Japan verabschiedet sich klammheimlich von der Atomenergie

On Sun, 18 Mar 2012 17:57:49 +0100, Lutz Schulze


Die Durchschnittsbürger können leider nicht rechnen. Sie kaufen das was im Kaufpreis billig ist und nicht das was langfristig günstiger ist. Sie fallen ja auch sonst auf alles herein das nach dem Tintendruckerprinzip verkauft wird - günstiger Kaufpreis, hohe langfristige Kosten. Nicht umsonst sind so viele Leute überschuldet.

Zumindest wird schon vorgeschrieben was an Energie pro qm Wohnfläche verbraucht werden darf. Sonst würden auch hier die Leute sich billige ungedämmte Wohnungen mieten und dann später über explodierende Heizrechnungen jammern.
Und bei der Länge des Arbeitsweges wirken sich auch die Energiesteuern und die Vorschriften zum Flottenverbrauch so aus, dass sich immer mehr Leute Autos mit geringerem Verbrauch kaufen, auch wenn sie erst Mal in der Anschaffung teurer sind.
Ohne Regulierung würde sich nicht das durchsetzen was langfristig günstig ist, sondern das was im Einkauf billig ist, aber oft hohe Filgekosten hat.
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Am Mon, 19 Mar 2012 06:25:00 +0100 schrieb Emil Naepflein:

Das ist bei dem genannten Anwendungsfall aber nicht gegeben.

Ich lasse mir ungern von Leuten erklären wofür ich mein Geld ausgebe die mit ihren eigenen Mitteln nie auskommen. Mögen die doch erst mal ihre Haushalte in Ordnung bringen.
Lutz
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Am 19.03.2012 06:25, schrieb Emil Naepflein:

Nö - Überschuldung liegt eher darin begründet, dass es Menschen viel zu leicht gemacht wird, Dinge "auf Pump" zu kaufen und Banken jedem, der einen unbefristeten Arbeitsvertrag und geregeltes Einkommen hat, bereitwillig Dispo- und Kleinkredite anzubieten.
Schau Dich doch mal um - mittlerweile bekommt fast alles im Ratenkauf. Sei es nun das neueste Smartphone für "0 EUR" aber entsprechendem Vertrag oder der große HD-Fernseher mit "bequemen Monatsraten".

Wird es das? Wo denn?

Ja, es gibt Vorschriften zur Energieeinsparung und mein Vermieter musste vor einigen Jahren auch einen Raumtemperaturregler für die Etagenheizung nachrüsten lassen, weil der bei der Renovierung der Wohnung vor über 10 Jahren noch nicht verbaut worden ist.
Ein Gesetz über den maximal zulässigen Verbrauch pro qm Wohnfläche wäre mir aber neu. Wer will und bereit ist, die Heizkosten zu tragen, kann jederzeit 24 Stunden, 7 Tage die Woche durchheizen und die Temperatur nur durch Lüften regulieren.

ACK. Aber *verboten* ist es nicht, ein SUV mit vergleichsweise hohem Verbrauch für einen 10 km Arbeitsweg durch eine Einzelperson zu verwenden oder den Sportwagen mit ein paar hundert PS.
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Arno Welzel
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Am Mon, 19 Mar 2012 15:01:38 +0100 schrieb Arno Welzel:

Und? Bei entsprechender Bildung in finanziellen Dingen würde man doch damit entsprechend umgehen.
Lutz
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Am 19.03.2012 15:18, schrieb Lutz Schulze:

Menschen wissen auch, dass Rauchen schädlich ist und tun es trotzdem. Nicht alles, was rein verstandesmäßig erfassbar ist, wird auch in der Praxis entsprechend umgesetzt. Da rechnen Manche dann halt eher "nur x EUR pro Monat" statt "insgesamt x EUR, verteilt auf x Monate". Die monatliche Rate tut erstmal nicht so weh, wie die sofortige Zahlung eines größeren Betrags.
--
Arno Welzel
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wrote:

Danke dass Du mich bestätigst!
Kauf auf Kredit ist eine Form "günstiger Kaufpreis, hohe langfristige Kosten".

EnEV §3 zusammen mit Anlage 1. Aus den angegebenen Werten ergibt sich für ein konkretes Wohngebäute ein maximaler Energieverbrauch pro qm. Dies wird noch ergänzt durch bestimmte KfW-Förderprogramme, wie z.B. KfW40 oder KfW60 mit Grenzen von 40/60 kWh/qm/a

Das kann er machen. Aber das Gebäude muss grundsätzlich die Anforderungen der EnEV erfüllen und so die Möglichkeit bestehen auch nur soviel Energie zu verbrauchen wie sich aus den Vorgaben für einen konkreten Bau ergibt.

Dass es verboten ist, habe ich auch nicht behauptet. Es gibt aber gewissen Vorgaben, die die Fahrzeuge je nach Art erfüllen müssen. Und auch die genormten Angaben zum Verbrauch erleichtern es den Verbrauchern beim Kauf auch nach dem Verbrauch auszuwählen.
Übrigens, spielt es heute keine beim Verbrauch keine so große Rolle mehr, ob ein Fahrzeug nur 50 PS oder 300 PS hat, wenn es ein ähnliches Gewicht hat und ähnlich gefahren wird. Ich habe seit kurzem einen Vergleich zwischen einen Citroen C1 Benziner (68 PS) und einen BMW 330d (245 PS). Mit dem C1 verbrauche ich auf meiner Hauptstrecke (80 % Autobahn, 20 % Landstraße/Ortschaften) bei Tempo 120-130 Autobahn und 100 auf Landstraße etwa 5,5-6 l/100km. Mit dem 330d verbrauche ich bei ähnlicher Fahrweise etwa gleich viel. Natürlich hat der Diesel einen etwas höheren Energiegehalt als Benzin, aber der BMW ist auch doppelt so schwer. Auf gut ausgebauten Landstraßen kann man beim 330d mit 100 auch mit knapp 5 l/100km auskommen. Da steigt dann die Summe aus gefahrenen km und Reichweite bei 62 l Tankvolumen auch deutlich über 1.100 km an.
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Am 20.03.2012 08:40, schrieb Emil Naepflein:

Stimmt, ich brauche Sommers wie Winters konstant 20l /100km :-)
Butzo
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Und ich 11 EUR am Tag für Mobilität, auch konstant :-)
-ras
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Ralph A. Schmid

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Am 20.03.2012 08:40, schrieb Emil Naepflein:

Das kommt auf den Kredit an - gerade bei Ratenkauf ist die Summe am Ende nicht unbedingt deutlich teurer als der Kauf mit einmaliger Zahlung des Gesamtpreises.

Du verstehst hier was falsch: Es wird nicht verboten, generell mehr Energie zu verbrauchen - nur für den vorgesehen Zweck wird die zulässige Energiemenge vorgeschrieben. Vereinfacht: Wenn ein Gebäude z.B. auf 21°C Raumtemperatur gehalten werden soll, muss es möglich sein, dies im Jahresdurchschnitt mit einer bestimmten, maximalen Energiemenge zu erreichen. Das ist aber etwas anderes, als dem Bewohner zu verbieten, bei offenen Fenstern zu heizen - solange er auch mit weniger Energie auskommen *könnte*.

Eben. Das ist aber etwas anderes, als den Verbrauch absolut zu verbieten.

Im Zweifelsfall sucht der Verbraucher das Fahrzeug nach seiner Art aus und nicht nach dem Verbrauch. Und dass ein SUV mehr vebraucht, als ein Kleinwagen, nimmt er ggf. in Kauf.
Ich würde es aber durchaus begrüssen, wenn z.B. SUVs Innenstädte nicht befahren dürften, weil ihr *absoluter* Verbrauch eben höher ist, als für die Beförderung von 1-4 Personen nötig.
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Arno Welzel
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Du meinst also das finanzierende Institut hat Geld zu verschenken?
Wenn der Zinssatz günstiger als derjenige eines normalen Kredits ist, dann wird er quersubventioniert. Meist geschieht das dadurch dass der Finanzierungspreis höher ist. Meine Erfahrung ist dass man durch Barkauf einen höheren Rabatt erzielen kann, als wenn man das Finanzierungsangebot wählt. Wenn nicht beim gleichen Händler, dann bei einem anderen Händler der Barpreise anbietet.
Das ist aber etwas anderes, als dem Bewohner zu verbieten,

Dann hast habe ich mich nicht ausreichend genau ausgedrückt. Ich habe ja auch nicht gemeint, dass es den Bewohnern verboten wird mehr zu verbrauchen.
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Am 24.03.2012 09:03, schrieb Emil Naepflein:

Nein.
Aber die Anbieter von Produkten haben eine Gewinnspanne, die einen, wenn auch kleinen, Spielraum erlaubt. Und wenn man beim Verkauf die Finanzierung subventioniert, gleichzeitig dafür aber höhere Stückzahlen absetzen kann, kann sich das durchaus rechnen - wenn etwa statt 10000 Fernsehern zu je 1000 EUR Barzahlung beispielsweise 15000 Geräte zu je 900 EUR verkauft werden und die Finanzierung über 12 Monate mit 100 EUR pro Gerät subventioniert wird, so dass der Kunde am Ende trotz Ratenzahlung nur geringfügig mehr als 1000 EUR zahlt.
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Arno Welzel
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Dann kann die Firma den Fernseher doch gleich für 900 Euro abgeben. Und normalerweise ist der Barzahlungspreis immer niedriger als der Finanzierungspreis, außer es gibt tatsächlich irgendwelche Kickbacks über die das finanziert wird.
Ich bleibe dabei, bei einer Finanzierung muss immer irgendwer was drauf legen. Entweder der Hersteller, der Vekäufer oder der Käufer. Denn den Zins, oder den Zinsverlust muss irgendwer tragen.
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Am 30.03.2012 06:53, schrieb Emil Naepflein:

Wenn die Kunden aber keine 900 EUR verfügbar haben? Das ist doch die Idee dahinter - wer das Geld nicht sofort hat, kann das Ding trotzdem gleich kaufen.

Das habe ich auch nirgends bestritten. Mir ging es nur darum, dass der Endkunde bei Ratenkauf nicht zwangsläufig die selbe Zinslast zu tragen hat, wie bei einem Privatkredit bei einer Bank.
--
Arno Welzel
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Am Sun, 18 Mar 2012 16:57:49 UTC schrieb Lutz Schulze

Sag sowas nicht mal im Spass!!!
Ade
Reinhard
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"[Diese Gel-Wärmflasche ist ein] Medizinprodukt der Klasse I im Sinne
der EU-Richtlinie 93/42/EWG"
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Am 19 Mar 2012 09:30:26 GMT schrieb Reinhard Forster:

Das kommt alles noch ...
Lutz
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Martin Kobil schrieb:

Aber warum soll man für so einen Anwendungszeck eine teure Halogebglühlampe für 1 E nehmen, wenn es eine Allgebrauchsglühlampe für 20 ct auch tut?
(Übungsaufgabe: Wie lang ist bei einer erwarteten Betriebszeit von 1000 h die zu erwartende Lebensdauer einer solchen Lampe bei einer jährlichen Nutzungsdauer von 10 h?)

Wen interessiert das in 100 Jahren?
Gruß aus Bremen Ralf
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R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Am 18.03.2012 17:38, schrieb Martin Kobil:

Na danke, den Dreck kannst Du Dir echt sparen, die Halogenlampen mit E27-Sockel halten in etwa so lange wie damals die Glühlampen aus sowjetischer Produktion die es zeitweise in der DDR zu kaufen gab. Habe mir mal so eine Hochvolt-Halogenlampe für das Bad gekauft, keine 14 Tage hat die gehalten. Also typischer Pfusch das Zeug.
Paulchen
--
Fliegendes Spaghettimonster das DU bist im Himmel
geheiligt werden deine Anhängsel
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Am 18.03.2012 20:24, schrieb Paul Panter:

Halogen funktioniert nur wirklich gut mit dickem Draht, also viel Strom und niedriger Spannung. Der Kolben muß immer über 400°C kommen. "Hochvolt" ist nicht sinnvoll. Für Projektoren wurde das eingestellt. Die Lampen für "Beamer" sterben wie die Fliegen. Ich habe hier eine G10 probiert, von denen auch schon drei nach kurzer Zeit tot sind. Jetzt betreibe ich eine mit einer Halbwelle. Das hält, bringt wenig Licht, reicht zum Lesen.
Wenn Idioten anfangen, zu sparen...
Carsten
--
Terroristen schaffen Arbeitsplätze

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Op 18-3-2012 10:38, Lutz Schulze schreef:

Wenn Deine Birne wirklich nur 10 Stunden im Jahr leuchtet (ich meine die im Schuppen) hast Du ohnehin fuer die naechste 25 Jahr ausgesorgt. Bis dahin sind die Halogenlampen schon wieder vergessen, und erhellen wir unsere Raeume mit direktgespeicherten Sonnenlicht vom Vortag.
SCNR, Frank
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wrote:

Es ist zunächst Privatsache, welche Leuchtmittel ich oder du zu Hause einzusetzen belieben. Das geht doch den Staat nichts an. Wenn er sich da einmischt überschreitet er schon ein bissl seine Kompetenz. Wir brauchen gar nicht erst eine öffentliche Diskussion anzufangen, welches Leuchtmittel denn wohl das geeignetere sei, weil das eine reine Frage der privaten Lebensgestaltung ist und bleibt.
Zweitens war die Aktion offensichtlich Protektionismus zugunsten europäischer Elektrokonzerne, die mehr Umsatz und Ausschaltung fernöstlicher Konkurrenz wollten. Die EU-Bürokratie war ihnen willig.
Drittens ist es ganz typisch der Öko-Tunnelblick, den winzigen Prozentsatz, den Beleuchtung selbst in Privathaushalten am Gesamtverbrauch einnimmt, ernsthaft als Objekt des "Energiesparens" zu stilisieren. Dazu kommt, dass Gesamtverbrauch der Privathaushalte ohnehin vernachlässigbar ist im Vergleich zu den Strommengen, die die Industrie verbraucht. In der Gesamtmenge geht der Strom für Licht im statistischen Rauschen unter und jeder Versuch daran ernsthaft Energie einzusparen ist völlig lächerlich.
--
Tank nur das gute Super rein

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