Japan verabschiedet sich klammheimlich von der Atomenergie

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begin quoting, Arno Welzel schrieb:


Wegen des Verbraucherschutzes: Die (gewerblichen) Kunden hatten ein Interesse an einer hinreichenden Effizienz der Glühlampen, um nicht zu hohe Stromkosten bzw. zu niedrige Lichtströme zu erhalten, denn das hätte schon damals Krach mit der Gewerbeaufsicht gegeben.
Das Glühlampenkartell hielt es sinnvollerweise für angebracht, den Ruf der Mitglieder dadurch zu schützen, daß keine minderwertigen Produkte geliefert wurden - der Kunde sollte sich auf die Qualität verlassen können. Die Industrienormen erfüllten damals den gleichen Zweck - Abschaffung unnötiger Qualitätskontrollen, Bestellung von Waren zugesicherter Qualität (Austauschbarkeit) nach Listen und Zeichnungen. (Das Militär hatte daran auch jeweils ein starkes Interesse und immer gewaltig seine Finger drin.)
Ist Dir eigentlich nicht klar, daß die industriellen Kunden üblicherweise mit den Glühlampenfabriken beteiligungsmäßig verflochten waren? Glaubst Du ernsthaft, daß die sich selsbt ein Bein stellten?

Ach, das zweifelst Du an?

Die Grenze ergibt sich nur bei Einhaltung der Lichteffizienz - wenn man die Lampen mit Unterspannung betreibt, also für höhere Nennspannungen herstellt, halten sie ohne weiteres sehr viel länger, aber das wäre extrem unwirtschaftlich. (Die Versuchung dazu ergab sich für Entwicklungsländer, die die Glühlampen nicht selsbt herstellen konnten, sondern relativ teuer importieren mußten, denn die hatten ggf. eine andere Relation zwischen Hardware- und Energiekosten.)

Das trifft für Glühlampen aber nicht zu. Die wurden intensiv beforscht und weiterentwickelt - es gibt darunter immer noch extrem teuere Exemplare (z. B. für Beamer).
Gruß aus Bremen Ralf
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Am 04.04.2012 19:00, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Falsch, Lebensdauer und Lichtausbeute sind zwei verschiedene Sachen. Sie hängen nur bei einem Typ zusammen.
Chutzpe nenne ich solche Argumentation.
Carsten
--
[US Army Killerspiel]
> gibts Quantanamo als Addon oder Mod?
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begin quoting, Carsten Thumulla schrieb:

Und die Erde ist eine Scheibe...

Die hängen bei dem "Typ" Allgebrauchslampe von der Nennspannung ab, und von sonst nichts.
Wann zeigt ihr ganzen Schlaumeier nicht mal eine langlebige Glühlampe ohne Effizienzverlust vor?
Kann man denn gar nicht machen? Doch, kann man:
- Füllungen mit schweren Edelgasen (Xenon) verwenden -> dickerer Kolben erforderlich - Halogen-Kreisprozeß verwenden -> heißerer (Innen-)Kolben erforderlich - Spektralselektive Beschichtung verwenden -> Verständnis für den Treibhauseffekt erforderlich
Zusammengefaßt: Alles viel zu teuer, wird nicht gekauft.

Ist Dir zu hoch, ich weiß...
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Am 05.04.2012 13:24, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Nein, man hat die Lebensdauer festgelegt, nicht die Lichtausbeute,
Bei Photolampen konnte man früher mit 5% weniger Spannung die Lebensdauer verdoppeln.
Die Fadenkonstruktion, das Material und die Restgase haben schon einen Einfluß.
Ich habe vor einiger Zeit noch Birnen von NARVA und OSRAM aus Zeiten der DDR getauscht.
Carsten
--
Das kann ich mit Word un' Excel auch.

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begin quoting, Carsten Thumulla schrieb:

Doch.
Was läßt sich wohl einfacher messen?

Kann man mit normalen Glühlampen auch. Will man aber nicht.

Ja. Gibt es insofern Auswahl?

Ja. Gibt es insofern Auswahl?

u. a. auf die Herstellkosten.

Aha.
Gruß aus Bremen Ralf
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Am 05.04.2012 23:13, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Doch?
Ich messe nicht die Breite, wenn ich die Höhe brauche.

Will man doch!
Es ist eine Frechheit, Langlebensdauerlampen mit 2200 Stunden für den doppelten Preis zu bewerben, wenn 2000 Stunden Standard sind.

Ja, die Wendelung bestimmt die Temperatur. Die meisten brechen an der Stützung. Da steckt die Lebensdauer.
Manchmal bricht die Wendel an der Kontaktierung, bei gleichen Lampen, Verdacht auf Herstellungsfehler. Wolfram ist spröde und da muß das Zusammendrücken der Kontaktierung passen.
Hast Du schonmal eine Wendel wieder zusammengeschüttelt?

Wie rein ist ein Metall? Wie wird die Wendel hergestellt? Kristallgröße? Rekristallisation im Betrieb?
Ich weiß es nicht. Aber was ist schon einfach, bei genauer Betrachtung? Man müßte mal mit jemandem reden, der daran forscht.

Ja, also auch auf die Lebensdauer. Da sind wir bei Kosten und Qualität.
Carsten
--
"An ihren Taten werdet ihr sie erkennen!"
Jesus Christus
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On Fri, 30 Mar 2012 19:17:24 +0200, "Ralf . K u s m i e r z"

Der Verschleiß ist technisch unvermeidlich, der definierte Ausfall nach einer bestimmten zeit aber schon. Man braucht nur die Glühwendel so dimensionieren dass sie entsprechend dicker ist. Sie bringt dann zwar nicht mehr die gleiche Helligkeit, hat aber eine länger Lebensdauer.
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begin quoting, Emil Naepflein schrieb:

Am einfachsten kann man den Ausfall vermeiden, indem man sie gar nicht an Spannung anschließt. Die Helligkeit wird dadurch allerdings noch geringer, aber dafür sinkt der Stromverbrauch auch um 100 %.
Gruß aus Bremen Ralf
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On Sun, 22 Apr 2012 15:41:06 +0200, "Ralf . K u s m i e r z"

Du gibst also zu dass Du oben Unsinn verzapft hast?
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begin quoting, Emil Naepflein schrieb:

Nein, das warst Du.
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wrote:

Genau deshalb sind Rauchverbote Unsinn (und allerhöchstens aus Gründen des Arbeitsschutzes verständlich)
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Martin D. Bartsch schrieb am 1.04.12:

Und selbst da ist der Arbeitsschutz mehr Heuchelei und ein Mittel zum Zweck, weil man es auf anderem Wege nicht geschafft hat. Wer in einer Kneipe arbeitet, weiß, was für einen Job er gewählt hat. Und es gibt genügend andere Jobs, die auch ungesunde Umgebungsbedingungen haben. Wer schützt die?
MfG Gerald, der Nichtraucher ist und rauchfreie Restaurants durchaus begrüßt, den aber trotzdem die Heuchelei mancher Anti-Raucher-Aktivisten abstößt
--
No trees were killed in the sending of this message. However
a large number of electrons were terribly inconvenienced.
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On 28 Mar 2012 09:24:00 +0200, snipped-for-privacy@Hullen.de (Helmut Hullen) wrote:

Beispielsweise gibt es bei Notebookakkus eine künstliche Beschränkung der Lebensdauer. Das kann man auch selbst mit der entsprechenden Software auslesen.
Esr wurden auch schon beschränkte Lebensdauern bei anderen Geräten, wie Druckern, usw. nachgewiesen. Oft wird die Lebensdauer auch dadurch beschränkt, dass es ab einem bestimmten Zeitpunkt keine Software Updates auf neue Funktionalität mehr gibt. Ein aktuelles Beispiel ist z.B. das Samsung Galaxy, das keinen Update auf Android 2.4 mehr bekommt, obwohl es technisch geeignet wäre. Man will halt dass die Kunden dann das Galaxy S2 kaufen.
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Am Fri, 30 Mar 2012 07:06:02 +0200 schrieb Emil Naepflein:

Und da fragt man sich als Kunde dann mal ob man wirklich immer die allerneueste Version der Software braucht oder ob es das Gerät nicht noch 2 oder 3 Jahre so tut - schliesslich war man ja vor kurzem noch ganz heiss drauf.
Lutz
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Am 30.03.2012 08:14, schrieb Lutz Schulze:

Wenn Sicherheitslücken bekannt sind, ist die Nutzung der Software weitere 2 oder 3 Jahr mindestens leichtsinnig. Und ja - Android ist auch nur ein Betriebssystem und ja, Lücken werden auch gezielt ausgenutzt.
--
Arno Welzel
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Hallo, Arno,
Du meintest am 03.04.12:

Nein. Auf einem meiner Rechner benutze ich immer noch ab und zu Windows 98. Die vielen Sicherhheitslücken interessieren mich dabei überhaupt nicht - er hat insbesondere keinen direkten Zugang ins Internet.
Dein Beispiel taugt nicht.
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen, 2012-04-03 17:21:

Es geht aber nicht um Windows 98, sondern Android - ein System, dass erst Ende 2008 überhaupt erst vorgestellt wurde.
--
Arno Welzel
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Hallo, Arno,
Du meintest am 03.04.12:

Nein - es geht in Deiner oben noch mal zitierten Behauptung um Sicherheitslücken in einem Betriebssystem oder einer Anwendung. Ich mag mir nicht vorstellen, dass Du jetzt behaupten willst, Deine obige Behauptung gelte einzig für "Android".
Viele Gruesse! Helmut
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Am 03.04.2012 21:59, schrieb Helmut Hullen:

Es ging um Android und die Frage, ob man unbedingt immer die neueste Version braucht. Oder hast Du den Kontext schon verloren?
Dein Vergleich mit Windows 98 ohne Internetverbindung als Beleg, das ein altes System kein Problem ist, ist schlicht unsinnig. Android *hat* eine Internetanbindung und ist ein *aktuelles* System. Windows 98 ist für Angreifer mangels Verbreitung aufgrund seines Alters komplett uninteressant und ohne Internetverbindung ist es auch nicht sonderlich schwer, "sicher" zu sein.
*kopfschüttel*
--
Arno Welzel
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Am Tue, 03 Apr 2012 16:50:13 +0200 schrieb Arno Welzel:

Dann nimm den Hersteller auf Nachbesserung in die Pflicht, kaufe nächstes mal bei einem anderen der alle Lücken gleich schliesst und kaufe besser überhaupt kein unausgegorenes Produkt.
Bei dem Systemdesign und üblichem Kundenverhalten (Installation von Apps deren Sicherheit nicht zu beurteilen ist) kann das gar nicht sicher im Sinne früher üblicher Technik sein.
Aber es ist natürlich einfacher die Verantwortung bei anderen zu suchen.
Lutz
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