Muenchen leuchtet...e nicht mehr

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Moin!
Leider bekomme ich Informationen nur über die Medien gefiltert. Was war denn da heute morgen in München wirklich los, d. h. was ist
technisch passiert?
Es sollen drei Trafos esplodiert sein - haben die keine Überspannungsableiter, oder sind bloß Wandler hochgegangen?
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Keine Ahnung, da ich meine Infos im Moment auch nur über die Medien bekomme (dem Frei sei's gedankt).

Alles Spekulationen, der Sachstandsbericht wird es zeigen. Da es sich um eine große Stadt handelt, dürften da nur etwa drei Tage vergehen, bis belastbare Details veröffentlicht werden. Momentan scheint ja nur der Schwarze Peter rumzugehen. In der Süddeutschen ist ein Foto veröffentlicht, welches einen fehlenden Spannungswandler zeigt. Aber das war wohl nur ein Folgefehler.
VG Jörg
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Hallo, Ralf,
Du meintest am 15.11.12:

als zwei der möglichen Quellen.
"Spiegel online" meldet derzeit noch nichts.
Viele Gruesse! Helmut
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Hallo, Ralf,
Du meintest am 15.11.12:

Viele Gruesse! Helmut
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begin quoting, Helmut Hullen schrieb:

<http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/defekte-freileitung-loeste-stromausfall-in-muenchen-aus-a-867448.html
Das ist nicht wirklich eine Erklärung. Ok, abwarten...
Gruß aus Bremen Ralf
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Hallo, Ralf,
Du meintest am 15.11.12:

Aber es lässt erahnen, wo das Unheil begann. Die schönen Bilder von brennenden Schaltanlagen: vermutlich dort aufgenommen, wo ein Fotograf guten Zutritt hatte.
Denn auch Katastrophen haben sich bitteschön an für Reporter gut erreichbaren Plätzen zu ereignen!
Viele Gruesse! Helmut
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begin quoting, Helmut Hullen schrieb:

Es ist wohl nicht bestimmungsgemäß, wenn eine zu hohe Spannung auf einer niedrigeren Spannungsebene landet. Aber ich würde erwartenm, daß sich dann auf der hohen Spannungsebene der Schutz darum kümmert und beim "Opfer" Überspannungsableiter.
Irgandwas ist dort schiefgegangen.
Gruß aus Bremen Ralf
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Am 15.11.2012 21:48, schrieb Helmut Hullen:

<http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/defekte-freileitung-loeste-stromausfall-in-muenchen-aus-a-867448.html

Stromspitze vulgo Kurzschluß in einem Umspannwerk? Wenn es auf hohe Versorgungssicherheit ankommt das man dann mit Doppelversorgung/Anbindung arbeitet, scheint was völlig Neues zu sein? Aber wie lautetet das damalige Kredo? Privatisierung macht alles besser. Zumindest für die Aktionäre besagter Versorgungsunternehmen;-))
--
hdw

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Am Fri, 16 Nov 2012 10:21:49 +0100 schrieb horst-d.winzler:

Die wird es sicher geben, aber gegen alle Ausfälle kann man kein System absichern wenn man den Aufwand mit im Blick behält.
Problematisch wird es doch erst wenn sich so etwas häuft - beobachten wir also die Entwicklung.
Lutz
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Am 16.11.2012 10:35, schrieb Lutz Schulze:

Wie hoch werden denn die Folgekosten solche eines Stromausfalls sein? Ich denke das sich dafür ein höherer Aufwand immer rentiert.

Das wird man sehen. Denn ohne Strom funktioniert heutzutage nichts. Auch viele mobile Telefone nicht. Vielleicht aber auch gut wenn hin und wieder ein Stromausfall daran erinnert. ;-)
--
hdw

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begin quoting, "horst-d.winzler" schrieb:

Du weißt es also auch nicht?
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horst-d.winzler wrote:

Dir scheint entgangen zu sein, dass die SWM nachwievor zu 100% den Münchnern (via Stadt) gehören - und sich die Stadt auch massivst gegen Privatisierung wehrt. Insoweit mögen Vorurteile das Leben erleichtern, sind aber bei der Ursachenforschung nicht hilfreich.
Viele Grüße, Andi
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Am 16.11.2012 19:44, schrieb Andreas Barth:

Das läßt hoffen. Der Knackpunkt aber ist, wie groß ist der Einfluß der Kommunalpolitik auf die Stadtwerke? Soll heißen, wird das kommunale Unternehmen von ausgewiesenen Fachleuten geleitet oder von Politikern? Nach welchen Kriterien läuft die Auswahl der Mitarbeiter? Wie hoch ist das Einkommensgefälle im kommunalen Unternehmen? Der Ruf nach Privatisierung kam ja nicht von ungefähr. Nur hat es sich gezeigt, das Privatisierung bei Gütern die der Daseinsfürsorge dienen, eben nicht der bessere Weg ist. Die Bürger werden also den Kommunalpolitikern mehr auf die Finger achten müssen, sonst werden kommunale Unternehmen auch ein teures Vergnügen, Was aber eben nicht schicksalshaft sein muß ;-)
--
hdw

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horst-d.winzler wrote:

Kannst Du auch was anderes als meckern? Zuerst auf die Privatisierung, und dann - ohne dass Du Deine Fehlbehauptung als solche anerkennst - auf kommunale Unternehmen. (Und ja, die SWM sind professionell. Aber auch da passieren trotzdem Fehler. Aber auch die Fehlerkommunikation ist relativ gut, siehe auch die Pressemitteilungen.)
Viele Grüße, Andi
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Am 16.11.2012 21:18, schrieb Andreas Barth:

Sicher kann ich das. Aber wenn ein so goßer Stromausfall wie jetzt in München passiert ist, dann liegt der Fehler in der Planung. Und das wirst auch du nicht wegdiskutieren können. Denn die Stromversorgung ist ja nicht zur Gänze ausgefallen.

Du scheinst es aber auch nicht besser zu wissen. Dein "Wissen" fußt offensichtlich auf dem Prinzip Hoffnung. ;-)

Man wird sehen.
--
hdw

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horst-d.winzler wrote:

Oben schriebst Du noch, das Probleme liege in der Privatisierung. Was ist denn nun? Ist es ein Problem der Privatisierung? Oder doch nicht?
Naja, hier können wir auch aufhören. Meckern läßt sich gut, aber davon gibt es keinen Erkenntnisgewinn. Also EOD für mich.
Andi
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Am 16.11.2012 22:54, schrieb Andreas Barth:

Privatisierung von daseinsnotwendiger Infrastruktur steht als Synonym für Investitionen in die Technik, die sich nicht mehr vermeiden lassen. Technik wird bis an die Grenze belastet. Wirtschaftlich gut Zuverlässigkeit geht in den Keller.

Sicher "Meckern" läßt sich gut, aber deine Einstellung kann auch nur als "gefährlich" blaueugig bezeichnet werden.
Man wird sehen was im offiziellen Kommunique steht und was später dann berichtet wird.
--
mfg hdw


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horst-d.winzler wrote:

Das versucht ja auch keiner. Es ist nur lustig, daß bei dir erst die Privatisierung schuld ist und dann die kommunalen Versorger (also eben die Nichtprivatisierung).
vG
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Am 17.11.2012 07:56, schrieb Volker Gringmuth:

Den Eindruck kann man durchaus gewinnen, so man Privatisierung nicht als Synonym für privater Gewinnmaximierung zu lasten der Versorgungssicherheit sieht. Die Gefahr das man mehr oder weniger bewußt mißverstanden wird, liegt bei verkürzter und zugespitzter Darstellung nunmal auf der Hand. zB hat die Kommune in der ich lebe, schon immer auf eigene Stadtwerke gesetzt, soweit so gut. Desterwegen sehe ich aber auch "hautnah" was schief läuft bzw laufen kann, wenn die Politik zu große Durchgriffsmöglichkeiten auf kommunale Unternehmen hat. Man könnte manchmal auf den Gedanken verfallen, das kommunale Betriebe zuvörderst der Versorgung von "verdienten" Parteigenossen mit lukrativen Posten dient. Solange genügend Fachwissen vorhanden ist, kann das ja noch hingenommen werden. Aber immerhin besteht die Möglichkeit der Politik auf die Hühneraugen zu treten. Amüsant kanns werden, wenn die Begründung für Stromausfälle leicht ans Absurd grenzt. Für einen längeren Stromausfall wurde mal eine streunende Katze verantwortlich gemacht. Die sollte über die Stromschienen gelaufen sein und damit einen Kurzschluß verursacht haben. Was nicht unmöglich ist, aber im betreffenden Fall lags an einer nicht "normgemäße" Umgehungsschaltung. Man hatte sie schlicht vergessen. ;-))
--
hdw

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Ralf . K u s m i e r z schrieb:

In der Wissenschaftssendung heute Nachmittag im Deutschlandfunk wurde mehr oder weniger die Netzbetreibungssoftware dafür verantwortlich gemacht, die schon vor langer Zeit programmiert worden sei und in der nicht alle möglichen Szenarien abgebildet seien. Leider fehle zusätzlich oft die zugehörige Dokumentation, so daß nicht einfach was nachgestrickt werden könne, sondern die Software vorher mühselig reengineered werden müsse ... Das sei aber nicht nur in München so.
Ciao
Reinhard
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