Das Solar Valley in Dezhou, China

Uwe Hercksen wrote:


Das soll aber inklusive der Bergwerke deutlich weniger Belastung sein als bei Kohlekraftwerken:
http://physics.isu.edu/radinf/np-risk.htm
Zitat "Mining uranium to fuel nuclear power plants leaves "mill tailings", the residues from chemical processing of the ore, which lead to radon exposures to the public. However, these effects are grossly over-compensated by the fact that mining uranium out of the ground reduces future radon exposures. By comparison, coal burning leaves ashes that increase future radon exposures. The all-inclusive estimates of radon effects are that one nuclear power plant operating for one year will eventually avert a few hundred deaths, while an equivalent coal burning plant will eventually cause 30 deaths".
Dann dies hier:
http://www.bund-nrw.de/fileadmin/bundgruppen/bcmslvnrw/PDF_Dateien/Themen_und_Projekte/Energie_und_Klima/Kohlekraftwerke/BUNDhintergrund_Radioaktivitaet_aus_Kohlekraftwerken_11_2008.pdf
Ab Seite 3 wird es interessant. Es ist nicht so dass alles in den Filtern haengenbleibt. Was in den Filtern verbleibt ist darueberhinaus z.T. radioaktiver Sondermuell und es wird hie und da sogar erwogen daraus Brennstoff fuer AKW zu gewinnen.
--
Gruesse, Joerg

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begin quoting, Joerg schrieb:
http://www.bund-nrw.de/fileadmin/bundgruppen/bcmslvnrw/PDF_Dateien/Themen_und_Projekte/Energie_und_Klima/Kohlekraftwerke/BUNDhintergrund_Radioaktivitaet_aus_Kohlekraftwerken_11_2008.pdf

Na, da sind doch die in der Kohle enthaltenen Gesamtaktivitäten (von denen bur ein kleiner Teil freigesetzt wird) angegeben. Dann vergleiche doch mal mit den KKW-Emissionen, dann siehst Du doch selbst, daß Du wieder dummes Zeug geschrieben hast.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Joerg schrieb:

Hallo,
wenn das ausgebeutete Uranvorkommen tief genug liegt würde das natürlich austretende Radon schon zerfallen bevor es die Oberfläche erreicht hat. Wenn man dort allerdings ein Bergwerk mit der nötigen Bewetterung anlegt sorgt man dafür das austretendes Radon schnell mit der Abluft aus dem Bergwerk entkommt. Von einer vollständigen Ausbeutung allen dort vorhandenen Urans kann ja keine Rede sein, also bleibt da noch sehr viel Uran übrig das weiterhin Radon freisetzen kann das dann aber durch die Schächte und Stollen besser an die Oberfläche gelangt. Wenn man die Kohle in der Erde lässt würde ja auch das Radon über die Zeit freigesetzt, das Verbrennen der Kohle ändert an der Entstehung des Radons nichts. Übrigens gibt es in den USA Gegenden wo schon seit Jahrzehnten unterirdische Kohlevorkommen vor sich hin brennen, das Radon kann dabei natürlich ebenso aus der Asche entweichen. Man hat sogar eine Stadt deswegen als unbewohnbar aufgegeben wegen der entweichenden Abgase. Das Feuer dauerhaft zu löschen hat man nicht geschafft.
Bye
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http://en.wikipedia.org/wiki/Bernard_Cohen_ (physicist)
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begin quoting, Uwe Hercksen schrieb:

Radon 222 hat eine relativ kurze Lebensdauer. Wenn es es nicht in ziemlich kurzer Zeit (Tage) schafft, von seinbem Entstehungsort aus in die freie Atmosphäre vorzudringen, ist es bereits wieder zerfallen, bevor es etwas anstellen kann. Außerdem ist Radon ziemlich schwer und tut sich damit auch nicht leicht, aus der Tiefe nach oben zu diffundieren.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Kann das jemand genauer lokalisieren? Mir war das bisher nur aus China bekannt.
K.L.
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Am 23.02.2012 14:12, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlebrand
--
mfg hdw

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Der Link ist hilfreich. Ich las z.B. zur USA:
"Viele Kohlereviere der USA sind von spontanen Kohlebrnden betroffen. Das Federal Office of Surface Mining (OSM) unterhlt eine Datenbank (AMLIS), die fr 1999 150 Brandzonen auflistet."
Uff, ein solcher Umfang der Kohlebraende war mir nicht bekannt. Ich staune.
K.L.
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http://en.wikipedia.org/wiki/Coal_seam_fire
Der Rekord für das am längsten brennende Feuer dürfte das hier sein: http://en.wikipedia.org/wiki/Burning_Mountain - ein unterirdisches Kohlenfeuer welches seit ca. 6000 Jahren brennt.
Man liest sich, Alex.
--
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Nicht nur in den USA, coal seam fires gibt es weltweit, die meisten vermutlich in China, dort oft durch wilden Kohleabbau noch massiv befördert - alleine in China brennen dadurch geschätzte 100-200 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr ab. http://en.wikipedia.org/wiki/Coal_seam_fire

Ja, Centralia, PA - man hätte es ganz am Anfang noch schaffen können, aber nachdem sowas ein Weile gebrannt hat wird es extrem schwierig.
Man liest sich, Alex.
--
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Und Du meinst, die gasfoermigen radioaktiven Spaltprodukte werden zu 100 % zurueckgehalten...
--
Uwe Bonnes snipped-for-privacy@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de

Institut fuer Kernphysik Schlossgartenstrasse 9 64289 Darmstadt
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Uwe Bonnes wrote:

Nein, natuerlich entweicht immer ein wenig. Nur dass es bei Kohlekraftwerken deutlich mehr sein kann.
Geniesser brasilianischer Nuesse sehen das aber alles voellig gelassen :-)
http://noumenon.roderickrussell.com/brazil-nuts-for-that-healthy-glow
--
Gruesse, Joerg

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begin quoting, Joerg schrieb:

Das Gegenteil ist wahr.
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf . K u s m i e r z wrote:

Und wo ist der wissenschaftlich fundierte Link fuer diese Behauptung?
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Gruesse, Joerg

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begin quoting, Joerg schrieb:

<http://doris.bfs.de/jspui/bitstream/urn:nbn:de:0221-201103305424/1/Parlamentsbericht2009.pdf
S. 16 ff
(Die älteren Ausgaben über diesen Link: <http://www.bfs.de/de/bfs/publikationen/berichte/umweltradioaktivitaet/pb_archiv.html .)
Rechnen kannst Du hoffentlich selbst.
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf . K u s m i e r z wrote:

<http://doris.bfs.de/jspui/bitstream/urn:nbn:de:0221-201103305424/1/Parlamentsbericht2009.pdf
<http://www.bfs.de/de/bfs/publikationen/berichte/umweltradioaktivitaet/pb_archiv.html .)
Und was steht da ueber den Vergleich zu Kohlekraftwerken drin? Nuescht ...
--
Gruesse, Joerg

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begin quoting, Joerg schrieb:

Ähm, die Daten zum Radioaktivitätsgehalt von Kohle hattest Du selbst gepostet, IIRC. Das sind Größenordnung 10 Bq/kg Uran und Folgeprodukte (variiert). Pro kWh wandern ca. 0,4 kg Kohle durch die Feuerung, und von der Radioaktivität dürften konservativ geschätzt 90 % in der Asche (wichtiges Wirtschaftsgut, Stichwort: Kraftwerksnebenprodukte - dafür gibt's einen Fachverband) und im REA-Gips hängenbleiben. Bleibt irgendwie nicht genug für Deine vollmundige Behauptung übrig, nicht?
Dieselbe stammt auch aus einer der Lügenfabriken, aus denen Du Dich so gerne bedienst: Das Märchen von der radioaktiven Versichung durch die Kohlekraftwerke wurde von der Atommafia zur Reinwaschung der Kernenergie in die Welt gesetzt. Andere Geschichten vom gleichen bösen Onkel sind dann die agrarischen Emissionen wahlweise vom Kali- und vom Phosphatdünger (der die Ursache für den hohen Poloniumgehalt der Virginia-Tabake ist, die Pflanzen akkumulieren nämlich dessen Mutternuklid Blei irgendwas), und wenn das alles nicht hilft, dann wird der Urangehalt der oberen Bodenschichten herbeigeraunt und die Staubwolken von den pflügenden Bauern.
Richtig ist daran nur, daß die Kernenergie tatsächlich nicht die einzige Quelle anthropogener Radioaktivitätsbelastung ist - die Montanindustrie trägt dazu auch bei, die Öl- und Gasförderung sehr heftig, und auch das Rauchen. Und weitere Strahlenbelastungen kommen aus dem medizinischen Röntgen (ganz schlimm: CRT) und den Flugreisen. Ändert aber nichts daran, daß KKW im Normalbetrieb mitnichten keine Radioaktivität emittieren (tun sie), und Kohlekraftwerke eben weitaus weniger.
Der übliche Äquivalentdosisbegriff ist übrigens im low dose Bereich schlicht nicht zu gebrauchen, einfach nur Müll. Die entsprechenden Nachweisrechnungen sind für die Tonne, die Epidemiologie spricht eine ganz andere Sprache, wenn man sich die Daten nicht zurechtlügt.
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf . K u s m i e r z wrote:

Deine Zahlen decken sich nicht mit denen in diesem Artikel, z.B. wird der Gehalt von Kohle als rund dreimal hoeher angegeben:
http://www.bund-nrw.de/fileadmin/bundgruppen/bcmslvnrw/PDF_Dateien/Themen_und_Projekte/Energie_und_Klima/Kohlekraftwerke/BUNDhintergrund_Radioaktivitaet_aus_Kohlekraftwerken_11_2008.pdf
[...]

Es geht im wesentlichen um die Belastung der Bevoelkerung die in der Naehe solche Kohlekraftwerke wohnt.
--
Gruesse, Joerg

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begin quoting, Joerg schrieb:

Das ist die gleiche Größenordnung. Was kommt bei dreifacher Erhöhung heraus?

<http://www.bund-nrw.de/fileadmin/bundgruppen/bcmslvnrw/PDF_Dateien/Themen_und_Projekte/Energie_und_Klima/Kohlekraftwerke/BUNDhintergrund_Radioaktivitaet_aus_Kohlekraftwerken_11_2008.pdf
Die Radioaktivitätsgehalte varriieren - sie liegen je nach Sorte in der Gegend von 5-50 Bq/kg. Würde man schlesische Kohle nehmen, wie sie von den Museumseisenbahnern für den Dampflokomotivbetrieb gerne verwendet wird (westfälische Kraftwerkskohle ist ungeeignet und wird auch nur in zu großen Stückungen angeboten, Lokomotiven brauchen feinere Körnung), läge er auch noch wesentlich höher.
Geh mal davon aus, daß ich mich mit diesem Thema etwas intensiver befaßt habe als Du.

Ja natürlich. Eben die läßt sich nicht seriös ermitteln, was schon daran liegt, daß es dafür kein vertrauenswürdiges Maß gibt. Die gängigen Dosisberechnungen sind für die Tonne, weder ist der Begriff "Dosis" für den low dose Bereich sinnvoll definiert, noch läßt sich seriös ein quantitativer Zusammenhang zwischen radioaktiven Emissionen und Personenbelastungen angeben.
(Wenn Du merkst, daß du ein totest Pferd reitest, dann steig ab. Du merkst es offenbar nicht, besser: Du willst es nicht merken...)
Gruß aus Bremen Ralf
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Am 22.02.2012 21:38, schrieb Uwe Bonnes:

In God`s Own Country werden diese radioaktiven Gase vom Großen Creator umgehend wegretuschiert. ;-)
--
mfg hdw

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