Re: Gegensaetze zwischen Bund und Laender beim Thema Energiewende

Wolfgang Schwanke schrieb:


Schubladendenken eben.

Malthus hatte nictht per se Unrecht.

Was hat das jetzt mit erneuerbaren Energien zu tun?

Und dies war möglich, weil immer zur rechten Zeit Erfindungen gemacht wurden, die die Produktion und Verteilung von Nahrungsmitteln verbesserten. Andere Völker hatten dieses Glück nicht und sind verschwunden. So gibt es z.B. Hinweise auf große Indianerstädte in Nordamerika, die aufgegeben werden mußten, weil es mangels Transportmitteln und Arbeitstieren nicht mehr möglich war, die Bewohner mit Nahrung zu versorgen. Hätten diese Indianerstämme Pferde, Dampfmaschinen oder Eisenbahnen gehabt, sähe die Welt heute vermutlich anders aus. Du dagegen hättest vermutlich schon die Domestizierung von Pferden als unwirtschaftlich angesehen.
Gernot
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Gernot Griese schrieb:

Du bist ein Sprachdiffamierer. Du denkst, du httest etwas gewonnen, wenn du eine stinkende Duftmarke an die Begriffe klebst.

Malthus hatte so Unrecht, wie man berhaupt nur Unrecht haben kann. Indem du selbst diesen himmelschreienden Bldsinn relativieren musst, zeigst du berdeutlich, dass du auf einem Trip bist.

Wieso? Ist damals ein bereits existierendes, wirtschaftlicheres System mithilfe von Subventionen durch das System Pferd ersetzt worden?
Du scheinst wirklich ein erhebliches Auffassungsproblem zu haben.
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Werner Baumschlager schrieb:

Was unterscheidet eine pauschale Kategorisierung von Schubladendenken?

Hat sich Malthus irgendwo über Bodenschätze und deren Verfügbarkeit geäußert? Außerdem hast du meine Bemerkung zu ausgestorbenen Indianerstämmen liebenswürdigerweise weggekürzt.

Ein Pferd kostete Ackerfläche und Zeit, die man besser zum Schnitzen von Pflanzstöcken hätte nutzen können. Seine Domestizierung war also absolut unwirtschaftlich. Die Personen, die sich damit beschäftigten, mußten vom Rest der Sippe subventioniert werden.
Gernot
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Kategorisierung.
Kategorisierung ist ein notwendiger Bestandteil jedes analytischen Denkens und jeder Urteilsbildung.
"Schubladendenken" ist ein Dysphemismus für falsche, ungenaue, schablonenhafte Kategorienbildung.
Ich glaube nicht, dass ich mich dessen schuldig gemacht hätte. Die Furcht vor verknappenden Rohstoffen wird überall als malthusianisch bezeichnet, deshalb ist das eine zutreffende Kategorisierung.

Nein über Nahrungsmittel. Aber der Gedankengang ist analog, der Denkfehler ist auch analog. Deshalb ist die Bezeichnung "Malthusianismus" darauf ausgedehnt worden.
--
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Wolfgang Schwanke schrieb:

Also, wenn man wie du aus einer zuffälligen Parallelität in einem Punkt eine Übereinstimmung in allen Punkten folgert.

Es ist also gleichbedeutend, ob ich Boden nachhaltig nutze um darauf Nahrungsmittel produzieren oder ob ich den gleichen Boden abtrage um ihn einmalig zu verbrennen? Seltsame Analogie!
Gernot
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Es wurden Erfindungen gemacht, sag bloß. Das muss ein singuläres Ereignis gewesen sein, und wird nie wieder passieren.

Solche Hinweise gibt es vor allem in den deutschen Öffentlich-Rechtlichen Fernsehanstalten, deren Redaktionen von Grünwählenden majorisiert sind, weshalb seit Jahren sämtliche Dokumentations-Sendungen vor ökologistischen Projektionen triefen.
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Wolfgang Schwanke schrieb:

An einigen Stellen ist es passiert, an anderen nicht. Deine Einstellung ist: Es wird schon rechtzeitig etwas passieren. Das grenzt an Russisches Roulette.

Stell dir mal vor, ich habe überhaupt keinen Fernseher.
Gernot
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Das Telefon ist schon erfunden.

Nein das grenzt an Realismus.
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Wolfgang Schwanke schrieb:

Und deshalb wirst du alle Probleme der Welt mit dem Telefon lösen? Oder wie soll ich obige Bemerkung verstehen?
Gernot
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Dein Satz "An einigen Stellen ist es passiert, an anderen nicht." macht keinen Sinn. Es genügt, dass eine Erfindung nur einmal auf der Welt gemacht wird. Es gibt genügend Informationskanäle, um das Wissen darüber instantan weltweit zu verbreiten.
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Wolfgang Schwanke schrieb:

Die Welt hat nicht erst mit Erfindung des Telefons begonnen.
Gernot
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Am 30.05.2012 08:55, schrieb Gernot Griese:

Viel wichtiger ist: Sie hat nicht damit geendet.
Gruß
Stefan
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On 30 Mai, 18:00, Stefan
wrote:

Es soll Leute geben, die unter dem Zwang stehen, nur noch zu telefonieren, weil sonst die Welt unter- geht.
K.L.
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Weniger schlimm als zwanghaft Solarzellen zu subventionieren, weil sonst die Welt untergeht.
--
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Wolfgang Schwanke schrieb:

Verschwörungstheorien sind ein Symptom für was doch gleich? Haben die majorisierten Kulturschaffenden wenigstens auch jüdische Wurzeln?
(Daß Juden genetisch bedingt intelligenter sind, wissen wir schließlich von Herrn Sarrazin.)
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Am 29.05.2012 14:05, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Mag sein, dass es keine Verschwörung ist, aber es schon etwas vom: "Marsch durch die Institutionen":
http://de.wikipedia.org/wiki/Marsch_durch_die_Institutionen
Es mag allerdings auch an unserem Bildungssystem liegen, das offenbar massenhaft halbgebildete Abiturienten ohne jedes naturwissenschaftliche und mathematische Verständnis produziert, die im Deutschuntericht lernen, wie man eine Argumentation auch ohne Sachkenntnis führt und die dann im Medienbereich landen.
Gruß
Stefan
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Das scheinen manche ihr Leben lang nicht zu verstehen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/wie-untergangspropheten-in-wien-das-ende-der-oelvorraete-prophezeien-a-836559.html
Da hat sich zwar inzwischen die Erkenntnis breitgemacht, das eine Prophezeiung, und sei sie noch so exakt "terminiert", deren Eintreten immer wieder in die Zukunft verschoben werden muß, im Prinzip nur wertloses Gebrabbel ist. Jene jedoch, die sich dieser Erkenntnis zwar nicht verschließen können, aber ihr Weltbild nicht aufgeben möchten, bestehen auf der Richtigkeit vom Malthus.
Zitat:
"Der Veteran Meadows jedenfalls hat genug von der Debatte, wann denn nun genau der Höhepunkt erreicht werde. Entscheidend und unstrittig sei doch, dass die Ölvorräte endlich sind und abnehmen. Deshalb hält er es für wichtiger, Strategien zu entwickeln, wie eine Welt mit immer weniger fossilem Brennstoff aussehen kann."
Er hat zwar gemerkt, das mit seinen Prophezeiungen was nicht gestimmt hat, weil sie nicht eingetreten sind, aber worin der grundsätzliche Fehler lag, hat er nicht kapiert. Und das sind die Leute, denen Teile einer ganzen Generation hinterherhechelten.
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Hallo,
Wolfgang Schwanke wrote:

Jeder ist interessiert Kosten zu sparen klar. Aber jeder hat da auch andere Präferenzen. Im Augenblick scheint der Bürger mehrheitlich bereit zu sein im Energiebereich umzudenken, und dafür auch etwas mehr auszugeben. Die denen diese Kosten mehr weh tun, sind Großteils Harzer und Aufstocker, denen wird dann von Staatlicher Seite ausgeglichen.

Wo liest du in dem obigen Satz Panik oder ähnliches? Das ist das was du da gerne hinein interpretierst.
Wir haben hier zwei Möglichkeiten. Die Erste ist, dass Öl, Kohle, Uran... endlich ist. Die zweite ist, dass es (alles?) das nicht ist.
Meine Erfahrung sagt mir dass alles irgendwo endlich ist (außer vielleicht das Universum).
Warum sind Güter die seltenen sind teuer? Warum wird Öl gerade immer teurer? Auch hier wären zwei Möglichkeiten. Erstens, es gibt genug davon, es wird aber teurer weil wir keine Alternative haben. Zweitens, es gibt nicht genug davon und die Förderung wird immer aufwändiger und teurer. Die Lösung dieser Probleme wäre Alternativen schaffen, was gerade geschieht.
Du bist derjenige der Panik verbreitet, du postulierst den Untergang der Zivilisation nur weil diese Alternative geschaffen wird. Du bist derjenige der hier die anderen als Ökofuzies etc. betitelt und beleidigt.
Du legst hier das Gebaren eines Sektenmitgliedes an den Tag. Du glaubst die Ultimative Wahrheit erkannt zu haben und alle anderen begreifen deine Erkenntnis und Weitsicht nicht. Nur du begreifst nicht, dass deine "Erkenntnis" bei uns durchaus in Betracht gezogen wird, sie leider aber sehr unwahrscheinlich ist.
Du diskutierst darüber, was für ein wunderbares Haus du auf Sand bauen willst. Du bist der Ansicht dass man da auch keine besonderen Grundmauern braucht (Vorsorge). Alle anderen die diese Vorsorge treffen wollen, erklärst du für dumm und zu Geldverschwendern. Aber was würden diese stärkeren Grundmauern kosten? Doch nur einen Minimalbetrag im Vergleich zu dem Schaden der entstehen könnte.
Du blendest hier mit Zahlen, die nur zutreffen können wenn deine Grundannahme stimmen würde. Du diskutierst über etwas wo schon dein Grundsatz falsch sein könnte. Aber über diesen Grundsatz magst du nicht diskutieren, da dir das einfach (fast) niemand glauben würde. Bzw. das einfach nur durch Eintritt der Situation beweisbar ist.
Die Mehrzahl der Wissenschaftler sind der Ansicht, dass diese Energieträger endlich sind (zumindest auf unserem Planeten). Einige sind der Ansicht dass das nicht stimmt. Sollen wir nun einfach so tun als ob diese wenigen Recht hätten und unsere Ressourcen plündern? Kann das schaffen einer Alternative schlecht sein?
Allein das was gerade passiert beweist dass Solaranlagen durchaus funktionieren. Sie werden in immer mehr kleinen Geräten verwendet. Hier möchte ich vor allem Außenleuchten erwähnen, da da das Prinzip Tags erzeugen Nachts verbrauchen zum tragen kommt. Auch Ladegeräte für Laptops, Handys etc. sind eine Erleichterung. Oder der Antrieb für Gartenduschen für den Pool. Alles Beispiele die den Vorteil von Dezentralisierung belegen. Zu bemerken wäre hier noch, dass diese Dinge auch gar nicht mehr so teuer sind. Und das dürfte erst der Anfang der Möglichkeiten sein, die man damit abdecken kann.
MfG Jo
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Der Vorposter unterstellte, das sei nicht der Fall.

Das ist vor allem Folge der Gehirnwäsche durch die Medien. Fakten kommen da ja kaum vor.

Wie kommst du denn auf die Idee?

"Sintflut" ist ja wohl das Sinnbild für eine Katastrophe, die der Vorposter befürchtet und abzuwenden vorgibt.

Es ist immer wieder das Gleiche. Endlich heißt nicht knapp. Der Haupt- Denkfehler des Malthusianismus ist, beide Begriffe sofort ohne Nachdenken gleichzuetzen. Endlich könnte z.B. auch heißen: 1 Million mal mehr als die gesamte Spezies Homo Sapiens während ihrer gesamten Existenz hoffen kann zu verbrauchen. Wenn das so wäre, dann wäre das zweifelsohne eine endliche Menge. Aber es gäbe dann keinerlei Grund, sich jemals deswegen Sorgen zu machen oder künstliche Restriktionen zu beschließen. Es wäre dann falsch und dumm, das zu tun.
Wir wissen im Moment nicht, wie viele fossile Brennstoffe in der Erde liegen. Es gibt ein paar untere Eckdaten, z.B. dass Kohle beim aktuellen Verbrauch mindestens 500 Jahre reichen würde, Erdöl 200 Jahre so rum. Mit dem Schieferkram gibt es inzwischen Schätzungen, die von mehreren Jahrtausenden ausgehen. Das heißt nicht, dass dann Schluss wäre, das sind lediglich Mindestangaben.
Alle diese Zeitangaben sind weit jenseits planbarer Zeiträume. Wir wissen nicht, was die Menschheit in 1000 Jahren macht. Vielleicht wird sie keine Technologien mehr verwenden, sondern ihre kulturelle Weiterentwicklung auf ganz andere Bereiche verschoben haben, so dass ihr die Kohlevorräte egal sein können. Oder sie betreibt interstellare Raumfahrt und es kann ihr egal sein, welche Rohstoffe zufällig der kleine Planet Erde hat. Oder es werden neue Technologien sein, die nicht mit fossilen Brennstoffen arbeiten, sondern mit irgendwas anderem was wir noch nicht kennen. Oder 1 Million andere Möglichkeiten. So oder so ist es Quatsch, heute deswegen irgendeinen Verzicht zu üben.
Eine Analogie aus der Realität: Ein zweifellos endlicher fossiler Brennstoff ist Torf. Der wurde jahrhundertelang abgebaut und verbrannt. Hätten unsere Vorfahren ähnliche Gedanken gehegt wie die Neo-Malthusianer heute, dann hätte vielleicht eine Behörde Torf künstlich verteuert, man hätte Appelle zum Torf-Sparen verbreitet, und die Menschen hätten in ihren Bauernhütten gefroren. Ganz umsonst.
Denn obwohl Torf ohne jeden Zweifel endlich ist, ist er nie ausgegangen. Es gibt heute immer noch Torf. Aber wir sind nicht mehr davon abhängig. Und unsere Vorfahren sind davon auch nicht deshalb abgekommen, weil er knapp wurde. Sondern weil sie lange lange lange, bevor Torf eine Chance hatte, knapp zu werden, etwas Besseres fanden und dann die Torfnutzung deshalb aufgaben.

Also es wird definitiv nicht wegen einer finalen Verknappung teurer, weil es nicht knapp ist und die Ölproduktion die steigende Nachfrage weiterhin auf unabsehbare Zeit bedienen kann.
Die aktuellen Preissprünge haben viele Gründe in Politik und Wirtschaft, die ich nicht behaupten kann alle zu durchschauen. Kriege im Nahen Osten z.B. Ein Grund ist übrigens "Peak Oil". Nein, nicht das Versiegen der Förderung, das gibt es nicht. Sondern das Gerede davon, und der Glaube vieler Leute, dass das der Fall sei, lässt die Preise steigen. Das funktioniert als selbstbestätigende Prophezeiung. Übrigens haben die Ölkonzerne daran ein ziemliches Interesse.

Windräder und Sonnenkollektoren sind keine Alternative zu Erdöl, weil das für die Stromproduktion so gut wie nicht eingesetzt wird. Ironischerweise hat die "Energiewende" sogar zu einer Steigerung des (bisher geringen) Ölverbrauchs in der Stromerzeugung geführt.

Aber nein. Pessimisten sehen den Ökologismus als Abschied von der Aufklärung und Leitreligion eines neuen Mittelalters. Das glaube ich nicht. Ich denke die westliche Zivilisation wird blühen und gedeihen. Aber sie geht manchmal Irrwege und macht Rückschritte, die hinterher wieder aufgeholt werden müssen. Das ist bitter für die Zeitgenossen solcher Irrwege, deren Lebenschancen dadurch zerstört werden. Ich fände es besser, wenn wir diese Irrwege vermeiden könnten.

Das ist jetzt aber platt. Einfach den Spieß umdrehen ist die Abwehrtaktik jeder Ideologie.
Nirgendwo behaupte ich irgendwelche Wahrheiten zu wissen. Im Gegenteil sag ich doch andauernd, dass die Zukunft nicht vorhersagbar ist. Ich sage nur, dass die vom Ökologismus behaupteten "Wahrheiten" Unsinn sind, und dass die von ihm propagierte Politik große Schäden verursacht. Das ist nicht so schwer, dazu gehört ein bisschen Logik und ein paar BOTE Plausi- Checks.

Meine Güte was fürn Pipifax. Hast du das Video mit dem Lichtbogenofen gesehen?
Hier sieht man schön die soziale Verankerung der Öko-Religion: Die Mehrheit der Anhänger ist saturierte Mittelschicht, Eigenheim, gutbezahlter Job, dickes Bankkonte, die meisten vermutlich ältere Jahrgänge, öffentlicher Dienst, Dienstleistungsberufe usw. Diese Leute haben ihr "Schäfchen im Trockenen" und sind von den Folgen falscher Wirtschaftspolitik, absichtlich ineffizienten Produktionsmethoden, sozialen Schieflagen, Arbeitslosigkeit usw. nicht mehr betroffen (oder glauben das zumindest), weshalb gesellschaftliche Experimente mit komischen Ideologien für sie kein Risiko darstellt. Dass das andere trifft, kann ihnen egal sein. So können sie sorglos ihre weltanschauliche Selbstbeweihräucherung zelebrieren.
PS: Bitte keine FollowUp-Umbiegerei
--
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Hallo,
Wolfgang Schwanke wrote:
>> Aber jeder hat da auch >> andere Präferenzen. Im Augenblick scheint der Bürger mehrheitlich >> bereit zu sein im Energiebereich umzudenken, und dafür auch etwas mehr >> auszugeben. > > Das ist vor allem Folge der Gehirnwäsche durch die Medien. Fakten > kommen da ja kaum vor.
Wieso unterstellst du dem Bürger er könnte nicht selbständig denken?
Der Bürger hat sich jahrelang für Atomstrom und gegen Solar/wasauchimmerÖko entschieden, das muss in einer Demokratie so hingenommen werden. Man kann dagegen demonstrieren oder versuchen sich anderweitig Gehör zu verschaffen (ich bin grundsätzlich gegen Gewalt).
Aber im Endeffekt entscheidet die Wahl und der Wähler. Deswegen war dieser Verlauf so hinzunehmen, die Medien/Lobbyisten dürften da nicht weniger tätig gewesen sein als heute. Dies unsägliche Herabwürdigung andersdenkender empfinde ich als äußerst primitiv. Gerade die die Jahrelang als Sieger gelten durften, zeigen sich als unglaublich schlecht Verlierer.
Sollte der Wähler sich für Atomstrom entscheiden wollen, braucht er nur FDP zu wählen (scheinbar die letzten die noch an die Ungefährlichkeit von AKWs glauben).
>>>> Nur dann, wenn man von endlosen Ressourcen ausgehet oder "nach mir >>>> die Sintflut" postuliert. >>> >>> Schon wieder Malthusianismus. "Es ist 5 vor 12, wir müssen sofort >>> alles verbieten. Wer das bestreitet, ist ein kurzsichtiger Egoist. >>> Die einzigen, die an die Zukunft der Menschheit denken, sind wir >>> Paniker." >>> >> >> Wo liest du in dem obigen Satz Panik oder ähnliches? > > "Sintflut" ist ja wohl das Sinnbild für eine Katastrophe, die der > Vorposter befürchtet und abzuwenden vorgibt.
Der Vorposter geht auf deine "was kümmert mich das was die nach mir machen" Einstellung ein. So kommen deine Aussagen auch herüber.
> >> Wir haben hier zwei Möglichkeiten. Die Erste ist, dass Öl, Kohle, >> Uran... endlich ist. Die zweite ist, dass es (alles?) das nicht ist. >> >> Meine Erfahrung sagt mir dass alles irgendwo endlich ist (außer >> vielleicht das Universum). > > Es ist immer wieder das Gleiche. Endlich heißt nicht knapp. Der Haupt- > Denkfehler des Malthusianismus ist, beide Begriffe sofort ohne > Nachdenken gleichzuetzen.
Ich habe mit dem Malthus-Dingens nichts am Hut. Endlich schließt knapp nicht aus. Außerdem müsste man knapp definieren. Ist es nicht knapp, wenn es für mich gerade noch reicht, oder noch für meine Kinder. Wenn etwas noch 200 Jahre reicht, würde ich das schon langsam als knapp einstufen. Wenn man es Zeitgeschichtlich sieht, sogar sehr knapp.
> Endlich könnte z.B. auch heißen: 1 Million > mal mehr als die gesamte Spezies Homo Sapiens während ihrer gesamten > Existenz hoffen kann zu verbrauchen. Wenn das so wäre, dann wäre das > zweifelsohne eine endliche Menge. Aber es gäbe dann keinerlei Grund, > sich jemals deswegen Sorgen zu machen oder künstliche Restriktionen zu > beschließen. Es wäre dann falsch und dumm, das zu tun.
Wenn.. dann.. möglicherweise.. gäbe.. vielleicht..keine Sorgen! ?
> > Wir wissen im Moment nicht, wie viele fossile Brennstoffe in der Erde > liegen.
Es gibt dazu aber recht gute Schätzungen, und solange wir nichts anderes haben, müssen wir von diesen ausgehen.
> Es gibt ein paar untere Eckdaten, z.B. dass Kohle beim > aktuellen Verbrauch mindestens 500 Jahre reichen würde, Erdöl 200 Jahre > so rum.
Lächerlich wenig, wenn man bedenkt für was alles z.B. Erdöl nötig ist. Es ist zu schade um es zu verbrennen.
> > Eine Analogie aus der Realität: Ein zweifellos endlicher fossiler > Brennstoff ist Torf. Der wurde jahrhundertelang abgebaut und verbrannt. > Hätten unsere Vorfahren ähnliche Gedanken gehegt wie die > Neo-Malthusianer heute, dann hätte vielleicht eine Behörde Torf > künstlich verteuert, man hätte Appelle zum Torf-Sparen verbreitet, und > die Menschen hätten in ihren Bauernhütten gefroren. Ganz umsonst. > > Denn obwohl Torf ohne jeden Zweifel endlich ist, ist er nie > ausgegangen. Es gibt heute immer noch Torf. Aber wir sind nicht mehr > davon abhängig. Und unsere Vorfahren sind davon auch nicht deshalb > abgekommen, weil er knapp wurde. Sondern weil sie lange lange lange, > bevor Torf eine Chance hatte, knapp zu werden, etwas Besseres fanden > und dann die Torfnutzung deshalb aufgaben.
Hier bringst du das beste Beispiel für einen rechtzeitigen Aus-Umstieg. Du schreibst es selbst, lange bevor Torf knapp wurde, wurde ausgestiegen. Öl ist schon knapp, oder wird es in absehbarer Zeit (nach allem was wir wissen) sein. Auf was "besseres" willst du warten?
> Mit dem Schieferkram gibt es inzwischen Schätzungen, die von > mehreren Jahrtausenden ausgehen. Das heißt nicht, dass dann Schluss > wäre, das sind lediglich Mindestangaben.
Leider lässt sich der Schieferkram nicht wirklich einfach fördern, was sich auf Preis und Umwelt auswirkt. Wen die Umwelt aber völlig Wurst ist (auch die Abgase durch die Verbrennung), dürfte das auch kein Problem sein. Dann bleibt noch der Preis und die Abhängigkeit vom Ausland.
> Ich > sage nur, dass die vom Ökologismus behaupteten "Wahrheiten" Unsinn > sind, und dass die von ihm propagierte Politik große Schäden > verursacht.
Welche Wahrheiten? Die Wahrscheinlichkeiten? Sich mit "es könnte ja evtl. anders/nicht so schlimm kommen" herauszureden, finde ich etwas platt, bez. egoistisch. Den Kopf in den Sand zu stecken löst keine Probleme.
> >> Oder der Antrieb für Gartenduschen für den Pool. > > Meine Güte was fürn Pipifax. Hast du das Video mit dem Lichtbogenofen > gesehen?
Nein. Aber an diesem "Pipifax" Beispiel kann man sehen, dass diese Technologie im wirklichen Leben angekommen ist und ohne Subventionen wirtschaftlich eingesetzt werden kann. In dem von dir gelöschten Beispiel mit der Außenleuchte ist ersichtlich, dass diese Technologie auch mit Stromspeicherung funktioniert. Klar ist noch viel Entwicklungsarbeit zu leisten, wenn wir damit nicht anfangen, werden wir aber auch keine Ergebnisse sehen.
> > Hier sieht man schön die soziale Verankerung der Öko-Religion: Die > Mehrheit der Anhänger ist saturierte Mittelschicht, Eigenheim, > gutbezahlter Job, dickes Bankkonte, die meisten vermutlich ältere > Jahrgänge, öffentlicher Dienst, Dienstleistungsberufe usw. Diese Leute > haben ihr "Schäfchen im Trockenen" und sind von den Folgen falscher > Wirtschaftspolitik, absichtlich ineffizienten Produktionsmethoden, > sozialen Schieflagen, Arbeitslosigkeit usw. nicht mehr betroffen (oder > glauben das zumindest), weshalb gesellschaftliche Experimente mit > komischen Ideologien für sie kein Risiko darstellt. Dass das andere > trifft, kann ihnen egal sein. So können sie sorglos ihre > weltanschauliche Selbstbeweihräucherung zelebrieren.
Diese Öko-Freaks, die diese Öko-Religion betreiben (was sollen diese Verunglimpfungen?), sind heute gebildete Mittelschicht (wie schrecklich!? Ich dachte immer die gebildete Mittelschicht sei die Stütze der Wirtschaft), sie haben in ihre Zukunft investiert (merkst du was?). Dafür haben sie Investitionen (auch in die Zukunft) getätigt und Verzicht geübt. Das was du nicht willst.
Es waren aber einmal Studenten, Hauptschüler etc., die ihre Zukunft für die Umwelt/Ökologie teilweise aufs Spiel gesetzt haben. Schon immer wurden sie als Öko-Spinner abgetan. Nachdem sie nun bewiesen haben, dass sich Investitionen in die Zukunft auszahlen, sind es jetzt abzockende, sich ausruhende Mittelschichtler.
Komm schenk dir deinen Neid und deine Vorurteile.
MfG Jo
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