RWE setzt auf Photovoltaik

Emil Naepflein schrieb:


So ist es.

Das dürfte etwas schwiergier werden.

Es gibt mehr Flexibilität. Die Tochtergesellschaft ist bei der Errichtung von PV-Anlagen nicht auf die Dachflächen des WBU beschränkt.
Gernot
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Emil Naepflein schrieb:

Also für normale Menschen: Die WBU vermietet die Dachflächen gerade nicht auf dem freien Markt, sondern baut und betreibt selbst PV-Anlagen - über diese komischen Umwege von Blödsinnszweckgesellschaften (sowas gehört verboten, aber das ist ein anderes Thema).
Warum nicht gleich so...

Für spezielle Werte von "normal", ja... (Ist mir natürlich klar, daß diese Basteleien durch eine entsprechende Gesetzeslage initiiert werden.)

Und steuerliche und Haftungsgründe hat es auch noch: Man kann so Gläubiger besser bescheißen - wenn die Sache ich die Grütze geht, dann geht die Zweckgesellschaft eben in die Insolvenz, und die Anleger haben das Nachsehen, denn "Mutter" zuckt mit den Schultern und zahlt nicht.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Gibt es in Bremen einen freien Markt für Dachflächen?

Wie es viele andere Hauseigentümer auch machen, ja.

Das Geschäftsziel eines Wohnbauunternehmens ist üblicherweise nicht die Erzeugungung und Vermarktung von Energie. Außerdem soll es auch Privatleute geben, die für den Betrieb ihrer PV-Anlage ein Gewerbe anmelden.
Gernot
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Gernot Griese schrieb:

Vermutlich. Vor einiger Zeit hatte ich jedenfalls im Internet so eine Art Dächerbörse gesehen, auf der u. a. auch "das" große städtische Wohnungsbauunternehmen Dachflächen zur Solarnutzung anbot: <http://www.solardachboerse-nordwest.de/ .

Also nichts mit Vermieten.

Sondern im Zweifelsfall die Vermietung geeigneter Flächen, ja. Deshalb wunderte ich mich auch über "anmieten".

Wahrscheinlich wegen dieser seltsamen gesetzlichen Regelungen.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Ein Markt besteht im allgemeinen aus Angebot und Nachfrage.

Doch, das WBU überläßt die Ausführung einem neuen, von ihm selbst gegründeten Unternehmen WBU-PV und vermietet selbigem geeignete Dachflächen der eigenen Immobilien. Ist das so schwer zu verstehen?

Genau das tut das WBU, es vermietet, seinem Geschäftsbereich entsprechend, geeignete Flächen. WBU-PV mietet selbige an und kümmert sich um den Rest.

Bei Privatleuten wegen der Umsatzsteuer, bei Unternehmen zum Zwecke der klaren Trennung von Geschäftsbereichen.
WBU-PV hat kein Vertragsverhältnis mit den Mietern und kann Unkosten nicht auf Umwegen auf die Mieten aufschlagen. WBU-PV kann aber andererseits Dachflächen von WBU1 oder privaten Hausbesitzern anmieten, was WBU selbst nicht ohne weiteres könnte, weil sein Geschäftsbereich sich eben auf bauen und *vermieten* beschränkt.
Gernot
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Gernot Griese schrieb:

Was bedeutet die Zeichenfolge "Realisierte Projekte" in Deiner Sprache?
(Vermutlich, daß nicht sein kann, was nicht sein darf, nehme ich an.)
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo,
Ralf . K u s m i e r z wrote:

Hat doch tatsächlich jemand den Fuß von der Leitung genommen. Siehst du, von hoffnungslos muss man nicht immer ausgehen.

Was genau wolltest du mitteilen?

Es gibt diese Gesellschaften um die Haftung zu beschränken. Vom Gesetzgeber wurde das nicht initiiert, sondern er hat auf Notwendigkeiten regiert um Vermögen nicht unnötig zu zerstören. Niemand muss mit diesen Gesellschaften Geschäfte machen. Wen nur noch diese übrig sind, ist das der Beweis dass diese Gesetze nötig sind.
MfG Jo
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 23.05.2012 11:45, schrieb Marcel Müller:

Vor allem, wenn allgemein bekannt wird, dass die Aufnahme von Lithium zu Impotenz führt, will vermutlich niemand mehr einen solchen Akku in seiner Nähe haben ;-)
Gruß
Stefan
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On Wed, 23 May 2012 11:45:30 +0200, Marcel Müller

Schon mal was von LiFePO4 gehört?
Da kannst Du einen Nagel durch den Akku schlagen und es steigt nur ein bisschen Rauch auf.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On 26.05.2012 07:13, Emil Naepflein wrote:

Bisher nur den Namen mal gehört. In jedem Fall hat er einer geringere Energiedichte.

Warum ein solcher Akku die in ihm gespeicherte Energie bei Beschädigung /nicht/ freisetzen sollte, erschließt sich mir allerdings nicht. Er setzt nur nicht noch /zusätzliche/ Energie durch Verbrennung des Kathodenmaterials frei. Bei einem großen Akkupack macht das aber auch keinen großen Unterschied mehr.
Marcel
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Michael S wrote:

Das Problem ist dass die Solarthermie durch die billiger gewordenen PV Zellen obsolet geworden ist.

Die gibt es wirklich, nur sind sie wie alle Akkus sehr teuer, verglichen mit Pumpspeicherwerken.

Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On Wed, 23 May 2012 13:12:56 +0200, Carla Schneider

Das Pumpspeicherkraftwerk im Hotzenwald hat etwa eine Speicherkapazität von 15 Mio kWh und kostet etwa 1,2 Mrd Euro. Man kommt also auf etwa 80 ¤/kWh Speicherkosten. Lithium kostet heute in geringen Stückzahlen etwa 300 ¤/kWh, der Speicherwirkungsgrad ist aber deutlich besser. Der Unterschied ist also nicht mehr so groß.
Was ist jetzt sinnvoller, ein Pumpspeicherkraftwerk abseits der Verbrauchszentren in unberührter Natur mit massivem Eingriff in die Natur zu bauen, oder das Geld in die dezentrale Speicherung nahe der Verbraucher zu investieren.
Würden die 1,2 Milliarden Euro als Zuschuss zu dezentralen Stromspeichern gezahlt, damit die Stromgestehungskosten + Speicherkosten unter den Kosten von Netzstrom liegt, könnte viel mehr effektive Speicherkapazität finanziert werden. Der damit verbundene Preisverfall bei Stromspeichern wirkt sich dann auch auf andere Anwendungszwecke positiv aus (Elektrofahrzeuge).
Vor allem können die dezentrale nicht nur 1.400 MW Leistung liefern udn aufnehmen, sondern problemlos das 10-fache, dezentral verteilt ohne dass das Netz ausgebaut werden muss. Und diese Speicher können dann auch erheblich zur Netzqualität beitragen.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Emil Naepflein wrote:

Der ist noch deutlich groesser, das Pumpspeicherkraftwerk wird auch in 100 Jahren noch funktionieren, bestenfalls die Turbinen werden nach ein paar Jahrzehnten ausgetauscht, der Grossteil der Investititon, d.h. die Staumauer behaelt ihren Wert. Die Lithium Akkus dagegen halten keine 10 Jahre - dann ist die ganze Investition bereits verbraucht. D.h. selbst wenn die Akkus auch nur 80 Euro pro kWh kosten wuerden, waeren sie doch viel teurer.

Und der Preis wird ueber 10 Jahre auf den Strompreis aufgeschlagen - dann danach ist der Akku ja schrottreif. Das ganze waere eine Methode zur schnellen und nachhaltigen weiteren Erhoehung des Strompreises, und wenn die Akkus kuerzer halten, dann auch ein Programm zur Kapitalvernichtung bei gutglaeubigen Investoren.

Welcher Preisverfall ? Akku Massenproduktion gibt es schon seit Jahrzehnten.

Eine Wundersame Vermehrung ...

Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On Sat, 26 May 2012 10:40:21 +0200, Carla Schneider

Ein Pumpspeicherkraftwerk hat auch ständig Betriebskosten, die man hinzurechnen muss. Die Betriebskosten bei privaten PV-Speichern sind dagegen 0.

Woher willst Du wissen dass diese keine 10 Jahre halten?
Und wenn unter Halten 80 % Restkapazität zu verstehen ist dann ist die Investition noch lange nicht verbraucht. Die können noch weiter betrieben werden bis die Grenzkosten unterschritten werden, oder bis eine Zelle wirklich defekt ist. Diese Zelle tauscht man dann aus. Die Grenzkosten sind sehr niedrig.

Viel teurer als Pumpspeicherkraftwerke die überhaupt nicht gebaut werden können?

Das ist eine nicht bewiesene Behauptung.

Ach, es gibt LiFePO4 Akkus schon seit Jahrzehnten in Massen?
Die Stückzahlen der LiFePO4 Produktion sind heute noch sehr bescheiden. Es gibt nur wenige chinesische Hersteller die sie überhaupt in größeren Stückzahlen produzieren. Und unter Massenproduktion würde ich verstehen wenn jährlich mindestens soviel kWh an Speicherkapazität produziert würde wie kWp Solar.

Welche Vermehrung? Es geht um Leistung. Das oben genannte Pumpspeicherwerk kann etwa 10 % der Kapazität als Leistung bereitstellen, d.h. es muss mindestens über 10 h entladen werden. Ein LiFePO4 Akku kann problemlos auch 1 h entladen werden.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Emil Naepflein wrote:

Aus Erfahrung mit Kameraakkus. Und selbst wenn sie 10 Jahre halten, 20 Jahre halten sie bestimmt nicht.

Die gibt es noch kaum, das wird ja wohl einen Grund haben, denn Anwendungen gaebe es ja genug dafuer. Und ob die keine 10 Jahre halten wissen wir daher im besten Fall in 10 Jahren, vermutlich viel frueher. Ich vermute die Entwicklung ist noch nicht ausgereift genug wird man uns dann erzaehlen, und die dann produzierten halten bestimmt 10 Jahre...

Eben - warum wohl ? Weil die wenn der Akku nach 2 Jahren hinueber ist keine Garantie leisten muessen. Hersteller in Deutschland oder USA koennten sich das von ihrem Image her nicht leisten. Wenn die in China den Super Akku erfunden haetten wuerde mich sehr wundern. Zutrauen wuerde ich ihnen eher dass sie so eine Erfindung spaeter billiger herstellen.

Das ist wie bei den Solarzellen eine Preisfrage. So viel kann erst produziert werden wenn die Nachfrage da ist und das geht nur wenn die Speicherung billiger ist, oder eben fuer eine andere Anwendung, wie das Elektroauto.

Das braucht man im Auto, aber doch nicht zur Speicherung der Solarenergie fuer den Bedarf zu weniger sonnigen Zeiten. Wenn jemand ohne Stromnetz einen Elektroherd mit seinen Solarzellen betreiben will waere es auch nuetzlich - aber sich einen Gasherd anschaffen ist ist dagegen Peanuts.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On Sun, 27 May 2012 09:14:42 +0200, Carla Schneider

LiFePO4 Akkus enthalten zwar Lithium, aber haben mit den LiIon-Akkus, die heute so in Consumergeräten verwendet werden, überhaupt nicht zu tun. Desweiteren ist in den Akkus von Consumer-Geräten das Billigste, was es so an Batteriemanagement gibt, verbaut. Da wird beim Laden zum Balancieren die Energie in Widerständen verbraten, was wegen der kompakten Bauweise zu einer starken Erwärmung der und deshalb zu einer deutlichen Verkürzung der Lebensdauer führt. Auch sind die Akkus in Consumer-Geräten darauf ausgelegt möglichst früh nach der Garantiezeit kaputt zu gehen, damit wieder neue überteuerte Akkus verkauft werden können. Die Hersteller von Consumer-Geräten mit Akkus nutzen das gleiche Geschäftsmodell wie die Tintenstrahldruckerhersteller. Das Gerät wird günstig abgegeben und der Gewinn beim Verkauf zusätzlicher Akkus erzielt.

Zumindest die Zahl der erzielbaren Zyklen lässt sich leicht nachprüfen. Wenn ein Hersteller überhöhte Werte in seiner Spezifikation angibt und diese sich dann nicht erzielen lassen, dann ist er schnell vom Markt. Die Zahl der Zyklen hat sich in den letzten 2-3 Jahren verdoppelt.
Einzig alleine über die kalendarische Lebensdauer lässt sich noch keine Aussage treffen.

Die chinesischen Hersteller verkaufen wenig an Privatleute, sondern an Hersteller von Produkten die die Akkus nutzen. Da müssen sie die Spezifikation einhalten, sonst war das ihr letztes Geschäft.

Hersteller in Deutschland und den USA setzen aber die Zellen in ihren Produkten ein.

China ist in manchen Gebieten den westlichen Industrieländer weit voraus. Dies gilt insbesondere für die Batterieherstellung. China hat in den letzten Jahren Elektrofahrzeuge durch verschiedene Maßnahmen sehr gefördert. Dies gilt insbesondere für die Elektroroller. Schau Dir mal das breite Lithiumakkuangebot von Winston-Thundersky an. Sie würden nicht soviele Varianten herstellen wenn sie nicht die Abnehmer dafür hätten.

Die dezentralen Akkuspeicher können eben wesentlich mehr als nur das was ein Pumpspeicherwerk kann. Man kann damit in Kombination mit dem Netzwechselrichter auch ganz nebenbei Netzregelung betreiben. Die großen Regelkraftwerke könnten alle wegfallen.

Man kann eben auch den Eigenverbrauch bei hoher Leistungsanforderung aus gespeicherter Solarenergie decken. In 10-20 Jahren werde wohl kaum mehr Häuser mit Gasanschluss versehen werden, weil man gar nicht mehr den hohen Primärenergiebedarf für die Wärme hat. Die Niedrigenergiehäuser und die Passivhäuser sind dann ein altes Eisen. Plusenergiehäuser, die mehr Energie bereitstellen als in ihnen verbraucht wird, werden beim Neubau normal sein.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am Dienstag, 22. Mai 2012 23:07:16 UTC+2 schrieb Martin Kobil:

Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Polytechforum.com is a website by engineers for engineers. It is not affiliated with any of manufacturers or vendors discussed here. All logos and trade names are the property of their respective owners.