKW-Havarie sind weitgehend
demokratisch denn radioaktiven Teilchen kennen keine menschlichen
Hierarchien.
Deshalb würde eine Ansiedelung der Verantwortlichen in AKW-Nähe eine
vertrauensbildende Maßname. Vorteilhaft wären die dann doch wohl sehr
kurzen Entscheidungsstränge. Ich meine damit nicht, das die ihre
Angehörigen wg. internen Kenntnissen eher aus der Gefahrenzone bringen
könnten. Im Gegenteil, die Anwesenheit der nahen Verwandten würde sehr
zur Glaubwürdigkeit beitragen.

Die Alternative AKWs versus Ölkatastrophe ist doch sehr nonchalant. Die
Zeitschrift hobby sah in den 1950ern Atomkraft bereits als Antrieb in
Flugzeugen und Autos. Und der, der es sehr eilig hatte, schnallte sich
einen Rucksackhubschrauber um.

Ein damaliger Zeichner sah bereits eine fernsteuerbare
Erziehungsmaßnahme. Die Lausbuben bekamen einen Tornister umgeschnallt
der unten einen Teppichklopfer herausragen hatte. Immer wenn die Buben
sich nicht anständig benahmen betätigte die beaufsichtigende Mutter die
Fernbedienung des "Hosoklopf" und der Lausebub bekam einen gehörige Tracht.
Wie wir inzwischen wissen, gibt es die beaufsichtigende Mutter nur noch
selten. Die müssen inzwischen sehen, das sie das nötige Geld für Miete
etc heranschaffen müssen und die damaligen Lausbuben würden wg. Mangels
an Spielkameraden heute vor FS oder Computer sitzen. Und im Übrigen hat
die Staatsgewalt die damalige Tracht Prügel verboten.



Wenn die ihre AKWs mit der gleichen Sorgfalt bauen, wie sie ihre Dämme
und Kohlekraftwerke, dürfte das Schadenspotential aber gleich um
Potenzen vergrößert sein.


Da spricht du eine durchaus brisante Thematik an. Denn es sieht ganz
danach aus, das von Bodenschätzen immer nur eine hauchdünne Oberschicht
in diesen Ländern extrem provitiert. während für die Mehrzahl der
Einwohner der Bodenreichtum Fluch bedeutet.
So gesehen, kannst du von Glück sprechen, das die Schweiz so arm an
Bodenschätzen ist. ;-)


Gut gemeint, schlecht gelaufen.
So ist das, wenn es bei den Entscheidungsträgern am nötigen
Hintergrundwissen mangelt. Ist heutzutage aber offenbar die Regel?


Alos, damals hatten RWE Manager arge Problem die Gehaltshöhe ihre Chefs
Harry Roels plausibel zu erklären.


Wir in de haben inzwischen die höchsten Strompreise in Europa. Da die
meißten AKWs inzwischen abgeschrieben sind, sind sie quasi eine Geldpresse.
Für Folgen wie Endlager wird dann Steuerzahler herangezogen. Das diese
Aufteilung bei Verbrauchern nicht gerade populär ist, dürfte
nachvollziehbar sein.


Ich erinnere mich, das die Tschernobyl-Wolke vor der französischen
Grenze "Par Ordre Du Mufti" halt zu machen hatte. Der hohen Politik ist
halt nichts unmöglich.


Ja Teile Europas haben ihre politischen Probleme immer mal wieder durch
Auswanderungswellen lösen können. Allerdings sieben die klassischen
Einwanderungsländer ihre potentiellen Neubürger inzwischen sehr nach dem
was für sie zweckmäßig ist, aus.
Allerdings mit dem Pass Milliardär sollte es keine Probleme geben. Nur,
wer hat schon immer eine Milliarde auf dem Konto?
Soviel Geld macht zwar nicht glücklich, dürfte aber vieles sehr
erleichtern. Also auch das Wegziehen.
Damit dürfte auch der Verdacht naheliegen, warum ehemalig
AKW-Verantwortliche wie Harry Roels in kurzer soviel abgreifen wollen.

BTW ich kenne immer mehr, die gerne Deutschland den Rücke kehren würden.
Allerdings ist inzwischen wieder eine Rückwanderungswelle zu
verzeichnen. Es handelt sich um alte, kranke Rentner und Pensionäre.
Also Deutschland hat schon was.

--
mfg hdw

Re: Renault Werbespot

Horst-D.Winzler schrieb:

Europaweit fordern allein die Verkehrsabgase 100'000 Menschenleben pro
Jahr. Das schaffst du auch mit einem Dutzend Supergaus nicht. Nur
interessiert das niemanden, da DE ohne Automobil nicht überlebensfähig
wäre, ohne Strom offenbar schon.

Folgen einer AKW-Havarie rotten nicht gleich eine Nation aus, obwohl
manchmal der Verdacht aufkommt, die Grünen hätten das gern. Lieber
tot, dafür recht gehabt. In der Schweiz gab es schon zwei Kernschmelz-
unfälle. Personen oder Umwelt wurden nicht verstrahlt. Insgesamt
wurden drei Reaktoren rückgebaut. Die Menge Sondermüll war um
Grössenordnungen geringer als befürchtet. Offenbar konnte auch alles
aus laufenden Mitteln bezahlt werden, keine "Milliarden". Zwei
der Reaktorgebäude werden heute als Bürogebäude genutzt. Einer der
Reaktorforscher, er müsste jetzt um die 90 sein, ist weit und breit
der einzige, der ein Elektroauto fährt, BTW.

Daher sollten diese Länder nicht nur Energie, sondern auch Rohstoffe
sparen. Es ist doch ein Unding, das PV etwa 50x mehr Kupfer braucht
als ein Generator-Grosskraftwerk.


Jaja, Statistik am Einzelfall. Du kannst also die Gehälter von Banken-
und Versicherungschefs plausibel erklären? Telekomiker, Sportler usw.?
Das ist die Umverteilung von unten nach oben, das System ist krank,
das hat mit Stromerzeugung nicht viel zu tun.


Politisches Versagen. Dass die Bevölkerung jetzt mit Selbstkastrierung
reagiert, unterstreicht das Problem doch nur noch. In den 50ern kam die
SPD auf den Atomtrip, gratis-Strom für Arbeiter und Bauern. Das Risiko
war bekannt und daher hat man zur Verbesserung des Nutzen/Risikos die
Milliarden in die Entwicklung gesteckt. Gerade durch den jetzt sehr
billigen Strom aus den älteren Werken dürfte der geldwerte Nutzen
wesentlich grösser ausfallen.
In CH ist es Sache der Kraftwerksbetreiber, für die Endlagerung und den
Rückbau entsprechende Fonds einzurichten, auch für die Endlagerforschung
müssen sie bezahlen (gute Geldquelle für uns).
Dies ist politisch abgestützt, der Endlagernachweis wurde vor Jahren
erbracht. Klar, jetzt gibt es noch ein Standord-Hickhack, jedoch ist da
die Bevölkerung mit eingebunden.
Leicht wird das sicher nicht, da es chic ist, gegen alles vorzugehen.
Gegen "Atom", gegen Wasserkraftausbau, gegen Fotovoltaik und gegen
Windanlagen. Und vorallem gegen Hochspannungleitungen...
Allerdings alles gesittet. Die Castortransporte, die gelegentlich
ein paar meter vor meinem Bürofenster durchrollen, nehme ich gar
nicht mehr war, das interessiert niemanden.


Klar, alle wollen möglichst viel profitieren, mit möglichst wenig
Eigenleistung. Und das bei Vollkasko und absolut ohne Risiko.

--
mfg Rolf Bombach

Re: Renault Werbespot

Am 02.06.2011 17:40, schrieb Rolf Bombach:

Aber immerhin besteht kaum Gefahr, das Verkehrsunfälle große Gebiete
unbewohnbar machen.

In DE wurde jahrzehntelang eine extensive Eigenheimpolitik getrieben.
Ein bessere Subventionspolitik hätte sich die Automobilindustrie nicht
wünschen können.
Prinzipielle sind die damals gebauten Eigenheime durchweg
Sanierungsfälle. Dürfte sich über Bevölkerungspolitik sowie Arbeitsmarkt
von selbst, also systemkonform, lösen.


Diese Eigenschaft unbedingt Recht zu behalten, ist nicht auf Die Grünen
beschränkt. Die Formel, sowas sei menschlich, halte ich mehr
verschleiernd als erklärend.


Und das bei den doch so pingeligen Schweizern?
Nach Lesens folgenden Artikels bin ich von meiner Vermutung, die
Schweizer_AKW_Havarie sei volksentscheidlich abgesegnet gewesen, abgewichen.
http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/geschichte/-41-Jahren-Kernschmelze-in-Schweizer-Reaktor/story/10879035



Mein Bild von der Schweiz ist damit wieder OK. ;-)


Nun, wir sind in DE. Da muß mit anderen Quantitäten und Qualitäten
gerechnet werden. Das war auch schon zu Kaiser Wilhelms II Zeiten so.
Und danach kam der Gröfatz. Nu ja, lassen wir den geschichtsträchtigen
Rückblick. Ich würde also für deine unausgesprochen Vermutung, es werde
alles nicht so teuer werden, meine Hand nicht in irgendein Feuer legen
wollen.



Wir haben was Besseres. Schau dir mal Kalkar an. Son teueren
Freizeitpark habt ihr nicht. ;-)


Das könnte durchaus so sein. BTW wir haben noch große Cu Reserven liegen
aber als Kabel in der Erde.


Hier greift das Prinzip einer sich selbst abschottenden
gesellschaftlichen Gruppe die sich über den Terminus "angemessen"
gegenseitig ihre Gehälter aufschaukelt.
Es könnte ja mal darüber nachgedacht werden, das Prinzip der
Entlöhnungs-Konkurrenz der unteren Gesellschaftsschicht nach "oben" zu
befördern. Heißt, nicht mehr der Aufsichtsrat darf selbstherrlich über
die Vorstandsentlöhnung entscheiden sondern der, der bei gleicher
Qualifikation aber geringerer Forderung die Arbeit erledigen will,
bekommt den Zuschlag. Alles Andere wäre dann Veruntreung. ;-)


Drohte früher das System zu kollabieren, wurden Eroberungskriege
angezettelt. Göring hatte mW 1939 auf einer Tagung der obersten
Kommandeure zugegeben, das DE einen Krieg führen müsse oder
Staatsbankrott erklären müsse.


Siehs mal so, die Bürger mißtrauen der Großtechnologie immer mehr. Sie
müssen um den Lebensstandard auch nur zu halten, immer mehr bezahlen.
Und der Politik ist ohnehin nicht mehr zu trauen. Das ist eine Gruppe
von Selbstdarstellern deren Weißsagungen durch die Wirklichkeit immer
schneller als Träumerei entlarvt wird. Zumal die Zwangssitzplätze in
diesem Theater immer teuerer werden.




Nach der ersten Energiekrise wollte Shell wissen, wie es denn um die
Energieversorgung in DE wirklich bestellt sei. Die Studie ergab daß das
  damals vorhandene Energiepotential größer sei, als bei Ausbau der
damals geplanten aber nie gebauten AKWs, gewesen sei. Die Politik hatte
also eindeutig gelogen.


Unsere "Oberste Heeresleitung" in Politik und Wirtschaft/Banken üben
doch Vorbildfunktion aus.
Meine Oma sagte das drastischer. Sie sprach davon, das der Fisch
beginnt, am Kopf zu stinken.

--
mfg hdw

Re: Renault Werbespot

Horst-D.Winzler schrieb:

Es geht nicht um Unfälle, sondern um Schadgase und Feinstaub und
deren Folge wie Sommersmog. Das betrifft riesige Gebiete in und um
Städte. Und es betrifft alle, auch solch die nie auf die Strasse
raus gehen. Würde man Gefährdungsmassstäbe wie bei der Kernenergie
anlegen, wären grosse Teile Europas unbewohnbar. Klar, geht nicht,
der Verkehr würde den Leuten folgen...

Kann man in CH nicht sagen. Hier nehmen vorallem die Arbeitsplätze
in den Städten rasant zu, ohne dass entsprechender Wohnraum entsteht.
Warum alle Versicherungen, Banken usw., also Institutionen welche für
delokalisierte Büros speziell geeignet sind, alle Arbeitsplätze nach
Zürich City haben wollen, ist schleierhaft. Protzomanie nehm ich mal
an. Ohne Pendeln geht es also gar nicht mehr. Der Ausbau des S-Bahn-
netzes hat dann den PKW-Verkehr nochmals deutlich erhöht, da ja
jetzt erst recht für die Familie ein Verkehssystem vorhanden ist...


Ich dachte, der Kalkar-Brüter wäre nie in Betrieb gewesen.

...

Hier entsteht eher der Eindruck, als gehe es den Leuten zu gut. Sieht
man auch an den Abstimmungen, da geht einiges durch, was ihnen Nachteile
und nur Banken usw Vorteile bringt.


Das sagt mir jetzt nichts, kann ich nicht beurteilen.
Hier wurde das Kernkraftwerk Kaiseraugst vom Volk verhindert. Das wird
jetzt als grosser Triumph gefeiert. Das de facto andessen Stelle 2
Kernkraftwerke in FR geleast wurden, wird nicht erwähnt.

--
mfg Rolf Bombach

Re: Renault Werbespot

Am 05.06.2011 21:50, schrieb Rolf Bombach:

Die Liste läßt sich beliebig fortsetzen. zB der Asbestabrieb von Bremsen
usw dürfte aus der Umwelt noch nicht verschwunden sein. In Werkstätten
wurden Bremsen, Kupplungen mit der Luftpistole ausgeblasen.
Und erst die unverbrannten Bestandteile des Kraftstoffs. Läßt sich mit
der Nase gut erschnüffeln wenn zB an einem klaren kalten Wintertag
morgens das "erste" Auto an einem vorbeifährt.

BTW in der Schweiz war Tetraethylblei als Treibstoffzusatz bis 1927
verboten. Selbige Begründung wie sie später zum endgültigen Verbot führte.

Die kleine Auswahl obiger Beispiel zeigt uns doch nur, das uns frühere
Lösungen für Probleme heute schaden. Also, den Teufel mit dem Beelzebub
vergleichen zu wollen und hier eine Wahlmöglichkeit zu sehen, ist eines
Technikers unwürdig. Etwas Pathos für Wissenschaftler und Techniker darf
ruhig mal sein, finde ich. ;-)

Die Losung kann also nur lauten, die vorhandenen riesigen Summen Geldes
für sinnvolle Entwicklungen einzusetzen und von dem Glauben wegzukommen
Geld macht Geld und das schnell.


Prozomanie ist irgendwie überzeugend. Na ja, einen Vorteil für die
Angestellten gibt es schon, sie können in der Mittagszeit schnell
Einkaufen gehen. Wenns denn noch Geschäfte gibt, die sich die Miete
leisten können. Ist ja auch nicht mehr so selbstverständlich.

Haben nicht die Bürger Zürichs eindeutig dafür votiert den
Individualverkehr vor die Stadt zu verbannen?

Laß mich raten, du wohnst im Umland?


Der SNR-300 ist nie in Betrieb gegangen. Allerdings soll die
Betriebsfeuerwehr es mal geschafft haben, einen Natriumbrand des
Kühlkreislaufs mit Wasser löschen zu wollen.


Und genau das ist der Punkt. Würde es so sein, das alle gleierchermaßen
an einer zB Überlandleitung profitieren würden, wäre auch der Widerstand
gegen solche Baumaßnahmen bei Weitem nicht so hoch. Aber wenn die
Einkommensscher, präziser die Umverteilung von unten nach oben weiter so
rasant zunimmt, können wir seht interessanten Zeiten entgegensehen.
--
mfg hdw

Re: Renault Werbespot


[...]


Da haette ich gerne aus sicherer Entfernung zugeschaut.

Wir haben unsere Na-Niederdrucklampen immer in einem Eimer zerschlagen und
aus sicherer Entfernung mit Wasser aus dem Schlauch "gekuehlt".
Das gab jedes mal ein kleines Privatfeuerwerk.

Rudi


--
  /    Rudi Horlacher - Am Pfarrgarten 42 - 73540 Heubach    /  
 /__                                                        /__
   /              pvs@flupp.org                               /
  /                                                          /    
 \/          Der Berg ruft: ................                \/  


Re: Renault Werbespot

Horst-D.Winzler schrieb:

Die Geschichte von TEL in CH ist lang und traurig. Lange war das Verbot
dann verboten...


Möglich ist hier alles, irgendwelche Auswirkungen konnte ich noch
nicht beobachten.

Ich wohne oder arbeite nicht in Zürich, weder Stadt noch Kanton.
Ich wohne und arbeite ungefähr 40'000 km weiter östlich von
Zürich. In 10km Umreis von mir befinden sich mein Arbeitsplatz
sowie ca. 4 Kernreaktoren, Tendenz rasch sinkend.


Ah, eben. Ich meinte Reaktoren, die in Betrieb waren. Der Rückbau
ging zwar lange, brauchte aber sehr wenig Personal.

 > Allerdings soll die
 > Betriebsfeuerwehr es mal geschafft haben, einen Natriumbrand des
 > Kühlkreislaufs mit Wasser löschen zu wollen.

Wir hätten das nicht nur versucht, sondern auch getan. Wir hatten
da einen geeichten Pyromanen in der Feuerwehr, dessen Hauptspass
und -Arbeit die Demonstration der Gefährlichkeit von Natrium war.
Wir haben einige Fässer Flüssig-Na umgefüllt, völlig problemlos, BTW.


Ich hatte genau auf das Gegenteil hingewiesen. Hier stimmen die Leute
schnell mal für was ab, was ihnen z.B. finanzielle Nachteile bringt,
zugunsten weniger. Die denken, es besteht das Restrisiko, dass auch
sie mal Milliardär werden könnten.

--
mfg Rolf Bombach

Re: Renault Werbespot



Rolf Bombach schrieb:


die Mehrdeutigkeit von Polarkoordinaten hat schon was. ;-)
Allerdings gelten die 40'000 km Umfang nur für den Äquator und nicht für
den Breitengrad von Zürich.

Bye


Re: Renault Werbespot

Lutz Schulze schrieb:


Gibt es irgendwo enrst zu nehmende Angaben welche Energiemengen
zurückgewonnen werden können.
Ich halte Rekuperation beim Pkw für eher lächerlich.
Beim starken Bremsungen kann die anfallende Energie nicht aufgenommen
werden, bei vernünftiger Fahrweise fällt kaum Bremsenergie an.
Wie weit arbeiten U-Bahnen heute eigentlich mit Rekuperation, die haben
nicht das Problem in einen Akku mit beschränkte Aufnahmemöglichkeit
speisen zu müssen.

Harald


Re: Renault Werbespot

Harald Hengel schrieb:


http://www.gdi-adi.ch/fileadmin/content/pool/dokumente/de/081030
_Fahrbare_Kraftwerke.pdf

Siegfried


Re: Renault Werbespot

Siegfried Schmidt schrieb:

<http://www.gdi-adi.ch/fileadmin/content/pool/dokumente/de/081030_Fahrbare_Kraftwerke.pdf


Abbremsen eines 500t-Zuges von 40 auf 0 km/h -> 8kWh
Abbremsen eines 500t-Zuges von 200 auf 160 km/h -> 77kWh
<---------------------------

Hier muss die Energie nicht in einem Akku mitgeschleppt werden.
Das Rückspeisen in den Fahrdraht ist etwas einfacher.
Aber ich sagte ja, lächerlich wenug.
Immerhin sind 500 Tonnen im Einatz, die auch noch sehr selten gebremst
werden müssen.
Wieviel 1000kw hat die betreffende Lok?

Interessant wäre auch eine angeb über eine normale Zugfahrt, Verbrauch
in kwh und Rückspeisung in kwh.

Aber wir reden hier vom Auto, wo hat es den Fahrdraht in welchen
nennenswerte Energiemengen zurückgespeist werden können.

Harald


Re: Renault Werbespot

Harald Hengel schrieb:


Das Gewicht spielt hier doch keine Rolle.


Eine 423er als Langzug wiegt über 400 Tonnen und muss alle 3km anhalten.


Steht doch 2 Seiten vorher: im Flachland: 15..35%

Das ist immerhin soviel dass sich der Aufwand lohnt.


Solang das Auto nicht gerade frisch geladen einen endlosen Berg
hinunterfährt ist im Accu für die Energiemenge immer Platz. Auch die
Bremsleistung ist gleichermassen beschränkt.


Siegfried



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