..... wie von einem anderen Stern

Am 01.01.2012 11:53, schrieb Harald Klotz:


Als zB Paketzusteller innerhalb von Städten sind sie durchaus vorteilhaft. Allerdings hatte die Post in den 1950ern schonmal E-Autos für diesen Zweck.
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mfg hdw

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Am 01.01.2012 12:09, schrieb Horst-D.Winzler:

Gerade Paketzusteller wollen wie jeder andere kommerzielle Fahrzeugbetreiber, daß ihre Fahrzeuge _fahren_ und nicht die meiste Zeit herumstehen. Mit Herumstehen verdienen die Dinger nämlich kein geld.
> Allerdings hatte die Post in den 1950ern schonmal E-Autos

Und aus guten Gründen wieder abgeschafft.
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Erhard Schwenk

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Am 01.01.2012 18:30, schrieb Erhard Schwenk:

Die waren?
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mfg hdw

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Erhard Schwenk schrieb:

Technisch halte es durchaus für möglich die Fahrzeuge so zu konzipieren, dass sie eine Tagesleistung schaffen und während der Standzeiten geladen werden können. Nur Kostenmässig klappt es nicht, trotz hoher Mineralölsteuer.

Ich schätze eher, dass es im Wesentlichen eine Kostenfrage war.
Grüße Harald
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Erhard Schwenk wrote:

Gerade hier kann eine administrativ-legislative Änderung der Rahmenbedingungen eine Marktdurchdringung stark beeinflussen.
Ich habe vor über 10 Jahren einen Bericht über einen Rosenheimer Spediteur gemacht, der bei MAN einen Hybrid-Lkw gekauft hatte (ca. 100% teurer als der normale Lkw). Das Ding war in der Lage, ca. 25 km rein elektrisch zu fahren. Der Mann lieferte damit im Auftrag von Bosch/Siemens Weißware (Hausgeräte) aus. Er hatte sich erhofft, dass die Stadt sein Engagement für ein leises, emissionsfreies Fahrzeug honorieren würde, zum Beispiel durch eine Erweiterung der Lieferfensterzeiten in der Fußgängerzone in der Innenstadt. Das hätte ihm den erhoffte Wettbewerbsvorteil gebracht, der seine Investition gerechtfertigt hätte. Die Stadt hat sich verweigert, und so blieb das technisch interessante Fahrzeug ein Verlustgeschäft.
Frank
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Frank Kemper schrieb:

Warum sollte man die Technik subventionieren?
Es wird immer wieder vergessen, dass der doppelte Preis des Fahrzeugs praktisch auch doppelte Umweltbelastung bie der Herstellung bedeutet. Warum sollte man diese Umwelbelatung fördern? Schafft es das Fahrzeug es während des Betriebes wettzumachen?
Nur wenn eindeutog geklärt ist, dass man das mit ja beantworten kann, macht so ein Fahrzeug einen Sinn.
Grüße Harald
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Am 02.01.2012 16:24, schrieb Harald Klotz:

Abgesehen davon reichen die 25km elektrische Reichweite mit Glück für eine Zustellung am Tag. Eine von schätzungsweise 50-200, die die Kiste fahren muß, um wirtschaftlich zu sein.
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Erhard Schwenk

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Naja, das ist auch eine Milchmaedchenrechnung. Du glaubst doch nicht, dass der 50x25km = 1250km am Tag faehrt (ich habe mal den nur unteren Wert Deiner Angaben genommen) um 50 Waschmaschinen auszuliefern (und zu installieren - das waeren 5 pro Stunde)? Das waere schon sehr sportlich.
Ich wuerde Franks Beschreibung auch so interpretieren, dass der LKW die 25 km elektrisch zusaetzlich zu normalem Verbrennerbetrieb fahren kann.
Bleibt aber wirklich die Frage, wozu das unterm Strich gut sein soll, ausser als (pseudo-oeko-) technische Spielerei.
Die Zufahrtsbeschraenkungen in der Fussgaengerzone gelten ja nicht dem Verbrennungsmotor, sondern dem Rumfahren an sich. Ein Elektro-LKW stoert da genauso wie ein Verbrenner oder sonstwas. Man will die Fahrzeuge halt in einer Fussgaengerzone nur zu sehr beschraenkten Zeiten haben.
Wolfgang
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Am 02.01.2012 23:52, schrieb Wolfgang May:

Es werden typischerweise so 300-400km am Tag sein.

Das Ding hat dafür den doppelten Anschaffungspreis eines Normal-LKW.

Eben.
Richtig. Hat auch durchaus seinen Sinn so, Abgase sind schließlich bei Weitem nicht der einzige Grund für Fußgängerzonen. Noch nicht mal der Hauptgrund.
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Erhard Schwenk

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Erhard Schwenk schrieb:

Kaum. Wie willst du 300-400km schaffen? Auslieferungen finden ab Lager im Umkreis von rd. 30km statt, meist näher am Lager. Die Strecken im Auslieferbereich erlauben max. 50kmh. 400km wären bereits 8 Stunden reine Fahrzeit, ohne Ampeln, ohne Stop zum Ausliefern, ohne andere Hindernisse. Die kurze An- und Abfahrt zum Depot erlaubt evtl. eine höhere Gechwindigeit.
Kurierfahrzeuge schaffen möglicherweise solche Strecken, aber das sind eher wenige Spezialfälle mit teuren Sondertransporten. Die normale Auslieferung findet überwiegend in den Städten statt, bei der Post sind das Anfahrten von vielleicht 10km vom Depot in die Auslieferzone, in der Zone sind es dann zwischen einzelnen Zustellungen nur kurze Strecken. Da kommen vielleicht 5km zusammen, plus 10km Rückfahrt reichen sogar die 25km elektrische Reichweite.

Richtig, was man grob mit dem doppelten Energieverbrauch bei dessen Produktion gleichsetzen kann. Da das Fahrzeug elektrisch aber kaum weniger Energie benötigt als im Verbrennerbetrieb, machst du den Mehrverbrauch in der Produktion nicht wett.
Das Modell ist also unsinnig in Bezug auf den Verbrauch.

Es ist ja nicht einmal Öko. Weder ökoligisch und auch nicht ökonomisch.

Abgase und Feinstaub sind ohnehin massiv überbewertet. Dem könnte man vor allem mit gut ausgebauten Strassen, die mit gleichmässiger Geschwindigkeit und wenigen Ampelstops befahren werden können massiv entgegenwirken.
Da wird auf der einen Seite der rechnerische CO2 Ausstoss den Herstellern vorgeschrieben und in der Praxis wird der durch Hindernisse im Strassenverkehr, wieder kräftig aufgeblasen.
Den CO2 Ausstoss kann man massiv reduzieren, indem man den Strassenverkehr flüssiger gestaltet.
Grüße Harald
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Das mag in Grosstaedten stimmen. In laendlichen Regionen (auch dort leben Leute, auch wenn Grosstaedter dies gerne ignorieren) sind 50-100km voellig normal. Im OP ging es jedoch um Rosenheim. Wenn man hier (Goettingen) etwas bei Ikea bestellt, kommt das aus Kassel. 60km, die Strecke (A7) 130km/h. Zuhause (Schwarzwald) haben wir praktisch alle solchen Dinge aus Freiburg (45km) liefern lassen muessen.
Wolfgang
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Wolfgang May schrieb:

Das ist von genannten 300-400km noch weit entfernt. Ich schrieb ja meist. Auch Ikea wird überwiegend im Nahbereich liefern. Da sie mehr als ein Fahrzeug haben werden dürfte auch für die der Einsatz eines E-Fahrzeugs durchaus sinnvoll sein. Allerdings macht der hohe Preis, der sich letztlich in Energieverbrauch an anderer Stelle niederschlägt, das ganze eher unsinnig.
Man muss beim E-Fahrzeug zwingend die gesamte Kette betrachten.
Selbst der reine Stromverbrauch ist nicht günstiger, bereinigt man es um die im Kraftstoff enthaltene Energiesteuer.
Grüße Harald
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Quoting ergaenzt:

Du verdrehst Fakten. Er sprach von 300-400km *am*Tag*, nicht fuer eine Auslieferung.

Das kommt auf den Standort an. Ikea Ludwigsburg und Walldorf sicher nicht. Bei Kassel eher auch nicht.

Warum versuchen eigentlich im Moment alle, Elektrokarren schoenzureden? Batterien und mehrfache Umformung und Zwischenspeicherung von Energie sind so ineffizient, dass wir davon sicher noch sehr weit entfernt sind.

Was hat Preis mit Energie zu tun???

Unsinnig. Genau.
Wolfgang
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Wolfgang May schrieb:

Ja davon bin ich ausgegangen.

Sind die so weit von den Städten entfernt?

Ich nicht, das sind hier nur wenige. Ich zweifle, dass die Technik vernünftig ist.
Aber den Deppen ist es egal was kostet, die Hauspsache, an irgendeiner Stell lässt sich eine Ersparnis herbeireden, mit welchem Aufwand das erkauft wird spielt für die keine Rolle.

Viel. Je höher ein Preis, desto mehr Aufwand und letztlich Energie steckt drin.
Grüße Harald
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Ja. Und der Einzugsbereich ist so gross. Walldorf ist selber sowieso nur eine Kleinstadt, von dort wird aber z.B. Karlsuhe (250.000Einwohner, 50km) beliefert. Ludwigsburg ist auch eine eher kleine Stadt (30000?), aber von dort wird Stuttgart (600000Einw., 20-40km), Esslingen (100000 Einw., 50km) und weiter runter beliefert. Kassel duefte sich die Waage halten zwischen Nahbereich und Rest (kein weiterer Ikea bis Hanau (ca. 200km), Leipzig (200km), Braunschweig (150km), und auch keine anderen Budget-Price- Moebelmaerkte in der Pampa).
Grosstaedter scheinen oft ein realitaetsfernes Weltbild zu haben.

Oder Arbeitszeit. Oder sonstwas.
Wolfgang
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Wolfgang May schrieb:

Oh je, das sagst du, der hier absolut realitätsfremde Szenearien aufbaut. Wie groß ist denn so eine Gebiet in dem Auslieferungen stattfinden.
Man wird wohl kaum so blöd sein einen Wagen mit 10 Sendungen losjagen, die jeweils 50km auseinander liegen. Nur zu Ikea, wenn die 200km zu liefern haben, dann sicher nicht wegen einem Schrank, falls sie überhaupt bereit sind so weit zu liefern. Sie werden das Zeug mit eine Spedition liefern, die lagert in Zielnähe zwischen, von dort werden dann Lieferungen zusammengestellt, die in einem möglichst kleinen Umkreis liegen.

Arbeitszeit ist energiefrei? Du heizt also nicht, kommst ohne Enerigeaufwand zum Arbeitplatz, dein Arbeitsplatz besteht aus energiefreiem nichts? Du hast seltsame Vorstellungen.
Grüße Harald
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Am 03.01.2012 22:55, schrieb Harald Klotz:

http://www.ikea.com/ms/de_DE/customer_service/ikea_services/pdf_files_transportkarten/Service_Transport_Ulm.pdf
Seite 2.

Eher einen mit 50 Sendungen, die im Schnitt 8km auseinanderliegen. Ja, das kannst Du durchaus als Tagestour haben.

Siehe oben.
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Erhard Schwenk

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Erhard Schwenk schrieb:

http://www.ikea.com/ms/de_DE/customer_service/ikea_services/pdf_files_transportkarten/Service_Transport_Ulm.pdf
Nun, Ulm > Sonthofen ist etwa die größte Entfernung, das sind 120km einfache Strecke.

50x8 sind 400km, die Auslieferstellen werden kaum an der Autobahn liegen, mehr als 50kmh Schnitt liegt sicher nicht drin, eher die Hälfte. Das sind bei 50kmh eine reine Fahrzeit von 10 min., bei 50 Stellen schon über 8 Stunden Fahrzeit für die Auslieferungen, hinzu kommt Suche, Abliefern An- und Abfahrt. Du siehst hoffentlich, dass das kaum realistisch ist.

Ja, oben ist die max. Entfernung deutlich unter 200km.
Grüße Harald
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Nun. Dann nehmen wir doch mal das obige Beispiel Ulm-Sonthofen. Autobahn bis hinter Kempten, 96km. Ausgebaute B19 ohne Ortsdurchfahrten bis Sonthofen. Mit <3.5t ist Schnitt 100 sicher kein Problem, drueber Schnitt 88.
Auslieferfahrer fahren nicht wie Maedchen. Gluecklicherweise, es kostet schlussendlich das Geld des Kunden.

Navi rulez.

Was realistisch ist habe ich oben vorgerechnet.
Wolfgang
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Wolfgang May schrieb:

Klar, alle sind so blöd und legen ihre Auslieferlager möglichst weit vom Lieferbereich an.
Du versuchst den Sonderfall als Regel darzustellen.
Grüße Harald
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