VW rechnet mit schnell sinkenden Batteriepreisen f√ľ r Elektroautos

X-No-Archive: Yes
begin quoting, Georg Wieser schrieb:


Ich will ja jetzt nicht...
Aber das mit der Wirk-, Blind- und Scheinleistung lernen die Lichtlfix^W "Energieanlagenelektroniker" (<- neudeutsch f√ľr "Elektriker") heutzutage doch schon in der Berufsschule, und diese Zeigerdiagramme sind auch durchaus pr√ľfungsrelevant. (Zerlegung in symmetrische Komponenten mu√ü ja nun nicht sein, obwohl es auch nicht schadet und abgekokelte Mittelpunktleiter zu vermeiden hilft.)
Sorry...
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 08.04.2012 20:47, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

F√ľr die genannten Probleme kann man vereinfacht erstmal von einem einphasigen System ausgehen, das macht es f√ľr Laien √ľbersichtlicher. Die Sache mit den Zeigerdiagrammen ist f√ľr uns Ingenieure zwar super elegant und praktisch, f√ľr einen Laien aber doch sehr suspekt. Bei mir hat das damals ganz sch√∂n lange gedauert, bis ich mir darunter einigerma√üen was vorstellen konnte. F√ľr Laien ist es meist einfacher, wenn man einfach in der Zeitbereichsdarstellung bleibt und einfach verschobene Sin√ľsse aufmalt.
Will er tiefer einsteigen, kommt er ums Zeigerdiagramm nicht herum.
--
Michael

Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 08.04.2012 21:13, schrieb Michael S:

--> http://download.sma.de/smaprosa/dateien/10040/BLINDLEISTUNG-ADE094210.pdf
Butzo
Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Klaus Butzmann schrieb:

Das scheint mir eine der vielen "Erklärungen" zu sein, die man insbesondere dann versteht, wenn man das zu Erklärende schon weiß.
Mit dieser Erkl√§rung habe ich aber ein besonderes Problem: Ich halte sie gerade in dem wesentlichen Punkt f√ľr falsch - der Autor verwechselt schlicht die Lastflu√ürichtungen.
Mal Schritt f√ľr Schritt:
Unter (positiver) Blindleistung versteht man gemeinhin _induktive_ Blindleistung, d. h. im Verbraucherpfeilsystem eilt der Strom der Spannung um 90¬į nach: Zuerst kommt das Spannungsmaximum, in dem der Strom null und zunehmend (kommt von negativen Werten und steigt an auf positive) ist, und eine Viertelperiode sp√§ter, wenn die Spannung bereits wieder auf Null zur√ľckgegangen ist, hat der Strom seinen momentanen Maximalwert erreicht. ("Sp√§ter" ist auf der Zeitachse "weiter rechts".)
Diese Situation liegt vor, wenn man eine Induktivität an eine Spannungsquelle anschließt. Man sagt in diesem Fall, daß die Induktivität Blindleistung aufnimmt.
Die von der induktiven Last aufgenommene Blindleistung mu√ü die Spannungsquelle liefern. Wenn man sonst keine Tricks zu deren Deckung anwenden kann, dann f√ľhrt das dazu, da√ü die Erregung der Generatoren vergr√∂√üert werden mu√ü.
Ein "sonstiger Trick" w√§re aber auch beispielsweise, die gleiche Spannungsquelle mit einer negativen Reaktanz zu belasten, also einem Blindwiderstand, der einen negativen Blindstrom aufnimmt. Eine solche Reaktanz (anderes Wort f√ľr "Blindwiderstand" im Gegensatz zum "Wirkwiderstand" (Resistanz bzw. Ohmscher Widerstand)) nennt man "kapazitiv", sie verh√§lt sich wie ein Kondensator: Der Strom eilt der Spannung nicht um 90¬į nach, sondern vor, ist also in seinem Momentanwert immer gerade entgegengesetzt zu einem induktiven Blindstrom.
Das sich die Stromrichtung im Vergleich zur Induktivit√§t also umgekehrt hat, kann man, anstatt das "Aufnahme kapazitiver Blindleistung" zu nennen, auch sagen, da√ü eine Kapazit√§t Blindleistung ins Netz einspeist. Und wenn man die passend w√§hlt, dann kompensiert sie damit genau die Blindleitungsaufnahme einer an der gleichen Spannungsquelle angeschlossenen Induktivit√§t, d. h. durch die Spannungsquelle flie√üt dann im Idealfall √ľberhaupt kein Strom (in der Praxis gibt es immer kleine Verluste).
Was macht denn nun Blindleistung bzw. Blindstrom im Netz eigentlich? Die Quellimpedanz des Netzes (sein "Innenwiderstand") ist √ľberwiegend induktiv, d. h. es verh√§lt sich im Niederspannungsnetz wie eine ideale (=widerstandslose) Spannungsquelle mit einer in Reihe geschalteten Induktivit√§t. (Diese Induktivit√§t ist betragsm√§√üig klein: Ein Niederspannungsanschlu√ü kann oft in der Gr√∂√üenordnung 2-5 kA Kurzschlu√üstrom liefern, d. h. die Netzimpedanz liegt bei nur 50-100 mOhm, was einer Induktivit√§t von 0,1-0,3 mH entspricht.)
Wenn man das Netz mit einem ohmschen Verbraucher, also einer Wirklast belastet, dann verursacht der fließende Wirkstrom an dieser Netzimpedanz einen Spannungsabfall. Der wirkt sich aber auf die Verbraucherspannung nur vernachlässigbar gering aus, weil er (im Zeigerbild) senkrecht auf dem Wirkstrom und damit der Spannung am Verbraucher steht und sie deswegen kaum verringert.
Anders ist es, wenn man das Netz mit einer Induktivität belastet, also Blindleistung daraus bezieht. Dann liegen nämlich zwei Induktivitäten in Reihe, nämlich die Netzimpedanz und die Verbraucherreaktanz, an denen die Spannungsabfälle parallel sind (daß der Strom darauf senkrecht steht, tut nichts zur Sache). Das ist also ein Spannungsteiler im Verhältnis der Induktivitäten, und also *senkt* Blindleistungsbezug die Spannung an den (allen) Verbrauchern. Umgekehrt *erhöht* Blindleistungseinspeisung, also die Belastung mit einer negativen Reaktanz, die Spannung im Netz.
Was war nochmal gleich das Problem?
Ach ja: Wenn man Wirkleistung einspeist, dann *steigt* die Netzspannung (haupts√§chlich wegen des Spannungsabfalls auf den (Ohmschen) Niederspannungsleitungen) ebenfalls an (so, wie sie umgekehrt "am trafofernen Ende" bei Belastung absinkt). Und dieser Spannungsanstieg ist aus den er√∂rterten Gr√ľnden das Problem, gegen das man etwas tun will.
Die Maßnahme ist "Blindleistung". Aber wie herum?
Nun, ganz klar: Die Spannung soll *gesenkt* (und nicht etwa noch weiter erh√∂ht) werden. Und daf√ľr mu√ü man Blindleistung an der Einspeisungsstelle *abnehmen*, also aus dem Netz beziehen, und nicht etwa dort zus√§tzliche Blindleistung einspeisen.
Und das hat der Autor offensichtlich versemmelt.
Bei denen kaufe ich nichts.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Das ist ja gar nicht so uninteressant.
Wenn man als "Otto N." jetzt einen Wirkleistungsz√§hler hat aber versuchen w√ľrde nur Blindleistung zu verbrauchen. Wobei das ja dem widerspricht, dass Blindleistung nur im Netz pendelt und eigentlich nicht verbraucht wird.... (werden kann?)
Ich glaube ich muss da mal nochmal in einer ganz ruhigen Minute neu durchlesen....
Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Ralf . K u s m i e r z schrieb:

"Energieanlagenelektroniker" ist altdeutsch, neudeutsch sind Elektriker "Elektroniker/in - Energie- und Gebäudetechnik".
Gruß Willi
Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 08.04.2012 10:22, schrieb Georg Wieser:

Hallo Georg, ich versuche mal ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen:
Blindleistung: Wenn Du an eine Wechselspannung einen Kondensator anschlie√üt, wird der st√§ndig geladen und entladen. Es flie√üt ein Strom. Multipliziert mit der Spannung ergibt das eine Leistung. Man k√∂nnte also meinen, der Kondensator verbraucht Strom, verbraucht also eine Leistung. Da diese Leistung aber nichts warm macht oder bewegt, sondern nur den Kondensator l√§dt und entl√§dt, ist das keine Wirkleistung, die wirklich Arbeit leistet, sondern Blindleistung. Die Energie, die das Netz in den Kondensator reinl√§dt, bekommt es kurz darauf beim Entladen wieder zur√ľck. Die Energie ist also nicht verloren.
Blindleistung f√ľhrt zu Blindstrom. Bei einem ohmschen Verbraucher (z.B. Gl√ľhbirne) ist der Strom sinusf√∂rmig. Wenn die Spannung ihren h√∂chsten Punkt erreicht, flie√üt auch am meisten Strom. Ist die Spannungen gerade Null (Nulldurchgang) flie√üt kein Strom. Bei Blindleistung flie√üt der meiste Strom aber dann, wenn die Spannung 0V betr√§gt, wenn sie maximal ist, flie√üt kein Strom. Die Sinuskurven von Strom und Spannung sind um 90¬į verschoben. Es flie√üt nur Blindstrom. Das gibts bei Kondensatoren und bei Spulen.
Jeder Strom f√ľhrt zu einem Spannungsabfall an einer Leitung. Je gr√∂√üer der Strom, desto gr√∂√üer die Spannungsabfall. Jeder hat schonmal gesehen, wie beim Einschalten des Staubsaugers das Licht etwas dunkler wird, weil die Spannung durch den zus√§tzlichen Strom etwas zusammenbricht. Bei Wasser gibts das auch. Wenn man in einem billigen Hotel unter der Dusche steht und der Zimmernachbar auch seine Dusche anmacht, kommt pl√∂tzlich weniger Wasser raus, weil der Wasserdruck bei zwei Verbrauchern geringer wird.
Auch der Blindstrom f√ľhrt zu einem Spannungsabfall. Wenn man nun die Spannung im Ortsnetz reduzieren m√∂chte, ohne am Kraftwerk zu drehen, kann man versuchen, Blindstrom flie√üen zu lassen, indem man gro√üe Spulen oder Kondensatoren ans Netz schaltet. Der Vorteil dabei ist, dass diese Blindleistung keine (kaum) zus√§tzliche Kohle im Kohlkraftwerk kostet. Es ist eine Leistung, die es nur mathematisch gibt, diese Leistung verrichtet keine Arbeit, bringt nichts zum Leuchten, dreht keinen Motor (vereinfacht). Wenn Du Blindleistung bei dir zu Hause installierst, flie√üt zwar ein gr√∂√üerer Strom in Deinem Hausanschluss, der Z√§hler l√§uft dadurch aber nicht schneller. Er z√§hlt nur die Wirkleistung, als Energie die Du wirklich verbrauchst.
Ralf ist jetzt davon ausgegangen, dass der Ortsnetztrafo nur eine feste Ausgangsspannung liefern kann, die man nicht einstellen kann. Der Trafo ist f√ľr 230V gebaut worden und liefert die auch, vermutlich sogar etwas mehr. An diesem Trafo h√§ngen nun viele Verbraucher dran. Durch den Widerstand aller Zuleitungen zu den Verbrauchern kommt bei den Verbrauchern aber weniger Spannung an, als im Trafo erzeugt wird. Im Mittel sind das dann 230V.
Trafo -->-- Leitung -->-- Verbraucher -->-- Leitung -->-- Verbraucher 240V 230V 220V
Der Strom flie√üt von links nach rechts (vereinfacht) und f√ľhrt zu einem Spannungsabfall. Der, der am weitesten weg wohnt, hat am wenigsten Spannung. Jetzt erweitert man das ganze um eine Solaranlage beim letzten Verbraucher, die mittags den Stromverbrauch komplett √ľbernehmen kann. Der Trafo h√§lt seine Spannung dabei weiterhin auf 240V, daf√ľr ist er gebaut. Dann sieht es pl√∂tzlich so aus: Solaranlage Trafo --<-- Leitung --<-- Verbraucher --<-- Leitung --<-- Verbraucher 240V 250V 260V
Der Verbraucher hat jetzt 260V an der Steckdose, was viele Ger√§te nicht mehr aushalten. W√ľrde der Solarwechselrichter einfach weniger Spannung liefern, dann k√∂nnte er nicht alle verf√ľgbare Leistung ins Netz einspeisen, und das Kohlekraftwerk m√ľsste wieder liefern. Der Solarwechselrichter erh√∂ht also seine Spannung, bis er alle seine Leistung losbekommt. Das f√ľhrt dann zu zu hohen Spannungen im Ortsnetz.
Um das auszugleichen m√ľsste man die Ausgangsspannung des Trafos √§ndern, was laut Ralf mit den derzeit verbauten Trafos nicht m√∂glich ist. Jetzt k√∂nnte man noch versuchen, mit Blindstr√∂men rumzutricksen, um zus√§tzliche Spannungsabf√§lle zu erzeugen, was die Spannungen wieder in den zul√§ssigen Bereich dr√ľckt. Dabei gibt es aber Grenzen.
Das war alles stark vereinfacht, sollte aber die grundsätzliche Problematik verdeutlichen.
Noch Fragen?
--
Michael

Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
--------------------------------------------------
Sent: Sunday, April 08, 2012 9:07 PM Newsgroups: de.sci.ing.elektrotechnik Subject: Re: VW rechnet mit schnell sinkenden Batteriepreisen fuer Elektroautos

Bisher verstanden ;-) Das war -noch- einfach.

ja
aber es fließt Strom. Ergo könnte man den (falls man den "filtern" könnte auch gezielt verbrauchen?

hmmmmmm..... (fast verstanden)

soweit verstanden.

Das hie√üe ja, das der Strom der als Blindleistung flie√üt nicht verbrauchbar w√§re. Ist das einer Gl√ľhlampe nicht schnurzelpupe ob die mit genau sinusf√∂rmiger Spannung oder mit leicht phasenverschobener Leistung brennt?
Das ein Motor die Leistung dann braucht, wenn sie zum gerade benötigten Magnetfeld passt und nicht genau verschoben ist mir eigentlich klar.

Klar, die Leitung hat den höchsten ohmschen Widerstand, somit sinkt die Spannung.

Kenn ich ;-) Muss ich echt mal messen wie sich das auswirkt. In unserem gemeidlichen Gewerbegebiet h√§ngen meine Nachbarn und ich ganz am JWD draussen. Dort laufen zusammen √ľber 200KW PV. Eigentlich sollte ich das gar nicht messen m√ľssen, das sollten doch meine Wechselrichter anzeigen was die gerade an Spannung erzeugen? Ich bin echt gespannt. Das ist wirklich interessant!

Deshalb soll ich an meiner beiden neuen PVs diese Rundsteuerempfänger dranbauen, damit mir das EVU die notfalls abdrehen kann. Jetzt verstehe ich das langsam.

Erst mal vielen Dank f√ľr die grunds√§tzichen Infos. Die waren echt gut weil ohne recht viel "Fachmannvokabuler". Es ist immer schwerer mit f√ľr jedermann verst√§ndlichen Ausdr√ľcken Fachthemen zu erkl√§ren als mit Fachausdr√ľcken. Das hast Du geschafft. Danke.
Eine Frage bleibt. Und ich bef√ľrchte das h√§ngt damit zusammen, dass ich's doch noch nicht hundertpro geschnallt hab. Kann man "Blindstrom" verbrauchen? Oder wird er dann automatisch zu Wirkstrom? (Weil er ist ja dann nicht mehr "blind")
Das mit den PVs hab ich dank Dir das erste mal verstanden.
Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 09.04.2012 12:03, schrieb Georg Wieser:

Strom alleine kann weder ne Gl√ľhlampe zum Leuchten bringen, noch nen Motor zum Drehen. Spannung alleine kann das auch nicht.
Leistung gibt es erst, wenn Strom und Spannung zusammentreffen, und das auch noch zum richtigen Zeitpunkt.
Wenn im Wechselstromnetz die Spannung gerade im Maximum ist, ist der Strom Null -> Keine Leistung vorhanden Wenn der Strom maximal ist, ist die Spannung Null -> keine Leistung vorhanden. Die Leistung in den √úberg√§ngen geht komplett in das Laden und Entladen des Kondensators oder der Spule, die die Blindleistung √ľberhaupt erst "erzeugen" bzw. "verbrauchen".
--
Michael

Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Möglicherweise. Der OP sprach von Trafos. Darunter verstehe ich die Dinger, die Spannungsebenen mit- einander verbinden. Die haben gewöhnlich ein Stufenschaltwerk, mit dem die Spannung am Übergabepunkt mit einem festen dU geändert wird, indem Blindleistung aus dem vorgelagerten Netz bezogen (Erhöhung der Unterspannung) oder eingespeist (Senkung der Unterspannung) wird. Das meinte ich mit Bereitstellung.

Ahhja, doch ein Missverst√§ndnis. Das erkl√§rt die Sache. Ich bin in einer anderen Spannungsebene zu Hause und kenne die Entwicklung im Ortsnetzbereich, gerade bei diesem elektronischen T√ľddelkram, nicht. Daher meine Frage.
Frohe Ostern Jörg
--
Signatur entlaufen...

Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Joerg Bradel schrieb:

Na, die Ortsstationen haben das eben nicht.

Kann vorkommen.

Wobei diese "h√∂heren Ebenen" schlie√ülich nur Mittel zum Zweck sind: Die Endkunden und damit die Zahlem√§nner sitzen alle an der Niederspannung. Und wertm√§√üig ist dort auch das meiste verbaut - √ľberwiegend in der privaten Hausinstallation, aber die EVU-eigenen Betriebsmittel machen auch einen ganz erheblichen Batzen aus. Und deswegen mu√ü man sich immer genau √ľberlegen, welche Konsequenzen es hat, wenn man dort herumbastelt. Aber genau dort sitzen die Probleme bei den Kleineinspeisern - der Netzanschlu√ü eines Offshore-Windparks ist demgegen√ľber eher Peanuts.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 08.04.2012 21:13, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Die Zahlemänner sitzen vorwiegend in innerstädtischen Mehrfamilienhäusern ohne Subventionsabgreifmöglichkeiten...
Butzo
Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Klaus Butzmann schrieb:

Nein, der gewerbliche Verbrauch ist deutlich höher. Aber beiden gemeinsam ist, daß es sich um Niederspannungskunden handelt.
Im √ľbrigen: It's not a bug, it's a feature. Aber gegen Dummheit k√§mpfen selbst G√∂tter vergebens...
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 09.04.2012 02:34, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

http://www.ewerk.hu-berlin.de/node/3618 :
" Ein Unternehmen, dessen Stromverbrauch im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr knapp unter 10 GWh lag, hat daher bislang die volle EEG Umlage zu tragen" ...
"Hier setzt eine wesentliche √Ąnderung der besonderen Ausgleichsregelung im EEG 2012 an. Zuk√ľnftig wird die untere Schwelle f√ľr eine Privilegierung von 10 GWh/a auf 1 GWh/a abgesenkt. Dadurch wird der Anwendungsbereich der besonderen Ausgleichsregelung ¬Ė insbesondere zugunsten mittelst√§ndischer Unternehmen ¬Ė erheblich ausgeweitet. "
Ok der Schuster gegen√ľber nicht, wohl aber die Kettenb√§cker mit ihren Back√∂fen. Die Energiewende zahlt der kleine Mann.
Butzo
Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Nur mal als Denkansatz. Was machen denn die "großen" Verbraucher? Die gießen Aluzylinderköppe oder Baustahl etc... Wenn die Energie teurer ist kosten halt die Autos oder Wohnungen mehr und die Gefahr der Abwanderung der Arbeitsplätze kommt dazu. Der kleine Bäcker kann nicht "abwandern" Brötchen aus China schmecken bis die hier sind nicht mehr so toll.
Der Zylinderkopf Deines Audi gießt sich in Birma genausogut.
Alles nat√ľrlich etwas schwarz - weis. Aber letztendlich zahlt es immer der letzte. Wer den sonst?
Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am Mon, 9 Apr 2012 12:10:35 +0200 schrieb Georg Wieser:

Ein grosser Anteil Brötchen in D kommt mittlerweile vorgebacken unter anderem aus Polen.

ACK
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
  Click to see the full signature.
Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On Fri, 6 Apr 2012 17:56:12 +0000 (UTC), Joerg Bradel

Die Blindleistung kann auch problemlos in den Solarwechselrichtern generiert werden - 24 h am Tag.
http://www.sma.de/de/produkte/knowledgebase/sma-verschiebt-die-phase.html http://www.photovoltaik.eu/heftarchiv/artikel/beitrag/nachtarbeit-mglich-_100007283/423 / http://wirtschaft.t-online.de/deutsche-erfindung-sonnenkraftwerk-arbeitet-im-dunkeln/id_50586162/index
Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Emil Naepflein schrieb:

Sind Dir derartig schwachsinnige √Ąu√üerungen eigentlich wirklich nicht selbst peinlich, oder bist Du wirklich so schwer von Begriff? *Im* Ortsnetz ist die Blindleistung am falschen Ort, da mu√ü man sie - *wegen* der Solaranlagen - verbrauchen und nicht erzeugen.
Und daf√ľr mu√ü sie *wo* erzeugt werden?
Bei Deinen Aussagen f√§llt es mir des √∂fteren sehr schwer, Propagandal√ľgen von blo√üer Dummheit zu unterscheiden.
(Wenn Du damit nicht soviel Schaden anrichten w√ľrdest, k√∂nnte es mir schlicht egal sein.)
Die richtige Antwort steht √ľbrigens schon in Msg.-ID < Nur gibt es diese regelbaren Ortsstationen auf absehbare Zeit noch nicht.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 22.04.2012 15:50, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Unter
http://tinyurl.com/75kq8ox
wird recht anschaulich der gegenwärtige Stand der Entwicklung der regelbaren Ortsnetzstation beschrieben.
Regards Karsten
Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Karsten Roch schrieb:

[<http://www.schneider-electric.de/germany/de/produkte-services/news-produkte-service/newsticker.page?c_filepath=/templatedata/Content/News/data/de/local/energy/all-energy-news/2012/04/20120409-intelligente-ortsnetzstation.xml ]
Solange die nicht kostenlos vom Himmel fallen und sich selbst aufbauen und anschließen, ist dieser Stand ziemlich uninteressant: Wir haben ein ziemlich gut ausgebautes Netz mit ganz vielen langlebigen Ortsstationen, und die wird man nicht mutwillig wegwerfen.
Eine weiterentwickelte Technik greift also nur bei Ersatzbedarf bzw. Neuanlagen, und die spielen anteilig keine so gro√üe Rolle. Bis dahin gibt es das ganz massive Problem, da√ü man regenerative Einspeisungen aus den bestehenden Ortsnetzen eben nicht oder nur unter ziemlich gro√üen Klimmz√ľgen rauskriegt. Ist so, kann man nichts machen.
"Ziemlich gro√üe Klimmz√ľge" sind dabei in erster Linie nicht der Austausch der Ortsstationen, sondern notfalls im Ortsnetz heftig Blindleistung zu ziehen, um dort die Spannung abzusenken. Und die mu√ü logischerweise aus der h√∂heren Spannungsebene kommen und kostet - sowohl in der Erzeugung (die k√∂nnen u. U. unausgelastete Hochspannungsleitungen √ľbernehmen, auch Kabel werden gew√∂hnlich im unternat√ľrlichen Betrieb gefahren und erzeugen somit freundlicherweise ganz automatisch Blindleistung) als auch durch die dadurch hervorgerufenene zus√§tzlichen Trafo- und Leitungsverluste, die realistisch gerechnet die Effizienz der Regenerative senken.
Und weil das so ist, liegt unser Held bemerkenswert falsch mit der Anmerkung, daß Wechselrichter auch Blindleistung erzeugen können - ja, können sie, aber sie können sie leider nicht dorthin teleportieren, wo man sie braucht.
Heißt das nun, daß das nichts wird mit der regenerativen Stromerzeugung?
Wohl nicht, blo√ü ist auch bei denen ein Paradigmenwechsel erforderlich: Seit einem Vierteljahrhundert gab es bei den Regenerativen die Gartenzwergmentalit√§t mit Begriffen wie "1000-D√§cher-Programm" - heute sind es hunderttausend, und die ganze Sache ist f√ľr den Schreberg√§rtner deutlich zu gro√ü. Wenn wir ernsthaft die regenerative Vollversorgung bis 2050 anstreben, und das ist realistisch gesehen alternativlos, dann braucht man Gesamtkonzepte und mu√ü Skaleneffekte nutzen. Und dann geh√∂ren nicht 1-kW-Anlagen aufs private H√§uslebauerdach, sondern die H√§uslebauer zahlen in einen Fonds ein, der dann Gro√üanlagen im MW- oder GW-Ma√üstab an geeigneten Stellen errichtet, und die haben dann nat√ľrlich direkt einen Hochspannungsanschlu√ü, genau wie die Windparks.
Die Hausanlage w√§re nur dann sinnvoll, wenn man damit WKK machen wollte - will man aber in der Perspektive nicht, sondern vielmehr die Heizw√§rme deutlich zur√ľckfahren und den verbleibenden Rest dann mit solargest√ľtzten elektrischen WP decken, also letztlich nicht mit der Heizung Strom erzeugen, sondern vielmehr elektrisch heizen.
Und die Ortsnetze k√∂nnen dabei bis auf die ohnehin planm√§√üig anfallenden regul√§ren Ersatzinvestitionen wie sie sind, es handelt sich also um ein gl√ľcklichwerweise real nicht existentes Problem. F√ľr die paar F√§lle, wo es doch mal auftreten k√∂nnte, wird dann eben wirklich eine schaltbare Blindlast oder notfalls auch mal ein separates Einspeisekabel bzw. eine moderne regelbare Ortsnetzstation aufgestellt, aber das wird dann doch wohl eher die Ausnahme bleiben.
Das habe ich mir alles nicht selbst ausgedacht. Eine fundierte Zukunftsplanung findet man unter <http://www.uba.de/uba-info-medien/3997.html - "Energieziel 2050: 100% Strom aus erneuerbaren Quellen" des UBA.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
‚úĖ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Polytechforum.com is a website by engineers for engineers. It is not affiliated with any of manufacturers or vendors discussed here. All logos and trade names are the property of their respective owners.