Re: Freileitung in den Catskill Mountains im Staat New York, USA



Hi, doch. Der eigentlich betroffene Mast ist weiter hinten zu sehen, wurde wohl unterspült. Solche Masten kriegen da ja keine Fundamente, werden bloß in den Boden gerammt. Der schrägstehende Mast hat dann seine Nachbarn heruntergezogen. Soweit diese durch "ihre" Nachbarn eben nachgeben konnten. Bei Hochwasser erweicht der Boden am Ufer....

Dort aber meist die Folge von Verkehrsunfällen. Und den Auswirkungen, wenn soein umgefahrener Mast seine Nachbarn schrägzieht.
--
mfg,
gUnther
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Wenn nachgespannt ist, so mein Eindruck, wird wohl die Leitung selbst noch tiefer haengen. Was dann?

Ich glaub eher, es mangelt....

Tja, da haben wir ein Problem. Die Leitung haengt durch, der Mast ist schief, und noch hat sich nix getan. :-) Wenn die Oeffentlichkeit nicht mosert, also den lahmen Haufen nicht in Bewegung bringt, laesst man es so.

Das kann natuerlich denjenigen, der keine Strompreis- erhoehung will, also den Kunden, davon abhalten, das bessere Instandhalten nicht einzufordern. "Teufelskreis" oder inszenierte Nachlaessigkeit des Untrnehmens?
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl wrote:

Dann schaltet man kurz ab und spannt die auch nach. Wenn sie zu tief kaemen weil der Mast in den Boden gesunken ist haetten sie bei Setzen was falsch gemacht und dann wuerde einer oder mehrere Masten ausgetauscht.

Solange keine Sicherheitsbedenken bestehen ist das sehr wahrscheinlich. Aus rein aesthetischen Gruenden schicken die normalerweise keinen Truck raus. Ich bin gerade an einem neu gesetzten Telefonschaltschrank in einem Industriegebiet vorbeigekommen. Der hat mindestens 10 Grad Schieflage in beiden (!) Richtungen. Wie die das geschafft haben ist mir ein Raetsel. Selbst eine vergessene Wasserwaage ist kein Grund, da haetten sie eine klare Plastikschuessel mit Wasser draufstellen koennen.

Oder Lebensstil :-)
--
Gruesse, Joerg

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Wegen anderer Sachen sind Amerikaner sehr pinkelig, besonders wenn sie bei der Polizei arbeiten und ihr Ge- halt davon abhaengt, ob sie viele Strafzettel schreiben oder nicht. Ich bog, weil vor mir nichts mehr weiter ging und ich auf der Kreuzung stand, unerlaubterweise links ab, um den Verkehr nicht zu blockieren. Ein Polizist auf Bike sah das mit Genuss und gab mir ein Ticket. Er haette lieber den Verkehr umleiten sollen, statt da- rauf zu warten, bis ich links abbiege. Vor Gericht gab man mir zum Teil recht, erliess mir einen Teil des Geld- betrags. Ausserdem muss ein Verbotsschild an geeigne- terer Stelle angebracht sein, sodass es jeder sieht.
Bei solch schiefstehenden Masten wird man dann zum Tode verurteilt, wenn man dort entlang geht, wenn der Freileitungsmast gerade umfaellt. Fuer den Schaden muss man sicher auch aufkommen. Aber Scherz beiseite. Ein bisschen zu nachlaessig sieht die Sache schon aus, obwohl der Schlendrian allen Beteiligten viel Spass machen kann.

Schief stehende Masten sind sicher aesthtisch wertvoller als langweilig senkrechte. Als Planer liebt man unausge- dachte Stadtraeume, aus denen erst etwas zu machen ist. Bei Unternehmen wird das auch so sein. Es muss un- bedingt etwas zu sehen sein, das noch zu regeln ist.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl wrote:

Feinster Proletenstil, das Komma. Ersetz es bitte durch ein „und“.
f'up2 desd vG
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Was soll denn ein "Proletenstil" sein? Wenn ich kein "und", sondern ein Komma setze? Sind Aufzaehlungen proletarisch? Mir waere das neu.
K.L.
------------- an: de.sci.ing.elektrotechnik -------------
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Karl-Ludwig Diehl wrote:

Diese Quoten sind aber kein auf Amerika beschraenktes Phaenomen. Das kannte ich schon aus Schulzeiten. Radarfallen an eintraeglichen Stellen, Linksabbiegerfallen mit hinterm Busch verstecktem Polizeiwagen, und so weiter. Klassisch war das an der Welkenratherstrasse in Aachen, da standen sie dauernd und sahnten ab.

Hier laesst man das so lange schief stehen wie keine Gefahr droht. Aesthetik ist in USA bei der Infrastruktur zweitrangig.
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Gruesse, Joerg

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Gut, dass Du das erwaehnst.

Ich frage mich, nach welchen Kriterien entschieden wird, ab wann von Zuschiefstehen gesprochen werden kann. Vielleicht gibt es Belastungstests oder Erfahrungswerte. Keine Ahnung. Von mir aus koennen die Masten dekorativ schief stehen, so viel sie wollen. Gefaehrdung darf aber nicht sein.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl wrote:

[...]
Bei dieser Schraeglage sollte man ueberlegen was dran zu tun :-)
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http://www.flickr.com/photos/mcmartin/3723060872 / http://www.flickr.com/photos/maureenpp/4962388473 /
Manchmal koennte auch ein Pott Farbe nicht schaden. Hier ein 3-Phasentrafo nach Wild-West Rezept, scheint viele Jahrzehnte funktioniert zu haben:
http://www.flickr.com/photos/daddydoc/2312531923 /
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Gruesse, Joerg

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Hi, vermutlich ist der mal ausgebrannt, danach rosten diese Blecheimer schnell. Wenn sich aber an den Maßen nix geändert hat, wird das EVU sich wohl mit dem Rost abgefunden haben. Ölgefüllt scheinen die ja nicht zu sein.
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mfg,
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gUnther nanonüm wrote:

Du hast manchmal Schapsideen :-)
Nach einem Brand wird normalerweise nichts mehr wiederverwertet (refurbished). Im uebrigen sehen Refurbs nach dem Verlassen des End Test aus wie nagelneu.

Klar sind die oelbefuellt. Hier wird die Herstellung in einem Video gezeigt:

http://www.youtube.com/watch?v=tUO3o5JTGhQ

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Gruesse, Joerg

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Hi, ja, wenn man sie ins Werk schafft. Aber manche dieser Teile sind ja eher "alt"...oder ist das ne Gegend mit Sandstürmen?

Kenne die nur mit "Rippen", nicht so simple Tonnen. Ist das Öl denn inzwischen PCB-frei?
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mfg,
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gUnther nanonüm wrote:

Du hast ja echt Vorstellungen. Sieh Dir Amerika doch mal lieber persoenlich an. Oder meinst Du im Ernst das macht der Dorfschmied mal eben ambulant auf seinem Pferdewagen?

Ist meist einfach das Alter. 50 Jahre und mehr ist hier nix. Die Sonne ist auch brutal. Selbst Mercedes E-Klasse mit weniger als 20 Jahren haben oft "Dauersonnenbrand". Da ist dann so eine Art Klarlackschicht auf Dach und/oder Motorhaube weggebrannt und manchmal auch der richtige Lack.

M.W. schon sehr lange. Die Tonnen heissen im Jargon der E-Werker "Pole Pigs". Man findet sie so gut wie ueberall in USA.
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Gruesse, Joerg

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Hi, nein, kaum. Aber lustigerweise "basteln" manche Kunden selbst an ihren Trafos, etwa wenn diese auf Privatgelände stehen. Kannte mal einen, der hat "Praktikum" auf einer "Mine" gemacht, die hatten echt meilenweit eigene Leitungen, verstreute Posten, Seismologenhütten...und stellten da allerlei "Schrott" ins Gelände. Anfangs hielt er die rostigen "Tonnen auf Masten" für Regenwassersammler :-) naja, Maschbauer...

Ja, manche Lacke haben das Problem. Insbesondere rote. Es spräche eigentlich ja nix gegen rostfreie Tonnen...aber das war wohl zu teuer.

Nicht nur dort. Aber in manchen Gegenden sehen die eher aus wie Radiatoren, um mehr Luftkühlung zu schaffen. Und es gibt Druckausgleichsbehälter...gegen Umweltsauereien, wenn soein Ding abfackelt. PCB-freie Öle für Elektrozwecke gibts noch nicht gar so lange. Und ein "Ölwechsel" ist keine Kleinigkeit, ob das bei Papierpaketen überhaupt geht? Ich täte bei so alt aussehenden Trafos automatisch PCB vermuten.
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mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm wrote:

So ziemlich alle. Wir kommen z.B. beim Hundespaziergang an an einem schwarzen Benz mit Sonnenbrand vorbei. Ist aber das gleiche Problem mit anderen Fabrikaten, z.B. Dodge Trucks, selbst Toyota manchmal.

Da haelt Lack nicht gut drauf. Es wuerde nach der ersten Saison abplacken und haesslich aussehen. Immerhin halten die Dinger locker ueber ein halbes Jahrhundert und danach kann man sie immer noch ins Refurb geben.

Klar kann man da was machen, gibt es spezielle Firmen fuer:
http://www.setransformer.com/OurServices/RepairandRebuild/tabid/56/Default.aspx
Zitat "In house PCB testing and disposal of oil".
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Gruesse, Joerg

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Hi, es ist lackabhängig. Man kann es aber enorm hinauszögern durch eifriges wachsen. Insbesondere Titandioxid-haltige Lacke halten lange.

Nicht alles "rostfreie" ist gleich nirosta Spültischblech. Und wenn man die Oberfläche vorbereitet, kann man selbst diese Materialien lackieren, oder "eloxieren". Außerdem spricht ja nix gegen ein "Typenschild".

Leider erwähnt dieser tolle Laden nicht, wie er "refurbisht". Meint vermutlich ablassen des alten Öls, aber wie er das PCB aus dem Papierpaket austreiben will, ist mir unklar. Selbst mit Vakuum geht das nicht. Du mußt schon ein neues Paket einbauen. Naja, in Amiland gibts ja eh kaum Umweltgesetze. Könnten ja Arbeitsplätze kosten...
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mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm wrote:

[...]
Du scheinst echt nicht viel Ahnung von Amerika zu haben. Schonmal versucht ein deutsches Auto ohne Ami-Ausruestung durch den Smog Check in Kalifornien zu bringen?
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Gruesse, Joerg

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Hi, und Du scheinst auf dem Ami-Auge blind zu sein. Diese Umweltauflagen sind hauptsächlich Importbeschränkungen. Inzwischen total verwässert. Und sowieso eigentlich eher Unsinn, der gewaltige Verbrauch an Sprit etwa steht in keinem Verhältnis zum "deutschen Dreck", die Angaben sind sinnigerweise in "Promille", aber die Ami-Auspuffrohre sind nicht grundlos 4mal so dick. Meine Werkstatt hat auch einen Chevrolet Pickup, in den Rohren kann sich eine Katze verstecken. Kommt alljährlich problemlos durch den Abgastest, aber schluckt gewaltige Mengen Sprit. Ist daher nur Showmobil.
Und auf Deiner tollen Entsorgungsfirmaseite wird explizit "testing and disposal" erwähnt. Also gucken die nach, obs PCB ist, und schmeißen den Trafo dann in die Wüste. Ach ne, klar, die haben dafür ein Spezialverfahren, die lassen das Öl ab in dünnwandige Fässer und schmeißen dann diese (und den nassen verseuchten Trafo) in die Wüste. Von einer Hochtemperaturverbrennung ist keine Rede...das ist nämlich affig teuer. Oder gar wird der verölte Trafo verhüttet? Das ist toll, da die Temps dabei im Leben nicht reichen für PCB...man erzeugt vermutlich nur Dioxin dabei.
--
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gUnther nanonüm wrote:

Nein, die gelten fuer alle Auto und sind fuer alle gleich.

Was genau wurde verwaessert? Wuerde mich jetzt echt mal interessieren. Frische Auswanderer sicher auch, denn dann koennten die u.U. ihr Auto mitbringen.

Nicht Aepfel mit Birnen vergleichen. Vergleichbare Autos wie etwa Chevy Aveo verbrauchen auch vergleichbar mit europaeischen oder japanischen Fahrzeugen. Bis auf Peoenale von bis zu 10% fuer Automatik natuerlich.
Truck sind viel schwerer. Und selbst die sind inzwischen nicht schlecht. Ein Bekannter kommt mir seinem Truck plus rund 10m langem Koloss von Wohnanhaenger (als Sattelschlepper-Auflieger gebaut) auf rund 12l Diesel pro 100km.

Ah, Gunther der Hellseher mal wieder. Mit direktem Draht zum nachrichtendienstlichen Satellit.
Einmal sowas in die Wueste geschmissen und erwischt worden -> Sing Sing fuer Cheffe, Firma dicht. Es reicht wenn man innerbetrieblich Sicherheitsregeln verletzt. Ich hatte man mitbekommen wie ein (grosser) Konkurrent von uns von der FDA dichtgemacht wurde.

Schonmal ueberlegt dass die arbeitsteilig arbeiten? Da hat nicht jeder solcher Betrieb eine HT-Abfackelei, sondern man ist auf einer "Collection Route" und es wird genauso wie Altoel an zentrale Stellen mit grossen Wiederaufbereitungsanlagen gebracht.
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Gruesse, Joerg

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/.../
Hi Joerg, einerseits stehen Leitungsmasten schief in den Strassen- raeumen, andererseits reagieren Behoerden in den USA unbestreitbar extrem auf irgendwelche Vergehen. Mich wundert es wirklich, dass diese Leitungsmasten so akzep- tiert sind. Genauso empfinde ich das bei den aberwitzigen Schlagloechern in den Strassen, denen man oft genug haarstraeubend auszuweichen hat und dabei andere ge- faehrdet. Genauso gibt es voellig veraltete Atomkraftwerke, die schnellstens dicht zu machen waeren. Nichts tut sich. Aber irgendwo anders haben sich die US-Behoerden mit Bestrafungssystemen voll etabliert und sind ueberaus eifrig.
K.L.
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