Re: Kein Zurueck zur Atomkraft

Am Wed, 6 Jun 2012 10:01:11 -0700 (PDT) schrieb Karl-Ludwig Diehl:


War sie je dem Wettbewerb ausgesetzt oder wurden nicht zu lange die Produkte den Käufern zugeteilt?
Lutz
--
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Du sprichst da eine interessante Frage aus. Wenn es heisst,
""In Zukunft will Altmaier nach eigenen Angaben der kriseln- den deutschen Solarindustrie strker unter die Arme grei- fen. Er wolle die Branche "dabei untersttzen, wieder wett- bewerbsfhig zu werden und sich am Weltmarkt zu behaup- ten", /.../"
geht es darum, dass sich deutsche Produkte auf dem Weltmarkt behaupten koennen.
Dein Bezug geht wohl zum heimischen Markt in D.
K.L.
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Am 06.06.2012 20:05, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

Und wo ist der Bezug zur Architektur, KLD. Wie lange willst du noch ohne Sinn und Verstand rummüllen?
--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit



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Hallo, S.Jedath,
Du meintest am 06.06.12:

[Trolliges]
Solange er so zuvorkommend gefüttert wird. Pack ihn in den Filter, Dir entgeht nichts inhaltlich Wichtiges.
Viele Gruesse! Helmut
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Es freut mich, dass Du ganze Saetze formulieren kannst.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl schrieb:

Meiner Meinung nach wurde nie Wettbewerbsfähigkeit ernsthaft angestrebt. Wohl flossen Mio an Direktzahlungen und Mia an Kundensubventionen in Produktionsanlagen und generierten Umsatz. Was tatsächlich in F&E angekommen sein mag, liegt eher hinter dem Komma. Hätte das funktioniert, wäre man heute wettbewerbsfähig. Soll man nun noch mal darauf reinfallen?
--
mfg Rolf Bombach

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Also schrieb Karl-Ludwig Diehl:

Meint der das ernst? Dann sollte er als allererstes die entsprechenden zweckgebundenen Kredite und Bürgschaften für China canceln, mit denen wir dort die Solarindustrie gepäppelt haben.
Die Förderziele in D sind m.E. völlig falsch gesetzt. Es sollte in etwa so priorisiert sein:
1. Vehemente Förderung der thermischen Solarnutzung. Ja, das ist absolute Low-Tech, sich einen Warmwasserkollektor aufs Dach und einen großen Kessel in den Keller zu bauen. Vermutlich deswegen zu unsexy. Das kann ja jeder Dampferer bauen... :-/ 2. Schleunigste Förderung der Entwicklung alternativer Speicherformen für Energie. Es fehlt an allen Ecken und Enden an der Speicherbarkeit von Stromüberschüssen. Mein Favorit: der Hochdruckspeicher im Flachland, also praktisch ein Pumpspeicher großen Durchmessers, wo ein dicker schwerer (vmtl.) Zylinder gehoben und gesenkt wird. Stelle ich mir machbar vor. 3. intensive Förderung von Gaskraftwerken als grundlastfähige Versorgung, inklusive bevorzugter Flächenausweisung und beschleunigten bürokratischen Verfahren. Es böte sich doch nahezu an, an den heutigen Atomkraftwerks-Standorten einfach einige GuD-Blöcke dazuzubauen. Da ist die gesamte Infrastruktur schon da, vor allem Kühlung und Netzanschluss. Womöglich könnte man (je nachdem) sogar die Generatorsätze weiterverwenden... Parallel dazu Förderung der "Shale gas"-Nutzung, bzw. der Entwicklung schonender(er) und sicherer(er) Gewinnungsverfahren. 4. Dezentraler Umbau der Netze. 5. Förderung von Energie-Autarkie, also Strom-Eigenverbrauch und damit zusammenhängend Förderung haushaltstauglicher Strom-/Energie-Speichermöglichkeiten (Batterien, Wasserstoff/Methan/..., wasauchimmer).
Aber technische Argumente und Notwendigkeiten zählen ja nicht.
Ansgar
--
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On 11 Jun., 14:03, "Ansgar Strickerschmidt"

Wie ernst und in welchem Umfang laesst sich ja nicht genau wissen. Dazu muesste man in den Gremien mitarbeiten, in denen die Arbeit des Ministeriums be- sprochen und beraten wird.

Dass sich China rasch weiterentwickelt ist doch gut fuer die Gesamtentwicklung.

Muss man das noch speziell foerdern? Man kann fest- legen, dass so etwas auf jedem Neubau einzurichten ist.

Gute Energiespeichermoeglichkeit ist offensichtlich das, was wirklich fehlt.

Mittelgebirge muessten sich besser eignen: Taeler sind dort vorhanden.

Hier darf man sich natuerlich fragen, ob dezentrale Energie- produktion nicht besser ist.

Das liesse die Energieautobahnen vermeidbar machen.

Bei dem Thema ist irgendeinem US-Entwickler das Mini- atomkraftwerk eingefallen, das man sich als kleine Kraftwerkseinheit in den Garten stellt, wo es 20 Jahre lang Strom produziert. Dezentral kann auch Absonder- liches bedeuten.
http://tinyurl.com/7n6vd3v
K.L.
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On Mon, 11 Jun 2012 14:03:59 +0200 Ansgar Strickerschmidt wrote:

0. Energieverbrauch senken (Energie, die ich nicht brauche, muss ich nicht umwandeln, speichern, verteilen, messen...)

....
Regards Karsten
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Ansgar Strickerschmidt schrieb:

Hallo,
und woraus soll dieser grosse Zylinder sein? Beton hat nur rund die doppelte Dichte von Wasser, Granit nur rund die dreifache, das lohnt nicht recht. Eisen mit 7,8 wird etwas teuer, Wolfram mit 19,1 erst recht.
Bye
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Am 12.06.2012 11:32, schrieb Uwe Hercksen:

Naturgestein, wahrscheinlich also Granit. Details s. http://eduard-heindl.de/energy-storage /
Wenn das wirklich mal gebaut wird, ist Deutschland um eine Touristenattraktion reicher...
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Also schrieb Uwe Hercksen:

Naja, Size matters... Ich stelle mir im einfachsten Fall eine dickwandige Stahltonne vor, die mit dem Abraum des Geländes (Gestein, Dichte auch so grob 2 g/cm^3) wieder befüllt wird. Mit einem Durchmesser von bspw. 500 m, einer "Kolbenhöhe" von vielleicht 200 m und einem maximalen Hub von 400 m (= 500 m tiefes Loch, Kolben schaut bei Maximalfüllung 100 m oben raus) ließe sich schon einiges speichern. Wenn man auf den oberirdischen Teil verzichtet, könnte man das auch noch sehr landschaftsschonend bauen. In den, äh, weniger spannenden Gebieten von Mecklenburg und Brandenburg bspw. ...
Abgesehen davon, dass man das ganze auch mit vielen kleinen statt einem großen Zylinder machen könnte, wenn das einfacher geht... immerhin muss das ganze wohl die Passgenauigkeit eines handelsüblichen Hydraulikzylinders bekommen.
Ist klar, man braucht dann in der Tiefe zusätzlich einen "Ausgleichssee". Wenn man das ganze oben noch mit einer druckdichten Hülle überbaut, kann man da zusätzlich noch einige -zig Bar Gasdruck aufbauen... wie gesagt, das müsste man mal alles im Detail erforschen.
Ansgar
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Ansgar Strickerschmidt schrieb:

Hallo,
jaja, eine druckdichte Hülle mit 500 m Durchmesser für einige -zig Bar. Nur steigt die nötige Wandstärke für einen Druckbehälter bei gleichem Druck proportional mit dem Durchmesser, von 50 cm auf 500 m wäre der Faktor 1000, aus einer 5 mm starken Wand wird da eine 5 m starke Wand.
Das Speicherung von Energie mittels Druckgas ziemlich ineffizient ist wegen der Kompressionswärme und der Expansionskälte weiß man eigentlich schon länger, warum sollte man das noch mit einem gigantischen Hubkolben kombinieren?
Bye
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begin quoting, Uwe Hercksen schrieb:

Man braucht keinen Druckbehälter, sondern nur einen dünne Abdichtungsschicht. Solange das Gwicht des "Deckels", den Druck kompensiert, wird die Grenzschicht mechainsch überhaupt nicht beansprucht. 10 bar Druck könnten mit ca. 50 m Deckgebirge aufgefangen werden - man baut also ansstatt des Lochs mit dem oben rausguckenden "Kolben" einen Blindschacht.

Erzähl doch mal - ich weiß das nämlich nicht. Eher ist das Gegenteil der Fall: Das Gasvolumen könnte vor der Kompression mit kalter Nachtluft gekühlt und hinterher mit Solarwärme zusätzlich aufgeheizt werden, dann hätte man noch einen zusätzlichen Energiegewinn aus der Nutzung als Wärmekraftmaschine.

So richtig gut finde ich die Idee auch nicht.
Gruß aus Bremen Ralf
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Am 13.06.2012 07:50, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Wenn du ein Gas komprimierst, steigt die Temperatur entsprechend p*v m*r*T an.
Wenn die Temperatur oberhalb der Umgebungstemperatur liegt, fließt die Wärme und damit ein Teil der eingebrachten Energie in die Umgebung ab.
Gruß
Stefan
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begin quoting, Stefan schrieb:

Ja. Und?

Mit einer Zeitkonstante, die wovon doch gleich abhängt?
Gruß aus Bremen Ralf
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Am 13.06.2012 17:45, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Von der Gasmenge.
Da die Wärmekapazität der Massen, in die die Wärme abfließt sehr viel größer ist, also die des Gases, spielt das Volumen der Gesteinsmassen praktisch keine Rolle bzw. kann als thermischer Kurzschluss angesehen werden.
Gruß
Stefan
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begin quoting, Stefan schrieb:

Auch.
Du hast etwas Wesentliches übersehen.
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Am 13.06.2012 18:37, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Meinst du die thermische Leitfähigkeit des Gesteins? Du hattest nach der Zeitkonstanten gefragt...
Gruß
Stefan
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begin quoting, Stefan schrieb:

Geht die darin nicht ein?
(Und Du hast immer noch etwas vergessen.)
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