Wie in Spanien auch nachts Solarstrom produziert wird

Wie in Spanien auch nachts Solarstrom produziert wird In Spanien wird gegen Betreiber von Solaranlagen ermittelt, die Strom
aus Generatoren ins Netz eingespeist haben um die Fördergelder zu kassieren
Dass die hohen Solarstromsubventionen in Spanien ein gutes Geschäft sind, ist allseits bekannt[1]. Ebenso ist es keine neue Erkenntnis, dass mit hohen Subventionen auch Betrüger angelockt werden, wenn es eben viel Geld zu verdienen gibt. In Spanien wird schon längere Zeit wegen möglicher Betrügereinen ermittelt[2], bei denen es über die Förderungsdauer von 30 Jahren um bis zu drei Milliarden Euro gehen soll.
Dagegen ist der neue Skandal eher klein, aber er macht erneut deutlich, wie die Geldgier einige Leute mit Dummheit schlägt. So ist Energieversorgern aufgefallen, dass einige Solaranlagen sogar in der Nacht nicht aufhören, Strom einzuspeisen und offensichtlich Dieselgeneratoren laufen oder mitlaufen lassen. Der Staatssekretär für Energie hat deshalb einen Brief an die Aufsichtsbehörde (CNE) geschrieben[3], um Aufklärung einzufordern. Einige Anlagen in Kastilien-La Mancha, den Kanarischen Inseln und Andalusien sollen mitten im Winter zwischen 19 Uhr und 7 Uhr, als es stockdunkel war, reichlich Strom eingespeist haben, um die hohe Einspeisevergütung zu kassieren.
Bisher wird der Schaden auf etwa 2,6 Millionen Euro beziffert. Doch Experten gehen davon aus, dass es sich nur um die "Spitze des Eisbergs" handelt. Schließlich dürfte es nur die ganz Dummen erwischen. Wer bei schlechtem Wetter und tagsüber einen Generator betreibt und die Höchstleistung der Anlage nicht überschreitet, kann nur schwer ermittelt werden und sichert die hohen Renditen der Anleger, auch wenn keine Sonne am Himmel lacht.
Ralf Streck, 16.04.2010
Links: [1] http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26543/1.html [2] http://www.heise.de/tp/blogs/2/126823 [3] http://www.elmundo.es/mundodinero/2010/04/12/economia/1271063308.html
News URL: http://www.heise.de/tp/blogs/2/147443
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Wie in Spanien auch nachts Solarstrom produziert wird In Spanien wird gegen Betreiber von Solaranlagen ermittelt, die Strom aus Generatoren ins Netz eingespeist haben um die Fördergelder zu kassieren
Dass die hohen Solarstromsubventionen in Spanien ein gutes Geschäft sind, ist allseits bekannt[1]. Ebenso ist es keine neue Erkenntnis, dass mit hohen Subventionen auch Betrüger angelockt werden, wenn es eben viel Geld zu verdienen gibt. In Spanien wird schon längere Zeit wegen möglicher Betrügereinen ermittelt[2], bei denen es über die Förderungsdauer von 30 Jahren um bis zu drei Milliarden Euro gehen soll.
Dagegen ist der neue Skandal eher klein, aber er macht erneut deutlich, wie die Geldgier einige Leute mit Dummheit schlägt. So ist Energieversorgern aufgefallen, dass einige Solaranlagen sogar in der Nacht nicht aufhören, Strom einzuspeisen und offensichtlich Dieselgeneratoren laufen oder mitlaufen lassen. Der Staatssekretär für Energie hat deshalb einen Brief an die Aufsichtsbehörde (CNE) geschrieben[3], um Aufklärung einzufordern. Einige Anlagen in Kastilien-La Mancha, den Kanarischen Inseln und Andalusien sollen mitten im Winter zwischen 19 Uhr und 7 Uhr, als es stockdunkel war, reichlich Strom eingespeist haben, um die hohe Einspeisevergütung zu kassieren.
Bisher wird der Schaden auf etwa 2,6 Millionen Euro beziffert. Doch Experten gehen davon aus, dass es sich nur um die "Spitze des Eisbergs" handelt. Schließlich dürfte es nur die ganz Dummen erwischen. Wer bei schlechtem Wetter und tagsüber einen Generator betreibt und die Höchstleistung der Anlage nicht überschreitet, kann nur schwer ermittelt werden und sichert die hohen Renditen der Anleger, auch wenn keine Sonne am Himmel lacht.
Ralf Streck, 16.04.2010
Links: [1] http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26543/1.html [2] http://www.heise.de/tp/blogs/2/126823 [3] http://www.elmundo.es/mundodinero/2010/04/12/economia/1271063308.html
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Das subventionierte Elend der Gutmenschen
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... das ist sowieso alles ein unglaubliches Tohuwabohu mit den Subventionen, als wenn die Politiker, die das entscheiden vorher nicht nachgedacht hätten ...
mfG Leo
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Am 17.04.2010 01:54, schrieb Leo Baumann:

Politiker sind Interessenvertreter, Nachdenken, warum denn sowas? Strengt doch nur an und man setzt sich ev. Zweifeln aus. Wäre beim Geldscheffeln nur hinderlich. Siehe auch die wundersame Vermehrung der Schafe auf Kreta. Spiegel 14/2010. Kein EU Politiker will den Subventionsbetrug bemerkt haben.
--
mfg hdw

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Am Sat, 17 Apr 2010 00:12:27 +0200 schrieb Frank Schuster:

Mich wundert schon länger dass das auch hier nicht kontrolliert wird, auch Einspeisung über ein Netzteil ist ja nun wirklich kein grosses Problem.
Wo betrogen werden kann wird betrogen, das ist leider so.
Lutz
--
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Hallo,
Lutz Schulze wrote:

das sehe ich nicht als hinreichende Erklärung. Die Dummen sind auch nicht die Betrüger, sondern jene, die versuchen, mit maßlosen Subventionen eine Welt zu schaffen, die es nicht gibt. Und diejenigen, die diesen ganzen Schwachsinn bezahlen müssen. Also ich und die anderen Verbraucher.
Ich habe kein Problem damit, dass bestimmte Aufwendungen für die Umwelt erbracht werden, aber das Geld derart in den Sand zu setzen, ist schon eine bodenlose Frechheit. Selbst wenn die Gesamtökobilanz der Photovoltaik unter Berücksichtigung aller Nebenaufwände wie Produktions- und Betriebsaufwand und auch Betrug noch positiv ausfallen sollte, bleibt doch außer Frage, dass es wesentlich effizientere Möglichkeiten für Gute Taten an der Umwelt gibt, die nicht so der Natur widersprechen und damit auch viel weniger Spielraum für Betrug bieten.
Marcel
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Marcel Müller schrieb:

Danke für den Klartext. Der Direktor des Copenhagen Consensus Centers hat ja gemeint, 100 EUR in PV würde weniger als 1 EUR Klimaschaden abwenden. Die andere Bemerkung - die totalen Aufwendungen für PV in DE würden die Klimaentwicklung um etwa 1 Stunde aufhalten - ist ihm eventuell nur rausgerutscht, aber viel mehr als 1 Woche kommt nicht raus, auch wenn man optimistisch rechnet.
--
mfg Rolf Bombach

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Wer hat behauptet, dass das nicht geprft wird?
Die VNB welche den Solarstrom abnehmen kennen die PV Anlagengroesse/ Ausrichtung und kennen auch die Ertrge, welche eine Anlage in einer bestimmte Region erntet. Deutliche Ertragsaussreisser nach oben wrden doch sofort auffallen. Mich wrde es sehr wundern, wenn die VNB nicht mit den Daten in ihrer EDV einen automatisierten Plausibilittscheck machen. Folglich kann man ohne ein sehr hohes Risiko einzugehen bestenfalls ein paar wenige Prozent dazuschummeln.
Abgesehen davon ist in ca. 3 Jahren sowieso die Grid Parity bei Solarstrom erreicht, damit hat sich auch dieses Thema erledigt.
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Am Sat, 17 Apr 2010 00:06:24 -0700 (PDT) schrieb Martin Kobil:

Wenn die Anlage z.B. durch einen Defekt zerstört ist sieht das aber schon ganz anders aus. Oder wenn preiswerte aber minderwertige Module eingesetzt werden die dann trotzdem 105% der guten Exemplare bringen?
Eigentlich gehört das alles wie bei der gelieferten Energie verplombt ujnd auch mal kontrolliert.

Wenn der Erzeuger dann seinen Strom zu dem Zeitpunkt auch braucht?
Lutz
--
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Martin Kobil schrieb:

Nicht, wenn man die "plausiblen Erträge" ohne echte Module generiert.

Ich wette dagegen.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Hmm.
"Verkaufe Fototapete in Solarzellen-Optik, komplett hinter Glas im Alurahmen, wetterfest:"
Dazu noch ein Reibach-Trafo und die (zwecks steuerlicher Geltendmachung gekauften) Solarmodule schwarz verkaufen. Da fällt keinem mehr was auf und dank Steuerbetrug und Subventionsbetrug kommt richtig Kohle in die Kasse.
Es ist plitischer Wille, Solarstrom zu fördern. Würde man CO2-Minderung ohne Rücksicht auf die eingesetzte Technologie fördern, dann wäre vermitlich keine Anlage auf deutschen Dächern. Ich habe vor Jahren eine neue Gasheizung beschafft. Würde ich für jede weniger verbrauchte kWh ein paar Cent zusätzlich bekommen bekommen, wäre ich glücklich!
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Carsten Kreft schrieb:

Es war politischer Wille für Innovation in der Solartechnologie zu sorgen.
CU, Christian
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Christian Treffler schrieb:

Den richtigen Durchbruch in Sachen Effizienzsteigerung hat es aber noch nicht gebracht, oder?
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wrote:

Die Effizienz ist nicht wichtig. Wichtig sind die Kosten pro erzeugter kWh. Und da stehen die Solarzellen mit niedriger Effizienz mittlerweile weit besser da als die mit hoher Effizienz.
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und beides ist nicht bezahlbar
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Es ist kein politischer Wille fossile CO2 Schleudern zu frdern. Umweltfreundliche, CO2 neutrale Heizungen werden dagegen schon gefrdert (Holzpellets, Holzstckgut, ...).
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Am Tue, 20 Apr 2010 22:46:50 -0700 (PDT) schrieb Martin Kobil:

Sein Anliegen wird auch durch die Förderung von Heizungsumrüstung und Dämmungen berücksichtigt.
Lutz
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Am 21.04.2010 08:16, schrieb Lutz Schulze:

zB könnte man ja das Tragen von dicken Pullovern seitens der Politik fördern. Warum weisen eigentlich die Pulloverhersteller noch nicht auf die umweltschonende Eigenschaft ihrer Produkte hin? Wäre doch nun wirklich mal an der Zeit, das zu tun.
--
mfg hdw

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Am Wed, 21 Apr 2010 08:31:50 +0200 schrieb horst-d.winzler:

Du hast doch den Aufschrei gehört als das einer vorschlug ;-)

Oma rettet dann mit 'zwei links, zwei rechts' die Dephine, Wale oder gleich den Weltfrieden.
Lutz
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