Türschalter für fensterloses WC

Hallo,
für ein fensterloses WC und ähnliche Anwendungen wird ein Türschalter gesucht, der folgende Schaltfolge realisiert:
Tür Licht ----------- zu aus auf ein zu ein auf ein zu aus
Dafür genügt einfache, ruhestromfreie Mechanik. Gibt es so etwas fertig zu kaufen?
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Gruß Werner

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Am 02.12.2010 14:01, schrieb Werner Holtfreter:

wie wäre es mit einem vernünftigen Bewegungsmelder, also einem der "nachtriggert" wenn sich während der eingestellten Leuchtzeit etwas bewegt?
Dein obiger Ansatz wird, selbst wenn es sowas gibt, nicht funktionieren:
Wenn jemand auf dem Topf sitzt und dabei kurz die Tür geöffnet wird oder wenn jemand auf den Topf will, die Tür öffnet, wegen Ablenkung wieder schließt und dann wieder öffnet um sein Geschäft zu verrichten.
Dann müßte jeder Benutzer des Klos wissen, daß er dann erst einmal die Tür wieder öffnen und schließen muß um Licht zu bekommen...
Unwissende haben dann entweder im Dunklen danebengemacht oder solange mit dem Licht probiert bis es in die Hose ging ;-)
Ciao Stefan
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Stefan Koschke wrote:

Naheliegend, kostet aber Ruhestrom und Nachlaufstrom.

Wenn jemand auf dem Topf sitzt ist die Tür verriegelt.

Wissen muss er das nicht, denn bei geöffneter Tür, also beim Eintreten brennt das Licht immer (siehe obige Tabelle). Schließt er nun die Tür von innen und es wird dunkel, dann öffnet er sofort wieder, um den Schalter zu suchen - in diesem Moment ist das Licht schon wieder an, also die Tür wieder zu, Geschäft erledigen und der Schalter ist wieder im Takt.
Wenn er wissbegierig ist, wird er die Funktionsweise mit paar probeweisen Türbewegungen bald herausfinden und angesichts des sinnreichen Mechanismus und der Weisheit ihres Schöpfers voller Zuversicht an sein Geschäft gehen :-)
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Gruß Werner

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Werner Holtfreter schrieb:

Ist wohl nicht der Rede wert im Verhältnis zu Kosten und Ärger mit allen möglichen Bastel"Murks"Lösungen.
Die Lebensdauer deiner Glühlampen wird durch unnötiges Probier- und Untersuchungseinschalten verringert und verursacht zusätzliche Kosten, die du mit Bewegungsmelder und Vermeidung unnötiger Schaltungen vermeiden könntest.
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Am Thu, 02 Dec 2010 16:01:02 +0100 schrieb Jens Fittig:

Sofern es eine echte Glühlampe ist, spielt die Schalthäufigkeit für die Lebensdauer keine Rolle. Bei ESL sieht es natürlich anders aus.

Bewegungsmelder bedeutet auf jeden Fall eine längere Einschaltdauer durch die Nachlaufzeit. Da es aber nur um wenige Minuten geht, hält sich der Mehrverbrauch in Grenzen. Beim Kauf eines Bewegungsmelders sollte man aber auf jeden Fall auf den Standby-Verbrauch achten. Gute Bewegungsmelder kommen mit 0,5 W aus, schlechte ziehen > 1 Watt. 1 Watt Standby bedeutet einen Energiebedarf von ca. 8,8 kWh pro Jahr. Damit könnte z.B. eine 12 W ESL ca. 30 Tage ununterbrochen leuchten.
Gruß Lennart
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Lennart Blume schrieb:

Unsinn! Glühlampen altern sehr wohl durch jeden Einschaltprozess. Da fliesst nämlich kurzzeitg ein x-Faches des normalen Stromes. Und das geht auf die Lebensdauer des Glühwendels. Das war schon immer so.

Ok - die sind noch wesentlich empfindlicher.

Genau - wegen so was sich gedanken zu machen lohnt nicht.

Schöne Rechnung. Nur was hilft sie?
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Jens Fittig wrote:

War nicht die Rede vom wiederholten Einschalten einer bereits betriebswarmen Glühlampe? Kaltstart ist natürlich was anderes.
vG
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"Der Lafontaine hat schon vor Derivaten gewarnt, da wußten 90 Prozent der
Abgeordneten noch nicht mal, was das ist - und 100 Prozent der Banker
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Volker Gringmuth schrieb:

Hallo,
was ist denn eine betriebswarme Glühlampe? Wenn die auch nur kurz ausgeschaltet war glüht der Faden nicht mehr sichtbar und hat vielleicht noch um die 500 °C aber muß dann doch wieder schnell 2700 °C oder mehr erreichen. Ob sie nun einen Temperaturunterschied von 2200 oder 2680 °C aushalten muß, ob das wirklich viel ausmacht?
Man müsste mal mit dem Ohmmeter messen wie schnell der Kaltwiderstand nach dem Ausschalten auf den Wert für 20 °C zurückgeht.
Bye
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Am 03.12.2010 14:10, schrieb Uwe Hercksen:

Alle 10ms automatisch. Sozusagen netzimmanent. ;-)
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mfg hdw

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Am Fri, 03 Dec 2010 11:34:56 +0100 schrieb Jens Fittig:

Ja, nämlich das, was Du hier schreibst.

Glühlampen altern durch langsames Verdampfen des Wolframfadens im laufenden Betrieb. Dieser Prozeß findet dann statt, wenn der Faden am heißesten ist, also bei Betriebstemperatur. Daß sie trotzdem bevorzugt beim Einschalten kaputtgehen, liegt in der Tat am hohen Einschaltstrom. Wenn der Draht durch lange Betriebszeiten schon vorgeschädigt ist, wird er an der dünnsten Stelle zuerst heiß und verdampft dort zuerst.
Dauerschaltversuche mit Glühlampen haben das bestätigt.

Das man sich vorher Gedanken dazu machen sollte. Evtl. erreicht man mit einem Bewegungsmelder seine Einsparziele nicht. Anders formuliert, es könnte günstiger sein, ein paar zusätzliche Betriebsstunden durch vergessenes Licht inkaufzunehmen, anstatt ein Mehrfaches davon für den Standby-Verbrauch eines Bewegungsmelders zu investieren.
Und der OP hat sich darum offensichtlich Gedanken gemacht, sonst hätte er nicht nach einer Schaltung ohne Standby gefragt.
Die billigste Lösung: Einfach ein Schild an der Tür, "Bitte beim Verlassen Licht ausschalten!" Ist zugegeben keine ingenieursmäßige Lösung.
Gruß Lennart
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Am 03.12.2010 17:18, schrieb Lennart Blume:

Zweitbilligste Lösung:
Lichtschalter außen, mit Glimmlampe für Betrieb.
Ist vielleicht auch schönes Spielzeug für die Kids.
hannes
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Hi, dieser Prozeß findet dann statt, wenn der Faden glüht....

Naja, auch. Er kann aber auch durch das eigene Magnetfeld reißen, Glühbirnen summen nämlich, wenn man genau hinhört. Die Wendel ist ne Luftspule. Außerdem dehnt sich das Material ein bißchen bei der Erwärmung, auch diese Kräfte "arbeiten" an den Oberflächenrissen des Glühdrahtes.

Hatte mal ne Bilux, die war sichtbar verbrannt am einen Ende und abgebrochen am anderen...

Für Notfälle eine Kurbel-LED-Lampe neben die Klorolle anketten. dann hat man was zu tun, hat Licht und es kostet keine Batterien. Andere Spezis würden ein Guckloch aka Fenster (Riffelglas) in die Tür schneiden. Dann sieht auch der Zweitpisser sofort, daß es da einen Erstscheißer gibt...
--
mfg,
gUnther
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Am 03.12.2010 17:18, schrieb Lennart Blume:

Naja, jeder schreibt ein bisschen Unsinn...

Fast richtig. Nur binden sich die Möleküle zu nahezu 100% wieder mit dem Faden.

Es liegt eher daran, das viele Möleküle nach dem Ausschalten keinen Halt mehr auf dem zu kühlen Wendel finden und somit der Wendel immer dünner wird. Die übriggebliebenen Molekühle finden sich nachher überall wieder, am Glas, auf den Stegen im Sockelbereich usw. Dann kommt irgendwann der hohe Einschaltstrom der den zu dünnen Wendel regelrecht Platzen (verdampfen) lässt.

Dann würde ich mal folgenden Test durchführen: Eine Glühlampe Dauereingeschaltet lassen, vielleicht alle 24h einmal Aus/ein. Eine andere Glühlampe jede 10 Minuten Aus/Einschalten. Wenn deine Theorie sich bestätigt, müsste ja auf jeden Fall die Lampe, die Dauereingeschaltet ist zuerst sterben. Ich verrate dir eins: Sie tut es nicht :-)
Det.
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Hi, Du hast noch nie eine schwarze Birne gesehen?

Das ist ein Widerspruch zu den obigen "nahezu 100%"

Wenn die Wendel dünner wird, steigt ihr Widerstand. Also sinkt die Leistung...und der Einschaltstrom auch. Und manchmal geht eine Birne so kaputt, daß sie noch lange "flimmert", dann ist der Bruch so eng, daß es zum Lichtbogen kommt. Oder bei Vibrationen zum "Wackler". Nix Platzen..

kommt drauf an, welche der beiden Lampen genauer nach ihren Specs benutzt wird. Ne Autobirne erträgt viele Einschaltvorgänge und Vibrationen, ist aber nicht sehr effizient.
--
mfg,
gUnther
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Det. Hoffmann schrieb:

Es verdampfen Atome. Welche Moleküle meinst du? Verwechselst du hier was mit einer Halogenlampe?

Einige dich mal drauf, ob du über die Alterung einer normalen Glühlampe oder über diejenige einer Halogenlampe philosophieren willst.

Dann verrate uns mal den Test, respektive dessen numerische Ergebnisse.
--
mfg Rolf Bombach

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Am 02.12.10 14:01, schrieb Werner Holtfreter:

Was heisst, 'ähnliche Anwendungen'? Für den Fall WC sollte eine simple Standard-Nachlaufsteuerung reichen. Wenn kein Fenster, ist ja vielleicht diesbezüglich auch Bedarf an einem Lüfter.
Als Standardware wird man sowas jedenfalls nicht kriegen. Wäre auch in dieser strengen Vorgabe sinnlos, da wird sich garantiert sehr schnell mal jemand in der Abfolge anders verhalten und die Nachfolgenden müssen dann sehen, wie sie wieder aus der Nummer rauskommen und ständig mit der Tür winken. Und dann erstmal begreifen, in welchem Zustand sich das Ding jetzt grade befindet. Programmieren, mit Timeouts, etc. ginge natürlich, aber sinnvoll?
Also, so wie angefragt taugt das eigentlich nur für einen Mister Bean oder Loriot Sketch...
- Carsten
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Werner Holtfreter schrieb:

Wozu soll das gut sein? Ok - ich kann es mir denken. Aber dein Lösungsansatz wird nie zuverlässig funktionieren (Erfahrungssache <g>)
Irgendwann kommt durch ein Kontaktprellen oder Doppelbetätigung die Mimik aus dem Takt. Und dann brennt das Licht gerade andersrum. Also wenn man draussen ist.

Glaube ich nicht. Zumindest nichts fertiges direkt Montierbares. Mit Hilfe eines Tastkontaktes und einem Relais (Treppenhaus-Eltako) wäre es leicht möglich.
Hat der Raum gar keinen Schalter? Bevor das nicht geklärt ist, kann ch keine weiteren Tips geben.
Ausser: Licht mit Bewegungsmelder und Laufzeit von ca. 5 Minuten. Wer auf dem Klo einschläft muss halt mal kurz "winken" um wieder im Licht zu sitzen. <g>
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Werner Holtfreter schrieb:

Vermutlich wirst du es fertig nicht bekommen, wer will schon so einen Unsinn? Etwas vergessen, jemand sieht nicht, dass besetzt ist und öffnet wären Störungen die du dann jedes mal durch mehrfaches öffnen und schliessen beseitigen musst. Das ist nur bequem, solange du einziger Nutzer bist und dich an die Abfolge hälst.
Harald
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Werner Holtfreter schrieb:

Wie wäre ein Relais mit einigen Sekunden Abfallverzögerung, was durch "Tür auf" oder "Riegel zu" getriggert wird? Einziger Nachteil ist, man muß abriegeln, auch wenn man allein in der Wohnung ist, sonst sitzt man im Dunkeln :-) Sollte Ruhestromlos zu erreichen sein.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Graebe
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Dein WC hat keine Fenster, dann siehst du auch keine Spühlung, das ist aber altmodisch.
Horst
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