Re: Gegensaetze zwischen Bund und Laender beim Thema Energiewende



Es gibt bei jedem Irrsinn ein paar, für die das ein Vorteil sein mag. Wenn z.B. ein Verrückter nachts durch eine Kleinstadt geht und alle Fensterscheiben einwirft, freut das die Glaserinnung. Dennoch wäre so ein Ereignis unter dem Strich ein Verlust. Analog dazu ist die erzwungene Vernichtung mehrerer Großkraftwerke sicher eine Freude für die subventionierte Ökobranche. Das ändert aber nichts daran, dass die Aktion ein Nettoverlust ist. Anders als die Glaser ist die Windradindustrie nicht einmal in der Lage einen adäquaten Ersatz für die kaputtgemachten Werte zu liefern.
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Am 02.06.2012 09:03, schrieb Wolfgang Schwanke:

Sieht beim ersten Anlauf so aus. Aber welche Folgekosten haben denn die Großkraftwerke? Ein recht gutes Bild vermittelt der Wikipediaartikel.
http://www.google.de/search?q=nonchalant&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a
Zu beachten ist noch, das inzwischen auch unter dem Rhein Kohle abgebaut wird. Da dort Erderschütterungen nicht ausgeschlossen werden können, wie auch das Gericht bestätigte, muß zukünftig durchaus mit Bodensetzungen gerechnet werden. Bodensetzungen die die Flußdeiche beschädigen können. Zur Erinnerung, dort stehen die höchsten Flußdeiche.Dort ein Deichbruch kann sehr interessant werden. Das Problem ist, das Energiegewinnung bei uns mit wahrscheinlich ewiger Vernichtung von für den Menschen wichtiger Lebensgrundlage einhergeht. Das sind nicht zu unterschätzende Folgekosten die du nonchalant konsequent unterschlägst.
BTW Wenn jetzt der Bau der Nordsüdschiene aktuelle wird, wird es zu vielen Einsprüchen kommen. Die Vernichtung der bisherigen Lebensgrundlage vieler Menschen zugunsten der Stromerzeugung sollte dann auch ein Thema sein. Das gilt gleichermaßen auch für die Tagebaue im Osten der Republik.Wenn es möglich ist, hier durch alternative Energiegewinnung Lebensraum zu erhalten, dann muß das immer bezahlbar sein! Dazu auch folgender Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mitteldeutsches_Braunkohlerevier
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hdw

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Das sieht nicht nur so aus, das ist so und ändert sich auch nicht mit der Zahl der Anläufe.

Das kannst du dir auf der Kostenrechnung der Großkraftwerke angucken. Deren Ergebnis kennen wir bereits und haben sie bereits in Beziehung zur Kostenrechnung der Windrad- und Solar-"Kraftwerke" gesetzt. Obiges Urteil ist das Ergebnis dieses allumfassenden Vergleichs, da "fehlt" nichts mehr.

Das ist kein wikipedia-Link.

Ach deswegen hast du nach "nonchalant" gegoogelt. Nein das unterschlage ich nicht, ich bestreite es. Deutschland ist seit 100 Jahren ein elektrifiziertes Land, und die Menschen leben hier recht gut.
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Am 02.06.2012 15:03, schrieb Wolfgang Schwanke:

Sollte es zu einem Deichbruch am Rhein infolge einer Setzung kommen, zählen die dann entstandenen Kosten ebenfalls zu den Folgekosten. Hier fehlt eine Risikobewertung.

Spaß muß sein.

100 Jahre Elektrifizierung ist für dich also eine Zukunftsgarantie dafür, das es uns weiter so gut geht wie bisher? Diese von dir geäußerte Technikgläubigkeit die keine Grenzen akzeptiert, sollte eigentlich längst eingesargt sein. Denn mW sind keine der zB in den 1950 gemachte Zukunftsprognosen eingetroffen. Daraus kann man folgern, das auch die von dir gemachte Prognose die linearem Denken entspricht, denselben Wert haben.
--
hdw

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Sollte es in einer der Biogas-Anlagen zur Freisetzung mutierter Keime kommen, kann daraus eine Epidemie entstehen. Hier fehlt eine Risikobewertung.

100 Jahre Elektrifizierung ohne jegliche Probleme sind ein ganz gutes Indiz, dass "ewige Vernichtung von für den Menschen wichtiger Lebensgrundlagen" offensichtlich nicht stattfindet. Wer anderer Meinung ist, kann ja gern den Gegenbeweis antreten. Die Beweislast liegt immer bei dem, der einen bestehenden Zustand ändern bzw. der Kosten verursachen will.

Wer von uns beiden ist denn bitte derjenige, der hier Prognosen versucht?

Es liegt mir fern, Prognosen zu machen. Das ist hier dein Job. :)
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Wenn diese fehlt, muss sie nachgeholt werden. Uebrigens ein interessantes Thema. Wie die Epidemiologen damit umgehen, duerfte interessant sein.
K.L.
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in wrote:

Ich meine das nicht ernst. Aber die Leute, die sich bei normalen Kraftwerken alle möglichen "Risiken" aus den Fingern saugen oder zumindest maßlos übertreiben, während sie gleichzeitig diese ganzen Öko-Fetische bejubeln, messen mit zweierlei Maß dass sich die Balken biegen. Sie sind entweder naiv oder Heuchler.
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Wenn seltsame Krankheiten kursieren, wird auch schon einmal an die Biogasanlagen als moeglicher Ausgangspunkt gedacht. Man darf das ruhig ernst nehmen. Epidemien breiten sich heutzutage sehr schnell weltweit aus. Da muss jeder moegliche Ausgangspunkt einer Epidemie untersucht werden.
K.L.
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Am 02.06.2012 19:35, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

Bisherige Erfahrungen zeigen, daß das was aus den Biogasanlagen herauskommt, für die Umwelt/Landwirtschaft verträglicher ist.
Wolfgang sollte weniger spökenkieken. ;-)
--
hdw

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Am 02.06.2012 20:29, schrieb horst-d.winzler:

Da gibt es durchaus Zweifel. Interessantes Thema in dem Zusammenhang ist "Chronischer Botulismus".
Gruß
Stefan
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Am 03.06.2012 10:34, schrieb Stefan:

Bei der Futtermittelherstellung ist das ein Thema. Aber bei Biogasanlagen wäre es mir neu. Aber man lernt nie aus.
BTW Tierkadaver gehören in die Abdeckerei und werden speziell entsorgt.
--
mfg hdw

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Am 02.06.2012 19:05, schrieb Wolfgang Schwanke:

Aber nur dann wenn du die mutierten Keime in jener Biogasanlage vorher injizierst.

Schön, dann befrage mal die Leute in Ost und West die ihre Heimat wg. diverser Tagebaus aufgeben mußten. Oder die Leute im Münsterland denen RWE einen hohen Strompreis mit der Begründung abknöpfte, eine sichere Stromversorgung kostet nunmal... Oder schau dir mal die Rekultivierungsmaßnahmen der Tagebaus etwas genauer an. zB bezüglich landwirtschaftlicher Nutzung etc. RWE hat es zB so gedeichselt das sie für die Rekultivierung deren Kosten, sie ja mit dem Strompreis bereits reingeholt hatten, über landwirtschaftliche Subventionen den Steuerzahler nochmal zur Kassen beten lassen.

Du selbstverständlich...

Zur gefälligen Erinnerung du haust doch hier eine alternative Stromversorgung unisono in die Tonne. Prognostierst damit deren Versagen. Aber lass es gut sein, selektive Gedächnisschwäche ist nicht nur deine Stärke. ;-)
--
hdw

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Mit solchen Verharmlosungen betreibst du das Geschäft der Biogaslobby. Die leugnen natürlich Risiken dieser Killertechnologie. Die interessiert nur der Profit. Aber wenn eines Tages mal ein Ebola-Keim aus so einer Biogasanlage entweicht, dann ist die Katastrophe da. Können wir uns das "Restrisiko" wirklich leisten?

Die Entschädigungen für die Umsiedlungen sind in den Kostenrechnungen enthalten, über die wir hier die Vergleiche machen. Jetzt die nochmal extra zu erwähnen hat keinen weiteren argumentativen Wert. Eine "Vernichtung von für den Menschen wichtiger Lebensgrundlagen" ist das so oder so nicht.

Dafür gilt das Gleiche

Du musst irgendwas falsch verstanden haben.

Ich habe überhaupt nichts gegen "alternative" Techniken (was auch immer unter das Etikett fallen mag), wenn sie kostengünstig sind und/oder einen höheren Nutzen bieten. Diese Fehlwahrnehmung ist eines der Missverständnisse. Den Kritikern am Ökologismus geht es nicht um das Für und Wider bestimmter Techniken.
Was ich in die Tonne haue ist volkswirtschaftliche Wahnsinn, egal woher er kommt und egal mit welcher Rechtfertigung er betrieben wird.
Ich fordere Entscheidungsprozesse, bei denen Kosten und Nutzen die Hauptentscheidungskriterien für den Einsatz einer Technologie sind - wie es bis vor einigen Jahren jedenfalls in den Grundzügen bei uns der Fall war. Wenn bei solchen Entscheidungsprozessen eines Tages rauskommen sollte, dass z.B. Windräder günstig sind, bitte sehr.
Ich lehne Entscheidungsprozesse ab, bei denen ideologische Motive das Hauptkriterium sind, und Kosten/Nutzen nur nachgeordnet oder gar nicht mehr betrachtet werden. Diese Situation ist bei uns leider derzeit Stand der Dinge.
Und es sind solche ideologischen Kriterien, die zum Ausbau von Windrädern und Solarzellen geführt haben. Kostenbetrachtungen und Nützlichkeitserwägungen spielen dabei keine Rolle. Dafür dass unter Kosten/Nutzen-Priorität zum jetzigen Zeitpunkt gegen Wind und Sonne entschieden würde, spricht ein Bündel von Indizien, die wir hier alle schon 100 mal aufgezählt haben.

Um zu wissen, dass volkswirtschaftlich falsche Entscheidungen zu Nachteilen führen müssen, bedarf es keiner hellseherischen Fähigkeiten. Das ist in dem Sinne wie du das Wort verwendest auch keine "Prognose", sondern einfach nur eine Bewertung aktueller Politik.
Um den Untergang des Abendlandes wegen eines Kohlekraftwerks zu prophezeien, braucht man dagegen vor allem eine gefestigte Weltanschauung, die sich von Fakten nicht beirren lässst.
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Wolfgang Schwanke schrieb:

Jetzt mußt du uns nur noch erklären, wie das Ebola-Virus dort hineinkommen und sich ohne Wirt vermehren, oder wenigstens die Zeit in der Anlage überstehen soll.
Gernot
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Es gibt tausende Experten, die das Risiko nicht ausgeschlossen haben.
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Wolfgang Schwanke schrieb:

Garantiert nicht, was Viren betrifft. Bedenken gibt es allenfalls bezüglich sporenbildender Bakterien. Und für diese haben Untersuchungen ergeben, daß ihre Zahl sich in Biogas-Anlagen zumindest stark vermindert.
Gernot
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AHA! Du kannst also das Risiko einer flächenbrandhaften Epidemie nicht ausschließen!
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Wolfgang Schwanke schrieb:

Ich kann das Ausbrechen einer Virusepedemie, verursacht durch eine Biogas-Anlage ausschließen.
Du hattest vom Ebola-Kein geschrieben, das ist ein Virus. Viren werden auf kurzen Wegen von einem Wirt zum anderen übertragen, sei es direkt oder durch Schmier- oder Tröpfcheninfektion. Außerhalb der Wirte können sich Viren nicht vermehren und verlieren mit der Zeit ihre Infektionsfähigkeit, letzters um so schneller, je höher die Temperatur ist. In Biogas-Anlagen gibt es keine Wirte, daher können sich Viren dort nicht vermehren und schon gar nicht mutieren. Durch die hohen Temperaturen verlieren sie zugleich relativ schnell ihre Infektionsfähigkeit.
Was Bakterien betrifft: Solange sich deren Zahl in einer Biogas-Anlage vermindert, ist die Wahrscheinlichkeit des Ausbrechens einer Epedemie geringer als beim ganz normalen Ausbringen von Gülle auf den Feldern.
Gernot
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Das Vorsorgeprinzip verlangt absolute Vermeidung jeder Risiken. Die Argumentation mit angeblichen "Wahrscheinlichkeiten" und "Restrisiken" betreibt das Verharmlosungsgeschäft der Biomafia!
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Am 03.06.2012 10:10, schrieb Wolfgang Schwanke:

Dann hat hier wohl die Biomafia zugeschlagen?
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