RWE setzt auf Photovoltaik



Die habe ich ja schon hier in D-Land, rechnest Du mit Zahlen von 2005?
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Zur Abschätzung von Dimensionen kann ein einfacher Dreisatz durchaus taugen.
Hier die Anwendung aus einem meiner Mecker-Leserbriefe:
"Knapp 2 Prozent des Gesamtstroms werden solar erzeugt. Diesen Anteil muss der Durchschnittshaushalt mit 70 Euro im Jahr fördern. Bei 100 % Solar kämen 3500 Euro jährlich auf die normale Stromrechung oben drauf."
Obiges ist natürlich eine Milchmädchenrechnung. Nicht nur der Durchschnittshaushalt fördert zwangsweise das Solarhobby, sondern auch Handel und Gewerbe und alle warmen Beamtenstuben. Was die Preise für so ziemlich alles erhöht.
Es ist erstaunlich, was Kleinverdiener und-oder Menschen mit mehreren Kindern mit sich machen lassen. Die die Zeche letztendlich bezahlen.
Jip (selbst Solarzellenanwender)
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Am 24.05.2012 15:49, schrieb Jens Papenfuhs:

Wie du auf 70 Euro kommst, musst du mal vorrechnen
Hier meine Rechnung, die du gerne widerlegen kannst, falls du es kannst.
30 GWp * 1MWh/(Jahr*kWp) = 30 TWh / Jahr = Ertrag pro Jahr in D.
Vergütung für Solar: 0.3 Euro/kWh = 300 Euro/MWh = 300.000,0 Euro/GWh = 300.000.000,0 Euro/TWh
30 TWh bringen also einen Ertrag von 9 Milliarden Euro.
den teilen wir durch die Anzahl der Haushalte in Deutschland: 44 Millionen und erhalten 204 Euro.

Ok, so kann man es gelten lassen. Deshalb 204 Euro statt 70.

Nur in Deutschland in diesem Ausmass. Die Parteien, die den kleinen Mann vorgeblich schützen wollen, haben ihre Klientel verraten.

Eigene Anlage auf dem Dach?
Gruss Markus
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Markus Loch schrieb:

Und wenn es kein Solarstrom wäre, würden die Haushalte die 30TWh natürlich geschenkt kriegen.
Und warum zahle ich eigentlich nur 4,50 Euro im Jahr für die Solarförderung?
Gernot
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Gernot Griese schrieb:

Sorry, Kommastelle verrutscht: 45 Euro.
Gernot
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Ich ging von ca. 140 Euro jährlich für EEG-Umlage aus. Davon hatte ich dann die Hälfte für Solarenergie gerechnet.
Es ging mir um eine grobe Abschätzung.

Bingo. Will und kann ich nicht widerlegen.
Deine Rechnung ist die Gesamtrechnung. Denn die Haushalte bezahlen ja zweifach. Zum einen über die Stromrechnung, zum anderen über die erhöhten Preise.
Wenn man die 204 Euro pro Jahr auf 100% Solarversorgung hochrechnet, dann wird es noch schlimmer.

Tja, viel Auswahl ist da nicht :-(

Naja. "Solarzellen" ist ein wenig geprahlt ;-) Nur eine einzige auf der Pferdeweide. Bislang ungefördert ;-)
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Ich hab schon seit 20 Jahren einen solarbetriebenen Taschenrechner. Kann ich dafür EEG-Zuschüsse beantragen?
--
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Beantragen? Ja. Bekommen? ;-) eher unwahrscheinlich.
Speist Du den Überschuss ein ;-) und wenn ja, hast Du die 70% Regelung oder ein Rundsteuermodem gewählt?
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Dann solltest Du hier nicht diskutieren wollen, denn sie ist völlig falsch.
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Du hast immer noch nicht verstanden was Differenzkosten bedeutet. Zusätzlich unterschlägst Du den erheblichen Preissenkungseffekt durch die Einspeisung.
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Emil Naepflein schrieb:

Preissenkung der Erzeugerpreise, von denen der Konsument nichts hat? Preissenkung der Erzeugerpreise bis ins Negative hinein, sodass ehrliche nicht-subventionierte Kleinwasserkraftwerkbetreiber in den Ruin getrieben werden? Oder was genau?
--
mfg Rolf Bombach



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Unsere Diskussion geht hier ausschließlich darum, ob es legitim sein kann, unwirtschaftliche Projekte zur Befriedigung ideologischer Heilssehnsüchte einiger Leute durch die Allgemeinheit finanzieren zu lassen. Zur Zeit ist das in Deutschland der Fall. In dem Moment wo das Ganze ohne irgendeine Form von direkter oder versteckter Subventionen, ohne volkswirtschaftliche Kollateralschäden in gigantischer Höhe, ohne Abzocke armer Bevölkerungsteile zugunsten von Immobilienbesitzern geschieht, hört es auf eine politische Frage zu sein. Dann gäbe es gar nichts mehr zu diskutieren, und ich wär der Letzte der was dagegen hätte.
Ob das in Spanien wirklich so ist oder nicht, ist für unsere Diskussion irrelevant. Ich halte deine Quelle für unglaubwürdig, aber das ist so oder so einerlei, weil nicht Diskussionsgegenstand.
--
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Der von mir begonnene Thread dreht sich im Kern darum, dass Photovoltaik in Spanien gerade die Grenze zur Wirtschaftlichkeit ohne staatliche Foerderung ueberschritten hat.
Und du scheinst diesen Fakt irgendwie nicht realisieren zu koennen oder zu wollen. Obwohl selbst einer der profiliertesten Photovoltaikgegener, die RWE, dieses Fakt oeffentlich einraeumt und von seinen bisher immer favorisierten, thermischen Solarstromanlagen Abstand nimmt und notgedrungen auf Photovoltaik umschwenkt.
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in wrote:

Wenn du meinst. Fragt sich nur, warum du das an ein Posting von mir angehängt hast.

Es ist irrelevant für was ich zu sagen habe. Man könnte die Schlussfolgerung ziehen, dass die PV-"Förderung" dann selbst in den Augen ihrer bisherigen Befürworter entfallen kann. Das wäre mal ein Lackmus- Test.

Du verstehst es immer noch nicht. Ich bin kein Photovoltaik-Gegner, sondern ein Teuerstrom-, Öko-Ideologie-, und Volksverarmungsgegner.
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Wolfgang Schwanke schrieb:

Du bist eigentlich ein Universalgegner. Du bist, wie du anderweitig geschrieben hast, gegen alles, was HEUTE nicht wirtschaftlich ist. Mit dieser Einstellung hätten wir heute noch nicht mal eine funktionierende Dampfmaschine geschweigedenn einen Verbrennungsmotor. Denn diese, wie die meisten großen Erfindungen, waren zunächst so unwirtschaftlich, daß die Erfinder jahrelang nur draufgezahlt haben und teilweise auch bankrott gegagen sind.
Gernot
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Das kann man auch "normale Vernunft" nennen. Dass du dafür so ein Wortungetüm wie "Universalgegner" erfindest, ist aufschlussreich.

Mir ist nicht bekannt, dass die durch ein staatliches Dampfmaschinen- Förderungsgesetz mit zwangseingetriebenen Geldern fremder Leute zwangsweise eingesetzt wurden.
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Am 24.05.2012 16:26, schrieb Martin Kobil:

Mal langsam. Dass die Grenze zur Wirtschaftlichkeit überschritten worden wäre, wird lediglich behauptet. Und es ist auch ganz klar, warum das behauptet wird: man sucht Investoren, die da Geld reinbuttern. Immerhin hofft man auf 450 Millionen Euro, die von naiven Investoren kommen sollen, die ein Grossteil des Geldes nicht wiedersehen werden.
Ich selbst finde es gut, wenn Solar-Firmen, nachdem Deutschland den Geldhahn zugedreht hat, versuchen sich ihr Geld auf anderem Wege zu beschaffen. Der Staat darf sich diesen Diebstahl an seinen eigenen Bürgern nicht mehr leisten, gerade in Spanien nicht.

Die RWE ist kein Fotovoltaik Gegner. Sie betreibt FV-Anlagen in erheblichem Umfang und die Einnahmen und Gewinne daraus sind gewaltig. Dasselbe gilt für E.ON, die mit FV und Wind im Jahre 2011 einen Gewinn (!) von sage und schreibe 550 Millionen Euro (EBITDA) nach 452 Millionen Euro im Vorjahr gemacht haben.
Das Problem von Martin Kobil ist, dass er glaubt, jemand wäre gegen Solarenergie. das ist mitnichten so. Da ist niemand dagegen. Aber man darf nicht gezwungen werden, sich an dieser Art von Investitionen zu beteiligen. Unter den Voraussetzungen ist FV ein ganz ganz tolle Sache. Wenns nach mir ginge würde jeder das machen, ausser mir selber. Natürlich den Strom nicht ins Netz einspeisen, da hat der nix verloren, selbst wenn er umsonst wäre.
Gruss Markus
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Glaubst du nicht, dass das "leicht" uebertrieben ist?
Hier findest du die Erzeugungskapazitaeten im Bereich Alternative Energien der RWE in 2010 (runterblaettern, rechte Spalte): http://www.rwe.com/web/cms/de/1094350/rwe/investor-relations/konzern/unternehmensbereiche/erneuerbare-energien
2375 MW gesamt Alternative Energien inkl. Solar und Biogas
davon: 1556 MW OnShore Wind 150 MW OffShore Wind 541 MW Wasserkraft 126 MW Biomasse
Damit bleiben laut meinem Taschenrechner 2 MW fuer Photovoltaik und Biogas uebrig, also vielleicht 1 MW fuer Photovoltaik. Ohne jetzt irgendwelche Auf- und Abrundungen durch die fehlenden Nachkommastellen beruecksichtigen zu koennen.
Ich denke RWE hat auf ein paar Verwaltungsgebaeuden Solartafeln montiert. So wie das andere x-beliebige Unternehmen halt auch machen.
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Am Wed, 23 May 2012 08:55:19 -0700 (PDT) schrieb Martin Kobil:

http://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen-pdf-dateien/studien-und-konzeptpapiere/studie-stromgestehungskosten-erneuerbare-energien.pdf
Ist bei den 20 Cent dann nicht aber auch eine Speicherung in die Nacht und andere Zeiten mit schwacher Einstrahlung mit drin? Das wird PV für 11 Cent nicht leisten.
Lutz
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Spanien erzeugt viel Strom mittels flinken Gaskraftwerken, ich glaube kaum, dass 20 Cent/kWh CSP Strom dagegen wirtschaftlich ankommt: http://www.umweltbewusst-heizen.de/Strom/Oekostrom/Deutschland/Spanien/Stromerzeugung-Spanien-Photovoltaik.html
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