Erneuerbare Energien können Strombedarf der Zukunft decken

Moin,
Am 12.07.10 16.23, schrieb horst-d.winzler:


Nach der Deregulierung haben sich die Prognosewerkzeuge eigentlich eher noch verbessert. Und zwar nicht nur die Verbrauchsprognose, sondern auch die Einspeiseprognosen von Photovoltaik und Wind.

Wirkungsgrad? Nicht wirklich.

Es funktioniert auch heute noch bestens. Und seit der SDLWindV kann man auch berechtigterweise hoffen, das dies so bleibt.

Bitte bleibe bei einer sachlichen Diskussion.
Volker.
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begin quoting, "horst-d.winzler" schrieb:

Die Prognosen sind eher besser geworden.

Wie oft den noch? Die Unterteilung in Grund-, Mittel- und Spitzenlast ist rein eine Eigenschaft der Netzlast, also des Verbrauchs, und hat genau nichts mit der Erzeugung zu tun. Es gibt keine Grundlast- usw. -kraftwerke. Spitzenlast lĂ€ĂŸt sich z. B. ganz einfach dadurch erzeugen, daß man zu deren Beginn Kohlekraftwerke zuschaltet und an deren Ende andere, die bis dahin liefen, abfĂ€hrt. Kein einziges Kraftwerk lĂ€uft dabei nur fĂŒr wenige Stunden Spitzenlast, sondern alle 10-20 Stunden, oder sowas. Daß man das nicht mir Braunkohle machen will, ist klar.

"Optimiert" ist ein Buzzword. Es wurden Leitungen zur Versorgung der Verbraucher gebaut.

Klar, monopolistische Abzocke funktioniert fĂŒr die Abzocker immer "bestens".

Er beschreibt einfach den technischen Sachverhalt. Die Stromerzeugung regelt man nicht, indem man Kraftwerke in weiten Bereichen hoch oder runterfÀhrt, sondern man schaltet sie einfach ein oder oder aus, das ist fein genug. Mehr als ein paar Prozent Androsseln ist einfach unnötig.
(Die eingespeiste Windleistung kommt ĂŒbrigens auch nicht "aus heiterem Himmel", sondern ist mehrere Tage im voraus gut prognostizierbar. FĂŒr schnell regelbare Kraftwerke ist diesbezĂŒglich also keinerlei Bedarf vorhanden.)
Gruß aus Bremen Ralf
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Moin,
Am 12.07.10 20.43, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Korrekt.
Es gibt nach der Betriebsart unterschiedliche Kraftwerkstypen, die jeweils in der Grundlast, im Fahrplanbetrieb und als Regelkraftwerke eingesetzt werden. Und die auch den Anforderungen entsprechend anders ausgerĂŒstet und kalkuliert werden. Und die gemĂ€ĂŸ Konvention dementsprechend als Grundlast-, Fahrplan- oder Regelblöcke bezeichnet werden. IMHO reicht das als BegrĂŒndung fĂŒr eine Existenz aus.

Die Einspeisung regelt man schon - und zwar an Hand der Netzfrequenz. Das Thema F/P-Regelung hatten wir schon mal - sie existiert.
Der grĂ¶ĂŸte Teil der StellgrĂ¶ĂŸe Einspeiseleistung wird dabei durch Fahrplankraftwerke realisiert, die mit einer bestimmten, den prognostizierten Leistungsgradienten dP/dt der Verbraucherleistung möglichst gut angepassten Gradienten der Einspeiseleistung einspeisen. Die restlichen Abweichungen werden stĂ€ndig von den Regelblöcken, die schnell regelbar sind, aus der Drosselreserve ausgeglichen.
Volker.
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begin quoting, Volker Staben schrieb:

Ja, mit vergleichweise geringen Stellamplituden, die der IntensitĂ€t des stochastischen Rauschens der Leistung entsprechen und fĂŒr die Wirtschaftlichkeit belanglos sind - am Wirkungsgrad Ă€ndert sich nichts Nennenswertes, wenn sich die Androsselung von 1,2 auf 1,7 % Ă€ndert, da wird einfach entsprechend viel Kohle eingespart.

Wobei sich der Sachverhalt, daß sich die Netzlast nicht sprunghaft Ă€ndert, glĂŒcklich mit der Tatsache zusammenfĂŒgt, daß d/dt P der Kraftwerke auch endlich ist (soweit keine Störungen auftreten).

Was ĂŒbrigens schon SekundĂ€rregelung (NachfĂŒhrung der Netzlastverteilung an Planwerte) darstellt (und nichts mit F/P-Regelung zu tun hat). Die schnellere PrimĂ€rregelung, an der sich alle KW beteiligen, erfolgt quasi vollautomatisch.
Das ganze Thema wird im ĂŒbrigen vollkommen ĂŒberbewertet, wenn man sich klarmacht, daß jedes KW die Leistung jederzeit problemlos im Prozentbereich Ă€ndern kann, aber in der GrĂ¶ĂŸenordnung 1000 KW gleichzeitig am Netz sind (wenn auch mit ziemlich unterschiedlichen BlockgrĂ¶ĂŸen). Damit ist es offensichtlich klar, daß man kaum "analoge" Regelung benötigt, sondern das Meiste mit An- und Abschalten regeln kann, zumal der Lastverlauf bekanntlich gut prognostizierbar und auch nur relativ langsam verĂ€nderlich ist.
Kurz gesagt: Du bist mal wieder auf CMs kenntnisarme Propaganda hereingefallen. Allerdings benutzt die ElektrizitÀtswirtschaft (also die Versorger) Àhnliche Argumentationsmuster nach der Devise "klagen, ohne zu leiden".
Wie problemlos die Sache wirklich ist, sieht man an den Beispielen, in denen dann wirklich mal irgendwo 1,5 GW sprunghaft wegbrechen, weil ein Hochspannungsmast umgefallen ist oder ein KKW ein Trafo-Problem hat und deswegen RESA macht - meistens bemerken die Verbraucher davon nicht einmal etwas, man sieht nur in den Frequenzschrieben eine kurzzeitige Transiente. (Als KrĂŒmmel vor einem Jahr wieder ausfiel, gab es wohl ein Problem mit den Leistungsschaltern, das fĂŒhrte offenbar regional zu Störungen, weil aufgrund der Unterspannung diverse Rechner neu booteten und der Unterspannungsschutz von Motoren ansprach.)
Gruß aus Bremen Ralf
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Moin,
Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Nun, die Stellamplituden sind tatsĂ€chlich relativ klein. Und entsprechen natĂŒrlich grob den zufĂ€lligen Nachfrageschwankungen. So ist das nun mal bei einer Regelung, die ihren Job gut tut.
Ob es fĂŒr die Wirtschaftlichkeit belanglos ist, ob eine Androsselung null ist (wie bei Festlastbetrieb) oder nicht, sei den Betreibern ĂŒberlassen. Ich wĂŒrde vermuten, wenn es egal wĂ€re, wĂŒrde man nicht per Festlastblock noch die letzten Euronen aus dem PrimĂ€renergietrĂ€ger quetschen.

Die Netzlast kann sich schon in ziemlich guter NÀherung sprunghaft Àndern. Dann gibt es eben eine kleine transiente Frequenzabweichung, bis die Regelblöcke das wieder geradegezogen haben.
Im Übrigen "fĂŒgt sich" da nichts "glĂŒcklich zusammen", sondern wir sehen schlicht und einfach das Verhalten einer adĂ€quaten Lösung fĂŒr eine gestellte Aufgabe. Thats engineering.

Was genau SekundĂ€rregelung ist, dafĂŒr gibt es aus unterschiedlicher Sicht durchaus unterschiedliche begriffliche Vorstellungen. Aus der Sicht eines Regelblockes z.B. wird gelegentlich unter SekundĂ€rregelung auch die Sollwertverschiebung der Blockstatik durch die Netzleitwarte verstanden, die dazu dient, trotz zuzulassenden Frequenzsabweichungen dennoch im Mittel 50,0 Hz Netzfrequenz zu erreichen. Das wiederum hat nichts mit Netzlastverteilung zu tun.

Nicht alle Blöcke beteiligen sich. Die im Festlastbetrieb z.B. nicht. Sie können es auch nicht, da die Netzfrequenz bei konstant geregelter Einspeiseleistung bei denen garnicht ausgewertet wird.
Und die F/P-Regelung erfolgt nicht "quasi" automatisch, sondern exakt automatisch. Das ist der Sinn einer automatischen Regelung.

"kaum" != "keine".

Seltsam, dass bestimmte Leute immer wieder ganz genau zu wissen meinen, warum jemand etwas sagt oder eine Meinung vertritt. Lass das doch einfach mal bleiben. Es nervt.

Ach. Warum bloß? Genau: weil eine F/P-Regelung die transiente Frequenzabweichung zĂŒgig wieder ausregelt.
Du behauptest wieder einmal, dass man bei der Fahrt auf der Autobahn keine Kurswinkelregelung benötigt, weil die Praxis ja zeige, dass man mit kleinen Schwankungen auch bei Seitenwind in der Spur bleibt. Das bleibt man aber nur, _weil_ es eine Kurswinkelregelung gibt.
Aber vielleicht wird das Lenken bei Kraftfahrzeugen ja auch "vollkommen ĂŒberbewertet".
Volker.
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begin quoting, Volker Staben schrieb:

Eher aus den Anlagen - der Wirkungsgrad wird ja eben kaum beeinflußt, d. h. die Androsselung spart auch entsprechend PrimĂ€renergietrĂ€ger ein.

Hm...
Nö, das ist purer Zufall. Wenn immer morgens um sieben das Netz ein- und abends um neun abgeschaltet wĂŒrde, dann funktionierte das so nicht.

Es geht um die VerhĂ€ltnisse, sprich Kostenanteile. Den Regler gibt's fĂŒrn Appel und 'n Ei.

Wieso, stimmt doch.

Ja eben. LĂ€uft problemlos, und das fĂŒrn Appel und 'n Ei.

Richtig: Niemand jammert wegen der Kosten fĂŒr das Lenkrad.
Gruß aus Bremen Ralf
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Am 15.07.10 03.44, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Auch hier gilt wieder: kaum != nicht. Der Teillastwirkungsgrad eines Blocks im natĂŒrlichen Gleitdruckbetrieb ist im Mittel grĂ¶ĂŸer als bei DĂŒsengruppenregelung im Festdruckbetrieb, diese wiederum hat meist einen besseren Teillastwirkungsgrad als eine Drosselregelung.
Dass natĂŒrlich auch die Anlagen insgesamt optimiert werden, um nĂ€her an Carnot heranzukommen, ist hier Nebenkriegsschauplatz.

Dann fĂ€hrst Du Deinen Backofen gaaanz, ganz langsam hoch? Sehr rĂŒcksichtsvoll.

Dass die F/P-Regelung funktioniert, ist eher nicht purer Zufall, sondern resultiert aus der Tatsache, dass sich vor vielen Generationen mal jemand kluge Gedanken gemacht hat, wie so eine Bedarfsregelung funktionieren könnte. Die verbleibenden transienten Frequenzschwankungen stellen den restlichen (unvermeidbaren) Stördurchgriff dar.
Die transienten Frequenzabweichungen nachmittags um drei Uhr sind vermutlich auch eher unabhÀngig davon, ob das Netz seit Monaten oder Stunden lÀuft.

Es geht _Dir_ um die VerhĂ€ltnisse. Kein Widerspruch: Du magst das alles unwichtig finden, von mir aus. Widerspruch erntest Du nur, wenn Du sinngemĂ€ĂŸ sagst "F/P-Regelung gibt es nicht" oder "F/P-Regelung brauchen wir nicht".
Auch eine nicht-"analoge" Regelung ist eine Regelung. Ob eine Regelung vorliegt oder nicht, ist eine Frage der Topologie des Systems.
Wenn man ganz genau hinsieht, dann gibt es ohnehin keine ideal kontinuierliche F/P-Regelung, da den Regelblöcken eine gewisse Unempfindlichkeitszone der Frequenzabweichung zugestanden wird, innerhal derer sie nicht reagieren mĂŒssen. Schließlich haben die Stellungsregler der Drosselregelung kleine Abweichungen vom ideal kontinuierlichen Verhalten (machanische Hysterese, Auflösung, ...)

Dann wĂŒrde ich an Deiner Stelle mal Deine Kristallkugel zum Kalibrieren bringen.
Volker.
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Moin,
Am 12.07.10 16.08, schrieb Christoph MĂŒller:

Ein System mit bestimmten Eigenschaften kostet minimal das, was es kosten muss, um diese Eigenschaften realisieren.
Im Universum gibt es kein FrĂŒhstĂŒck umsonst.
Volker.
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Am 12.07.2010 19:31, schrieb Volker Staben:

Es wĂ€re zudem gut Wirtschaftlichkeit immer auch als MeinungsĂ€ußerung zu verstehen. Wirtschaftlichkeit ist Nutzen geteilt durch den dafĂŒr nötigen Aufwand. Wer was als Nutzen und was als Aufwand betrachtet, kann extrem unterschiedlich sein. FĂŒr Kraftwerkler ist AbwĂ€rme z.B. Aufwand, weil man dafĂŒr sogar eigens KĂŒhltĂŒrme bauen muss. FĂŒr Einfamilienhausbesitzer ist AbwĂ€rme NutzwĂ€rme, mit der das Haus geheizt wird. Schon hat man völlig unterschiedliche Berechnungsgrundlagen. Dazu kommt dann noch der Umweltschaden, der der Allgemeinheit aufgebĂŒrdet wird. Dieser wird meistens unterschlagen. So kommt kaum ein Kraftwerkler auf die Idee, sich verantwortlich fĂŒr die vielen Heizkessel im Land zu sehen, die ja auch jede Menge Umweltschaden (z.B. in Form von CO2-Eintrag in die AtmosphĂ€re) anreichern und erheblich zum Klimawandel beitragen. TatsĂ€chlich werden diese vielen Heizkessel aber nur betrieben, weil man nicht sinnvoll an die AbwĂ€rme der Stromproduktion heran kommt. 1984 kostete die Produktion einer kWh Strom im Schnitt 6 Pfennige Umweltschaden, den niemand richtig auf der Rechnung hatte...
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Servus
Christoph MĂŒller
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Hi, dafĂŒr gibts reale grenzen...und die großen Kraftwerke liegen schon recht nahe an diesen. Du kannst mit einem schnelllaufenden Minidiesel etwas mehr rauskitzeln als mit einem langsamlaufenden Großdiesel, ja. Aber insgesamt lohnt das nicht, die MilchmĂ€dchenrechnung geht spĂ€testens bei den Personalkosten nicht mehr auf. Da stehen Hunderte kleiner Motore, die alle paar Tausend Betriebsstunden Wartung brauchen, Ersatzteile etc...dagegen der uralte Großdiesel lĂ€uft, wenn er lĂ€uft, einfach weiter, sein bester Zustand ist im Betrieb, er rostet nur im Stillstand :-) Und kleinere BrennrĂ€ume habem eben das Problem der ZufĂŒhrungen, einen "Motor" mit Kohle zu betreiben ist zwar machbar, aber es lohnt nicht. Einige Busse fuhren (Mannesmann) mal mit Kohlestaub-Wasser-Gemisch. Doch dessen Herstellung war nicht so ohne...genau wie die Lagerung.

Das hat man schon. Und es nicht geschafft, die Großkraftwerke zu schlagen. Glaubs einfach, in LĂ€ndern wie Afrika oder China hĂ€tte man gerne viele kleine Kraftwerke installiert, wenn deren Betrieb gespart hĂ€tte. Doch das tuts nicht. Und der Gedanke, soeine Turbine aus Platin zu bauen und auf Diamanten zu lagern ist auch nur sehr kurz sinnvoll. Gilt ĂŒbrigens auch fĂŒr die Großen...dort reicht dann eine dĂŒnne Beschichtung. Bei sehr kleinen GerĂ€ten ist das nicht so einfach. Man kann nicht jeden Prozeß beliebig skalieren, denk nur an KĂĄrman :-)

Nein, es geht um den Strom. Umwelt ist uns ein Gut wie Gesundheit, Spaß oder Wut, es bekommt so oder so einen Geldwert verpaßt und wird entsprechend verbraucht, vernichtet oder verschwendet.

Aber eine, die sich sofort auswirkt. "Gesparte Umwelt" dagegen ist eine Ressource, die dann einfach andere verbrauchen...das ist wie Atemluft. Wenn Du die nicht verstĂ€nkerst, stĂ€nkern eben andere dahinein...solange nicht ein Globales Denken einsetzt, bleibt Ökologie ein Nachteil in der Rechnung.

Frieden sollte ebenso im Vordergrund stehen, hence der Afghanistan-Einsatz mit Artillerie und Luftbombardements. Und Soziale FĂŒrsorge fĂŒr Mitmenschen dito, deshalb haben wir Abtreibungen, Kinderheime und eine VerjĂ€hrungsfrist fĂŒr Kindesmißbrauch. Und Hartz4...

Weils dort, wo die stehen, keinen Verbraucher fĂŒr WĂ€rme gibt. Denn soeiner wĂ€re ja auch gleich ein "Verbraucher" fĂŒr die Schornsteinabgase. Guck nach Hamburg, wo die einen fĂŒr FernwĂ€rme sind und endlich die vielen Einzelheizungen weghaben wollen, wĂ€hrend die anderen ihre eigene Stinkeheizung noch 10 jahre abschreiben wollen, aber keinen Riesenschlot im Blick haben wollen.

Du hast es nicht verstanden, das NETZ ist nicht da. Dein Handelssystem kann meinetwegen mit Zukunftsschweinen handeln (geklaut bei T.Pratchett), das Netz könnte den so erzeugten Strom nicht verteilen. Du wĂŒrdest die Leistung verdrĂ€ngen, anstatt daß BrunsbĂŒttel Hamburg beleuchtet, wĂŒrde es dann vielleicht Hannover oder gar NĂŒrnberg beleuchten. Und Neckarwestheim-Strom ginge nach Palermo :-) das ist riesige Verschwendung.

Weil eben gelegentlich der Wind fehlt oder sonsteine Katastrophe eintritt. Denk etwa an winterliche SchneestĂŒrme...Heizbedarf hoch, Solargewinn Null, Windgewinn fast Null.

Es gĂ€be das ebensowenig, wenn Magie funktionieren wĂŒrde. Warum baust Du nicht erstmal ein solches ideales Handelssystem fĂŒr einen Rohstoff, der viel leichter handhabbar ist als Strom? Nimm mal Wassser...sollte fĂŒr Dich doch kein Problem sein, den Starnberger See nach Sambia zu pumpen, Du brauchst doch nur einen entsprechenden Vertrag, die Rohrleitung fĂ€llt dann einfach vom Himmel....

Aber eine sehr wichtige. Sonst wĂŒrde lĂ€ngst irgendwer eine Kinderdampfmaschine in den Wald gestellt haben und den angezĂŒndet...erzeugt sehr wenig Strom, sowas, aber wenn das Dir nicht wichtig ist :-)

Nein, das ist ein Irrtum. Welche Gruppen besuchst Du eigentlich sonst noch? Hier bist Du offensichtlich flasch.

Genau, geh mal ruhig. Sagst Du noch vorher, welche "Werke" diese tollen Kleinkraftwerke herstellen? Ich kauf dann Aktien der Konkurrenz, die spÀter die Konkursmasse schluckt :-)

Weilö es nicht mit den Kleinkraftwerken getan ist. Du brauchst auch ein "Kleinkraftwerksbertriebsstoffverteilungssystem" und ein "Bevölkerungsweites EinverstĂ€ndnis fĂŒr lokale Verschmutzung und LĂ€rmbelĂ€stigung"... Es gibt schon etliche solcher Modellkraftwerke, in Aachen steht ein Gasmotor in einem Keller, heizt den Warmwasserspeicher und erzeugt Strom...ohne Gas geht das nicht, und das Haus ist so gebaut, daß die schwachen Vibrationen keinen stören. Doch der ist zu schwach fĂŒr Klimaanlagen oder Lifte. Nun frag einfach mal nach, wer ĂŒberall Gas liegen hat. Und sein Haus neu bauen will, um soein Kleinkraftwerk einen eigenen Raum darin beziehen lassen zu können? Du redest da schnell von Tausenden an Spezialversionen, unschwer gbits das schon bei den Autos, die derzeit unsere Wirtschaft dominieren. Wo willst Du noch soein System etablieren?

Nee, ich meinte TĂ€ler. Dein Tal hat SĂŒdhĂ€nge. Ich wette, die meisten Solaranlagen sind nicht auf NordhĂ€ngen... Die Überlegungen sind alle sehr unsinnig, solange die Vorraussetzungen nicht geklĂ€rt sind. Und die sind derzeit die Energietransportwege. Baue weitere 3 Hochenergietrassen von Husum nach Berchtesgaden und meld Dich wieder hier. Und vergiß nicht, Deinen Rollstuhl zu ölen, Du wirst dann sehr alt sein...
--
mfg,
gUnther
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Am 12.07.2010 18:00, schrieb gUnther nanonĂŒm:

Richtig. Je kleiner die Strukturen, um so höhere Festigkeiten kann man ansetzen. Das ist KEIN Witz!

Sie mĂŒssen mit geringeren Festigkeiten rechnen und sind deshalb auch schneller an ihren Grenzen.

Sofern man identisch rechnen möchte. Möchte ich aber garnicht. Denn der Großdiesel liefert derart viel WĂ€rme ab, dass man meistens nicht mehr viel damit anfangen kann. Den kleinen Schnackler lĂ€sst man dagegen (bevorzugt) nur dann laufen, wenn man gleichzeitig auch mit der WĂ€rme was anfangen kann. Da geht es nicht um 5 oder 10%. Da geht es um 30 oder 95%.

Eine Heizung muss man jetzt auch schon pflegen, was Personal erfordert. Ob man den Aufwand nun in einen Heizkessel oder in ein Minikraftwerk steckt, ist doch egal.

Wartungsintervalle und -umfang sind kein Zufall, sondern werden in die Maschinen hinein konstruiert. Man wird sie so legen, dass sie in Sachen Wartungsaufwand etwa identisch mit heutigen Heizkesseln sein werden.

Eine Frage der Konstruktion und der Werkstoffe.

Wer sagt denn, dass man unbedingt einen Diesel haben muss? Ich habe meine Zweifel, ob er fĂŒr den stationĂ€ren Betrieb wirklich die ideale Maschine ist. Es gibt auch noch Stirlingmotoren. Diese arbeiten mit Ă€ußerer Verbrennung. Somit ist ihnen die Konsistenz der Brennstoffe ziemlich egal. Mit einem entsprechenden Markt im Hintergrund wĂŒrde man sehr wahrscheinlich auch noch einige andere Technologien vorantreiben. Z.B. Brennstoffzellen, Dampfmaschinen (wenn viel Teillastbetrieb nötig sein sollte), Dampfturbinen (wenn man konstante Last und Drehzahl hat), therm- und magnetionische Wandler und vermutlich noch einige mehr. Die Fertigungstechnik von kleinen StĂŒckzahlen und Massenproduktion unterscheidet sich teilweise erheblich. Deshalb können auch die LösungsansĂ€tze sehr unterschiedlich sein.

FĂŒr mobile Motoren. Da gelten ganz andere Randbedingungen als in der Heizzentrale eines kleinen HĂ€uschens. Mobile Motoren mĂŒssen vor allem klein, leicht und drehfreudig sein. Was kĂŒmmert einen das im stationĂ€ren Betrieb? Da darf die Kiste auch mal etwas grĂ¶ĂŸer sein, ein paar Zentner wiegen und von 0 auf Volllast eine ganze Minute und mehr brauchen. Mit einem entsprechenden Markt wird man also auch entsprechend konstruieren. Jetzt ist der Markt fĂŒr Strom-WĂ€rme-Kopplung sehr klein. Deshalb versucht man, die Großserienmotoren aus der MobilitĂ€t fĂŒr den stationĂ€ren Einsatz mehr schlecht als recht zurecht zu biegen. Mit einem entsprechend großen Markt wĂŒrde man von Anfang an ganz gezielt die passendsten Maschinen entwickeln.

Dort musste man auch nehmen, was auf dem Markt verfĂŒgbar war und konnte sich keine Spezialentwicklungen leisten. Sowas kostet zusammen mit dem Hochziehen der entsprechenden Fertigungsfabriken mehrere Milliarden und viel Fachpersonal. Sowas von EntwicklungslĂ€ndern zu erwarten, wĂ€re etwas zu viel verlangt.

Zumindest Platin dĂŒrfte nicht ganz das richtige Material sein. Al2O3 als Nanowerkstoff wĂ€re schon etwas interessanter. Auch Diamant ist mit kleinen Strukturen gar nicht mal so aus der Welt, weil man dieses Material ordentlich als dĂŒnne Schicht aufbringen kann. Große HĂ€rte und eine unglaublich gute WĂ€rmeleitfĂ€higkeit sind zumindest schon mal recht gefragte Eigenschaften.

Bei großen Strukturen sollte man davon ausgehen, dass die Diamantschichten brechen werden. In kleinen Strukturen wird sie lĂ€nger halten.

Da geht man gelegentlich auch auf ganz andere Technologien.

Eben drum weicht man gelegentlich auf Technologien aus, die im großen nicht richtig zu machen sind.

Obwohl ca. 30% unserer Energieversorgung in GebĂ€udewĂ€rme und nochmal rund 30% in die MobilitĂ€t fließen? In der Industrie ist der Bedarf an ProzesswĂ€rme auch nicht grade zu vernachlĂ€ssigen. Wenn es nur um Strom gehen sollte, so ist das nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Damit alleine wird man kaum eine vernĂŒnftige Energieversorgung hin kriegen.

bezahlt via Krankenkasse. Was hat das mit Stromproduktion zu tun? Mehr als man gemeinhin denkt!

Wie immer stellt sich die Frage, WER WAS zu bezahlen hat und wer welche Kosten am besten abwĂ€lzen oder doch wenigstens verstecken kann, damit sie keinem auffallen. Die Kosten wandern dann dort hin, wo es die geringsten WiderstĂ€nde gibt. Die Letzten sind die Dummen und mĂŒssen zahlen.

WELCHEN Wirkungsgrad meinst du? Den elektrischen? Den Gesamtwirkungsgrad? Den Wirkungsgrad zur Vermeidung von Umweltschaden? Den finanziellen Wirkungsgrad aus wessen sicht? ...?

Aus eben diesem Grund möchte ich ja beides miteinander verheiraten. Von einem automatischen bilateralen Stromhandelssystem (ASTROHS) erwarte ich mir, dass Wirtschaftlichkeit und Ökologie Hand in Hand gehen. Die GrĂŒnde fĂŒr diese Ansicht kannst du hier nachlesen: http://www.astrail.de/Uebersicht.pdf

und damit auch eine breite Ressourcenverteilung. Konzentrationen neigen bekanntermaßen zu gewalttĂ€gigen Auseinandersetzungen bis hin zu BĂŒrger- und Völkerkriegen infolge der damit verbundenen Machtkonzentrationen. Also wĂ€re es sinnvoll, bevorzugt Energieformen zu verwenden, die möglichst ĂŒberall gleichmĂ€ĂŸig vorkommen und sich nur schlecht konzentrieren lassen. Damit sind wir schnell bei regenerativen EnergietrĂ€gern. Deshalb mĂŒssen wir eine Wirtschaftsform finden und installieren, die genau diese Energieformen systembedingt (!) bevorzugen. ASTROHS sollte genau das leisten. Dann kann man sich auf Augenhöhe unterhalten und muss nicht als Bittsteller ankommen.

Das ist eine Folge unseres Wirtschaftens. Technisch gibt es dafĂŒr keine Notwendigkeit.

Eine Frage dessen, WAS man verbrennt und WIE man das Zeug verbrennt und somit eine Frage des Wirtschaftens. Hat man das Gsamte im Auge, dann wird man feststellen, dass man mit spezialisiertem GerĂ€t die Verbrennung sehr sauber fĂŒhren kann. I.d.R. deutlich besser als in mobilen Verbrennungsmotoren. Richtig gemacht, fallen diese mobilen Verbrennungsmotoren ganz weg, so dass man an die AbwĂ€rme der MobiltitĂ€t (50% im Zuge der Treibstoffherstellung, 80% vom Tankinhalt) bestens heran kommt bzw. dass sie gar nicht erst entsteht z.B. durch waggonĂ€hnliches Windschattenfahren (ca. 50%) oder durch die Nutzung nicht speicherbarer EnergietrĂ€ger (Sonne, Wind, Wasser,...) -> Astrail-Konzept. Dann hat man nĂ€mlich einen echten Massenmarkt fĂŒr's E-Auto selbst dann, wenn's mit den hochgejubelten Li-Akkus nichts werden sollte. -> http://www.astrail.de/railtaxibilder.htm Die lange Strecke wird dann per Bahn (bevorzugt im eigenen Auto) gefahren. FĂŒr kurze Strecken reicht selbst ein Bleiakku. Weil man enorm viel Solar-, Wind- und Wasserenergie mit diesem Szenario im Netz hĂ€tte, wird sich die LuftqualitĂ€t selbst dann deutlich verbessern, wenn in den einzelnen HĂ€usern Verbrennungsmaschinen zur Stromproduktion betrieben werden. GegenĂŒber Autos sind das ja nur wenige kW.

Warum nicht? Sind da irgendwelche Wechselstromdioden verbaut, die den Strom nur in eine Richtung durchlassen?

Die großen Wummer wird man in meinem Szenario wohl eher stilllegen.

Mit ASTROHS gÀbe wohl kaum irgendwelche Monokulturen, weil jeder wieder etwas andere Voraussetzungen hat, die er möglichst wirtschaftlich bedient sehen will.
Und selbst wenn du recht hĂ€ttest - man klemmt sich dann vom Netz ab und macht im Inselbetrieb weiter, bis das Netz wieder Strom fĂŒhrt. Mit der jetzigen sind mit Großstörungen tatsĂ€chlich ganze Landstriche dunkel. Mit ASTROHS nicht.

Die meisten Rohstoffe sind lagerbar. Strom eher nicht. Schon deshalb sollte er sinnvollerweise in Echtzeit bewertet und gehandelt werden. Automatisierung des Handels bietet sich fĂŒr Strom geradezu an.

ist viel komplizierter, da lagerbar und somit auch leicht im negativen Sinne spekuliert werden kann.

Warum sollte das denn so einfach sein? Man brÀuchte eigene Leitungen. Mit ASTROHS kann man nutzen, was schon verbaut ist.

Eher nicht. Sonst wĂ€re ja Strom-WĂ€rme-Kopplung lĂ€ngst Standard. Über 90% Wirkungsgrad gegenĂŒber 40% ist schon was. Selbst gegenĂŒber dem Weltrekordkraftwerk in Irsching mit 60% ist 90% noch eine ganze Menge.

Dann trÀume ich das mit den Solaranlagen allerorten also nur? Jede hat eine eigene Megavoltleitung? Habe ich noch nie gesehen.

Fichtel & Sachs, Sunmachine, ... Es gibt Einige. Aber leider nur einen kleinen Markt, weil die Handelsstrukten historisch bedingt fĂŒr trĂ€ge Großanlagen ausgelegt sind.

Haben wir schon. Sonst wÀre es unmöglich, die ganzen HÀuser im Land zu heizen.

Informiere dich mal z.B. ĂŒber die Lion-Dampfmaschine, Stirlingmotoren, Brennstoffzellen, therm- und magnetionische Wandler usw...

Vibriationen kommen bei Kleinanlagen vor allem vom Kurbeltrieb. Weil damit keine saubere Sinusbewegung möglich ist, lĂ€sst sich sowas nicht richtig auswuchten. Informiere dich mal ĂŒber Rhombengetriebe und Stirlingmotoren. Damit lĂ€sst sich das Problem lösen. Oder mit kontinuierlich drehenden Maschinen wie z.B. Dampf- oder Gasturbinen. Mit therm- oder magnetionischen Wandlern oder mit Brennstoffzellen bewegt gar keine Mechanik mehr. Wenn es dir um Klimaanlagen geht - informiere dich mal ĂŒber Absorbertechnik. Diese kann mit AbwĂ€rme der Stromproduktion betrieben werden. Oder auch mit Sonnenkollektoren, wie z.B. das Hotel im GVZ in Ingolstadt (http://www.astrail.de/pvin.htm ziemlich weit unten ist ein Foto).

Hier fast jeder. Aber es wird nicht nur mit Gas geheizt.

Was hast du denn fĂŒr GrĂ¶ĂŸenvorstellungen von so einem Minikraftwerk? Schau mal in den Motorraum deines Autos. Da sind vermutlich so um 100 kW verbaut. Hier geht es aber grade mal um 5 (fĂŒnf) kW elektrisch fĂŒr ein Einfamilienhaus.

Dort, wo jetzt die Heizkessel stehen.

Die sind auf DĂ€chern.

Ich empfehle dir, einfach mal ĂŒber's Land zu fahren und die Augen offen zu halten. Hierzulande haben wir ziemlich viele Solaranlagen auf den DĂ€chern. OHNE eigene Megavoltleitung!
--
Servus
Christoph MĂŒller
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begin quoting, Christoph MĂŒller schrieb:

Tempusfehler: Warum *wurden* ...
Weil man nicht mit der Notwendigkeit starker LastÀnderungen gerechnet hatte, denn kapitalintensive Kraftwerke brauchen eine hohe Auslastung. (Flink sind sie dennoch.)

Das ist nicht so. Die TarifvertrÀge spiegeln lediglich die tatsÀchliche Nutzung wieder - wer viel Schwachlastzeitasnteile hat, verursacht eben niedrigere Kosten.

Weil es sich rechnet. Wirkungsgrad ist unwesentlich, wie Du selbst stÀndig schreibst, es kommt auf den Nutzen an.

Lern doch einfach mal was.

Die sind jedermann, denn genug Sachverstand zum Mitredenkönnen mitbringt, vollkommen ausreichend.

Du wohl leider nicht.

Unsinn.
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Am 12.07.2010 02:28, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Dann gibt es die die vereinbarte Leistungsgrenze also garnicht? Die ist dann wirklich identisch mit dem, was physikalisch möglich ist?

Produzieren die Kraftwerke in Schwachlastzeiten weniger Umweltschaden pro kWh?

Wobei der Nutzen fĂŒr die Kraftwerkler sich nur in Euro und Cent berechnet. UmweltschĂ€den, Erpressbarkeit durch Monokulturen usw. haben andere zu tragen. Geht die Kraftwerkler nichts an. Auch dann nicht, wenn sie die Verursacher dieser Probleme sind. Das ist Politik, in die sich die Kraftwerkler auch ganz gerne einmischen, indem sie speziellen Politikern eine lukrative Perspektive bieten...

Du solltest z.B. mal lernen, dass man mit solchen jedenfalls gar nichts lernen kann. HÀttest du geschrieben, dass es um Frequenz und Leistung geht, hÀttest du wenigstens die Möglichkeit eröffnet, dass ich was hÀtte lernen können. Aber Pisa und Bremen...

Reine Einbildung. Auch unter Fachleuten ist es ĂŒblich, dass man seine Variablen beschreibt. Einfach deshalb, weil mit den paar verfĂŒgbaren Buchstaben lĂ€ngst nicht alles abgedeckt werden kann, weshalb sie mehrfach vergeben werden. Das Problem der fehlende Eindeutigkeit löst man durch kontextbezogene Beschreibung. Mag in Bremen vielleicht anders sein. Pisa zeigt die Konsequenzen aus dieser Haltung.

Du machst mit deinen Äußerungen dem Bildungsstandort Bremen wirklich alle Ehre. Letzter Platz, wenn ich nicht irre...
--
Servus
Christoph MĂŒller
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begin quoting, Christoph MĂŒller schrieb:

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Welchen Teil von "Kosten" hast Du nicht verstanden?

Wie sonst?

Du vielleicht nicht.

Ist bei Di aus zwei Studien denn gar nichts hÀngengeblieben?

Diese Entschuldigung steht Dir nicht offen. (Oder wolltest Du jetzt Bayern in die Pfanne hauen?)

Klar, fĂŒr F = m*a wirst Du ĂŒberall noch ein AbkĂŒrzungsverzeichnis finden.
Du hast keine Ahnung und machst dafĂŒr andere verantwortlich - das ist nur noch lĂ€cherlich.

Hier offensichtlich deutlich vor Ingolstadt.
(Der Herr MĂŒller weiß ĂŒbrigens, daß die impliziten Behauptungen zu meiner schulischen und akademischen Ausbildung falsch sind. Er hat sich aus lauter Verzweiflung aufs Diffamieren verlegt. So sind die Christen halt.)
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Ich verbitte mir diese Art von Pauschalisierungen!
Gruss, Matthias Dingeldein
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Die Krone der Schoepfung versucht intelligentes Leben im Universum zu
finden weil es das scheinbar auf dem Heimatplaneten nicht gibt.
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Am 12.07.2010 11:08, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Ich wundere mich sehr. Dann muss es offenbar besssere GrĂŒnde geben. Welche?

Die Kosten, die ganz andere Leute zu tragen haben als die Verursacher.

Gemeinwohl? Eigentum verpflichtet. OK, in Bremen nicht. Steht aber so in der Bayerischen Verfassung.

Kommt drauf an, mit wem man zu tun hat und in welchem Zusammenhang man diskutiert. In der E-Technik kann F auch schon mal fĂŒr Frequenz und nicht fĂŒr Kraft stehen. Kleine Buchstaben - auch m und a werden auch in der E-Technik fĂŒr Dinge verwendet, die nicht zwangslĂ€ufig mit Masse oder Beschleunigung zu tun haben. Ähnliche Formeln gibt es im Finanzwesen, in der Physik, der Technik usw. Wer verstanden werden will, sorgt dafĂŒr, dass er auch verstanden wird. Wer meint, dass man immer genau das von allen anderen voraussetzen kann, was grade im eigenen Kopf vor sich geht, der irrt.

LĂ€cherlich ist, vorauszusetzen, dass alle Anderen genau wissen, wovon du sprichst, ohne dass du dich dessen rĂŒckversicherst und ggf. korrigierend erlĂ€uterst. Denn das sagt nur, dass die Vorstellungskraft nicht ausreicht, um Dinge auch mal anders sehen zu können als man sie selbst grade sieht.
--
Servus
Christoph MĂŒller
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Am 11.07.2010 07:49, schrieb Volker Staben:

Die Wirkleistung einer SYM wird durch das Drehmoment an der Welle eingestellt. Laut Stammtischneveau kann bei großen Einheiten die Regelzeit bis zu 30min betragen. Gasturbinenkraftwerke können bei großer Belastung des Materials in 10min auf Vollast gefahren werden. Allerdings bei entsprechend niedrigerem Wirkungsgrad. Dieser Vergleich macht deutlich warum man große Blöcke fĂŒr Grundlast konzipiert.

Innerhalb der zur VerfĂŒgung stehenden Blindleistung kann schnell geregelt werden. Allerdings geht das auf den Wirkungsgrad.

Du meinst also, große AKW-Blöcke wĂŒrden zweimal tĂ€glich rauf und runter gefahren?
--
mfg hdw

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Hi, bei Vattenfall vielleicht :-) alle anderen brauchen 2 Wochen fĂŒr die einfache "Fahrt".
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mfg,
gUnther
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begin quoting, "horst-d.winzler" schrieb:

Tut "man" gar nicht. Auch "große Blöcke" werden fĂŒr die Stromerzeugung konzipiert und verdienen ihr Geld hauptsĂ€chlich mit Spitzenlast. "Man" machst sich natĂŒrlich vorher Gedanken darĂŒber, ob sich das wohl auch lohnt.

Nun einige Dich mal, was Du eigentlich regeln willst.
Tip: Das mit der Leistung geht ĂŒber den Dampfregler bzw. die Kesselleistung.

Falsche Frage: Warum werden sie es nicht? Technisch geht das problemlos, die nukleare Leistungsregelung ist genauso schnell wie die Kesselfeuerluftregelung.
(Die richtige Antwort enthĂ€lt die Grenzkosten der Stromproduktion des Kraftwerks - Uran kostet im Gegensatz zu Kohle fast nichts, daher gibt es keine Notwendigkeit, die Leistung zu reduzieren, und deswegen baut man dafĂŒr auch keine Technik ein.)
Gruß aus Bremen Ralf
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Am 11.07.10 18.00, schrieb horst-d.winzler:

bitte mal gelegentlich Johannes 19, 22 lesen...
Volker.
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