Desulphatieren von Blei(-Gel)-Ak kus "mit der Bürste" (zerlegen)?

Hallo.
Ich interessiere mich dafür, wie ein Blei-Akku bzw. auch Blei-Gel-Akku in seiner Leistung wieder zu verbessern bzw. wiederzubeleben sein könnte.
Aber weniger mit speziellen (evtl. falsch gepolten) Stromimpulsen, Hochfrequenzen usw., als mechanisch, evtl. auch chemisch.
Warum Elektronik und Chemie? Weil ein solcher Akku wohl beide Bereiche betrifft. Evtl. mehr Chemie als Elektronik, schon wegen der mechanischen herangehensweise. Nach dem mechanischen "reinigen" wäre eine erneute "Formierungsladung" bzw. das Anwenden von Desulphatisierungsprogrammen von Ladegeräten bzw. extra Geräten evtl. nicht schlecht. Unter der Annahme dass nach dem "abbürsten" der weißen Sulphat-Kristallschicht auf der Oberfläche dennoch kleinste Sulphatpartikel in den "Poren" sitzen. Falls das so dargestellt ist. Dann mögen die elektrischen Desulphatisierungstechniken tatsächlich überfordert sein, aber nach so einer "Bürstenreinigung" etwas bringen.
Unabhängig davon wie wirksam das dort gezeigte Gerät bzw. die Technik ist, hier ein Video wo man zumindest die Sulphatisierung sehen kann:
http://www.youtube.com/watch?v=p-nuDejqy7M
So ein transparenter Akku hat schon Vorteile. So wie das da aussieht, ist ja der Gedanke nicht ganz verkehrt dass ein einfaches mechanisches entfernen dieses Belags und erneuern der Säure etwas bringt. Ob man die abgelassene Flüssigkeit wieder mit den abgebürsteten Sulphatbelägen verbinden kann? Erstmal in den Mixer ;D ? Wenn man sie tatsächlich wieder in der Flüssigkeit lösen könnte, wäre ein Mixer ja gar kein so verkehrter erster Gedanke um die natürliche Lösung (wie?) zu beschleunigen. Etwas erhitzen? Nicht dass man nicht auch Ersatzsäure nehmen kann, aber Sondermüll vermeiden zu können wäre ja kein Fehler. Auch wenn man danach noch mit einem Dichteprüfer misst, ob man destilliertes Wasser oder Säure nachgeben muss.
Ich stieß beim googlen auf einen kurzen Hinweis dass jemand in Bolivien sah wie eine Autobatterie aufgesägt, die Platten wohl entnommen, abgebürstet und mit Batteriesäure gereinigt wurde. Danach wurde sie mit einem heißen Eisen wieder verschlossen. Es geht mir nicht um eine Diskussion ob sich etwas lohnt, das ist wohl Ansichtssache. Bei BleiGel-Akkus ist das finanzielle Ergebnis wohl höher als bei einer alten 08/15-Blei-Säure-Autobatterie. Dafür kann man da die Säure zuvor ablassen. Bei Blei-Gel wohl nicht. Da wäre es auch nötig nach dem öffnen das "Gel" (welche Konsistenz?) zu entfernen. Und nach der Prozedur müsste man es wieder einbringen. Wie geschieht das in der Produktion? Gießen die es wie bei Blei-Säure-Akkus? Wird es warm flüssig? "Kochen" sollte man solch ein Säuregel ja wohl auch nicht. Und einfach ersetzen ist auch nicht möglich, oder kann man es wie Batteriesäure im Kanister kaufen? Oder gibt es ein "Rezept" wie man es selbst aus Batteriesäure herstellt? Hier wäre ein mögliches Wiederherstellen aus dem Gel und dem Sulphat schon sinnvoll.
Die Frage ist, wie könnte das ganze im Detail ablaufen. Neben dem technischen Vorgang auch das rückgängig zu machende (2K-Harz, Heißkleber, evtl. auch Schrauben und Gummidichtung, das wäre jederzeit wieder zu öffnen...) abnehmen des Deckels Hat eine Batterie mit starker Sulphatierung nach dem Entfernen des Sulphates wieder höhere Leistung (Ah)? Bzw. kann auf einmal das laden möglich sein, wo das Ladegerät zuvor die Ladung verweigerte? Gibt es noch andere Faktoren als diese "weiße Verstopfung"? Wenn das Sulphat grob und nicht gelöst ist, würde es nach dem zurückfüllen der Flüssigkeit wohl der Batteriesäure fehlen. Wenn man die Batteriesäure also neu nimmt, sollte man dann nicht zumindest wieder auf einem entsprechenden Gebrauchtstand sein. Ich erwarte ja keine Nominalkapazität, und will auch nicht spekulieren. Aber schon 50% wären (für mich) kein Akkuschrott mehr. Solange man die nicht umherfährt, ist Gewicht und Platzverbrauch auch nicht sehr bedeutend. Auch wenn oft gewerblich alle x Jahre oder bei 80% ausgetauscht wird (Notstrom...).
100Ah-BG-Akkus kosten gut €250. Auch wenn man das selbst nie zahlt (z.B. schon gebraucht), bleibt es doch der Neupreis solcher Akkus.
Was Sicherheit angeht müssen wir nicht über Brille, Lüftung, Handschuhe und Kleidung die leiden darf diskutieren.
P.S.: Hier noch ein Video zur Herstellung:
http://www.youtube.com/watch?v=P7tOipB_-38
(6V) Ein Video dass den Aufbau zeigt:
http://www.youtube.com/watch?v=zQp0q4B4t44

Grüße, Tobias Claren
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Hi, solche Elektronik kann man kaufen, ist nichtmal teuer. Wäre besser, wenn das optional schon in den Akku eingebaut wäre, je näher an den Platten, desto besser.

Chemie ist schwierig, außer bei Panzerzellen.

Abgebürstet hat man dann aber auch Kapazität. Das Oxid/Sulphat fehlt zukünftig. Und Kristalle sind ansonsten unschädlich.

Ein bißchen "Turbo" bei der Spannung, aber kapazitätsmäßig eher mäßig...

Man müßte das Oxid rein darstellen und mit dem Hammer in die Platten klopfen....

Klingt wie ein Märchen. Die Platten sind wie ineinandergesteckte Kämme verzahnt, die auseinanderzuziehen zerreißt mehr Material als man übrigbehält. Mag sein, daß die zusammengekloppten Reste noch irgendeine Art Speichervermögen haben, aber "Sinn" hat das keinen. Einzige plausible Möglichkeit wäre, daß ein Akku mit "Kurzschluß" etwa durch einen Einschuß damit wieder "ladbar" wird und wenigstens die Motorelektronik befeuern kann. Wenn man den Trecker dann anschiebt....

Die Dinger werden zusammengebappt wie man Sandwiches belegt. Das Gel ist eine Kleister-Säure-Mischung, die man auf Papier streicht und beidseitig mit Bleigitter "belegt", solche Pakete werden dann aneinandergenietet/verschweißt und verpackt. Das Gel trocknet allmählich aus, da beim Laden stets ein wenig Wasser zu Knallgas wird. Der Gelakku hat aber keinen "Säurestand", stattdessen entstehen Luftblasen, die nicht leiten und Kapazität sperren. Irgendwann erreicht eine Zelle einen Punkt, wo sie kaum noch geladen wird und nurnoch Elektrolyse macht, sich also schnellstmöglich trockenbrät. Dann ist der Gelakku fertig.

Du kannst den Akku laden, dann entleeren und mit frischer Säure füllen. Der Bodenschlamm fehlt dann und die Restkapazität ist etwas flotter abrufbar. Viel Aufwand für wenig Sinn.

Gelzellen müßte man vor der Entstehung von Gasblasen "rückfeuchten". Das hab ich mal ausprobiert, eine fast kaputte Gelzelle mittels Vakkumpumpe evakuiert und dann dest.Wasser "reinsaugenlassen". Damit hatte die Batterie immerhin wieder Wasser in den Blasen. Doch der Kleister gerinnt beim Trocknen zu einer Art Gummi und ist durch kaltes Wasser schwer aufzulösen. Ein weiterer Versuch ging mit einer solchen Batterie und tagelangem Auskochen, um das Quellen zu unterstützen. Damit gelang eine Reaktivierung von vielleicht 10%. Vielleicht, mit Glück und viel Geduld wäre noch mehr rauszuholen, allein die dabei zu verschwendende Energie ist lächerlich. Was sich aber "lohnen kann" ist eine vielgenutzte Gelzelle mit etwas Wasser zu befüllen, was dann einen Teil des Wasserverlustes ausgleicht. Bloß hat man dann eine Gelzelle mit den Nachteilen der Naßzelle :-)
--
mfg,
gUnther
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"gUnther nanonüm" schrieb im Newsbeitrag

Ich habe einen Megapulser, aber auch wenn man von einer Wirksamkeit ausgeht sind die richtigen Härtefälle (wie im Video das Sulphat zu sehen) wohl zuviel. Macht ja auch nicht viel Sinn es ein Jahr dran zu lassen. Da kann man sich wohl vom Verbrauch einen neuen kaufen. Und würde ein teures Ladegerät zu warm, stirbt es evtl. noch den Hitzetod. Da sollte man sich auch nicht drauf verlassen, dass ein CTek XS 7000 nicht überhitzt (laut Anleitung regelt es zuvor angeblich in der Abgabeleistung herunter), das kann ich bestätigen.

Warum? Ich fand nicht viel dazu. Sind das diese Platten mit den eckigen Hohlräumen? Sie sind nicht aus gepresstem Blei(oxid)pulver?
http://www.hanshehl.de/bilder/hagenbatt/hagen12.jpg
Müssten auch eine geringere Kapazität haben, es muss ja einen Grund geben warum man sonst Pulver nimmt. Würden höchstens länger halten und weniger Erschütterungsempfindlich sein. Wobei das Gel in Gel-Akkus auch vor Erschütterungen schptzt.

Deshalb komme ich später darauf sie mit der Säure (dem Gel) wieder zu verbinden (wenn möglich). Wenn das unmöglich ist, müsste neues Säuregel hergestellt werden. Batteriesäure und Siliciumoxid. => "Der Elektrolyt: Als Elektrolyt wird verdünnte Schwefelsäure (H2SO4) verwendet. Dieser wird allerdings SiO2 (Kieselsäure) beigemengt. Es entsteht dabei eine tixotrope Flüssigkeit. Diese bleibt, so lange sie in Bewegung gehalten wird, flüssig und kann so in die Batterie eingefüllt werden. Sobald die tixotrope Batteriesäure in der Batterie zur Ruhe kommt, verdickt diese zu einer gelartigen Masse, in der sich mikroskopisch feine Kanäle ausbilden in denen die Rekombination zu Wasser stattfindet" http://www.i-magazin.at/kolumnen/batterien/batterien--wartungsfrei-mit-gel-kolumne-teil-4.html

Was genau? Die Anwendung des Gerätes? Um das ging es mir nicht. Was fehlt dem Akku denn noch, wenn man das Sulphat entfernt, und frisches Gel einfüllt, ist der Akku dann nicht "wie neu" (auch wenn ich keine Nominalkapazität erwarte). Solange die Platten noch nicht wellig sind und zerbröseln, müsste es doch eine starke Verbesserung ergeben. Oder was macht den Akku außer dem Sulphat "schlecht".

klopfen.... Das Oxyd? Das ist doch nur das Bleioxid, und nur in der positiven Platte. Mir ging es um das weiße Sulphat zwischen den Platten. Dieses wieder mit der Säure (bzw. dem Gel) zu "rekombinieren" war mein Gedanke.

Hier: http://www.einfach-losfahren.de/Elektrik.htm Auf Nachfrage erhielte ich folgende Antwort: (...) unter Instandsetzen darf man natürlich nicht verstehen das der Akku nachher wieder die Nennkapazität aufweist. Aber wenn das Fahrzeug wieder Startet ist es ein Erfolg. Das Gehäuse wird rundum aufgesägt. Dann werden die Platten aufgetrennt und entnommen. Der Bleischlam entfernt und die Platten werden "abgebürstet" und gerichtet. Anschießend wird alles gut gewaschen (mit Batteriesäure versteht sich). Wenn das erfahrene Auge des Instandsetzer meint das es OK ist. Wird das ganze wieder zusammen gebaut. Also Platten zum Teil wieder verlötet und Gehäuse (Kunststoff) verschweißt (mit glühenden Eisen)(...)
Die Skizzen zum Aufbau eines Akkus zeigen zwei Plattenpaare die ineinander gesteckt werden. Aber nicht verbunden werden. Nur die einzelnen Plattenpaare (je + oder -) hängen am gemeinsamen Pol. Entweder bürstet der die mit einer flachen Bürste dazwischen aus (wie mit einer Heizkörperbürste), oder lötet sie ab und danach wieder dran. Ersteres wäre einfacher.

"Kleister" und "Papier" stimmt dann ja wohl doch nicht. Bitte nicht einfach raten :) . Evtl. sind Vliesakkus gemeint? Da wird wohl Glasfasermatte mit Säure getränkt. In den Erklärungen wird der Wasserstoff durch das Gel zum Sauerstoff befördert und dort wieder zu Wasser.

Wenn man das entstandene Sulphat nicht entfernt stimmt das wohl. Daher ist die Entfernung dieses "Drecks" ja mein Anliegen.

Der "Kleister" ist nach dem was ich fand Siliciumoxid (fälschlich in der Industrie auch "Kieselsäure" genannt). Dieser wird scheinbar nicht durch Wärme flüssig, sondern durch Bewegung. "Tixotroph" wie Ketchup. Wie oben beschrieben ( http://www.i-magazin.at/kolumnen/batterien/batterien--wartungsfrei-mit-gel-kolumne-teil-4.html ): "Der Elektrolyt: Als Elektrolyt wird verdünnte Schwefelsäure (H2SO4) verwendet. Dieser wird allerdings SiO2 (Kieselsäure) beigemengt. Es entsteht dabei eine tixotrope Flüssigkeit. Diese bleibt, so lange sie in Bewegung gehalten wird, flüssig und kann so in die Batterie eingefüllt werden. Sobald die tixotrope Batteriesäure in der Batterie zur Ruhe kommt, verdickt diese zu einer gelartigen Masse, in der sich mikroskopisch feine Kanäle ausbilden in denen die Rekombination zu Wasser stattfindet"
Ich habe testweise einen 5Ah-Blei-Gel-Rollerakku auf eine Rüttelplatte (die wo man sich sonst selbst drauf stellt) gedrückt. Als ich es umdrehte kam aber kein einziger Tropfen heraus. Ist die Frage wie lange man da rütteln müsste. Mit Hand oder Fuß aufdrücken wird unangenehm, da muss ich festzurren und mal 15min, 30min rütteln. Oder ich lasse es, und öffne erst. Dann muss ich das Gel mechanisch entfernen, wenn irgendwie möglich. "Abstreifen" beim abbürsten. Evtl. lässt es sich ja nicht durch starke Vibrationen, aber durch einen Mixer (vor dem Rückfüllen) verflüssigen.
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Tobias Claren wrote:

Ich hab mal den rest entsorgt.
Also ich würde mir da keine Hoffnung machen, das selbst zu erledigen. Das gibt nur schwarz-gelbe Finger, schicke Löcher in der Kleidung und ähnliches. Schwelfelsäure ist und bleibt eine aggressive Substanz. Auch in der Verdünnung, wie sie in Akkus vorhanden ist.Es gibt kaum eine sinnvolle Methode sulfatierte Akkus zu beleben.
Tip: Als Pfand zurückgeben und neu kaufen. Ist besser. Bleiverbindungen sind giftig.
Gruß
Manfred
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"Manfred Kuhn" schrieb im Newsbeitrag

Als Pfand müsste man aber auch neue kaufen. Da "bekommt" man keinen Cent. Beim aktuellen Bleipreis ist in einem Standardakku evtl. mehr Bleigeld als Pfandwert drin. Und das ganz ohne eine neue kaufen zu müssen. Der letzte Wert von jemand der entsorgte waren €0,50 pro Kilo Batterie (mit Plastik und Säure). Der hatte aber 91 Kilogramm entsorgt. Ich nehme an Batteriegewicht. Ich glaube der bekam €45 dafür. Nach dem Bleipreis wären 91Kg Blei aktuell €173,36 (in den letzten zwei Tagen die Tonne nochmal über €8 meine ich). Wüsste ich wie viel Prozent der Batterie Blei ist, könnte man es grob ausrechnen. Erscheint aber recht wenig was man da bekommt. Beim Juwelier gibt es für Gold 80% des Goldpreises (die Briefgold-und-Co-Abzocker versuchen es im ersten Angebot mit 20%). Nein keine eigenen Erfahrungen, gelesen und in Sendung gesehen. Warum sollte man bei Blei nicht auch 80% bekommen? Scheint auch nicht aufwändiger zu recyceln. Angeblich kippen die die ganzen Akkus in den Schmelzofen. Nur die Säure wird abgelassen (bei Gel evtl. auch das nicht) Da Blei bei 327°C schmilzt, und der Plastik verbrennt sollte reines Blei entstehen. Zusammen mit Kalk, Kohle oder was die noch reingeben wird auch das Bleioxid zu reinem blei reduziert. Ist in so einem Akku überhaupt was anderes al Blei? Die Gitter bestehen doch auch beide (+ und -) aus massivem Blei. Die Pole im inneren wohl auch. Und die Pole außen müssen auch aus nichts anderem sein. So sollte aus dem Ofen nur Blei fließen. Und auch selbst müsste man das Blei recht einfach handlicher schmelzen können. Wie viel Gewichtsprozent macht der Sauerstoff beim Bleioxid eigentlich aus? Altmetallhändler sollte es doch egal sein, ob das reines Blei oder Bleioxid ist. Eingeschmolzen wird sowieso beides zusammen. Reduziert wird auch in jedem Fall nochmal im Ofen. Wenn man also schon entsorgt, dann sollte man doch mehr für das Blei bekommen, wenn man es herausnimmt. Und im Grunde sollte es auch egal sein wie es aussieht. Also man klar erkennt dass es aus Autobatterien stammt. Man sollte doch nicht mehr bekommen, wenn man es in handliche Stücke gießt?!
Bevor ich so weit gehe, kann ich es aber auch mit Aufarbeitung versuchen. Bei Autoreifen hält das auch keiner für abwegig. Auch wenn es da privat nun wirklich nicht geht. Bei Batterien aber schon denkbar.
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Tobias Claren wrote:

Na dann viel Erfolg.
Gruß Manfred
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Tobias Claren wrote:

Die geschilderten Geräte sollte man ohnehin nur kaufen, wenn ein wirklich unabhängiger Testbericht eine Wirkung verspricht.

In einem alten Batterie-Buch wird eine "Wasserladung" beschrieben, mit der man Schäden durch Fehlbehandlung evtl. wieder rückgängig machen kann. Ohne zerlegen natürlich. (Vorübergehend dest. Wasser statt Säure einfüllen.)
Früher (auch heute?) hat man auch offene Batterien verwendet, z.B. für 110-V-Steuerspannung in Umspannwerken. Bleiplatten hingen in Glasbehältern. Die Platten konnte man so problemlos entnehmen. Ob und wie die Platten aufgefrischt wurden, weiß ich nicht.
--
Gruß Werner

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Hi, solche nennt man "Panzerzellen". Der Schlamm kann sich darin leichter absetzen...ideale Langzeitstrompseicher, meist für Alarmanlagen oder Energiereserven etwa für Telefone.
--
mfg,
gUnther
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Hallo,
genau. Wenn man eine Platte aus einem völlig entladenen Akku der obigen Bauart entnimmt, dann findet man dort nur Bleisulfat. Das reagiert nicht mit der Luft (Sauerstoff) und somit geht die Platte auch nicht kaputt. Bei einer Geladenen Platte, ob positiv oder negativ, sieht das anders aus. Hie haben wir entweder reines Blei (in Form von Bleischwamm) oder Bleidioxid. Das reine Blei ist sehr empfindlich gegen Luftsauertoff und oxidiert schnell. Damit wäre der Akku defekt.
Gruß Manfred
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gUnther nanonüm schrieb:

Nö, bei Bleiakkus mit Panzerplatten befand sich die aktive Masse in Gewebestrümpfen, wobei ein Bleidraht der Kontaktierung diente.
Bleiplatten wurden in Großoberflächenzellen eingesetzt.
Grüße,
F^2
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Hi, ömm, jauch. Ich kannte einen "Panzer-Akku" aus unserer Alarmanlage, wurde nach der dritten Renovierung der Chefetage aus einem mehrfach übertapezierten Kabuff geborgen und hat mal die allererste Alarmanlage und die große Hofklingel gefeuert. Hängende dünne Bleiplatten mit einem "Belag" in Glasaquarien, in einem Holzrahmen. War immer noch Saft drauf. Weils dranstand, wies ich dem "Panzer-Zelle" als Produkt zu :-)
--
mfg,
gUnther
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Tobias Claren wrote:

Batterie veranschaulicht: Ein großer Saal, Tisch für dreißig Personen, weiß gedeckt. Alle setzen sich, die Kellner bringen die Teller mit dem Essen rein, alle nehmen Messer und Gabel zur Hand. Damit ist die Batterie zurm Gebrauch fertig. Alle haben gegessen und lehnen sich satt zurück. Die Kellner räumen ab. Die Batterie ist leer und kann entsorgt werden.
Akku veranschaulicht: Wie oben. Nur daß nach dem Essen alle den Finger in den Hals stecken und die Teller wieder füllen. Wenn es ihnen gelingt, Tisch und Teller wieder aussehen zu lassen wie zu Anfang, ist der Akku wieder wie neu und richtig geladen. Wenn sie das über mehrere Jahre beliebig oft hinkriegen, haben wir einen nachhaltig funktionierenden Akku.
Grüße, H.
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Hi, dagegen spricht, daß Akkus Strom liefern und keine Erbsensuppe.
--
mfg,
gUnther
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