Re: Erlebnisbericht von einer oeffentlichen Veranstaltung der amerikanischen Nuclear Regulatory Commission

Karl-Ludwig Diehl schrieb:


Was interessiert es die Gegner? Strom kommt aus der Steckdose und Hauptsache billig.

Manche denken auch an Arbeitsplätze. Wenn der Strompreis nicht mehr stimmt, dann geht das den Bach runter. Manche denken auch weiter, Strom ist nicht einfach so in der Steckdose.
Wie du oben selbst schriebst, Ersatzenergiquellen waren kein Thema auf der Veranstaltung, dabei ist das mit Abstand die wichtigste Frage auf die es Antworten zu finden gibt.
Wo sollen deine geleibten E-Cars den Strom herbekommen, wenn die mächtigsten Stromerzeuger abgeschaltet werden?

Mit welcher Energie soll der Umbau stattfinden.

Stimmt, aber womit, wenn die Lichter ausgehen?

Klar, die New Yorker werden davon profitieren wenn das Licht aus geht.
Es ist schon seltsam, man stellt Forderungen, phantasiert sich was zurecht, dass man davon profitiert, wenn man keinen Strom mehr hat, vergisst aber Konzepte, wie das Energieproblem gelöst werden soll vollständig.
Mach Vorschläge für Lösungen wie du kontinuierliche Gigawattmengen mit anderen Technologien sinnvoll ersetzen willst.
Grüße Harald
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Du solltest aber nicht meinen, dass diejenigen, die fuer eine Schliessung der alten AKW's am Indian Point ein- traten, dieses Thema nicht bearbeiten. Es wurde nur sel- ten darauf verwiesen, weil sich die Beunruhigungen in der Bevoelkerung zum Ausdruck brachten, diese gefahrbrin- gende Technologie bekomme eine weitere Chance, am Hudson River Strom zu produzieren. Leute, die im direk- ten Umkreis der Atommeiler leben, sprachen sehr emo- tionalisiert. Diese Leute hatten wirkliche Angst, eines seltsamen Tages ein Atomunglueck zu erleben.
Die Leute, die von Manhattan gekommen waren, sprachen sehr ueberlegt. Eine Frau trug einen Protestsong vor, den sie fuer die Veranstaltung ausgearbeitet hatte. Ein erstaunlich schoener Song, zu dem alle rhythmisch mitwirkten, die fuer die Schliessung der Atommeiler ein- traten.
Man muss wissen, dass im Hudson River-Tal sehr viele Menschen auf den Schutz der Landschaft aus sind. Es wurde seit dem Ende des 19.Jahrhunderts immerzu da- fuer gekaempft, weite Teile des Tales unter Naturschutz zu stellen. Vorausgegangen waren die Arbeiten der Maler der Hudson River School, welche durch ihre Land- schaftsmalerei geradezu ein religioeses Gefuehl fuer die Schoenheit des Hudson River-Tales bewirkten.
Es ist kaum nachvollziehbar, wieso auf halber Hoehe des Fjordes am Indian Point diese Atommeiler ent- stehen konnten. Die Politiker muessen damals gegen die Interessen der Bevoelkerung entschieden haben, als sie die Atommeiler befuerworteten. Es gab auf der Veranstaltung Leute, die seit 15 Jahren zu den oeffent- lichen Anhoerungen der Nuclear Regulatory Commis- sion kamen und immerzu auf die Schliessung der AKW's im romantischen Flusstal draengten.
K.L.
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