VW rechnet mit schnell sinkenden Batteriepreisen f├╝ r Elektroautos

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RONT duerften in vielen Faellen die wirtschaftlichere Loesung als Netzverstaerkungsmassnahmen sein. Und meines Wissens werden derzeit Netzverstaerkungsmassnahmen von den Netzbetreibern durchgefuehrt, um das Problem der zu grossen Spannungsanhebung durch PV zu loesen.
Abgesehen glaube ich nicht, dass sich *eine* Loesung durchsetzen wird, sondern jedes Ortsnetz einzeln betrachtet werden muss. Z.B. laesst sich durch Einspeisemangement oder Lastmangement auch die Zahl der PV Anlagen im Ortsnetz erhoehen. Z.B. indem ein PV Betreiber nur 70% der Peak-Modulleistung einspeisen duerfen. Oder PV Leistung ggf. zeitweise vom Netz genommen werden. Oder bei Bedarf Last zugeschaltet wird (Waermepumpe zur Warmwasserversorgung, Akkus zur PV-Stromspeicherung, Ladung von Elektroautos, ...) .

Ich bin nicht derjenige, welcher sich mit "Netzspannungsregelung durch Blindleistung" beschaeftigen kann und will, dafuer gibt es genuegend Fachleute die dies tun - auch mittels Wechselrichter. Hier ist z.B. die Rede von Blindleistungs-Verbrauch durch Wechselrichter.
http://www.vde.com/de/Regionalorganisation/Bezirksvereine/Suedbayern/Facharbeit%20regional/AKEnergietechnik/Documents/Photovoltaik-Niederspannung.pdf ab Seite 27

Die Hausanlage bietet den entscheidenen Vorteil, dass fuer den erzeugten und selbstverbrauchten PV-Strom keine Netzentgelte anfallen. Zusammen mit Akkus als Speicher fuer die Nacht wird das in Zukunft eine tragende Saeule unserer Stromversorgung sein. Der Hausanschluss wird in diesen Fallen in erster Linie dafuer verwendet Strom ins Netz einzuspeisen, ansatt ihn dadurch zu beziehen.
Dieses "Krebsgeschwuer" werden die Stromversorger nicht wieder los. Weder bei privaten Haushalten, noch bei der Industrie/Gewerbe.
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begin quoting, Martin Kobil schrieb:

Wie meinen?

Ruhig! Wir haben *hier* ein Einspeisepotential und *da* einen Strombedarf - den kann man nicht decken, indem man das Einspeisepotential wegdiskutiert.

Sch├Ân, man kann Reaktanzen durch Leistungselektronik nachbilden - ja, das wu├čten wir schon. Schon wieder und immer noch: Un wo kommt die Blindleistung her?
Richtig: Immer noch aus dem ├╝bergeordneten Netz. Kann man auch nicht wegdiskutieren.

Das ist kein "entscheidender Vorteil", sondern hindert tendenziell das Erreichen des Ziels der hundertprozentigen Bedarfsdeckung des Stromverbrauchs durch reg. Erzeuger.
Ja nat├╝rlich braucht man f├╝r Strom Leitungen, und nat├╝rlich werden deren Kosten auf die Kunden abgew├Ąlzt. Wer sosnt, wenn nicht der Konsument sollte alle Stufen der Wertsch├Âpfungskette bezahlen?

Und warum sind das Hirngespinste?
Richtig: Weil es die erforderlichen Akkus niemals geben wird. Die sind n├Ąmlich nicht wirtschaftlich produzierbar.

Du m├╝llerst.
Gru├č aus Bremen Ralf
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Photovoltaik drueckt doch heute schon um die Mittagszeit bei moderat sonnigem Wetter mit moderaten 13 GW eine Delle ins Diagramm: http://www.transparency.eex.com/de
Lass es doch mal bei fortschreitendem PV Ausbau richtig sonnig sein. Die Spitzen in den PV Ertraegen muss man dann sowieso kappen. Und ob du den Strom vor Ort gleich verbrauchst bzw. in einen Akku drueckst oder uebers Stromnetz irgendwo anders, ist grundsaetzlich egal. Nur werden vor Ort damit die Leitungen nicht belastet und damit die Spannung angehoben.

Wie gesagt, das ist nicht mein Thema. Ich kann dir da weder zustimmen noch etwas gegen deine Aussage sagen.

Es ist jedenfalls ein entscheidender Vorteil fuer den PV Anlagenbetreiber und deshalb wird dieser Vorteil auch genutzt werden. Allerspaetestens nach Ablauf der Einspeiseverguetung.

Ralf, in diesem Punkt werden wir uns nicht einig werden. Angeschoben durch die Elektromobilitaet werden wird bei Akkus in passender Groesse einen massiven Preisverfall erleben. Und davon handelt ja schliesslich auch der Ausgangsthread hier. Das Drumherum ist eh Peanuts, weil Netzwechselrichter bei PV Anlagen eh vorhanden sind und das bisschen Ladegeraet, BatterieMagementSystem und Regelung nicht die Welt kostet.
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begin quoting, Martin Kobil schrieb:

Schreib doch nicht so einen Stu├č! 100 % regenerativ hei├čt, da├č der PV-Szrom ├╝berwiegend zu Speichern transportiert wird, um dann lieferbar zu sein, wenn _keine_ Sonne scheint. Und daf├╝r mu├č er nicht "Dellen dr├╝cken", sondern heftig in negative Netzlastbereiche gehen.

Genau dann tritt das Problem mit den Ortsnetzen auf.

├ähm, Bl├Âdsinn? Die sauteueren PV-ANlagen sollen ausgerechnet dann nicht produzieren, wenn sie es mal k├Ânnen?

Ja, wenn diese Alternativen zu Gebote st├╝nden. Ist aber v├Âllig illusorisch.

Wenn der Hund nicht an den Weg...

Schade. Darum ging es n├Ąmlich.

Heiliger St. Florian! (Oder war es doch Simplicius?)

F├╝r weniger kurzsichtige Menschen: Wer installiert dann welche Neuanlagen, und warum?

ACK
Die Leistungselektronik macht sogar einen ganz fetten Batzen auf der Rechnung aus. Aber die Batteriepreise werden mitnichten einen "Preisverfall erleben", sondern noch schneller an die Decke knallen als die ├ľlpreise, und zwar schlicht deswegen, weil die Rohstoffe in den eforderlichen Mengen einfach nicht vorhanden sind und die Verh├╝ttung usw. unheimliche Mengen der danbn sowieso nicht mehr bezahlbaren Energie fri├čt.
Dagegen bleiben Lageenergie-, thermische und Druckspeicher weiterhin genauso billig wie bisher, so da├č kein Mensch auf die Idee kommt, in nennenswertem Umfang Batterien f├╝r die erforderlichen Speicher einzusetzen. Das Haupt-Speichermaterial wird immer Brennstoff bleiben - f├╝r Notf├Ąlle schlicht gro├če Mengen fossiler Kohle, die billig bereitzustellen und zu lagern ist (man mu├č auf die Gefahr von Schwelbr├Ąnden achten, ok...). Aus Umweltschutzgr├╝nden wird deren Verwendung aber scharf reglementiert werden, d. h. man wird den Verbrauchern Auflagen ├╝ber ├Ąquivalente Depositionen aerogenen Kohlenstoffs machen, sie werden also z. B. Pflanzentrockenmasse oder Biokraftstoff kaufen und lagern m├╝ssen (oder wenigstens Abgaben daf├╝r bezahlen), die die freigesetzten CO2-Mengen ausgleichen. (Das mit CCS wird nichts, das wird sp├Ątestens nach den erstens drei schweren Freisetzungsunf├Ąllen, Erdbeben, Bergsch├Ąden etc. wieder abgeblasen, falls es ├╝berhaupt je in die Puschen kommt - wird wohl eher genauso still und leise eingehen wie die Nabucco-Pipeline.) Und damit werden die fossilen Lagervorr├Ąte kontinuierlich durch rezente biogene abgel├Âst werden - f├╝r ziemlich wahrscheinlich w├╝rde ich Pflanzenkohle halten, die analog zu Koks bei der Erzeugung von Biogas in Verschwelungsanlagen anfallen kann. Dann gehen von der chemischen Energie in den Pflanzen vermutlich so ein F├╝nftel als Proze├čenergie, also letztlich Verluste, bei der Verkokung drauf, vom Rest werden zwei Drittel als Stadtgas bzw. f├╝r die Kraftstofferzeugung genutzt, und ein Drittel bleibt als Festbrennstoff, also Koks, ├╝brig. (Je nach Anlagengr├Â├če erfordert das eine ziemlich Verkehrsinfastruktur zum Antransport der Biomasse. Die mu├č gar nicht mal vom Acker kommen, m├Âglicherweise werden marine Algen abgeerntet, oder jemandem f├Ąllt mal was ein, wie man die Riesenmengen organischen Schlick, die von den Fl├╝ssen ins Meer gesp├╝lt werden, einfangen und verwerten kann.)
F├╝r k├╝rzere Speicherperioden (Tages- und Wochenspeicher) kommen dann die Lageenergie- usw. -speicher zum Einsatz, und die passen schlicht nicht in Siedlungen, genauso wenig wie WEA.
Batterien? Klar: In Stadtfahrzeugen f├╝r Kurzstrecken, wo sie alle paar Stunden nachgeladen bzw. getauscht werden k├Ânnen, sowie in USV usw. - als Puffer f├╝r die Netzlast in gr├Â├čerem Umfang ganz sicher nicht.
Gru├č aus Bremen Ralf
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Wir sind aber nicht im Jahr 2050. Auch wenn es dir persoenlich nicht passt, das Einspeisemangement ist in 2012 schon Realitaet. Und zwar nicht nur bei grossen Windkraft- oder Solarparks, sondern mittlerweile auch bei kleinen Anlagen. Bei PV Anlagen bis 30 kWp kann man als Anlagenbetreiber nach EEG 2012 ž6 waehlen:
a) die Einspeiseleistung auf maximal 70% der Anlagenleistung zu begrenzen b) die Einspeiseleistung durch den Netzbetreiber regelbar/schaltbar zu machen

Das ist ein Maerchen, von den Rohstoffen wie z.B. Lithium ist mehr als genug vorhanden. Und den Preisen der Akkus kann man heute schon bei Fallen zusehen. Innerhalb der gut 3 Jahre seit dem ich die Einzelhandelspreise fuer Privatkunden von LiFePO4 Akkus beobachte, haben sich die Preise ungefaehr auf 300 EUR/kWh halbiert.
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begin quoting, Martin Kobil schrieb:

Das ist zwar richtig, aber so gesehen reden wir aneinander vorbei.

Mir v├Âllig wumpe, ich habe sowas nicht.

Vermrutlich darf man aber die nicht-eingespeiste Leistung dann wenigstens selbst noch verbraten (und kriegt das sogar auch noch bezahlt, was?). Wobei das ├Ąhnlich hirnrissig ist: Selbstverbrauchte Leistung ist im Zweifelsfall nicht bezogene Netzleistung - der Effekt f├╝r die Netzlast ist also identisch der gleiche, als wenn alles eingespeist und dann ein Teil wieder aus dem Netz bezogen w├╝rde.

Das ist eine Entwicklung vom Laborstadium zum Serienprodukt - bleibt aber gleichwohl ein ganz seltener Vogel und ist eben nicht 2050-tauglich. Die m├Âglichen Produktionsmengen gehen eben ganz schnell an den Anschlag. ├ťberhaupt: 300 EUR/kWh bei 2000 Zyklen sind 15 ct/kWh - das ist schon ein recht stolzer Preis, der dann auch noch einmal durch den energetischen Speicherwirkungsgrad zu dividieren w├Ąre (falls die Dinger ├╝berhaupt 2000 Zyklen durchhalten). Und die Relation wird mit steigenden Energiekosten nicht g├╝nstiger, denn die Herstellung besteht wegen der aufwendigen Werkstoffproduktion im wesentlichen aus Energiekosten. Die "wahren Kosten" d├╝rften ohnehin jetzt schon ein Mehrfaches dieser 15 ct sein, weil die eben dadurch zustandekommen, da├č diese Akkus in chinesischen Sweatshops mit schmutziger Energie (Kohle) produziert werden.
Warum l├╝gst Du Dir eigentlich selbst was in die Tasche?
Gru├č aus Bremen Ralf
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Natuerlich darf man die selbst verbraten. Wie gesagt, z.B. in einen Akku druecken oder mittels Waermepumpe sein Warmwasser machen.

Klar koennen die Produktionsmengen zeitweise an den Anschlag gehen. Solange bis die Fertigungs- und ggf. F÷derkapazitaeten (z.B. Lithium) aufgebohrt sind und danach erhebliche Ueberkapazitaeten im Martk sind. Gleiches kann man seit Jahren im Solartafelmarkt beobachten. Und wie die Preise fuer Solartafeln innerhalb weniger Jahre in den Keller gerutscht sind.

Die 300 EUR/kWh sind im Jahr 2012. Die 15 Cent/kWh sind zu hoch um das *derzeit* mit PV wirtschaftlich verwerten zu koennen.
Der VW Mann redet von 100 EUR/kWh im Jahr 2015. Das sind 5 Cent/kWh. Die Gestehungskosten fuer PV-Strom auf Einfamilienhaeusern liegen derzeit um die 18 Cent/kWh (inkl. MwSt). Plus die 5 Cent/kWh Akkukosten sind wir bei 23 Cent/kWh inkl. MwSt. Wechselrichter sind eh vorhanden, der Rest (Ladegeraet/BMS/Regelunng) schaetze ich mal auf 2 Cent/kWh. Dann sind wir bei 25 Cent/kWh an Kosten. Den Netzstrom vermute ich in 2015 ungefaehr bei 30 Cent/kWh. Von da an beginnen die Leute Akkus zu ihren Photovoltaikanlagen dazuzubauen, weil es schlichtweg fuer sie wirtschaftlich wird.
Dabei ist jetzt noch gar nicht mit eingerechnet, das durch die 70% Regelung Teile des Solarstroms ggf. faktisch sogar nahezu kostenlos verwertbar sind.
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On Mon, 30 Apr 2012 14:18:53 -0700 (PDT), Martin Kobil

Man nimmt einen Warmwasserbereiter mit W├Ąrmepumpe. Wegen der h├Âheren Temperatur tags├╝ber ist diese auch noch weit effizienter als wenn sie mit g├╝nstigerem Nachstrom laufen w├╝rde.

Nach 2000 Zyklen sind die Zellen ja noch nicht kaputt, sondern haben noch 80 % Restkapazit├Ąt. Wobei die 2000 Zyklen auch nicht mehr stimmen. Aktuelle Zellen von Thundersky kommen auf mehr als 5000 Zyklen bei 80 % Entladung. Dies ergibt dann einen Preis von etwa 7,5 ct/kWh.

Ich glaube nicht dass der Preis so weit steigt. Die Preise an der Stromb├Ârse sind jetzt wieder nahezu konstant oder sinken sogar leicht. Die langfristigen Kontrakte zeigen jedenfalls keine Preissteigerung an. Allerdings k├Ânnen sich nat├╝rlich die Abgaben weiter erh├Âhen. Ich zahle derzeit nur 20,8 ct/kWh bei den Stadtwerken Schweinfurt. Ich kann mir nicht vorstellen dass der Strompreis bis 2015 um 9 ct/kWh steigt.

Das wird erst kommen wenn es auch entsprechende konkurrenzf├Ąhige Produkte auf dem Markt gibt. Momentan sind diese noch weit davon entfert. Und es wird erst Mal auch nur Neuinstallationen betreffen, da die Umr├╝stung von Altinstallationen zu viel kostet. Altinstallationen werden erst nachger├╝stet wenn sie aus der EEG F├Ârderung fallen.

Die Grenze liegt bei 80 % und 20 % Eigenverbrauch sollte sich bei den meisten Anlagen machen lassen. Zudem k├Ânnen die 20 % auch direkt vermarktet werden. Es werden sich relativ schnell die ├ľkostromanbieter melden und den Strom f├╝r 10-15 ct/kWh abnehmen.
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begin quoting, Emil Naepflein schrieb:

Jau, gibt's f├╝r 2,50 bei Aldi...

├ähm, Bl├Âdsinn...
Die PV hat, vor allem dann, wenn man W├Ąrmespeichertechniken mitnutzt, in der Perspektive ganz erheblich mit Konkurrenz aus Solarw├Ąrme zu rechnen: Wenn man W├Ąrme direkt speichert, kann man mit geeigneten Kollektoren je nach Einstrahlungsbedingungen Temperaturen im Bereich 80-150┬░ C erreichen - diese W├Ąrme l├Ą├čt sich erstmal ziemlich problemlos mit sich nicht abnutzenden Speichern direkt speichern, und sie hat gen├╝gend Temperatur, um damit W├Ąrmekraftmaschinen laufen zu lassen, die dann frei abrufbar Strom erzeugen k├Ânnen, also nicht das Problem haben, den zur Unzeit ins Netz dr├╝cken zu wollen und damit Speicherkapazit├Ąten erforderlich zu machen, sondern gezielt in Lastspitzen hinein produzieren k├Ânnen. Das k├Ânnte den relativ miesen Wirkungsgrad und die vergleichsweise hohen Kosten wettmachen.
Leute das ist *der* Zukunftsmarkt: PV ist ausgelutscht, das machen die Chinesen in gro├čen Massen. Aber Niedertemperatur-WKM gibt's praktisch keine.
Risiko: Auch dabei ist es nat├╝rlich Unfug, "Gartenzwerganlagen" zu projektieren. Solarw├Ąrme kann vielmehr viel sinnvoller bei Gro├čkraftwerken zur Speisewasservorw├Ąrmung benutzt werden, was die "Energieriesen" ja nun auch tun. Und diese Gro├čkraftwerke m├╝├čten keineswegs fossile Energietr├Ąger verbrennen. Vielmehr w├Ąre vorstellbar, sie als Speicherkraftwerke zu bauen, die W├Ąrmespeicher mit Windstrom aufladen: Zun├Ąchst einmal wird mit Dampfkompressoren - Turbinenproze├č "r├╝ckw├Ąrts", also W├Ąrmepumpen in "ganz gro├č" - das vorgew├Ąrmte Speisewasser weiter auf die erforderlichen hohen Proze├čtemperaturen bis ca. 400┬░ C erw├Ąrmt und in Druckdampfspeichern "gelagert", weiter k├Ânnen keramische W├Ąrmespeicher (als "Nachtspeicherheizungen") mit Heizwiderst├Ąnden auf Temperaturen bis in die Gegend von 1000┬░ C erhitzt werden und dann sp├Ąter als Heizquelle f├╝r den Turbinendampf verwendet werden.
Man m├╝├čte es mal durchrechnen, aber ich k├Ânnte mir vorstellen, da├č solche Speicherkraftwerke g├╝nstiger als Akkus oder Pumpspeicherkraftwerke sein k├Ânnten. Und wenn ich gleich konventionelle Kraftwerke (also: die bekannten Dampfturbinenprozesse) an den thermischen Speicher anschlie├čen kann, sind Niedertemperatur-WKM nat├╝rlich ├╝berfl├╝ssig.
Solche Dampf-/Feststoffw├Ąrmespeicherkraftwerke lassen sich nat├╝rlich g├╝nstig mit Verbrennungsanlagen (f├╝r M├╝ll und Biomasse) kombinieren, die mit ihren hohen Flammtemperaturen die Speicher nachheizen k├Ânnen. Im Prinzip wird sowas zur eierlegenden Wollmilchsau: nutzt und speichert Energien aller Art. (Und ja, man /k├Ânnte/ in das System auch Kernreaktoren integrieren...)

Klingt zu sch├Ân, um wahr zu sein...

Wobei es dann nat├╝rlich erst einmal heftigen Streit um die Netznutzungspreise geben wird, den letztlich die Politik l├Âsen werden mu├č. Es scheint derzeit - mir unverst├Ąndlicherweise, denn nach der Rechtslage sollte es nicht so sein - doch erhebliche Probleme zu geben, wenn sich Kleineinspeiser zusammenschlie├čen und ihren Strom vermarkten wollen. (Das ist ├╝brigens einer der Punkte, die daf├╝r sprechen, die Netze zu vergesellschaften.)
Aber ja: Die Entwicklung in Richtung aktive Vermarktung der Einspeisung ist ├╝berf├Ąllig.
Gru├č aus Bremen Ralf
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Ja, das ist so. Ich persoenlich habe mich gegen Solarthermie auf meinem Hausdach entschieden, weil ich den Grossteil der Waermeenergie im Sommer wegwerfen muss, weil ich sie in dieser Zeit nur fuer Warmwasser nutzen koennte. Mit Strom dagegen laesst sich auch im Sommer ziemlich viel anfagen.

Ja, aber das ist nicht beliebig weit herunter skalierbar. Fuer Einfamilienhausgroesse wird man das vergessen koennen. Also nix fuer mich. PV dagegen ist letztlich herunter skalierbar von 1.000.000 Modulen auf ein einziges Modul. Mit der kleinen Einschraenkung, dass der Wechselrichterwirkungsgrad bei nur einem Modul etwas schlechter ist.

Zukunftsmarkt fuer wen? Fuer den Anlagenhersteller oder den Betreiber? Wo ist PV fuer Betreiber ausgelutscht?
Btw, was ist eigentlich mit Dessertec? Ich habe schon lange nix mehr davon gehoert. Ich vermute die haben hingeschmissen. Bis die die Leitungen nach Deutschland gelegt und die Anlagen gebaut haben, duerfte PV dem Geraffel schon laengst den witschaftlichen Todesstoss versetzt haben.
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Hier steht etwas aktuell darueber: http://www.zeit.de/2012/18/GL-Desertec http://www.foonds.com/article/19580
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begin quoting, Martin Kobil schrieb:

Mag sein, aber wo ist die Grenze?

Wo ist der grunds├Ątzliche Unterschied zu Heizw├Ąrmepumpen?

Also offenbar das gleiche Problem. (Die Grenze ist ├╝brigens nicht der Wirkungsgrad der Leistungselektronik, sondern die Grundkosten: Man will keinen Handwerker, der eine Solaranlage baut, f├╝r ein paar Watt bezahlen, sondern dann m├╝ssen es schon um 1 kW sein.)

Ich dachte, es war aus dem Zusammenhang klar, da├č die Anbieter, also die Ger├Ątehersteller gemeint waren.

DESERTEC ist der Arabellion zum Opfer gefallen. Sowas funktioniert nur in politisch sicheren Kolonien, aber nicht bei moslemischen Fundamentalisten, die sich in der Perspektive nat├╝rlich an der Mittelmeerk├╝ste etablieren werden, weil sie jetzt nicht mehr mit Gewalt niedergehalten werden.
Gru├č aus Bremen Ralf
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Ich sage mal 3 - 4 kW sollten es mit einem Solateur schon sein, sonst wird der Netzanschluss und die Montagekosten einfach viel zu teuer. Darunter muesste man schon selbst Hand anlegen. Da ist dann ein einziges Modul mit Modulwechselrichter einfach eingesteckt in die Steckdose :-) schon guenstiger und man spart sich die Abrechnungsbuerokratie.
Man nehme einen 200W Modulwechselrichter fuer 193 EUR: http://www.solarshop.net/product_info.php?products_id=4269&products_model=smis200w72de&xanarioID=gal3ulrs2g6geoimuoodhl8act95stng Und ein deutsches Solarmodul mit 205W fuer 220 EUR: http://www.nwcomp-solar.de/shop/solarmodule/heckert/heckert-nemo-p-205.html
Macht zusammen mit einem Stecker drangeschraubt 440 EUR (inkl. MwSt) und erzeugt hier in Sueddeutschland rund 200 kWh/Jahr. Kann man im einfachsten Fall an die Hauswand lehnen oder an den Balkon schrauben und in die Steckdose auf dem Balkon einstecken. Und das kann wirtschaftlich durchaus schon mit dem Netzstrom konkurrieren. Wuerde ich persoenlich machen, wenn ich kein Hausdach haette und z.B. nur einen Balkon.
Dieser kleine Modulwechselrichter hat uebrigens einen Wirkungsgrad von 92%, grosse Wechselrichter kommen mittlerweile wohl schon an die 98% heran. Also so schlecht ist der Wirkungsgrad einer so kleinen Einheit gar nicht.
Uebrigens, das Heckert Modul kostet gerade 0,91 EUR/Wp. Die Vorgaengermodule von Heckert habe ich fuer ca. 2,10 EUR/Wp im August 2009 gekauft. Im Maerz 2009 waren sie bei ca. 2,90 EUR/Wp.
Also in 3 Jahren von 2,90 EUR herunter auf 0,91 EUR. Wohlgemerkt fuer ein gleichwertiges, in Deutschland gefertigtes Modul. Wer heute noch von teurer PV redet, lebt in der Vergangenheit. In ein paar Jahren wird PV selbst Windkraft kostenmaessig unterbieten.

Das ist sicher auch ein Hauptgrund. In den USA wurden geplante, thermische Solarkraftwerke als PV ausgefuehrt. Welche eben wegen dem massiven Preisverfall von PV wirtschaftlicher sind.
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begin quoting, Martin Kobil schrieb:

Sehe ich grunds├Ątzlich auch so.

Aber ohne "Abrechnungsbuerokratie" kann ich den Rest der Menschheit leider nicht an meinen ├ťberkapazit├Ąten teilhaben lassen oder, anders gesagt, nicht den Vorteil des Netzverbunds, also: Verkauf des gerade nicht ben├Âtigten Stroms, nutzen.

http://www.solarshop.net/product_info.php?products_idB69&products_model=smis200w72de&xanarioID=gal3ulrs2g6geoimuoodhl8act95stng
Hm, also 440 Euro f├╝r 1000 kWh in 5 Jahren, also knapp 50 ct/kWh. Falls das Ding inkl. seiner Komponenten 20 a durchhielte, also ca. 15 ct/kWh (Zinsen irgendwie mitber├╝cksichtigen). Na, so *richtig* billig ist das auch noch nicht...
...und hier m├╝├čtest Du mal weiter(vor)rechnen: Ich verbrauche j├Ąhrlich (rund) 2000 kWh (ungef├Ąhr 220 W, davon wahrscheinlich ca. 50-100 W mit h├Âheren Gangdauern, also gewisserma├čen "Grundlast") und k├Ânnte sch├Ątzungsweise 1/4 davon mit Solarstrom abdecken. Aber zwecks Lastausgleich w├╝rde ich dann ca. 1-2 kWh Batteriekapazit├Ąt (ungef├Ąhr 1-2 Tage Produktion) ben├Âtigen. Was kostet mich letztere denn pro Jahr? (Technisch w├Ąre es kein gro├čes Problem, die Batterie den Solarmodulen mit ein bi├čchen (Leistungs-)H├╝hnerfutter dazwischen quasi "parallelzuschalten", so da├č der Solargleichstrom entweder in die Batterie oder den WR flie├čt buw. sich dieser auch bedarfsweise aus der Batterie bedienen kann - h├Ątte man zeit- bzw. lastabh├Ąngige Stromtarife, k├Ânnte man die Batterie dann auch gelegentlich mal mit "Nachtstrom" nachladen.)

Dann war es ziemlich klug, da├č ich bisher kein Geld f├╝r Solarkrempel zum Fenster hinausgeworfen habe. Ich warte am besten noch f├╝nf Jahre, dann gibt es die Anlage mit 20 ct/kWh Gestehungskosten bei Aldi als Schnelldreher. (Warum haben sich eigentlich nicht alle so verhalten? W├Ąre doch nur rational gewesen.)

Tja...
Der unangeneheme Beigeschmack von "massiver Preisverfall" ist "vorher gewaltig ├╝ber den Leisten gezogen worden". Den ganzen Solateurquatsch kann man sich eigentlich auch sparen: Was man braucht, w├Ąre das "magische K├Ąstchen" mit einem Stecker dran, den man in die Steckdose steckt - sonst wird an der E-Installation nichts gemacht. Und wenn einmal im Jahr der Stromableser kommt, dann l├Ą├čt man dieses K├Ąstchen auch auslesen - enth├Ąlt geeichte und manipulationssichere Z├Ąhlersoftware - (oder teilt alternativ einfach auf dem ├╝blichen Weg die selbst abgelesenen Anzeigewerte inkl. Kontrollcode mit - hier wird nur noch ausnahmweise der Stromz├Ąhler abgelesen, die Kunden melden ihre Z├Ąhlerst├Ąnde gew├Âhnlich selbst) und kriegt dann die dar├╝ber eingespeiste Strommenge f├╝r irgendwelche gesetzlich festgelegten Abrechnungspreise gutgeschrieben.
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Am Sun, 06 May 2012 20:04:15 +0200 schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Wenn man weitere Module (werden ja immer billiger) so anordnet dass sie ├╝ber den Tag verteilt m├Âglichst viele Stunden ├╝ber einen Wechselrichter um die 200 Watt einspeisen k├Ânnte das in Zukunft noch etwas besser werden, aber eigentlich lohnt sich das rein aus finanziellen Gr├╝nden nicht da das Risiko eines Defekts ├╝ber die lange Zeit bleibt.
Lutz
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begin quoting, Lutz Schulze schrieb:

Jedes mit seiner eigenen Sonnenbahn, oder wie?

Es h├Ąngt letztlich davon ab, wie sich die Strompreise entwickeln. Aber so richtig ├╝berzeugend finde ich das gerechnete Besipiel wirklich nicht.
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Ist ja auch die kleinste Einheit. Der 200W Wechselrichteranteil kostet in groesseren Einheiten, bei erstklassigem Wirkungsgrad und beim teuersten Hersteller rund 40 EUR: http://www.nwcomp-solar.de/shop/wechselrichter/sma/sma-tripower-20000tlhe-10.html

Ost-/Westausrichtung der Module. Habe ich bei mir, damit ware fuer mich die jetzige 70% Grenze locker zu unterbieten, weil ich damit diese 70% nur in ganz seltenen Faellen kurzzeitig uberschreite.
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begin quoting, Martin Kobil schrieb:

http://www.nwcomp-solar.de/shop/wechselrichter/sma/sma-tripower-20000tlhe-10.html
Ich brauche aber keine "gr├Â├čeren Einheiten", sondern m├╝├čte nehmen, was in der St├╝ckzahl 1 angeboten wird, und die Behauptung, es sei wirtschaftlich, kam von Dir.

Die Abzocker kommen doch auf immer neue Maschen! (Ok, ist in dem Fall dann wohl eher Notwehr.)
Also, wenn ich das jetzt richtig sehe, dann trickst Du eine bestehende Vorschrift ├╝ber die h├Âchstzul├Ąssige Einspeiseleistung dadurch aus, da├č Du einfach eine doppelt so gro├če Anlage anmeldest, die wegen der unsinnigen Ausrichtung der Module real eine nur halb so hohe Leistung (die allerdings mit h├Âherer Nutzungsdauer) erbringen kann wie auf dem Papier, und das ist aufgrund der niedrigen Modulpreise so lukrativ, da├č man es sich also tats├Ąchlich leisten kann, das Potential der Einzelmodule gar nicht voll auszunutzen?
Ich hatte mich n├Ąmlich im Stillen schon gefragt, ob man eine erh├Âhte Ausnutzung nicht einfach durch eine motorische Nachf├╝hrung (schrittweise in wenigen Stufen d├╝rfte v├Âllig ausreichen, also nur sehr geringer Stromverbrauch f├╝r den Stellantrieb) erreichen k├Ânnte.
Jedenfalls stehe ich doch mit vor Erstaunen weit ge├Âffnetem Mund da.
Die Wirtschaftlichkeit nehme ich Dir ├╝brigens immer noch nicht ab, aber vielen Dank f├╝r den Hinweis auf die Abzocke bei den WR - zwischen 193 und 40 EUR ist ja nun doch ein *gewisser* Unterschied, der die Anlagenkosten und damit den Stromgestehungspreis gr├Â├čenordnungsm├Ą├čig mal eben verdoppelt.
Gru├č aus Bremen Ralf
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Am Mon, 07 May 2012 17:35:56 +0200 schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Ausrichtung z.B. in 3 Gruppen nach Osten, S├╝den und Westen. Das wird in der Summe wahrscheinlich etwas weniger bringen als wenn man alle Module exakt nach S├╝den ausrichtet, daf├╝r ist der Ertrag aber besser ├╝ber den Tag verteilt und damit besser selbst nutzbar.

So ist es.

Ich auch nicht, deshalb halte ich den Platz erst mal noch frei.
Lutz
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wrote:

Klar geht das ohne. Der Zaehler ohne Ruecklaufsperre laeuft bei Stromueberschuss im Haus halt rueckwaerts und bei hoeherem Stromverbrauch dann wieder vorwaerts. Ich bin der Meinung, dass man Kleinanlagen bis ca. 3 kWp fuer soetwas am Netz legal freigeben sollte. Mit der 70% Regelung sind das dann rund 2 kW maximale Leistung, welche ins Netz gehen. Die Buerokratie kostet sonst mehr Geld, als es bringt. Man denke nur mal an den Aufwand fuers Finanzamt fuer die EKSt und Umsatzsteuer. Bei einer Anlage wie meine welche damals 50 TEUR gekostet hat, ist das ja ok. Aber was will man bei einer Kleinanlage welche heute z.B. 4 TEUR kostet 20 Jahre lang so einen Aufwand treiben!?
Wenn man eine gerechte Abrechnung haben moechte, dann kommt man um einen Zweirichtungszaehler nicht herum. Und ich denke die Stromversorger werden in einigen Jahren darauf umstellen (muessen). Es ist zu einfach und mittlerweile wirtschaftlich geworden den Strom dezentral zu erzeugen.

Alle Speicheranlagen welche man derzeit am Markt erhaelt werden in Kleinststueckzahlen gefertigt und sind damit in keiner Weise wirtschaftlich. Z.B.: http://www.nwcomp-solar.de/shop/speichersysteme/index.html Wobei das nichts daran aendert, dass solche Anlagen in grossen Stueckzahlen, bei guenstigeren Akkupreisen und hoeheren Strompreisen gundsaetzlich in der Zukunft wirtschaftlich sein werden/koennen.

Das kannst du drehen und wenden wie du willst. Wenn du in den letzten Jahren gekauft haettest, waere dir der finanzielle Nachteil durch die Einspeiseverguetung ausgeglichen worden. Ohne diese Einspeisevergeutung haette es die gewaltigen Preissenkungen der Photovoltaik nicht gegeben. Das ist und war schliesslich Ziel der Einspeiseverguetung, welche - wie man heute im Rueckblick auch sieht - erstklassig funktioniert hat.

Dafuer brauchst du kein Kaestchen, sondern kannst im Zaehlerschrank den klassischen Zaehler durch einen Zweirichtungszaehler tauschen.
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