Re: Gegensaetze zwischen Bund und Laender beim Thema Energiewende

Andreas Oehler wrote:


>http://www.science-skeptical.de/blog/norbert-rottgen-an-der-physik-gescheitert/007740 /
Der Stromverbrauch in den Haushalten betraegt nicht einmal ein drittel des Gesamtstromverbrauchs (2005 waren es 27%), die Industrie verbrauchte 47%, Handel und Gewerbe 14% . Der Strom fuer den Privathaushalt wird aber benutzt um den Strom fuer die Industrie zu subventionieren, EEG-Umlage und auch Teile der Netzkosten bezahlt hauptsaechlich der private Verbraucher. D.h. weiteres privates Stromsparen wirkt sich auf den Gesamtverbrauch kaum aus, wuerde aber zur weiterer Erhoehung des Strompreises fuehren.

Wenn alle Privathaushalte ihren Stromverbrauch halbieren sinkt der Gesamtstromverbrauch nichtmal um 15% . Ab einem bestimmten Strompreis wuerde sich auch der private Verbraucher ganz aus dem Stromnetz verabschieden und mit einem eigenen Generator im Winter aus Heizoel oder Gas Strom machen und im Sommer aus Solarzellen weil das billiger ist. Aber wer subventioniert dann den Strom fuer die Industrie und bezahlt das Stromnetz ? Dort schlaegt ein hoeherer Strompreis direkt auf die Produktionskosten durch.
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Die Frage, wer subventioniert dann den Strom fuer die Industrie, ist gut gestellt.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl wrote:

Und wer bezahlt die EEG Umlage. Wuerden Haushalte nur noch halb soviel Strom verbrauchen muesste diese Umlage verdoppelt werden.
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Am 25.05.2012 13:53, schrieb Carla Schneider:

Als die EVUs privatisiert wurden, war das für deren private Eigner wie eine Lizenz zum Gelddrucken. Deutschen bezahlen inzwischen den höchsten Strompreis europaweit. Wo sind die enormen Gewinne geblieben? Sind es vielleicht diese Gewinne, die der deutsche Steuerzahler unter Anderem, mit der sog. Bankenrettung gerettet hat?
--
mfg hdw


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Horst-D.Winzler schrieb:

H? Kannst du diesen Gedankengang vielleicht in Einzelschritten darstellen? Problem bei dir ist nmlich, dass du immer gleich zwei oder drei Denkfehler in ein Statement packst.
Nennst du etwa EEG-Umlage und Strom-Rentenbeitrag "enorme Gewinne" und fragst, wo diese geblieben sind?
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Am 25.05.2012 14:22, schrieb Werner Baumschlager:

Nein!
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mfg hdw

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Was anderes - Carla, mir fllt auf, da hier keiner wissen darf wie du aussiehst.
Mein Profilfoto sieht brigens so aus wie das Foto von dem kleinen Kinderkandidaten heute in " THE WINNER IS ... ".
Wieso darf keiner hier DEIN Antlitz kennen ????
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"1.000.000 DOLLAR REWARD" wrote:

Und bei allen anderen hier weisst du wie sie aussehen ?

Gibts bei Google Groups Profilfotos ?

Ich poste nicht ueber google Groups und bin dort gar nicht angemeldet, das Usenet stammt noch aus einer Zeit als man Computer noch nicht fuer Bilder verwendet hat, und auf binary groups wo man mal ein Bild posten kann habe ich gar keinen Zugriff.
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Karl-Ludwig Diehl schrieb:

Du bist vom Hass auf die Industrie geblendet.
Nein, die Frage ist, wer subventioniert dann die Solarplatten & Co., sprich wer bringt die EEG-Umlage auf. Die schne neue Welt, wo jeder Privatmann seinen Strom selbst vom Solardach erntet, frisst ihre eigene Grundlage weg, weil dann keiner mehr da ist, der ihm das Solardach zahlt, auer er selbst.
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wrote:

Nein, ganz bestimmt nicht. Viele Industrien sind Strom- fresser und haben noch Einsparpotential. Da muss noch einiges gemacht und entwickelt werden.

Ja, darf man kritisieren. Es geht aber darum, die Solarpanelbranche solange zu stuetzen, bis sich die Herstellung der Panele so sehr verbilligt hat, sodass die Preisstuetzung ueberfluessig wird.
Die Solarpanele sind bereits sehr preiswert ge- genueber frueher geworden. Die Tendenz wird sich fortsetzen. Da ich die Produktionszusam- menhaenge nicht genau kenne und nicht ein- schaetzen kann, wodurch sich noch Preissen- kungen einstellen werden, kann ich Dir keine ge- naueren Informationen geben.
Es handelt sich um ein entwicklungspolitisches Feld. Einerseits will man die Steuergelder sinn- voll einsetzen, andererseits erwartet man Ent- wicklungsfortschritte dafuer.
K.L.
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Am 25.05.2012 14:48, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

Die Preisstützung wird niemals überflüssig weil man mit PV niemals zu markfähigen Preisen Strom für ein Stromnetz erzeugen können wird.
Selbst wenn es weder Kohle, Öl, Gas oder Atomkraft gäbe, wäre PV immer noch teurer als z.B. Windenergie. Insofern ist jeder Euro der in PV fließt vergeudet.

Zunächst mal müsste man prüfen, ob die PV Anlagen aktuell überhaupt noch kostendeckend produziert werden, oder ob wir uns bereits an einem Punkt befinden, wo die Dinger zu Dumpingpreisen verkauft werden. Zumindest in D scheint dieser Punkt erreicht zu sein, sonst gäbe es nicht die aktuellen Insolvenzen in der Branche.
Abgesehen davon gibt es eine untere Preisgrenze, von der wir vermutlich nicht mehr weit entfernt sind, denn 1kWp PV-Anlage bedeutet ca. 10 qm Panelfläche. Diese besteht aus teuren Materialien. Neben den Siliziumzellen sind das Aluminium, Glas und Kupfer. Diese Materialien werden in Zukunft eher teurer als billiger.
Gruß
Stefan
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Stefan schrieb:

Wie üblich: Beweis durch Behauptung.

Und wieviel Kiloeuro würde dann an einem Tag wie heute die kWh kosten?

Warum sollten sie teurer werden? Nach Meinung von UGE- (Unendlich Grosse Erde) Ideologen wie Herrn Schwanke stehen doch alle Rohstoffe für alle Zeiten in hinreichender Menge zur Verfügung. Es gibt daher keinen Grund, für die Zukunft mit steigenden Preisen zu rechnen. So etwas behaupten nur malthusianische Ökospinner!
Gernot
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Am 25.05.2012 16:46, schrieb Gernot Griese:

Beweise doch das Gegenteil
Gruß
Stefan
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Stefan schrieb:

Das Gegenteil deiner Aussage wäre "die Preisstützung ist immer überflüssig weil PV schon immer zu marktfähigen Preisen Strom für alle Stromnetze erzeugt hat". Warum sollte ich solchen Unsinn, den ich zudem nie behauptet habe beweisen?
Gernot
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Am 26.05.2012 13:01, schrieb Gernot Griese:

Nein, das Gegenteil meiner Aussage wäre: Es wird irgendwann (in absehbarer Zeit) zu einem massiven Preisverfall bei PV führen, was dazu führt, dass PV konkurenzfähig wird.
Gruß
Stefan
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Stefan schrieb:

Das wäre eine ganz andere Aussage.
Gernot
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On Fri, 25 May 2012 16:12:41 +0200, Stefan <Hier-steht-absichtlich-keine-E-Mail-Adresse.xy> wrote:>Die Preisstützung wird niemals überflüssig weil man mit PV niemals zu

Sag niemals nie ...
Nach dem Ende der 20-jährigen EEG-Vergütung ist keinerlei Preisstützung mehr nötig. Da liefern viele Anlagen noch weitere 20 Jahre Strom mit Grenzkosten von nahezu 0 ¤/kWh.
Und die PV ist wie Windkraft in kleineren Inselnetzen schon lange konkurrenzfähig. Denn dort liegen die Erzeugungskosten für Strom mit dem Dieselgenerator weit höher als bei uns.
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in wrote:

Wieviel Energie man braucht, um Bauxit zu Aluminium zu elektrolysieren, oder Eisen zu Stahl zu kochen, gibt die Physik vor. Da gibt es nichts weiter zu entwickeln. Man muss es einfach machen.
Das sieht z.B. so aus:

http://www.youtube.com/watch?v=oL4HuHR1kUs

Da wird ordentlich Strom verbraucht, kannste glooben. So ein Teilchen kann 100 Megawatt haben. Das sind 1 Million 100 Watt Glühbirnen. Oder 10 Millionen Videorekorder in Standby-Modus, auf die ihr ja so abfahrt. Stell dir vor, so ein Öfchen würde mit Windrädern betrieben. :)

So ein Preisdiktat führt dazu, dass sie dort verharren. Das schaltet ja die Konkurrenz aus.

Aber bestimmt nicht wegen des deutschen EEG.

Wie kommst du auf das schmale Brett, dass es sich um Steuergelder handle? Es ist über die Stromrechnung zwangseingetriebenes Geld.
--
Tank nur das gute Super rein

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de /
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Wolfgang Schwanke schrieb:

Nur bei Aluminium. Stahl geht auch ohne Strom, sonst hätte Krupp vor 100 Jahren überhaupt nicht produzieren können.

Da hätten wir heute Mittag ja 200 Stück alleine mit PV betreiben können!
Gernot
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Da wird Stahl dann zumindest preislich zum Edelmetall.
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