Die EnergiepreislĂŒge

Tom Schneider schrieb:


Nicht ganz. Was zĂ€hlt, ist der Wirkungsgrad bis zur Straße. Das schließt selbstverstĂ€ndlich o.g. Wirkungsgrade ein, aber auch den Wirkungsgrad des Motors (der zwar hoch, aber keineswegs 1 ist) und der KraftĂŒbertragung zum rad.

Richtig. Und es muß der Energieaufwand fĂŒr die Entsorgung der im Kraftwerk anfallenden Schadstoffe und AbfĂ€lle einbezogen werden - von der RauchgaswĂ€sche bis zur AtommĂŒllendlagerung. Alleine die letztere genannte produziert solange Atomstrom im Spiel ist ĂŒbrigens einen erbĂ€rmlich schlechten Wirkungsgrad, weil wir noch nicht einmal ein Endlager haben.

So viele Benzinkraftwerke gibts nun auch wieder nicht.
--
Erhard Schwenk

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Erhard Schwenk schrieb:

Ohne Autos mĂŒsste man erst gar kein Bezin herstellen, fĂŒr was im ĂŒbrigen auch Energie "verbraucht" wird.
MFG Matthias
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Ein typisches Elektroauto hat einen Verbrauch von 15 kWh/100km, das entspricht 1,5 Liter pro 100km. Bei 15 Tkm im Jahr also 2250 kWh pro Auto und Jahr.
Wenn man LKWs betrachten will, dann muss man das separat machen und nicht irgendwie zu Zahlen vermischen, welche man dann nicht mehr auf Plausibilität prüfen kann. Trotzdem, deine 100 kWh/100km sind auch als undurchsichtige PKW/LKW Mischung offensichtlich viel zu hoch gegriffen.

Windräder, Photovoltaik, Wasser, .... So wie halt in Zukunft der gesamte Strom in Deutschland hergestellt wird. Bei obigem Auto sind das z.B. keine 20 m2 Photovoltaikmodulfläche.
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Martin Kobil schrieb:

Ein typisches Elektroauto hat auch ein bis zwei Sitze, keinen nennenswerten Kofferraum, fĂ€ht knapp schneller als ein Motorroller und ist nicht in der Lage, ohne Ladestopp von Frankfurt nach Wiesbaden zu fahren. Nein, ein Tesla S ist kein typisches Elektroauto. Zumindest bisher noch nicht. Außerdem hast Du mir immer noch nicht plausibel gesagt, wieviel kWh fĂŒr die Verlustleistung draufgehen. Ich hab nĂ€mlich keine Photovoltaiktankstelle, und werde auch keine bekommen. Ich parke unter der Laterne.

LKW und Busse verbrauchen auch Treibstoff, dieser ist sogar derselbe wie der, den PKW verbrauchen. Nur halt infolge des Gewichts gut das fĂŒnf-bis sechsfache eines PKW. Wenn man den Gesamtenergieverbrauch ĂŒberschlagen will, der nicht mehr durch Öl abgedeckt werden soll, dann muss man das selbstverstĂ€ndlich mit einbeziehen.
Trotzdem, deine 100 kWh/100km sind auch als

Du bezweifelst meine Rechnung, ich bezweifle deine.
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Michael Wang schrieb:

Und das typische Auto fÀhrt am Tag 30 km und ist mit einer Person besetzt, ohne GepÀck.
MfG Matthias
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30 is a bissle wenig, der normale Pendler braucht weit mehr
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Matthias Schmitt schrieb:

Was ist ein normaler Pendler? Ist man erst Pendler wenn man mehr als 30 km fÀhrt?
Es wĂŒrde ja auch mal genĂŒgen wenn alle die weniger als 50 km pendeln auf Stromer umstellen, die anderen dĂŒrfen dann noch ein bisschen warten, bis die Akkus besser sind. So schnell bekommt man soviel Autos eh nicht gebaut.
MFG Matthias
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Am 03.10.10 19:22, schrieb Matthias Frank:

Ich denke viele Pendler hĂ€tten kein Problem damit, wenn man ihnen so ein Fahrzeug schenkt. Dass sie es zu ihrem Benziner, den sie fĂŒr die weiteren Strecken auch noch brauchen dazu kaufen sollen sehen sie aber vielleicht noch nicht grad so ein.
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und mit geleasten Akku sind selbst die Spritkosten noch höher
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Am 04.10.10 00:35, schrieb Matthias Schmitt:

Ob es zur Zeit eine Variante gibt, wo man sich das E-Fahrzeug schönrechnen kann weiss ich nicht. Mich wĂŒrde so ein Ding schon reizen, jedenfalls in der Art eines Teslas. Mit vielen Spielereien ;) Aber nicht zu dem Preis.
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Matthias Schmitt schrieb:

Mit den gekauften auch, nur merkst du es erst wenn das Teil nicht mehr will und du das Kostenangebot fĂŒr den Ersatzakku siehst.
Harald
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mit verfallenden Akku hÀtte ich schreiben sollen
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Patrick Kormann schrieb:

Pendler sind in aller Regel eben nicht nur Pendler, sondern Menschen mit Familie, Privatleben, FreizeitaktivitĂ€ten und und und. Und sie wĂ€hlen ihr Transportmittel ĂŒblicherweise nicht ausschließlich nach der einfachsten Aufgabe aus, sondern nach dem Gesamtbedarf.
Ein Stromer mit geeigneter Reichweite "fĂŒr Pendler" kann nur als Zweitfahrzeug funktionieren. Dann darf es ein 2-Sitzer mit wenig GepĂ€ck und Vmax0km/h sein, der aber immer noch eine wintertaugliche Heizung, Radio und sommertaugliche Klimaanlage und vernĂŒnftigen Fahrkomfort bieten muß.
Das Problem dabei sind die Kosten.
Der Verbrenner bleibt unersetzbar und damit fallen dessen Anschaffungs- und Fixkosten aus der Rechnung. Also bleiben im Wesentlichen die Ersparnisse bei den Spritkosten ĂŒbrig.
Denen steht die Anschaffung des Stromers gegenĂŒber, dessen Akku-Verschleiß und natĂŒrlich auch dessen Stromverbrauch. Eine Amortisationszeit von mehr als 5 Jahren wird dem KĂ€ufer auch nicht zu vermitteln sein, ergo darf das Ding kaum mehr als 5000 Euro Listenpreis kosten (und 1000 Euro Spritkosten im Jahr einsparen sind immerhin schon komplette 15-20 TankfĂŒllungen Ersparnis, das muß man erstmal erreichen).
So ein Fahrzeug ist aber nirgendwo in Sicht. Schon Stromverbrauch plus Akkuverschleiß toppen die Spritkosten des Verbrenners, und die Anschaffungskosten sind schlicht nach wie vor astronomisch.
--
Erhard Schwenk

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Am 04.10.10 01:35, schrieb Erhard Schwenk:

Ich hoffe du hattest nicht das GefĂŒhl ich wĂŒrde in meinem Posting was anderes behaupten.
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Am 04.10.2010 01:35, schrieb Erhard Schwenk:

Das Problem ist in meinen augen, dass ein Auto nicht unbedingt nach dem Gesamtbedarf sondern nach dem Maximalbedarf gekauft wird, nÀmlich z.b. Urlaub mit GepÀck und 4 Leuten und dann fÀhrt man diesen 1.5. to Monster, 95% des Jahres mit einer Person durch die Gegend.

Ich sag ja, wenn mal alle Zweitwgen entsprechend kleine Autos wÀren.

Richtig, das mag sich aber auch Ă€ndern ĂŒber die Zeit, dadurch dass Benzin entsprechend teurer wird aber auch dadurch dass sie gesetzliche Vorgaben Ă€ndern.

Stimmt im Moment schon noch.
MfG Matthias
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Matthias Frank schrieb:

Auch eine Wohnung und deren gesamte Ausstattung dimensioniert man ganz selbstverstĂ€ndlich fĂŒr alle Familienmitglieder und nicht nur fĂŒr diejenigen, die die meiste Zeit anwesend sind.
Ausserdem stellen Familien mit 4 und mehr Personen grade mal 10% der Haushalte und sind mit dem beispielhaften Verhalten (sofern sie es sich ĂŒberhaupt leisten können) bestenfalls ein Minderheitenproblem im Fahrzeugbestand.
Siegfried
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Siegfried Schmidt schrieb:

Was meinst du jetzt genau mit meiste Zeit? Ich dimensioniere meine Wohnung nach den Leute die da ihrer Erstwohnsitz haben.
FĂŒr andere die nur wenige mal im Jahr auftauche, zahl ich dann lieber ein Hotelzimmer (oder die zahlen es) oder schlafen im Wohnzimmer.

Noch schlimmer, d.h. 90% der Leute fahren Autos die sie sowieos von vorneherein nie ausreizen.
MfG Matthias
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Matthias Frank schrieb:

Dann kann es ja nicht per se problematisch sein, die gleichen Regeln bei der Dimensionierung des zum Haushalt gehörenden Fahrzeugs anzuwenden.

Mir kommt es weit schlimmer vor, wenn die 90% es tun wĂŒrden.
Siegfried
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On Sun, 3 Oct 2010 18:07:50 +0200, "Matthias Schmitt"

Nein, die Mehrzahl der Pendler hat eher weniger km tĂ€glich zu fahren. Aber es gibt natĂŒrlich auch welche die weiter fahren. Aber diese mĂŒssen ja fĂŒr die ersten 1 Mio Fahrzeuge nicht unbedingt die primĂ€re Zielgruppe sein.
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Am Mon, 04 Oct 2010 08:14:05 +0200 schrieb Emil Naepflein:

Die wÀren in der Tat besser bei Handwerkern, Paketdiensten, Taxis usw. aufgehoben.
FĂŒr den durchschnittlichen Privatkunden die nĂ€chsten Jahre uninteressant.
Lutz
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