Bis 2050 in D: 80% Wind,Solar + 20% Kohle,Gas,usw.

Hallo allerseits,
ich sah mir eben die ARD-Nachrichten ueber Internet an. Zum Energiegipfel im Bundeskanzleramt beraet
man die Schritte zum neuen Energiemix. Die Idee geht dahin:
Bis 2050 in D: 80% Wind,Solar + 20% Kohle,Gas,usw.
http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt3364.html
Das wird einigen nicht gefallen.
K.L.
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Hallo!
Karl-Ludwig Diehl wrote:

Wenn Politiker mit einer Legislaturperiode von maximal 5 Jahren und einer politischen Lebenserwartung in ihrem Amt von allerhöchstens 10-15 Jahren eine Aussage bezüglich Dingen machen, die in 40 Jahren passieren, dann ist das ungefähr so signifikant, wie wenn in China ein Sack Reis platzt.
Solange das Problem mit der Energiespeicherung nicht gelöst ist, gibt es keinen wirklichen Durchbruch auf dem Markt. Sobald es hingegen eine wirtschaftliche Lösung dafür gibt, wird es ein Selbstläufer. Bedarfssteuerung über ein intelligentes Netz sind eher eine punktuelle Interimslösung.
Marcel
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Am 16.09.2011 11:02, schrieb Marcel Müller:

Da ist was dran.

So lange man noch Energiespeicher verbrennt und gleichzeitig Windräder aus dem Wind dreht, hat man mit Sicherheit kein Energiespeicherproblem. Eher ein Managementproblem bzw. viel zu große und damit zu träge thermische Stromerzeuger. Wären sie klein und damit auch flink, würde man sie nämlich einfach abschalten und die Windräder laufen lassen. Die Energie, die diese Windräder liefern, bleibt dann in den Brennstoffen gespeichert. Mit weniger Aufwand und noch dazu effektiver geht's nicht.

Demnach müssten flinke Micro-BHKWs längst ein Selbstläufer sein. Sie machen nämlich jede Sekundärenergiespeicherung im Netz überflüssig.

Mit ASTROHS ginge schon was. http://www.astrail.de/astrohs.htm
--
Christoph Müller
http://www.astrail.de
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Hi, doch! Denn die Speichertechnologie ist "groß", solche Konzentrationen gibt das Leitungsnetz nicht her, daher ist es ein Leitungsnetzproblem... Was uns fehlt, ist ein "Pumpspeicher" geeigneter Größe, daß man davon die gesamte Region einige Tage lang betreiben könnte. Welcher Alpengletscher hinterläßt uns denn demnächst ein geeignetes Hochalpental? Das gut abdichten und als Pumpspeicher nutzen. Sowieso werden wir uns noch gewaltig ärgern, daß die Alpentäler nicht allesamt abgedämmt wurden. Denn die Alpenanrainer sind weitgehend auf das Sickerwasser aus den Kalkalpen angewiesen, ohne Gletschereis wird die Landwirtschaft leiden... Und hätten wir fast beliebige Pumpspeicherkapazitäten, sogar eine europäische Energiemobilität wäre machbar. Deutschland pumpt mittels Windenergie Bodenseewasser auf den Aletsch, und Italien baut Fiats aus Bozen-Strom :-)

Das ist doch Wunschdenken. Viele kleine Systeme binden auch viele Ressourcen, etwa die Heizmittel. Mag ja sein, daß ein 2zyl-Diesel im Keller effizienter ist als ein 100kW-Brenner, aber die Verluste durch Tankwagen und Lagertanks sind auch nicht klein.

Aber hallo, weniger Aufwand kann Dir jedes Laufwasserkraftwerk vormachen. Solange der Fluß ordendlich Wasser führt...

Machen sie nicht. Kannst es ja mal durchrechnen. Wenn irgendwo in Deinem Micro-Grid ein Energieloch wie eine Aluhütte, ein Walzwerk oder ne Messehalle steht, wie dick willst Du dann die Leitungen des Grids auslegen? Hellsehen mal außen vor, ob sich Karlheinz wirklich mit ner armdicken Kabelage auf seine Kosten anfreunden wird? Die "Sicherungen" für sein Häuschen werden auch nicht billig. Winters, nachts bei Windstille wäre dann die Hütte kalt, der Ofen tot und die Arbeitsplätze wandern in den Süden ab.

Schonwieder diese Ressourcenverschwendung. Warum nicht erstmal die Schiene auf Vordermann bringen? Millionen Gummireifen müssen sich abreiben für den Sieg?
Wie wärs etwa mit dem Gestellgleis? Doppeltes Gleis nebeneinander UND übereinander, als eine ewiglange Gitterbrücke. Würde das Gleisbett ersetzen, wäre relativ leicht schalldicht zu verkleiden und an Stellen wie bei St.Goar gegen Steinschlag zu schützen. Zumindest einige Schnellstrecken könnte man so relativ preiswert für hohes Tempo fitmachen und zugleich die Kapazität verdoppeln. Endlich Bummelzüge und Fernschnellzüge auf derselben Strecke...
--
mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm wrote:

Davon sind wir meilenweit entfernt. Ich bezweifle dass hinreichende Wassermengen auf dem Europäischen Festland überhaupt existieren, um wirklich alle Ballungszentren wenige Tage auszuhalten. Ich meine selbst bei einem optimalen Netz müssten die Speicher ja auch die Flachländer im Norden komplett mit durchfüttern. Ich denke es besteht Konsens, dass das anlegen zusätzlicher, künstlicher Gebirge keine Option ist.

:-)
Der Wirkungsgrad beim Pumpspeicher ist allerdings auch nicht so der Brüller. Gut, wen der Wind/Solarstrom sowieso da ist, ist das ein Stück weit Banane.

Da ist ein PAL-Feld drum.

Das Gegenteil ist der Fall. Speziell, wenn man für die kleinen Anlagen die gleichen Sicherheits- und Schadstoffmaßstäbe setzt (und zwar pro kWh und nicht absolut), wird die Sache schnell unökonomisch und möglicherweise sogar unökologisch.

Das kommt on top. Dann müssen Schlacke verfahren, Filter getauscht, Wartungen und Kontrollmessungen durchgeführt werden etc.

Du meist jetzt aber nicht die Bahn, oder? Die ist so ziemlich das unpraktischste Verkehrsmittel, was es gibt. Außer bei Stadtmitte zu Stadtmitte Verbindungen, wo es seine Vorteile sehr gut ausspielen kann, ist es eher ein Klotz am Bein. Die Punkt zu Punkt Verbindungszeiten sind sowohl für den Gütertransport als auch für den Personentransport zu schlecht. Also wenn ich von der Kleinheimerstraße in X, wo die Fabrik steht zur Moltzbacherstraße in Y will, dann kostet die Nutzung der Bahn mindestens 2-mal umladen/umsteigen. Das ist sowohl in Zeit als auch in Kosten als auch im Aufwand für die Bereitstellung der Gummiradinfrastruktur an beiden Endpunkten schlecht.
Früher, in dünn besiedelten Gebieten, wo es darum ging, große Strecken zurückzulegen, war das mal interessant. Aber jetzt, wo Europa fast vollflächig genutzt wird und vor allem schon zugeteert ist, sieht das anders aus.

Das Thema Schallschutz solltest du nicht unterschätzen, wenn die Gleise höher liegen.

Haben wir schon. Nur hat man die Schnelltrassen neben dran gebaut. Und das Blöde ist, dass immer noch niemand die Waren im Bahnhof braucht und immer noch niemand dort wohnt. So etwas Blödes aber auch!
Wenn wir im Verkehr etwas erreichen wollen, müssen wir an den Durchsatz pro Straße ran. Also Kolonnen, die mit vernachlässigbarem Abstand fahren (Windschatten). Des weiteren müsste man den garantierten, wandernden Platz auf einer großen Straße buchen können, wie einen Sitzplatz im Zug, so dass es kaum noch Staus gibt. Die Stau-Autos stehen dann auf dem Ausgangsparkplatz und fahren erst los, wenn sie einen Platz bekommen haben, der auch an ihr Ziel führt. Sie kommen dadurch keine Sekunde später an, nur verstopfen sie nicht die Straßen für den Querverkehr, der eigentlich gar nicht betroffen ist.
Des weiteren müsste man an eine Entflechtung bei Ressourcentransporten ran. Also für Eine Ressource (auch Abeitnehmer) die von A nach B fährt sollte nicht langfristig und regelmäßig eine äquivalente Ressource von B nach A transportiert werden. Derlei Handel müsste einfach wirtschaftlich attraktiv sein. Dummerweise erfordert das eine Transparenz in der Bewertung der Ressourcen, die kein Lieferant oder Händler will.
Kurzum, es bleibt alles beim Traumdenken und es geht weiter wie bisher.
Marcel
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Am 16.09.2011 14:20, schrieb Marcel Müller:

Wir haben trotzdem genug Energiespeicher, um das hin zu kriegen. Muss ja nicht Wasser sein. Können auch Brennstoffe sein. Die sind auch nur Energiespeicher. Genauso, wie Wasser im Speichersee auch. Kann man jederzeit Strom draus machen.

Sowas kenne ich von meiner Heizung gar nicht. Die läuft mit Gas und sie produziert auch Strom.

Dafür gibt's den Railtaxi-Vorschlag: http://www.astrail.de/railtaxibilder.htm

Per Railtaxi bis zu 7,2 Fahrzeuge pro Sekunde und Richtung. Auf der Straße sinds grade mal 0,5.
--
Servus
Christoph Müller
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Hallo,
Christoph Müller wrote:

das Prinzip passt, aber die Schienen und die zugehörigen Fahrzeuge sind dazu überhaupt nicht notwendig. Das gleiche sollte sich mit normalen, per Software gesteuerten PKWs auch erreichen lassen, und das mit einem Bruchteil an Aufwand und wesentlich besseren Integrations- und Übergangsszenarien.
Marcel
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Hi, aber eben nicht sonderlich energieeffizient. All die Reibung der vielen Gummiteile....dazu der Luftwiderstand, das ewige StoppnGo, die Vielzahl an Nebenaggregaten wie Heizung, Lüftung, Licht...wenn Du das nachrechnest, kommst Du schnell auf albtraumhafte Verschwendung. Eisenrollräder dagegen könnten auf glatten Schienen sehr schnell laufen. Es muß kein Transrapid sein, guck Dir die Franzosen an. Die trauen sich was...wäre das TGV-System flächendeckend, man würde wohl lieber von Köln nach Basel über Paris fahren. Ginge schneller...und der Bordkaffee ist auch trinkbar. Dagegen zapft Mitropa ein Rostschutzmittel...
Und die Energie könnte sehr sparsam eben aus Wind gedeckt werden. Jedenfalls zum Gutteil. Reisen in der Sturmsaison würden sich wieder lohnen :-) dagegen windstille Abende irgendwo in der Provinz, wo der Zug auf Wind wartet :-) alternativ legen die Fahrgäste zusammen und kaufen Atomstrom zu...
--
mfg,
gUnther
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Am 16.09.2011 20:12, schrieb gUnther nanonüm:

stimmt.
bei 130 km/h dominiert der Luftwiderstand.

Und dabei ist damit der Blick noch nicht mal auf das Wesentliche gerichtet.
Wesentliche Dinge sind: Speicherlose Einbindung sämtlicher Energieträger. Abwärmenutzung Verwendung stationärer Stromerzeuger, die auf die Energieträger spezialisiert sind. Das spart die heute üblichen 50% Verluste im Rahmen der Treibstoffherstellung. Waggonähnliches Windschattenfahren spart ebenfalls rund 50% Antriebsenergie.

Auf zweidimensionalen Systemen kann man sehr deutlich schneller fahren. Geschwindigkeit ist also kein gutes Kriterium, mit dem man Rad-Schiene begründen könnte.

Deshalb enthält das Astrail-Konzept ja auch ASTROHS. Also ein automatisches bidirektionales Stromhandelssystem für alle. Nicht speicherbare Energieformen - also die saubersten - werden damit grundsätzlich bevorzugt. http://www.astrail.de/Uebersicht.pdf
--
Servus
Christoph Müller
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Am 17.09.2011 10:39, schrieb Christoph Müller:

Seit Jahren überforderst du damit die alles entscheidenden BWL-Deppen.
Du mußt endlich irgendwas mit "CONTROLLING" in den _Vordergrund_ schieben, das ist der Triggerbegriff für sie ;->
GL
--
Sprachverwirrung des Guten und Bösen: dieses Zeichen gebe ich
euch als Zeichen des Staates. Wahrlich, den Willen zum Tode
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Hi, naja, teilweise. Viele "Kleinigkeiten" sind da einfach übersehen. Keilriemen, Gummilager, Motorlager, Reifen...

Nee, die Sicherheit und die "zwangsläufige" Spurführung sind wichtig. Selbstfahrer sind Unfallsucher. Wäre ich Kaiser von Deutschland, ich täte unter vielen Autobahnen einen 4-spurigen Eisenbahntunnel anlegen. Ubahn en gros...naja, vielleicht zwei zweispurige Tunnels....die Fläche ist staatlich, der Bau also schnell realisierbar. Anwohner hat das nicht zu kümmern :-)
--
mfg,
gUnther
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Am 17.09.2011 13:15, schrieb gUnther nanonüm:

Gerade diese "zwangsläufige" Spurführung wird jedoch mit zunehmenden Geschwindigkeiten immer problematischer. Ist die Führung nicht wirklich präzise "bolzengrade", dann werden die seitlichen Beschleunigungskräfte enorm, so dass es auch schnell zur Entgleisung kommen kann. Spätestens dann ist Schluss mit lustig. Vorher kommt es allerdings noch zu massivem Verschleiß an Schienen und Radkränzen. Ist auch nicht grade billig. Fährt man auf einem zweidimensionalen System, sind diese Probleme eher bedeutungslos. Mehr als die Reibkraft hergibt, werden die seitlichen Kräfte nicht. Deshalb werden Geschwindigkeitsrekorde auch auf ausgetrockneten Salzseen gefahren und nicht auf Schienen.

Sie müssen Steuern zahlen. Mit U-Bahn überall werden die Steuerzahler schnell überfordert sein.
--
Servus
Christoph Müller
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Am 16.09.2011 19:09, schrieb Marcel Müller:

Schon mal überlegt, wieso man im Wilden Westen Eisenbahnen zur Besiedelung gebaut hat? Hätte man mit Pferdekutschen doch auch erledigen können! Oder?
Rad-Schiene hat schon seine Vorteile. Die gelten auch heute noch.
Wenig Platzbedarf Geringe Rollreibung Arbeitet in Kundennähe (Flugzeug nicht, Hochgeschwindigkeitszug auch nicht) Leicht elektrisch zu versorgen Eindimensionales System -> keine Schleudergefahr Schubbetrieb möglich -> man kann mit langen Verbänden fahren ...
Leider denkt kaum noch jemand über die Vorteile von Rad-Schiene nach. Und wenn doch, dann gerne im Zusammenhang mit Hochgeschwindigkeit. Das Auto kann aber auch schneller fahren als die Bahn. Rekord für Landfahrzeuge irgendwas um 1000 km/h. Rekord für Schienenfahrzeuge: nur halb so schnell. Also kann die Geschwindigkeit kein systemspezifischer Vorteil sein, des es auszubauen gilt.
--
Servus
Christoph Müller
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Bei Deinem "keine Schleudergefahr" musste ich sofort an all die Lokomotiven denken, usw. die von den Gleisen gesprungen sind.
Von S- und Hochbahnen kenne ich aus Diskussionen den Hinweis, dass Zuege manchmal in Kurven aus dem Gleis gehen. In Hamburg sah ich in einer Kurve eine seitliche Zusatzschiene. Als Erklaerung wurde mir genannt, dass Zuege, die in Kurven aus dem Gleis springen, so weniger zu Schaden kommen. Of- fensichtlich soll eine solche Notfuehrung mehr Sicherheit bringen.
K.L.
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Am 16.09.2011 22:05, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

Reifenplatzer und Schlaglöcher gibt's auf der Straße genauso.

Hat geometrische Gründe kombiniert mit FESTEN Fahrzeugverbund. Bleibt ein Zug in einer Kurve stehe und fährt wieder an, dann ergibt sich im Kräfteverlauf eine starke Komponente ins Innere der Kurve. Dazu noch Kurvenüberhöhung - da hebt's dann schnell mal den einen oder anderen Waggon aus den Gleisen und der reißt dann seine Nachbarn gleich mit.
Per Railtaxi wäre das nicht möglich, weil es damit keine mechanischen Zugkräfte gibt. Jedes Fahrzeug hat seinen eigenen Antrieb. Der Abstand der Fahrzeuge zueinander wird elektronisch eingeregelt.
Schubbetrieb wäre natürlich denkbar. Doch auch dieser soll in Grenzen gehalten werden, was per Car-to-Car-Kommunikation voraussichtlich gut zu handhaben ist. Dann ergäbe sich eine Kraftkomponente Richtung Außen. Die Kurvenüberhöhung sorgt für entsprechende Gegenkräfte, so dass in diesem Fall nicht so leicht was passiert.
--
Servus
Christoph Müller
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Hi, das ist dem billigen Gleisbett, der Überlastung und dem mangelhaft gepflegten rollenden Material geschuldet.

Genau, springt der Waggon aus seiner Schiene, "führt" die Notschiene den Radkranz weiter, bis das Ganze hält. Sonst könnte der Waggon umkippen und den ganzen Zug mitreißen. Vermutlich ist der Kurvenradius dort zu gering oder die Züge müssen dort gelegentlich nothalten. Beim Wiederanfahren besonders langer Frachtzüge mit nur einer Zuglok vorn kann ein hinten bremsender/blockierender Schwerlastwaggon einen leichten Mittelteil des Zuges wie ein Gummiband von den Schienen heben. Deshalb etwa wird wenn irgend möglich "langsam gefahren" anstatt gehalten. Denn Rollreibung bedeutet immerhin lose Bremsen. Auch das ein Zeichen der deutlichen Überlastung der Schiene.
--
mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm wrote:

Frueher kam das haeufiger mal vor, dass eine Achse an einem Gueterwagen brach, seit das kaum noch vorkommt, landet sowas auch in der Presse, wenn dabei nix weiter passiert. Aus diesem Grund hat man an Stellen, die besonders empfindlich sind (z.B. auf Bruecken oder wenn direkt neben den Gleisen tragende Elemente anderer Bauwerke stehen), Fangschienen installiert.

Anhalten ist nirgends gefaehrlich, dank Fahren im Raumabstand. Bei geringen Kurvenradien gibt es manchmal Fuehrungsschienen an der Innenschiene, die die Achsen durch die Kurve fuehren und damit den Verschleis an der Aussenschiene verringern (nach dem gleichen Prinzip arbeiten die Radlenker in Weichen, weil beim nicht beweglichen Herzstueck eine Luecke in der Fuehrungskante ist). Der Hauptunterschied zwischen Fang- und Fuehrungsschienen ist der Abstand von der Fahrschiene.

Das ist Unsinn. Mit den hierzulande ueblichen Kurvenradien, Wagenlaengen und Zugkraeften liegen die dadurch maximal entstehenden Seitenkraefte nicht ueber den beim normalen Befahren auftretenden Fliehkraeften (es gibt aber Beispiele aus Amiland, wo bei halbem Radius und zehnfacher Zugkraft leichte Wagen nach innen gekippt sind)
Gruss, Matthias Dingeldein
--
"Warum soll ich mich stundenlang mit jemand abgeben, der mich ankotzt?
Ich meine, von Usenet mal abgesehen?"
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Christoph Müller schrieb:

Wenn du als Vergleichsbasis modifizierte Serienfahrzeuge nimmst, weil etwas anders bahnseitig nicht für Rekorde eingesetzt wird, sieht es etwas anders aus.
Siegfrie
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Am 16.09.2011 23:02, schrieb Siegfried Schmidt:

Dann liegt man etwa gleichauf.
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Hi, das ist Quatsch. Es gibt "Radfahrzeuge" mit Düsenantrieb, die mal die Schallmauer angeknackst haben. Das ging aber auch mit "Raketenschlitten" auf Schienen (Ami-Versuche zum Schleudersitz..). Nur baut kein Mensch so lange Schienen, daß man damit offizielle Rennstreckenvorgaben erreicht. Salzseen dagegen gibts nicht zur freien Verlege... Übrigens kann soein Rekord-"Auto" fast garnicht mehr lenken. Wo ist da der Schienennachteil?
--
mfg,
gUnther
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