..... wie von einem anderen Stern

Waehrend die klassischen Hersteller noch Werbung wie "Vorsprung durch
Technik" machen und dann ihre in Wagenfarbe lackierten
Schluesselanhaenger als neueste Inovation in den Himmel hoch loben,
praesentieren andere Autobauer einfach ein inovatives Auto wie von
einem anderen Stern:
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Je nach Ausf=FChrung eine Beschleunigung von 0 auf 100 bis herunter auf
4.5 Sekunden, Reichweite von 250 - 500km und zur oberen Mittelklasse
kompatible Kaufpreise. Da werden sich klassische Premiummarken recht
warm anziehen muessen.
Kein Wunder, dass die Oil Industry wieder ihre Lobbyisten loslaesst.
Welche die Elektroautos mit ihren abstrusen Behauptungen am liebsten
wieder in den Schredder stecken wuerden, so wie damaqls den EV1:
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Martin Kobil
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Die Ladestation ist hier in der Garage. Architekten sollten bei Neubauten an die spaetere Ergaenzung durch diese Infrastruktur denken:
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Allzuviel Platz wird nicht gebraucht.
greetings K.L.
an: de.etc.fahrzeug.auto, de.sci.ing.elektrotechnik, de.sci.architektur
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Karl-Ludwig Diehl
Am 22.12.2011 18:31, schrieb Martin Kobil:
Die werden noch einige Zeit mit ihrer bisherigen Kleidung auskommen können.
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Hans Beiger
Sehr hübsch - bin gespannt, wann das Teil hier kaufbar sein wird.
Allerdings bin ich immer wieder überrascht, das als 'obere Mittelklasse' bezeichnet wird. Hier reden wir immerhin über mindestens USD50K, plus 10% Zoll, plus in D 19% MwSt, sind 50000 EUR für das Basismodell.
cu .\\arc
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Marc Gerges.
Ach, da kommen noch mal 7500 USD dazu, die California wohl als Subvention gibt, also rund 57500 EUR.
Andererseits habe ich grade zusammenkonfiguriert, dass ein Mercedes C mit dem sparsamsten Motor und Automatik auch direkt knapp 40tEUR kostet - ein E in der Config 45tEUR.
Autos sind teuer.
cu .\\arc
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Marc Gerges.
Schon mal nach dem Kaufpreis gefragt?
Was "Vorsprung durch Technik" betrifft (Audi) - dort laufen aktuell mehrere e-Tron-Versionen im Feldversuch und 2012 sind die ersten Markteinführungen geplant. Zudem wird wieder am Hybrid-Antrieb gearbeitet (Audi hatte schon lange vor Toyota ein Hybrid-Modell im Programm). Als Verbrenner soll ein kleiner und leichter Wankelmotor rein.
Die dürfte das kleinste Problem sein. Allerdings sollte diese über mechanische Kontakte AUTOMATISCH laden. Also so, dass es reicht, in die Garage zu fahren. Das An- und Abstöpseln müsste automatisch gehen. Induktiv zu laden wäre mir ein zu heißes Eisen; man denke nur mal an Herzschrittmacher und andere elektrisch leitende Implantate wie z.B. künstliche Hüft- und Kniegelenke. Außerdem haben diese Dinger durch ihre Streufelder einen ziemlich üblen Wirkungsgrad. Mechanik ist da einfach besser und billiger.
Es muss halt ein Stromanschluss in die Garage. Ist heute zumindest bei Einfamilienhäusern längst Standard. Schnellladung braucht man ja daheim nur selten. Die wäre allerdings ein echtes Problem. Dafür bräuchte man nämlich die Leistung einer Elektrolok.
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Christoph Müller
Der ist immer noch provisorisch bei kleiner Pro- duktion.
Ich denke, es wird probiert, was geht, wozu Nach- frage entsteht.
Das sehe ich nicht so, da Architekten, wenn sie gut sein wollen, elegante Loesungen suchen. Bastelei ist dann aussen vor.
Dieses "automatisch laden" finde ich uebertrieben. Mir reicht der Griff zum Ladestecker und das Ein- stecken voellig aus. Wer auf automatisches Laden unbedingt aus sein will, kann sich das ja so ein- richten lassen und das passende Auto dafuer an- schaffen.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl
Am 22.12.2011 18:31, schrieb Martin Kobil:
Du bist lernresistent, das Auto der Zukunft wird niemals solche schwachsinnnigen Leistungswerte haben. Wozu mit 100kW installierter Leistung im Stau stehen?
10-20 kW leistung, oder bei anständiger Gewichtsreduzierung noch weniger, das ist das, was gefordert ist.
Ich wiederhole mich: das gab's schon mal: Heinkel, Messerschmidt Kabinenroller, Goggomobil oder wie die sparsamen Kisten noch geheißen haben, aber 80% des Individualverkehrs (Kurzstrecke täglich) abgedecken würden.
Träum' weiter!
Alfred.
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Alfred Gemsa
Karl-Ludwig Diehl schrieb am 22.12.11:
Was u.a. voraussetzt, dass man überhaupt eine eigene Garage hat...
MfG Gerald
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Gerald Gruner
Alfred Gemsa schrieb am 22.12.11:
Nur was nutzt einem eine 80%-Lösung, wenn man *ab und zu* 90% oder 100% braucht?
Genau.
MfG Gerald
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Gerald Gruner
Die Systeme welche es bereits gibt, haben allesamt einen Wirkungsgrad
Als kleinster gemeinsamer Nenner genuegen 230V/16A. Aber wenn man einen Neubau hat, dann wuerde ich ausgehend von dem in Deutschland ueblichen Mennekes Typ 2 Stecker 400V/3*63A vorsehen, d.h. ein NYM 5*16mm2 verlegen. Viel mehr macht dann auch vom Hausnetz/Stromnetz vermutlich keinen Sinn mehr. Ob man das dann spaeter wirklich braucht, ist eine andere Frage. Auch die Frage, was sich in Deutschland mal durchsetzt. Fuer den Smart ED Generation 3, welcher Mitte 2012 herauskommt, wird es als Extra einen im Fahrzeug integrierten Schnellader mit 22kW (400V/32A) geben. Der Stromos hat dagegen einen Schnellader mit 11kW (400V/16A). F=FCr den japanischen Gleichspannungsstandard CHAdeMO z.B. fuer den Mitsb. I-Miev und Nissan Leaf, duerften die 5*16mm2 auch ausreichen.
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Martin Kobil
Hmm, das wird falsch dargestellt, ich meinte:
Die Systeme welche es bereits gibt, haben allesamt einen Wirkungsgrad groesser 90 Prozent!
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Martin Kobil
Welchen hat ein Stecker?
Bei 90% Wirkungsgrad hast du 10% Verlust alleine in der Übertragung. Sind immerhin 300 Watt bei einer 3 kW-Dose. Das läppert sich.
Also die üblichen 3 kW.
Scheint etwas mehr als nur ein Herdanschluss zu sein. Was sagt dein Versorger dazu, wenn du unangemeldet so hohe Leistungen ziehen willst? Der wird dir vermutlich einen Spezialtarif auf's Auge drücken wollen. Bleibt dann noch genug Vorteil übrig?
Ach so. Du meinst nur die Installation. Das natürlich. Speziell, wenn man selber auch noch Strom produzieren kann. Z.B. mit PV, Wind und Heizung. Damit kann man sich seinen Treibstoff sozusagen selber machen.
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Christoph Müller
Gefordert von wem? Wenn der Verbraucher solche Autos wollte, würde der Markt sie auch anbieten. Solange das Auto aber noch Statussymbol ist, sind vernünftige Autos nicht gefragt. Schau dich auf der Straße um, dann siehst du, wer lernresistent ist.
cu f
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Frank Reutter
"Martin Kobil" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@e2g2000vbb.googlegroups.com...
Hi, wird da mal wieder der falsche Baum angebellt? Inzwischen gehört bei besseren Fahrzeugen die Einparkhilfe zum Standard. Wieso erweitert man deren Fähigkeiten nicht zum "Selbstanstöpseln"? Kommt die Karre einem Lader näher als 50cm, fährt sie den Rest alleine. Ob sich dann Kontakte anklemmen oder eher ein fetter Ferritstab irgendwo in eine Silikonvagina schiebt, kann uns doch wurscht sein.
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gUnther nanonüm
Dieses moralisch fragwürdige Steckprinzip wurde bereits mit dem Klinkenstecker vollzogen. Guck dir das Ding[tm] nur mal an.
vG
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Volker Gringmuth
Am 22.12.2011 21:10, schrieb Alfred Gemsa:
Bleib locker. Im Gegensatz zum Verbrenner muß man die potentiell mögliche Leistung nicht durch Mehrverbrauch bei Schleichfahrt oder Stillstand bezahlen. Okay, für mich wäre das Teil auch zuviel des guten, aber der Wagen scheint mir gelungen zu sein.
Olaf
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Olaf Zaplinski
Klar. Wir haben aktuell nicht den ersten Elektroauto-Hype. Ob er anhält oder nicht, hängt massiv mit der Qualität der Akkus zusammen, die noch mit erheblichen Problemen zu kämpfen haben.
Die aktuellen Lösungen gehen fast alle von einem Kabel aus. Das Auto wird einfach angesteckt (nicht angezündet ;-) ). Von induktiven Verfahren halte ich - wie beschrieben - recht wenig. Auch wenn der Gedanke des Kontaktlosen durchaus auf den ersten Blick verlockend ist.
Ich nicht, weil einfach die Akkukapazität sowie die verfügbare elektrische Ladeleistung in den meisten Fällen zu klein sein wird, um mal versehentlich ausgelassen zu werden. Wenn dumm läuft, kommt man noch bis zum Ziel, aber nicht mehr zurück. Das sollte unbedingt vermieden werden.
Man hat sich zwar auf einen Stecker geeinigt, aber nicht, wo dieser sein soll. Das hat erhebliche Konsequenzen für die Automatisierung. Hätte man sich z.B. auf mitte vorne in 40cm Höhe geeinigt, dann könnte man recht einfach Automaten bauen, die sich den Stecker suchen automatisch anstöpseln, sobald das Auto in der Garage ist. Problem: Der Stecker könnte von einer dicken Eisplatte verdeckt und damit unerreichbar sein. Also müsste so eine Eisplatte z.B. mit einer Heizung verhindert oder vorher abgetaut werden.
Links, rechts, hinten, unten und oben sind aus diversen Gründen schlechte Orte für eine preiswerte und zuverlässige Automatisierung.
Der vorgeschlagene Ort hätte den Vorteil, das man da auch noch manuell gut dran kommt für den Fall, dass der Automat mal nicht mehr richtig will.
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Christoph Müller
Eine Bremse mit 10 oder 20 kW willst du nicht wirklich haben. Stichwort: Rekuperation.
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Frank Wuest
Am 22.12.2011 21:55, schrieb Gerald Gruner:
Tja, es ist zwar Quatsch, aber genau so werden Autos gekauft. Wie der Kollege, der von einem Gehalt von 1000? im Monat einen Passat unterhielt. Weil er zweimal im Jahr nach Schweden in den Urlaub fuhr.
Dass ein Kleinwagen oder ein Monatsticket und ein Mietwagen für den Urlaub vermutlich billiger gekommen wären, das war ihm egal.
Grüße Dirk
f'up beachten
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Dirk Lucas

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