Re: Laptop-Netzteil ohne Erdung betreiben?

Greg N. schrieb:


Das ist mir egal ob du das glaubst - es ist einfach so!
Und wenn du die Erdung des Netzteieles entfernst, dann könen alle Metallteile unter leichter bis mittlerer Spannung stehen. D.h. z.B. USB-Stecker, Gehäuse externer Festplatten u.s.w..
man Y-Kondensator!
Lies: http://de.wikipedia.org/wiki/Netzfilter
Betrifft zwar Netzfilter - aber mittendrin findest du das für dich passende.

Siehe oben!

Siehe oben!

Leb wohl damit!
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Greg N. schrieb:

na ja - viel ist das nicht

Für das andere Ende gibt es auch genug passende Adapter

Es könnte bei Berührung leitender Teile/Kontakte deines Notebooks bzw. angeschlossener Peripherie etwas kribbeln.
Weiter können gewaltge Funkstörungen auftreten. Habe ich hier z.B. bei so einem nicht geerdeten Netzteil eines TFT erlebt. Das "sendet" ohne PE ein gewaltiges Spektrum im Rundfunk- und Fernsehband.
Weiter können geerdete Peripherie-Geräte geschädigt werden weil die Ausgleichsströme, die sonst der vorhandene PE ableitet, dann über die externen Geräte fliessen könnten.
Soweit die Theorie. In der Praxis wird es gehen. Du musst dir nur der Risiken bewusst sein. Ich hatte z.B. mal gewaltige Schierigkeiten mit einem Laptop an einem messtechnischen System. Bis sich herausstellte, dass es am fehlenden PE lag. In diesem Fall hatte sich eine per USB angeschlossen DA-Karte gewaltige Störungen eingefangen.

Das Originalkabel verwenden wie es vorgesehen ist. Deine "abenteuerliche" Konstruktion führt auch dazu, dass sowohl das Netzteil als auch das Notebook seine "Zulassung" bzw. CE-Zertifizierung verlieren.
Im Falle eines Personenschadens durch Stromschlag könntest du auch drankommen, weil du ein elektrisches Gerät nicht seiner Bestimmung bzw. Konstruktion entsprechend benutzt.
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U.F.H wrote:

Das glaub ich nicht. Das Notebook und dessen Peripherie ist nicht geerdet, nur das Netzteil ist normalerweise geerdet.

Siehe oben.

Siehe oben.

Das ist mir klar. Damit kann ich leben, zwischen Kasachstan und Mongolei :)
--
Gregor mit dem Motorrad auf Reisen
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wrote:

Also bei meinem Dell XPS Notebouk mit metallischer Handauflage ist das Kribbeln ganz deutlich zu spüren wenn man das zuerst gelieferte Netzteil mit Eurostecker verwendet. Ich habe mich bei Dell beschwert und die haben dann eines mit Schuko-Stecker geliefert. Damit ist das Kribbeln weg.
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Kenne ich genause von Macbook Pro (Metallgehaeuse). Da ist im Lieferum- fang eine Euro- und eine Schuko-Adaption dabei. Euro kribbelt deutlich, Schuko ist wie zu erwarten KribbleFree[tm].
Gruss, Enrik
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U.F.H wrote:

Lustig kann dann auch der Anschluss eines Fremdgeraetes an den Sound-Buchsen werden. Klinkenstecker wackeln am Massering ja schon mal und bei Euren 230V macht das mit eventuell vorhandenen Y-Kondensatoren 115V auf der Masse des Laptop .... tzk ... zusch ... poff.
Auf gut Deutsch, man darf nicht einfach den Schutzleiter abklemmen.
--
Gruesse, Joerg

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Joerg schrieb:

Was nichts dran ändert, dass es Notebooks mit serienmäßigen zewipoligen Netzanschluss gibt/gab, sie sich mit amtlichen Segen genauso verhalten.
Inklusiv Kribbelgefühle über die Gehäuseschrauben, wenn im Sommer auf nackten Knien balancierend verwendet.
Siegfried
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Siegfried Schmidt wrote:

Schon, aber die haben normalerweise keine Y-Kondensatoren.

Ein wenig Leckage gibt es immer. Obwohl der Samsung hier so etwas trotz zweipoligem Netzkabel nicht tut. Ok, wir haben nur 120V aber man hat da auch geschickterweise keine herausguckenden Chassisschrauben.
--
Gruesse, Joerg

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Doch, siehe mein anderes posting. Er schützt nicht, er entstört nur.
-ras
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Ralph A. Schmid

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Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:

Wenn da Y-caps drin und mit Chassis verbunden sind, dann koennen diverse Sachen beim Anschliessen *POEFF* machen. 115V (Haelfte Eurer Netzspannung) am Pin einer 3.5mm Klinke die zum Wonhzimmerstereo geht sind nicht ganz von Pappe.
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Ja, das is' nix Neues, daher ja auch der Kribbeleffekt beim Anfassen.
-ras
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Ralph A. Schmid

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Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:

Ja, das sach dann mal dem Kumpel dem Du an seiner Stereoanlage mal eben den neuesten Sound Track vorfuehren wolltest und wo jetzt der Aux Eingang nicht mehr geht :-)
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Hat noch nie Probleme gemacht, man darf nur beim Einstecken nicht die Quelle gewählt und die Lautstärke aufgedreht haben.
-ras
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Ralph A. Schmid

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Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:

Dat loeppt heute nicht mehr mit Relais oder Drucktastenaggregaten :-)
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Am 16.12.2009 20:35, schrieb Joerg:

Ich habe mir 2 Soundkarten geschrottet, die ich an eine Stereoanlage ohne Schutzerde angeschlossen habe. Eigentlich war nicht ich es sondern damals meine Mutter, die bei jedem Putzdurchgang an den Kabeln gewackelt hat, bis die Soundkarte hin war.
Michael
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Michael Rübig wrote:

Koennte man vermeiden, wenn pro Kanal eine BAV99 und zwei oder mindestens ein Widerstand reinkaeme. Aber das kostet 10c mehr, also laesst man die wohl weg.
--
Gruesse, Joerg

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Das ist auch mit dem Schutzleiter so, weil dieser üblicherweise nicht auf die Gleichspannungsmasse durchverbunden ist, sondern nur mit dem Abschirmungsblech im Netzteil sowie zwei oder drei Entstörkondensatoren verbunden ist.
-ras
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Ralph A. Schmid

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Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:

Gerade mal bei meinem Durabook gemessen. Null komma irgendwas Ohm, der ist knallhart durchverbunden.
--
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Sieh an. Hier nicht :)
-ras
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Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:

Dafuer kann man mit dessen 18-bit Soundkarte das Gras wachsen hoeren. Hat bei einem Kunden schonmal eine Stoerquelle gefunden die ein Stanford Research Analyzer ueberhaupt nicht sah. Die Leute waren hinterher ziemlich stinkig ueber die $10k die sie fuer das SRS Dingen hingelegt hatten.
--
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