Erneuerbare Energien können Strombedarf der Zukunft decken



Nur als Beispiel, weil ja gleich immer alle vor lauter Haare die Suppe nicht mehr sehen wollen.

Korrekt. Stromintensive Produktion wurde hier in der CH frĂŒher in den TĂ€lern, nahe der Wasserkraft gebaut. WĂ€re halt auch an der Zeit, diese Betriebe an die Nordsee zu zĂŒgeln.

Lastmanagement. Halte ich fĂŒr die beste Möglichkeit mit vorlĂ€ufig sehr hohem Potential. Wenn das mal weg ist, siehts dann wieder anders aus. Ich schrieb es auch schon: Hier in der CH werden Warmwasserspeicher mit billigem Nacht-Atom-Strom geheizt. Das muss wirklich nicht so bleiben. Dito KĂŒhlhĂ€user: Dann anwerfen, wenn Strom billig ist, egal ob nachts oder zu Windzeiten. Es gibt vieles mehr: Alles, was Akkuladung ist, auch WĂ€rmepumpen, diverse nicht zeitgebundene Produktion etc.

Ja dann -> weg damit! Oder eben zusĂ€tzliche Lasten anwerfen. Was spricht dagegen, z.B. genau dann Alu zu produzieren, wenn solche Spitzen ĂŒbrig sind? Ja, etwas FlexibilitĂ€t ist gefordert, aber das wird so oder so zu einem wichtigen Faktor (oder ist es schon, schliesslich werden ganze Fabriken "verlagert", bloss weil es anderswo etwas "schöner" ist).

Das ist, in der Tat, saudumm.

Eine der wichtigen Fragen!

Dann gÀbe es z.B. - statt alle MobilitÀt auf Strom umzustellen - auch noch die Möglichkeit, Dampfdruck als Antriebsenergie zu nutzen.
Aber egal: Der Blumenstrauss an Möglichkeiten ist gross. Trotzdem werden wir leider wohl auch in 50 Jahren mehr Energie fĂŒr die Diskussionen verwenden als fĂŒr die Umsetzung.
Felix
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begin quoting, Felix Holdener schrieb:

Könnten wir uns bitte auf die realistischen Beispiele beschrÀnken? Mitteleuropa: Wind und PV, sonst nix.

Da gibt es einige Probleme...

Da der Strom börsennotiert gehandelt wird, haben wir das lÀngst. Bringt nur nichts.

Eben nicht.

Ist weitgehend (Gewerbe) vorhanden und fĂŒr Privathaushalte mit den smarten ZĂ€hlern im Anmarsch - bringt aber nichts oder nur wenig.

Was dann bedeutet, daß sich die Kosten des Windstroms deutlich erhöhen, weil die Fixkosten der Anlage schließlich ĂŒber die Erlöse bezahlt werden mĂŒssen - und wenn man einen Großteil der Ernte wegwirft...

Dagegen spricht, daß das die Auslastung der Anlage stark verringert und sie damit ebenfalls unwirtschaftlich macht - bezahlt werden muß die AnlagenkapazitĂ€t, also die Nennleistung, und die gedenkt der Investor auch auszufahren, also 24/365 - allenfalls wĂ€re es denkbar, in Spitzenlastzeiten kurzzeitig zu unterbrechen, also vielleicht 5 % der KapazitĂ€t zu verscheneken, aber schon das wĂŒrde die Produktion vermutlich um 10 % oder mehr verteuern.

Schöne Worte - ökonomisch aber nicht darstellbar.

Intelligenter wĂ€re Kohle- und MĂŒllhydrierung mit solcher Überschußenergie anstatt mit der chemischen Verbrennungsenergie, also aus Windstrom Leunabenzin und Kokereigas zu erzeugen.

Deine Antwort ...?

Dampfautos? Hm...
Dann doch lieber stationĂ€re Antriebsmotoren und die Autobahnen in Cable cars umbauen, also, die Fahrzeuge haken sich in die Schleppkette ein und werden gezogen - die Reibung des Zugstrangs dĂŒrfte aber nicht so ganz klein sein, und Unfallvermeidung isz deutlich nicht-trivial.

Immer her mit durchdachten Idee.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Am 09.07.2010 11:49, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Was meinst du mit EE? Erneuerbare Energien? Davon gibt es mehrere Sorten.

weil es schlecht gemanaged ist. Ist mit den Bahngleisen ĂŒbrigens ganz Ă€hnlich. Man könnte mit dem richtigen Betriebssystem vermutlich 10 mal mehr transportieren als heute.

wĂ€re Idealzustand. Fakt ist, dass derart große Kisten betrieben werden, die man dann eben NICHT einfach abschalten kann. Kernkraft lĂ€uft meines Wissens auch bei viel Wind weiter, als ob nichts wĂ€re.

Schalt' doch einfach die Kernkraftwerke aus, so lange der Wind ordentlich blÀst.

Oder Kraftwerke, die auf die WechselfĂ€lle des Lebens auch noch sinnvoll reagieren können. Wieso sollte man den ĂŒberdimensionierte Kernkraftwerke subventionieren? Die gehören doch sowieso abgeschaltet.

Der kann in solchen Zeiten genauso gut der Verstromung von Energiespeichern unterbinden.

Rumprobieren kann man ja, solange man nicht zwingend darauf angewiesen ist, dass es dereinst auch wirtschaftlich funktionieren wird. Die Kernkraftler denken aber genau so. Sie gehen einfach davon aus, dass sich schon wer um ihre Hinterlassenschaften kĂŒmmern wird.

Mit Brennstoffzellen kommt schon etwas höher.

Habe ich schon erwĂ€hnt: SĂ€mtliche speicherbaren PrimĂ€renergieformen. Einfach NICHT verstromen, so lange genug Energie aus nicht speicherbaren Formen im Netz fließt. NatĂŒrlich setzt das eine geeignete Mischung aus Solar-, Wind- und Wasserenergie sowie diverse Biomasse usw. voraus. Damit sich diese VerhĂ€ltnisse in OPTIMALER Weise einstellen können, halte ich ein automatisches bilaterales Stromhandelssystem fĂŒr ALLE fĂŒr das beste Mittel. Damit sollte einseitigen Übertreibungen zugunsten irgendeiner Energieform am Besten begegnet werden können. Mit Subventionitis erreicht man soetwas erfahrungsgemĂ€ĂŸ nicht. Man schaue sich nur den Irrsinn mit den realen Biogasanlagen an, die nicht mal BioabfĂ€lle verarbeiten...

Deutlich effizienter wird es sein, einfach speicherbare EnergietrÀger so lang liegen zu lassen, bis sie wieder gebraucht werden.

KKW = KernKraftWerk? = KellerKraftWerk? = Kraft-KĂ€lte-WĂ€rme-Satz? = ...?

mag GENAU eine Drehzahl bei GENAU einer Leistung. Alles Andere wird mit deutlichem Effizienzeinbruch bestraft. Aus diesem Grund werden heute noch Dampfmaschinen gebaut und betrieben (Hersteller: Spillingwerke Hamburg).

DESERTEC mit Kernkraft. Öfter mal was Neues.
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Servus
Christoph MĂŒller
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:-)
Kommt die Frage hinzu, ob man wirklich 10x mehr transportieren muss. Da gibt es identische GĂŒter auf dem Weg von A nach B wie von B nach A.
Ausserdem ist es heute wegen den gĂŒnstigen Transporttarifen so, dass Ressourcen in A gewonnen, in B verarbeitet, in C veredelt, in D verkauft und in E verbraucht werden. Aber das ist schliesslich kein Naturgesetz.
Man muss bezĂŒglich E wirklich auch ĂŒberlegen, ob Verbraucher am richtigen Ort stehen oder zu den richtigen Zeiten in Betrieb sind. Historisch gesehen entstanden viele StĂ€dte dort, wo Ressourcen verfĂŒgbar sind (oder besser: waren). Umgekehrt frage ich mich manchmal auch, warum standortunabhĂ€ngige Grosskraftwerke wie AKWs nicht mitten in die StĂ€dte gebaut wurden, dort wĂ€re mit der AbwĂ€rme wesentlich mehr zu erreichen als FlĂŒsse zu wĂ€rmen oder Wolken zu erzeugen und ein Grossteil des Stroms wĂ€re auch da wo er hin muss, ganz ohne lange Leitung.
Felix
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Am 09.07.2010 17:23, schrieb Felix Holdener:

Es scheint zumindest einen Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher ProsperitÀt und Infrastruktur zu geben.
Das mit den "unsinnigen Transporten" ist ein durchaus bekanntes PhĂ€nomen. Wenn man solchen Unsinn schon macht, dann wenigstens mit möglichst wenig Umweltschaden. Das könnte per Straße-Schiene-Synergie recht gut erreicht werden.

Dass Transport besonders großen Umweltschaden mit sich bringen muss, ist auch kein Naturgesetz. WĂ€re es so, dann mĂŒssten wir sĂ€mtlich Zugtiere eliminieren. Wale, Vögel, ... Überlege mal, wie viel Masse damit und welche Distanzen bewegt wird...

Ist heute nicht anders. Nur mit dem Unterschied, dass diese Ressourcen infolge Infrastrukter an immer mehr Orten verfĂŒgbar sind.

Schlicht Angst ist der Grund.
--
Servus
Christoph MĂŒller
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Gibt es irgendeinen Grund, das Übel nicht an der Wurzel zu packen? Schon wieder nur SymptombekĂ€mpfung?

Korrekt! Die BemĂŒhungen mĂŒssen dahingehen laufen, dass ein Optimum gefunden wird - nicht ein Maximum!

Jetzt mĂŒsste man nur noch die optimale Verteilung bzw. Wege finden.

Davon gehe ich aus. Bin ab heute fĂŒr einen Angstzuschlag auf den eTarifen... ;-)
Felix
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Am 09.07.2010 17:58, schrieb Felix Holdener:

DarĂŒber habe ich auch schon viel nachgedacht, bin damit aber keinen GrĂŒnen Zweig gekommen. Macht man sozusagen Lokalmonopole, dann werden sich diese Monopolisten auch wie Monopolisten benehmen und die Preise ins Unermessliche treiben. LĂ€sst man die Nachbarschaft noch mitmachen, muss man weiter transportieren. So lange nur wenige Spieler im System sind, brauchen diese gar keine Preisabsprachen, um den Preis in gigantische Höhen treiben zu können. Erst wenn man den Kreis noch weiter zieht, kann man mit sinnvollen Preisen rechnen. Aber wie definiert man, wie groß der Kreis sein darf?
Deshalb ziehe ich mich in diesem Punkt tatsĂ€chlich nur auf die SymptombekĂ€mpfung zurĂŒck.

Richtig! Wie definiert man das Optimum?

Genau das will ich mit dem Astrail-Konzept erreichen. http://www.astrail.de/Uebersicht.pdf http://www.astrail.de/railtaxibilder.htm

Noch eins auf die Brennelementesteuer drauf!
--
Servus
Christoph MĂŒller
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Bei angemessenen Transportkosten pendelt sich das m.E. von alleine ein. Momentan sind diese einfach zu tief.

So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Und Win-Win-Situationen suchen. Da ist mir ein Beispiel in Erinnerung geblieben, als die SBB GefahrengĂŒtertransporte unter die Lupe nahmen: Siehe da, Firma X kauft in A Chemikalien und lĂ€sst sie nach B fĂŒhren, wĂ€hrend Firma Y exakt dieselbe Chemikalie in der NĂ€he von B kauft und in die NĂ€he von A fahren lĂ€sst. Nun hat die SBB keine unnötigen GefahrengĂŒter mehr auf dem Gleis (und kann ev. auf zusĂ€tzliche Sicherheitsmassnahmen verzichten) und Firma A und B sparen sich die Transporte.
Die Leute von der Alpeninitiative haben mal Ladungen von LKWs begutachtet: http://www.alpeninitiative.ch/d/Search-Medieninfos-Details.asp?id45 Ich find's unglaublich.
Felix
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Am 09.07.2010 21:57, schrieb Felix Holdener:

Wieso sollten die Transportkosten zu niedrig sein? Ich vermute mal, dass du an Umweltprobleme denkst. Was aber, wenn 90% dieser Probleme eliminiert werden? Welche Strecken gelten dann als zu lang oder welche Preise gelten dann als zu tief?

Wird ja gemacht.

GefahrgĂŒter sind nochmal eine Klasse fĂŒr sich. Da geht es nicht nur um die Transportkosten, sondern auch um das damit zusammenhĂ€ngende Risiko. Andernfalls wĂ€ren es ja keine Gefahrtransporte. Da geht es vermutlich auch um VersicherungsbeitrĂ€ge, die man sich sparen kann, wenn man entsprechende Transporte vermeidet.

Klar. Shit happens. Aber wie will man dem zuleibe rĂŒcken? Wenn ich das Astrail-Konzept vorschlage, dann schließt das ja nicht aus, dass man in Sachen Transportnotwendigkeit mal ordentlich aufrĂ€umt. Wie man das generell machen könnte, weiß ich nicht. Höchstens mal im einen oder anderen speziellen Fall.
Ich gebe mich fĂŒr's erste damit zufrieden, ein System vorzuschlagen, das wenigstens die schĂ€dlichen Auswirkungen solchen Verhaltens ganz wesentlich reduziert. WĂ€re ja auch schon was.
--
Servus
Christoph MĂŒller
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Am 09.07.2010 17:02, schrieb Christoph MĂŒller:

Sorry, aber mir rollen sich gerade die FussnĂ€gel hoch. Das Netz ist nicht schlecht gemanaged. Das Netz unterliegt primĂ€r physikalischen Gegebenheiten und sekundĂ€r politischen. An den physikalischen kann ich nichts Ă€ndern: ich habe eine Leitung von A nach B mit einem thermischen Engpassstrom. Weiterhin habe ich das technische n-1 Kriterium einzuhalten (auch Physik). Achja, einfach neue Leitungen bauen, kein Problem, frag mal die verschiedenen BĂŒrgerinitiativen. Hochtemperaturseile? Kein Problem, passt nur die Statik der Masten nicht mehr. Leitungsmonitoring? Tolle Sache das, damit wird n-1 unkalkulierbar. Intelligente Netze? Prima, wenn nachts um drei Deine Nachbarin die Waschmaschine und den SpĂŒli anwirft, weil Strom gerade billig ist, aber an der SchalldĂ€mmung Deiner Wohnung gespart wurde.

Klasse Idee. Ich habe hier Gradienten der Windeinspeisung von bis zu 1500MW/h gesehen (in _einer_ Regelzone). Wie soll das ausgeregelt werden? KKW brauchen aus dem kalten Zustand bis zu 72h Anfahrzeit. Im Eigenbedarf kann sich die Maschine nur max. 2h halten, dann muss sie abgefahren werden. Oder hast Du eine 100%-verlÀssliche Prognose der Photovoltaik- und Windeinspeisung, die Dir im Voraus viertelstundenscharf aufs MW genau den Bedarf anzeigt, damit der Netzbetreiber den Spass auch ausregeln kann?

Schau einfach ins EEG, da wirst Du sehen, welche EnergietrÀger in D subventioniert werden.
Aber was solls...der Strom kommt doch eh aus der Steckdose....
Gruß Jörg
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Am 10.07.2010 21:55, schrieb Joerg Bradel:

Übertrage das Betriebskonzept mal auf die Autobahn, wenn du meinst, dass das der Bahn "nicht schlecht" wĂ€re. Dann prĂŒfe, wie viel Transportvolumen dann noch zu bewĂ€ltigen geht.
Aber du denkst womöglich an Stromleitungen. Da geht's mir um darum, dass man Angebot und Nachfrage automatisch via Strompreis zum Ausgleich bringt. Bevor die Leitungen glĂŒhen, wird die Handelsspanne aufgedreht. Dann kriegt man fĂŒr den eingespeisten Strom fast nichts mehr, wĂ€hrend der Strombezug sehr teuer wird. Auch das ist Management.

Autobahnen und Stromleitungen geht's nicht anders.

Was meinst du mit einem "thermischen Engpassstrom"? Muss dann vermutlich eine elektrische Leitung gemeint sein. Richtig?

Heißt auch "Lattenzauneffekt". Worauf du das hier genau anwenden willst, schreibst du leider nicht.

Erst mal soll genutzt werden, was schon da ist. Im nĂ€chsten Schritt kommt der zweigleisige Ausbau bzw. neue DrĂ€hte an die Masten, sofern das ĂŒberhaupt nötig ist. Wenn sich Angebot und Nachfrage unmittelbar auf den Preis auswirken, dann wird das lokale Geschehen in den Vordergrund rĂŒcken und die Fernleitungen werden an Bedeutung verlieren. Dass jetzt riesige Windparks in die Nordsee gebaut werden, hĂ€ngt ja nicht mit Angebot und Nachfrage zusammen (wĂ€re Management), sondern in erster Linie mit politischem Willen.

Nein. Handelsspanne!

Klar.
Dann war eben irgendwer nicht sonderlich intelligent. Hat man störendes GerÀt, dann sollte man auch Sperrzeiten definieren können.

Mit einem ordentlichen Management natĂŒrlich. Dieses wĂŒrde dafĂŒr sorgen, dass keine Monokulturen aufgebaut werden, die solche kaum noch bedienbaren Gradienten verursachen. Aber die Stromversorger wollen es ja nicht anders. Also sollen sie auch nicht klagen.

Wozu sollte eine so prÀzise Vorhersage gut sein, wenn ordentlich gemanaged wird? Ein gutes Management zeichnet sich dadurch aus, dass es mit den WechselfÀllen des Lebens problemlos zurecht kommt. Z.B., indem es dann sinnvoll wird, mit kleinen und flinken Anlagen zu arbeiten. Sowas macht anpassungfÀhig.
--
Servus
Christoph MĂŒller
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Hi, oder man sollte mal richtig rechnen. derzeit sind zuviele "politische" Faktoren in jeder Rechnung drin. Wenn man ein KKW gleich in den Staudamm eines Pumpspeichers bauen wĂŒrde, könnte man dessen Dampfleistung gleich auf Speicherpumpen verlagern...und das "benachbarte" Wasserkraftwerk wĂ€re ein idealer ÜberbrĂŒcker. Dazu hat man KĂŒhlwasser im Speicher....ich finde AKWs grundsĂ€tzlich ĂŒbel, aber die alten ineffizienten und riskanten Dinger vom Netz zu kriegen ist das Opfer von ein paar modernen Systemen wohl wert. Nur sollten diese eben gleich sinnvoll geplant werden. Bislang sind die Standorte mehr Proporz als Nutzwert, alle schön verteilt, aber wie SolitĂ€re in der Pampa. Die gehören etwa an die BinnenkanĂ€le, das winterliche KĂŒhlwasser hĂ€lt die dann eisfrei :-) und wenn man direkt den SekundĂ€rdampf auf Turbinen legt, die Speicherwasser pumpen, kann man ein paar Extra-Prozente an Wirkungsgrad rausschinden.
--
mfg,
gUnther
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Am 11.07.2010 01:20, schrieb gUnther nanonĂŒm:

Was immer man als "richtig" bezeichnen will...

Mit einem automatischen bilateralen Stromhandelssystem fĂŒr Jedermann dĂŒrfte die politische Luft ziemlich raus sein. Dann geht's nĂ€mlich nur noch um den sofortigen Ausgleich von Angebot und Nachfrage zu einem ehrlichen Preis fĂŒr alle.
--
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Christoph MĂŒller
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Am 10.07.2010 22:31, schrieb Christoph MĂŒller:

Du vergleichst hier IMHO Äpfel mit Birnen...

Ich hĂ€tte auch Dauerstrombelastbarkeit schreiben können, da der thermische Engpassstrom bestimmend fĂŒr Id ist.

Was soll das denn sein?

Doch, s.o. (n-1) bedeutet, dass der Netzbetreiber sicher zu stellen hat, dass bei jedem Betriebs- und Schaltzustand des Netzes nach Ausfall _eines_ Elementes dieses Netzes an den verbleibenden Elementen keine Grenzwertverletzungen auftreten.
[...]

Wie bitte soll das Management des Netzbetreibers aussehen? Der Netzbetreiber ist verpflichtet, jegliche Anschlussbegehren an sein Netz, nach PrĂŒfung der technischen Machbarkeit, umzusetzen (man Diskriminierungsfrei). Dabei ist der EnergietrĂ€ger der eingespeisten Leistung völlig egal. Somit kann der Netzbetreiber auch keine "Monokulturen" unterbinden.
[...]

Weil dem Netzbetreiber nur eine begrenzte Menge Regelenergie zur VerfĂŒgung steht und er schon gerne wissen möchte, wie sich die energetische Situation entwickelt. Sollte absehbar sein, dass sein Regelband nicht ausreicht, dann muss er bereits 90min im Vorlauf an der Börse Energie kaufen/verkaufen. Dazu sind prĂ€zise Prognosen unerlĂ€sslich.
> ...wenn ordentlich gemanaged wird?
Da ist aber der Netzbetreiber der falsche Ansprechpartner. Hier bieten sich Kraftwerksbetreiber, Börse und Politik an.
GrĂŒsse Jörg
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Am 11.07.2010 18:54, schrieb Joerg Bradel:

Vielleicht ist dir einfach die Doppeldeutigkeit des Ganzen nicht aufgefallen.

n Latten, n-1 ZwischenrÀume.

Wenn es um zigtausende von Anlagen im eigenen Einzugsbereich geht - meinst du ernsthaft, dass es dann noch auf eine einzelne Anlage wirklich ankommt?

Z.B. per PID-Regler, der das Netz permanent daraufhin prĂŒft, ob grade zu viel oder zu wenig Strom im Netz ist. Vereinfacht: ob die Spannung zu hoch oder zu niedrig ist. Auf jede Abweichung dieses Sollwert reagiert der Regler mit einer Änderung des Strompreises, der auch sofort in Echtzeit maschinenlesbar (!) veröffentlicht wird. Die Kisten draußen werden vorwiegend so programmiert sein, dass sie fĂŒr sich jeweils den grĂ¶ĂŸten Nutzen schöpfen. Vereinfacht gesprochen: Wenn der Strompreis hoch ist, wird Strom eingespeist und Verbraucher werden abgeschaltet und umgekehrt.

Eine Frage der Tarifstrukturen.

Mit einem automatischen bilateralen Stromhandelssystem fĂŒr jedermann stĂŒnde binnen weniger Jahre mehr Regelenergie zur VerfĂŒgung als heute insgesamt an Kraftwerksleistung installiert ist. VerfĂŒgbar binnen weniger Sekunden.
> und er schon gerne wissen möchte, wie sich die

Das werden mit ASTROHS (Automatisches STROmHandelsSystem) alle wissen wollen. Deshalb werden so ziemlich alle auch entsprechende Statistiken fĂŒhren. Nicht nur ĂŒber den Strompreis, sondern auch ĂŒber die lokalen Gewohnheiten der eigenen Hausbewohner. Diese kann man dann mit der statistischen Strompreisentwicklung matchen und rauskriegen, wann was im konkreten Fall am GĂŒnstigsten ist.

Ist halt schlechtes Management. Sowas wĂŒrde per ASTROHS live und vollautomatisch laufen.

Vermutlich in erster Linie die Politik. Dass die Kraftwerksbetreiber sowas nicht wollen, liegt auf der Hand.
--
Servus
Christoph MĂŒller
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Am 11.07.2010 19:47, schrieb Christoph MĂŒller:

Doch, deshalb schrieb ich ja Äpfel und Birnen.

Bitte genauer. Dieser Begriff ist in keinem Regelwerk, nach dem Netzbetreiber arbeiten, definiert.

Nein, meine ich nicht. Ich weiss es.

Hast Du schon mal was von SekundÀrregelung gehört? Der Regler macht genau das. Er reagiert allerdings nicht auf die Spannung, wie Du oben schreibst, sondern auf die Frequenz. P/F-Regelung ist das Stichwort.

Du bleibst nebulös. Fakten bitte. Der Netzbetreiber ist per Gesetz zum diskriminierungsfreien Zugang verpflichtet.

Nimm's mir bitte nicht ĂŒbel, aber mir scheint, dass Du vom elektrischen Systembetrieb leider keine Ahnung hast.

Achso, da lÀuft der Hase...
Jörg
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Hallo, Joerg,
Du meintest am 12.07.10:

[krause Theorien]

DafĂŒr ist Christoph in dieser Newsgroup seit Jahren bekannt. Er ist beratungsrenitent.

Er will doch nur wieder mal sein automatisches Stroh anpreisen.
Viele Gruesse! Helmut
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Am 12.07.2010 01:53, schrieb Joerg Bradel:

Nehme zwei Latten, stelle sie nebeneinander und betrachte, wie viele ZwischenrÀume du zwischen den beiden Latten erkennen kannst. Probiere das Gleiche mit drei Latten. Da es sich um lineares Problem handelt, darfst du die Latten aber nicht im Ring anordnen, sondern eben linear aufgereiht.

Die bewÀhrte Streikform der Fluglotsen - Dienst nach Vorschrift. Was nicht im Regelwerk steht, gibt es nicht und muss deshalb auch nicht befolgt werden... Unter Mathematikern ist der Lattenzauneffekt bekannt.

Bremser suchen nach GrĂŒnden, um was zu verhindern. Macher suchen nach Wegen. Wenn ich deine SĂ€tze lese, musst du zu den Bremsern gehören.

Vielleicht solltest du mal nach Wegen suchen anstatt nach GrĂŒnden. Dann könnte dir auffallen, was gemeint ist. Wenn du nur nach AblehnungsgrĂŒnden suchst, ist eine Auseinandersetzung sinnlos.

Was immer "diskriminierungsfrei" heißen möge. Ich kann zwar Strom ins Netz einspeisen. Allerdings nur zu Preisen ab Kraftwerkszaun in der Höchstspannungsebene. Als ob nicht bekannt wĂ€re, dass der Strom bei 230 bzw. 400 Volt deutlich teurer ist. Es sei denn, ich benutze subventionierte PrimĂ€renergie. Um wirklich Wirkung zu zeigen, muss es allerdings um den Normalfall gehen, der mit den aktuellen Regelungen verhindert wird. Um diesen Normalfall zu haben, ist nach meiner Auffassung ein automatisches bilaterales Stromhandelssystem fĂŒr Jedermann nötig.

Mag sein. Wenn du meine SchwÀchen kennst, dann kannst du sie ja beseitigen oder wenigstens etwas konkreter drauf hinweisen.

Keine sinnvollen Sachargumente?
--
Servus
Christoph MĂŒller
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begin quoting, Christoph MĂŒller schrieb:

Dumme Fragen gibt es nicht. Aber solche, die verraten, welche Kompetenz der Frager besitzt.
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Am 12.07.2010 02:09, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Wer nicht fragt, bleibt dumm. Wer meint, die Kompetenz an den Fragen der Fragenden ableiten zu können, will nur verhindern, dass gefragt wird. Will damit als letztendlich Bildung aktiv verhindern. Pisa Bremen lĂ€sst grĂŒĂŸen.
--
Servus
Christoph MĂŒller
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