..... wie von einem anderen Stern



Das Argument ist wichtig, weil in hochverdichteten Stadt- raeumen ganz andere Wege gesucht werden muessen. Der laendliche Raum ist bei Photovoltaik und zugleich E-Car bevorzugt.
Die Planung fuer E-Car-Stellplaetze mit Ladestelle ist fuer Grossstaedte recht kompliziert. Fuer New York scheinen mir praktikable Loesungen fast unmoeglich. Ich will das kurz schildern.
In weniger verdichteten Stadtraeumen wird in der Strasse geparkt. Das kann noch bis zu Appartmentblocks bis zu einer Hoehe von 6 bis 14 Geschossen funktionieren, weil sich manche einen Stellplatz in einem Parkhaus mieten. Die Miete ist recht teuer.
Bei Neubaublocks hat man im Haus zwar ein Parkhaus in den Untergeschossen, aber der Eigentuemer ist ein ande- rer als das Konsortium, dass die Wohnungen darueber verkauft hat. Du kaufst also zu Deiner Wohnung keinen Stellplatz hinzu, sondern hast automatisch wieder jeman- den, der Dir etwas vermieten will. Wenn Du dann einen Stellplatz mit Ladestation fuer die E-Car anmieten musst, faellt die Miete noch heftiger aus. Es geht dabei immer um's Geld machen. Vorteile entstehen erst einmal nicht.
Das ergibt fuer Enthusiasten der PV und E-Cars grosse Blockaden. Man muesste sich zusammenschliessen, Geldsummen zusammenlegen, um damit einen Appart- mentblock mit passender Infrastruktur zu bauen. Das ist nicht einfach. Genauso kannst Du einen Altbau um- wandeln und ein naeher gelegenes Grundstueck fuer Abstellplaetze erwerben, auf dem irgendwann darueber ein Neubau entsteht. Es muss jedoch sehr viel Kapi- tal bewegt werden.
K.L.
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Am 22.12.2011 18:42, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

Ich hätte ja noch eine platzsparende Idee...
Wie wäre es mit einer Art 'Dachgepäckträger' mit einer großen Spule darin? Dann bräuchte man noch ein wenig Elektronik und könnte dann sein Auto laden, indem man es in der Nähe einer Hochspannungsleitung parkt.
???
;-)
(Nicht schlagen... fiel mir grad' so ein zum Thema 'Elektrosmog')
TH
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Am 22.12.2011 18:31, schrieb Martin Kobil:

Die werden noch einige Zeit mit ihrer bisherigen Kleidung auskommen können.
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Sehr hübsch - bin gespannt, wann das Teil hier kaufbar sein wird.
Allerdings bin ich immer wieder überrascht, das als 'obere Mittelklasse' bezeichnet wird. Hier reden wir immerhin über mindestens USD50K, plus 10% Zoll, plus in D 19% MwSt, sind 50000 EUR für das Basismodell.
cu .\\arc
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Ach, da kommen noch mal 7500 USD dazu, die California wohl als Subvention gibt, also rund 57500 EUR.
Andererseits habe ich grade zusammenkonfiguriert, dass ein Mercedes C mit dem sparsamsten Motor und Automatik auch direkt knapp 40tEUR kostet - ein E in der Config 45tEUR.
Autos sind teuer.
cu .\\arc
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On 22 Dez., 19:56, snipped-for-privacy@invalid.invalid (Marc Gerges.) wrote:

Ja, so in der Drehe wird's wohl werden. Vielleicht sogar noch was mehr fr Exotenbonus und Early-Adopter-Aufpreis.

Der sparsamste nach Liste (mit Automatik) ist der 220 mit 4,8 l Diesel im NEFZ. Lsst du auch 4,9 l Diesel/100km im NEFZ zu, bist du beim: Mercedes C 180 CDI BlueEfficiency Classic 7G-Tronic Plus     35.313 EUR

Ja, wieder fr den 220. Als Mercedes E 200 CDI BlueEfficiency 7G- Tronic 42.275 Euro. Dann mit 5,1 statt 4,8 l Diesel/100km im NEFZ.

Ach, sparen kann man da allerorten.
Erstmal sind auf Neuwagen doch paar Rabatte drin. Bei mobile.de geht's fr die C-Klasse Diesel mit Automatik bei 31.000 EUR los, bei der E- Klasse Diesel mit Automatik bei 40.000 EUR. Mit EU-Reimporten vielleicht auch noch paar Groschen weniger. Ist jetzt nicht so die Welt an Ersparnis (ca. 10%), aber immerhin.
Dann muss man vielleicht auch nicht bei MB schauen, sondern schaut mal in Richtung preiswertere Autos, die zumindest ihre Hersteller auch der oberen Mittelklasse zuordnen: So ein neuer Skoda Superb, kleiner Diesel mit Automatik geht bei mobile.de Neuwagen schon bei 24.000 EUR los. Ein Renault Latitude ist etwa gleich. Da stehen dann halt mal 6-6,5 Liter Diesel statt 5 im Datenblatt. Einen Volvo S80 D3 Geartronic gibt's so ab 31.000 EUR.
Naja, und neu msste es ggf. auch nicht sein, wer will schon noch ewig warten (Neuwagen mit Lieferfrist). Jahreswagen sind je nach Laufleistung schon mal etwa 20-25% billiger. Als 3-Jhriger (die typischen Leasing-Rcklufer) ist man etwa bei 50-60%.
Mit nem Schaltgetriebe statt Automatik spart man auch nochmal manchen Euro in Anschaffung und Betrieb, weil man dann bei den Ob Mittelklasse- Limos die Spritknauser-Modelle bekommt (z.B. Skoda Greenline, Volvo DRIVe).
Naja, und ob. Mittelklasse msste es vielleicht auch nicht fr jeden sein.
Ralf
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Ja - ordentliche Preise. Wobei sich auch in der Gegend noch tausende Interessenten finden lassen.

Ja - ich pickte halt für den Vergleich mit dem E-Auto den jeweils sparsamsten heraus. Ich hätte auch nach Beschleunigungsleistung oder so was vergleichen können.

Weiss ich doch :)

Da stand was von 'Premium', deswegen habbich mal bei MB gekuckt.
cu .\\arc
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In 9,5s von 0 auf 100. Tesla: 4,5s.
Da liegen Welten dazwischen.
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Am Fri, 23 Dec 2011 15:17:58 -0800 (PST) schrieb Martin Kobil:

Und, wer braucht diese Beschleunigungen?
Deine so oft gelobten Fahrzeuge mit Batterien sind zu schwer und werden sich IMHO nicht breit durchsetzen, da kommen andere Lösungen.
Lutz
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Lutz Schulze schrieb:

Ich haette das schon gern. Ist mir wichtiger als Kofferraum, Verbrauch, Endgeschwindigkeit, Reichweite.
mfg otto
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wrote:

Wenns dir wichtig ist, dann ja wohl deshalb, weil du es nutzen willst. Die hhere Akkualterung durch die hohen Leistungsabforderung nimmst du dann halt in Kauf.
Ich finde aber genau die regelmige Nutzung solcher ziemlich extremen Beschleunigungen von hier um die 5 sec von 0 auf 100 km/h - gerade in Verbindung mit dem recht geruscharmen Verhalten von E-Autos, aber nicht darauf beschrnkt - eine groe potentielle Gefahr fr andere Verkehrsteilnehmer. 10s fr Tempo 0-100 km/h reicht von mir aus vllig aus, da muss sich keiner als Wanderdne fhlen.
Aus meiner Sicht wrde ich sogar die Industrie bitten, statt immer krzerer potenzieller Beschleunigungszeiten durch mehr Motorleistung, Launch Control, "Sportgetriebe" und Spirenzchen, sich eine irgendwie freiwillige Selbstbeschrnkung aufzuerlegen. So wie bei "normalen Autos" gngig sptestens bei 250 km/h Schluss ist (auch wenn der Motor mehr hergibt), htte ich gern im ffentlichen Straenverkehr eine Begrenzung der effektiven Beschleunigung, z.B. durch el. Eingriffe. Dadurch wrde das Verhalten beschleunigungsstarker Fahrzeuge nmlich besser vorhersehbar, weil es nicht so sehr von der Stimmung des Fahrers abhngt, wie er das Fahrpedal durchdrckt und ob er dabei nicht nur an sich, sondern auch an andere Verkehrteilnehmer denkt.
Ralf
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Ralf Koenig schrieb:

Genau.
Natuerlich muss ich, als Nutzer solch einer Beschleunigung auf die anderen Verkehrsteilnehmer achten - und nicht umgekehrt.
@reicht voellig aus: "Niemand braucht mehr als 640kByte Arbeitsspeicher..." ;-)

Ich faende das schade.
mfg otto
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Hallo Otto A d a m, Du schriebst am 24.12.2011 15:54

och, schaltbar wäre das ganz OK. Nach einem Nachtdienst z.B. würde ich auf dem Heimweg freiwillig in den Schwuchtelmode schalten. Üblicherweise stünde das bei mir klar im Powermode. Dessen Möglichkeiten ich natürlich nur angemessen ausnutzen würde. Schon der Reichweite wegen ...
NB: ein e-car käme bei mir durchaus in Frage. Die Reichweite im Landstraßenberieb müsste halt *wenigstens* 60 km betragen, mich also zur Arbeit und zurück bringen und kleine Umwege zum Einkaufen u. dgl. zulassen. Wir sind eh auf ein zweites Kfz für meine Frau angewiesen. Die behielte dann also den Verbrenner, der auch für weitere Wege und Urlaubsfahrten herhalten müsste.
Allerdings gibt's noch nix alltagstaugliches - schon gar nicht in gebraucht und bezahlbar. Bis dahin verheize ich erst mal weiter Urzeitkrebschen.
Gruß     Werner
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Am 24.12.2011 21:07, schrieb Werner Schmidt:

Meine Situation ist die selbe, und damit kommen wir zum der springenden Punkt:
Solange denen, die sich diese Autos (finanziell und Bedarfsmässig) als Neuwagen kaufen könnten, von allen Seiten erklärt wird, wie scheiße die Autos doch sind, wird es auch ausser den elektrischen Seifenkistchen keine gebrauchte e-cars geben.
Andreas
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Am Sun, 25 Dec 2011 10:01:47 +0100 schrieb Andreas S:

Soll man sie belügen?
Lutz
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Am 25.12.2011 10:21, schrieb Lutz Schulze:

Du hast dich offensichtlich so sehr mit all diesem beschäftigt, dass Du ganz sicher ausschliesen kannst, noch nie über die Unbrauchbarkeit aller E-Fahrzeuge für alle (möglichen) E-Fahrzeugnutzer angelogen geworden zu sein? Wer hat es Dir erklärt? Onkel Total oder Tante Shell?
Andreas
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Am Sun, 25 Dec 2011 10:47:23 +0100 schrieb Andreas S:

Warum sollte man ein Produkt mit schlechteren Gebauchseigenschaften und höherem Preis erwerben? So wie es jetzt ist wird es über eine Nische für wenige Anwender nicht hinauskommen und persönlich halte ich es für einen Irrweg teure und schwere Akkus herumzufahren.
Ich habe mir übrigens auch einen Flachbildschirm erst gekauft als die Bildqualität ordentlich und der Preis akzeptabel war, also viele Jahre nachdem die ersten im Laden standen.
Lutz
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Am 25.12.2011 11:03, schrieb Lutz Schulze:

Richtich! Dafür sind die doofen Neureichen da, daß sie die Entwicklung finanzieren. Danach sahnen die intelligenten Altreichen ab. Die sind durch Sparen reich geworden.
GL
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Franz Glaser wrote:

Das hört sich zwar jetzt cool an, was du da schreibst, aber man sollte darüber mal in Ruhe nachdenken. Es gibt manche Technologiebereiche, da werden die Produkte immer leistungsfähiger und gleichzeitig immer billiger, bei anderen ist es nicht unbedingt der Fall.
Bei Autos zum Beispiel: Der Preis für einen Mercedes 500 SE stieg im Verlauf der Bauzeit von 1980 bis 1991 von 52.681,- D-Mark auf 93.708,- Zwar war ein '91er 500 SE sicherlich besser ausgestattet und technisch gegenüber dem '80er aufgewertet, aber eine Preissteigerung um fast 80 Prozent ist schon erstaunlich. Wenn man mal den aktuellen Mercedes E500 als Vergleich heranzieht (die heutige S-Klasse ist deutlich größer und luxuriöser als der W126), dann muss man schon 70.843 Euro anlegen, das entspricht etwa 138.570 D-Mark.
Autos werden also teurer. Hier können Late Adopter allenfalls Geld sparen, indem sie warten, bis sich Ausstattungsdetails aus teuren Oberklasse-Autos ihren Weg in die niederen Klassen gebahnt haben. Keyless Entry wurde beispielsweise das erste mal in einer S-Klasse angeboten, die damals mindestens 50.000 Euro kostete.heute gibt es dieses Feature bereits in einem Ford Fiesta.
Bei Elektronikkomponenten werden Early Adopter fast immer mit exorbitanten Preisen bestraft. Am schlimmsten ist es bei Speicherplatz: Mitte der 90er Jahre kostete eine Festplatte mit einem halben Gigabyte etwa 250 Euro, heute kostet ein GB rund 10 Cent. Ich bin sicherlich nicht der einzige, der sich nie den neuesten Computer kauft, sondern immer ein, zwei Generationen zurückbleibt. dadurch kosten meine Computer immer nur ein Drittel der angesagten Maschinen.
Ein E-Auto ist eine Mischung. Ob das mal richtig preiswert wird, bleibt abzuwarten.
Solange es nicht ein Massenhersteller wie Ford schafft, ein Elektroauto zu einem Preis auf den Markt zu bringen, der wirklich konkurrenzfähig ist, werden es nur diejenigen kaufen, die sonst nicht wissen wohin mit ihrem Geld. Und davon gibt es in der Praxis doch recht wenige.
Frank
--
Jetzt neu: Zonenblog - Das Weblog zur Kemperzone: http://www.zonenblog.de


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Am Mon, 26 Dec 2011 01:46:14 +0100 schrieb Frank Kemper:

Oder so ein Fahrzeug dann gebraucht kaufen, der Wertverlust in den ersten Jahren ist enorm.
Mein jetziges Fahzeug habe ich 5 Jahre alt mit 70000 Kilometern für 13000 Euro gekauft, der Neupreis lag über 30000 Euro.
Lutz
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