Windenergie weltweit ausgebaut, um menschliche Siedlungsraeume zu versorgen

Hi Arne,
hier noch ein kurzer Hinweis auf den Wind in Indien in dem Artikel: "Indien, was soll aus Dir nur werden?"
"Der Wind hat gedreht."*
Dies als nette Ergaenzung. :-)
Gruesse K.L.
Anmerkung: * zitiert aus: http://tinyurl.com/c3s7rdw
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Ich weiss, was Du meinst. Ich hob aber nicht auf ein Planungswesen einer ganz uebergeordneten Behoerde ab, sondern auf Planungen im wissen- schaftlichen Projektraum. Diejenigen, die Wind- energienutzung vorantreiben, betreiben Kartierun- gen, um optimale Standorte fuer Windkraftanlagen aufzuspueren. Da sich im Thema sehr viele tum- meln, kann es durchaus sein, dass inzwischen faehige Leute eine weltweite Kartierung optimaler Standorte vorgenommen haben und sowohl Wis- senschaftler als auch Firmen des Windkraftanla- genbaus Lobbyarbeit in den verschiedensten Staa- ten der Erde betreiben. Das Marktsegment, das man sich auszubauen erhofft, duerfte sehr gross sein. Ausserdem sind die Universitaeten aller Laender sowieso in einem Austausch. Der wird auch zur Nutzung der Windkraft stattfinden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es anders ist.
In den USA erhofft man sich einen "Green New Deal" nicht nur bei der Green Party, sondern auch anders- wo: z.B. Obama, Demokraten, Sozialisten, usw. Das bedeutet auch, den Windkraftanlagenbau voran- zutreiben.
Man muesste auch die spezifischen Arbeitskreise im Zusammenhang mit den United Nations durchgehen, da es eine weltweite Neuorientierung hin zur "Er- neuerbaren Energie" gibt. Windkraftanlagen sind dann immer ein Thema. Aus den Industrienationen werden sie weltweit exportiert.
K.L.
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in wrote:

Ja gut, Wissenschaftler sind für sowas nicht zuständig. Planungen für irgendwelche internationalen Projekte macht die Politik. Sie können dann Techniker, Wirtschaftler und andere Fachleute im Rahmen eines solchen Projekts beauftragen.

Diejenigen, die Windenergie vorantreiben, sind Öko-Pressure-Groups, politische Gremien und die Lobbys der Unternehmen, die sich von solchen Projekten Umsatz erhoffen. Wissenschaftler waren nur am Anfang beteiligt, z.B. bei Forschungsprojekten wie "GROWIAN". Bei den Windradherstellern sind heute Ingenieure angestellt, aber ich kann mir nicht denken dass da Naturwissenschaftler eine Rolle spielen.

In den USA ist die Kritik an all dem allerdings auch viel größer als bei uns.

Das glaube ich eher nicht.

Es sei denn, du irrst dich in deiner Analyse.

Die einzigen Kunden irgendwelcher Windräder sitzen in Ländern, die in irgendeiner Form eine Subventionierung oder Begünstigung dafür beschlossen haben. Das sind AFAIK alles reiche westliche Länder mit ähnlicher ideologischer Befindlichkeit wie Deutschland. Ich glaube nicht, dass sich diese Befindlichkeit ausbreiten wird, und ich vermute dass sie auch bei uns nach einiger Zeit wieder abebbt. Dann werden die Gesetze nach und nach wieder abgeschafft, und dann kauft niemand mehr Windräder.
--
Tank nur das gute Super rein

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Um die Wirtschaftsinteressen Deutschlands im Aus- land zu stuetzen, kann natuerlich irgendein passendes Bundesministerium eine solche Studie in Auftrag geben.
Genauso koennen Hochschullehrer Studienarbeiten zu Windkraftthemen ausgeben. So kann z.B. ein Studienverbund zwischen dem Fach Geographie, Elektrotechnik, Politikwissenschaft, Oekologie, Mete- orologie, usw. zu dem Thema fuehren, zu untersuchen, wo weltweit welche Winde zu welchen Zeiten und in welchem Umfang anfallen und wo Windkraftanlagen Sinn machen koennen, um solche Standorte zu kar- tieren. Mittel fuer diese Forschung koennen von Windkraftanlagenbauern und anderen Wirtschafts- zweigen beigesteuert sein.

Wenn man sucht, stoesst man auf mehr, als man denkt.

Ich bin mir unsicher, wie der Satz zu verstehen ist.

Mit Glauben kommt man hier nicht weiter. Allein schon durch den internationalen Verbund der Wissenschaften sind ueberall neue Anforderungen in den Staaten der Erde an die Politik herange- tragen worden. Die Oekologiebewegung agiert weltweit.

Bislang existiert bei mir die Fragestellung, wie das Thema "Windkraftanlagen fuer Standorte weltweit" angegangen worden ist.

Windkraftanlagen werden da aufgestellt, wo Investoren einen oekonomischen Nutzen dieser Anlagen sehen und der Aufbau erlaubt ist. Eine Kartierung der aktuellen Standorte aufgebauter Anlagen weltweit, ist mir nicht bekannt. Danach wird gesucht. Genauso suche ich nach einer Kartierung fuer weltweit neu angestrebte Standorte.
K.L.
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Es gibt in den USA auch eine starke medienrelevante Ablehnung zu Windrädern, in Deutschland derzeit nicht oder kaum.

Nein, das würde nämlich bedeuten dass sie nirgendwo aufgestellt werden, denn es gibt keinen ökonomischen Nutzen.
Sie werden nur und ausschließlich in Ländern aufgestellt, wo Subventionen oder andere Formen der Regulierung (Letzteres trifft für Deutschland zu) ihren Betrieb für Investoren künstlich profitabel gestalten.
Z.B. hatte Polen bis vor kurzem keinerlei Förderung für Windräder, die seit kurzem geltende Subventionsregel hatte noch kaum Zeit zu wirken. Deutschland hat dagegen seit über 10 Jahren das EEG. Als Folge kann man die deutsch-polnische Grenze aus der Luft erkennen: Deutschland Wälder von Windrädern, Polen flaches Land.

Die Vorstellung, dass das ein selbsttragender Prozess sei, ist leider ein Irrtum. Es ist alles nur subventionsgetragen, es passiert nur dort wo Subventionen gezahlt werden, und es wird mit der Streichung der Subventionen enden.
--
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Am 09.04.2012 16:01, schrieb Wolfgang Schwanke:

Eben, was wird in DE eigentlich nicht subventioniert? Bei der Atomkraft dürften sich die Subventionen inzwischen auf eine Summe von weit über € 100 Milliarden belaufen. Ende nicht absehbar.
Spontan fällt mir ein, wer in DE nicht subventioniert wird, das dürfte der Mittelstand sein. Kleine und mittelständische Unternehmer also. Wers besser weiß, es interessiert durchaus.
--
mfg hdw

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Vieles.
Das halte ich für ein Gerücht.
--
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Am 09.04.2012 21:27, schrieb Wolfgang Schwanke:

Was ist Vieles?
Hier kannst du dich informieren. ;-)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,739291,00.html

Teures Gerücht: http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/atomkraft_mit_304_milliarden_euro_subventioniert /
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,771318,00.html
--
mfg hdw

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Wie kann ein Gercht teuer sein?

Greenpeace :))
Da ist mir die Atomlobby beim Arsch lieber, als Greenpeace beim Gesicht. Eine verlogener Verein durch und durch mit knallharten Profitinteressen.

Wofr ist das eine Quelle?
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Am 09.04.2012 22:20, schrieb Werner Baumschlager:

Wenn du über den Begriff diskutieren willst, wirst du in "d.e.s.deutsch" besser bedient.

Rumnörgeln ist keine Kunst. Wie wärs mit besseren Informationen?

Das herauszufinden, überlass ich deinem Intellekt.
--
mfg hdw

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Greenpeace ist kein Volksbildungsinstitut, sondern eine Lobby- Organisation, mithin keine seriöse Quelle. Die obige "Studie" haben wir in dsu schon mehrfach auseinandergenommen. Was der Spiegel-Artikel in dem Kontext soll, ist mir unklar, das Wort "Subvention" kommt darin nicht vor.
Kurz zur Greenpeace-Studie, darin werden u.a. als "Subvention" gerechnet, um Nicht-dsu-Leser auf den Stand zu bringen:
- Stilllegung der DDR-Atomkraftwerke - Steuerersparnisse für Rückstellungsbildungen - Nichtteilnahme am sog. "Emissionshandel" - fehlende Haftpflicht
Die Stilllegungskosten der DDR-Kraftwerke der Atomenergie insgesamt anzulasten ist sinnfrei. Das sind Abwicklungskosten des DDR-Systems, die der Abwikclung anderer ostdeutscher Industrien vergleichbar sind. Das wirft den ganzen Fragenkomplex "Treuhand" und die Verschleuderung des darin gesammelten Vermögens auf, und ob man damals damit richtig umging, ob man nicht dies oder jenes hätte weiterbetreiben können, statt es plattzumachen. Vielleicht auch die DDR-Atomkraftwerke? Dann wären diese Kosten gar nicht entstanden. Dass deren Weiterbetrieb gar nicht in Erwägung gezogen wurde, ist vielmehr Schuld der (west- und ostdeutschen) Atomgegner, also sind sie die eigentlichen Verursacher dieser Kosten.
Rückstellungsbildungen sind betriebliche Kosten, mindern folglich den Gewinn, und sind daher logischerweise nicht zu versteuern. Das gilt für alle Unternehmen. Dies als "Subvention" zu interpretieren ist absurd, und es einer einzelnen Branche isoliert "vorzuwerfen" unredlich.
Nichtteilnahme am "Emissionshandel" ist ein schlechter Witz. Dieser soll ja per Definition nur CO2-Produzenten treffen. Da Atomkraftwerke kein CO2 produzieren, ist es in der Logik Regelung ganz richtig, dass sie damit nicht belastet werden. Dass dieser ganze CO2-Handel zudem eh nur der verquasten Klimakatastrophen-Logik geschuldet ist, die kein Mensch bei Verstand für richtig hält, kommt erschwerend hinzu.
Fehlende Haftpflicht ist keine Subvention, sondern eine virtuelle Größe, die niemand tatsächlich zahlen muss. Sie ist ebenfalls nicht spezifisch für Atomkraftwerke, andere Großanlagen sind ebenfalls nicht für die schlimmsten damit denkbaren Unfallfolgen versichert oder überhaupt versicherbar. Dazu zählen auch Greenpeace-Hätschelkinder wie z.B. Wasserkraftwerke.
Noch Fragen?
--
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Am 09.04.2012 22:24, schrieb Wolfgang Schwanke:

Greenpeace ist die Lobbyorganisation der AKW-Gegner. Folglich wird sie die Punkte heraussuchen wollen, die den Bürgern von der Atomwirtschaft nicht freiwillig preisgegeben wird. Völlig legalen Prozess.

Das könnte man unter Wiedervereinigungskosten laufen lassen. Allerdings sind auch das Kosten der nun "wiedervereinigten" Atomwirtschaft.

Für Rückstellungen gibt es präzise Vorschriften. Die AKW Betreiber dürfen mit ihren Rückstellungen betreffs "Rückbau" frei verfügen. Mit diesen Rückstellungen wurden Unternehmungen aufgebaut, die zB der Telekom Konkurrenz gemacht haben und es noch tun.

Wenn etwas schief läuft, dann ist es der Emissionshandel. Gut gemeint schlecht gemacht.

Fehlende Haftpflicht die der Staat für gewinnorientierte Unternehmungen übernimmt, sind Subventionen. Wo ist da das Problem?
Der Zweite Link der dir unklar zu sein scheint, geht genau auf diese Haftpflicht ein. Eine Haftpflicht die du in diesem Zusammenhang verniedlichend als virtuelle Größe bezeichnest. Durch Tschernobyl und Fukushima hat diese "virtuelle Größe" ein Gesicht bekommen. Diese Gesicht wollen die meisten Bürger nicht. Dieser Unwille ist von der Politik umgesetzt worden. So einfach ist das.
--
mfg hdw

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Ich habe Greenpeace nicht als illegal bezeichnet, sondern als unglaubwürdige Quelle. Da du deine Argumentation auf eine Greenpeace-Angabe aufbaust, ist sie wertlos. Was die sonst machen ist mir wurscht.

Dass diese Rechnung nur selektiv aufgemacht wird, hab ich doch geschrieben.
--
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Greenpeace ist eine Hinweisquelle auf Missstaende. Diese ist fuer sich so viel wert wie andere interessan- te Quellen, denen anzusehen ist, dass sich damit Leute fuer wichtige Belange engagieren.
Weil Dir oekologisch ausgerichtete Organisationen nicht behagen, wird dadurch aus Greenpeache nicht etwas, das ignoriert werden darf oder muss. Ganz im Gegenteil, mit Greenpeace melden sich zugleich unzaehlige Buerger zu Wort, denen am Schutz der Lebensraeume liegt. Solche Stimmen duerfen in ei- nem demokratischen Gemeinwesen nicht uebergan- gen werden.
K.L.
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Was du von denen sonst hältst, ist deine Privatsache. Darum geht es hier nicht. Es geht um ihre Untauglichkeit als Quelle für Sachbehauptungen. Darauf kann man sich über alle ideologischen Grenzen hinweg einigen.

Was ich über Greenpeace denke ist so unwichtig wie das was du darüber denkst. Wichtig ist hier: Greenpeace hat Interessen. Sie wollen ihre Themen als wichtig darstellen. Sie wollen Mitglieder gewinnen und zu dem Zweck missionieren. Sie wollen Spendeneinnahmen generieren. Das sind die Interessen hinter alle Veröffentlichungen von Greenpeace. Greenpeace hat jedoch, ganz objektiv, kein Interesse am Gemeinwohl und kein Interesse an unparteilicher Darstellung, sondern ausschließlich an ihrem sehr engen Themengebiet, und verwendet dazu parteiliche Darstellungen.
Sie handeln dabei nicht anders als jede x-beliebige politische Partei, oder Lobby-Organisation, oder Religionsgemeinschaft, oder Waschmittelkonzern. Das ist völlig normal und auch per se legitim.
Aber ebenso wie wir den "Bayernkurier" oder das "Vorwärts" oder eine päpstliche Enzyklika als unparteiische, glaubwürdige Quelle für Sachbehauptungen verwenden können, können wir Greenpeace- Veröffentlichungen dafür verwenden. Weil alle diese Vereinigungen eben parteiisch sind und eine Agenda haben, bei der Wahrheitstreue und Objektivität nicht die oberste Priorität haben. Das können auch CSU- und SPD-Mitglieder, Katholiken und Greenpeace-Fans neidlos eingestehen.
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Nein. Da Greenpeace Anliegen vieler Menschen im oeffentlichen Raum vortraegt, muss sich auch die Oeffentlichkeit damit auseinandersetzen. Ich bin Teil dieser Oeffentlichkeit.

Inzwischen wurden mir ja Deine Auffassungen et- was transparenter. Deine Ablehungsstruktur ist ei- ne andere als meine. Ich sehe das aber nicht als Polarisierung, sondern damit entfalten sich verschie- den gehaltene Wertsysteme. Du haelst etwas ande- res in Wert.
Beitraege von Greenpeace lassen sich auf den Wahr- heitsgehalt pruefen. Bei den Beitraegen anderer Or- ganisationen wird das genauso gemacht. Wenn man all das vergleicht, hat man trotzdem als Essenz ein Aufgabenfeld fuer die Regierung, das geleistet werden muss. Wir koennen ja nicht unseren Lebensraum einfach so vernichten und immer weiter vergiften, kon- taminieren und reduzieren. Die Oekologie erforscht die Lebenszusammenhaenge auf dem Planeten in ihrer gesamten Vielfalt und versucht die gesamten Kreislaufsysteme des Lebensraumes zu verstehen. Aus den Erkenntnissen werden Massnahmen abge- leitet. Daraus ergeben sich Plaene mit Zielvorgaben, was erreicht werden muss. Greenpeace traegt dazu bei, darauf hinzuweisen, welche Lebensraeume durch was bedroht sind und formuliert Forderungen, dass diese Bedrohung schrittweise zu reduzieren ist und der Zerstoerungsprozess zu einem Ende zu bringen ist. Wie die besten Wege dazu aussehen, darum streitet man effektiv.

Nein, die Umweltprobleme werden von Greenpeace im oeffentlichen Raum vorgestellt und sowohl von Dir wie von mir und vielen, unzaehligen anderen oef- fentlich diskutiert.

Greenpeace hat Bueros und Einrichtungen (Hangare, usw.), wo die Aktionen vorbereitet werden, die auf die Umweltprobleme aufmerksam machen. Das kostet. Das Geld kommt durch die Mitglieder zusammen. Es kommt sicherlich auch Geld in den Aktionsfond dieses gemeinnuetzigen Unternehmens, das von der Steuer absetzbar ist. Da die durchaus gefahrvolle Arbeit der Mitarbeiter weltweit Wirkung zeigt und zu Umweltschutz- massnahmen gefuehrt hat, ist das Geld gut angelegt.

Mitglieder fast aller Parteien und Menschen unterschied- lichster politischer Haltungen werden in den gemein- nuetzigen Fond von Greenpeace Geld einzahlen oder Mitglieder sein. Umweltschuetzer finden sich in allen politischen Spektren.

Sie handelt als grosse Organisation, die seit ihren An- faengen ihre Aufgabenfelder immerzu erweitert hat. Um mehr dazu sagen zu koennen, muesste man in die Li- teratur zu Greenpeace Einblick nehmen, und das mit dem vergleichen, wie sich Greenpaece selbst darge- stellt hat.

Ja, mei. Was waere die Alternative? Demokratische Kultur braucht aktive Buerger, die an Themen arbeiten, was gemacht werden muss, um die Lebensverhaelt- nisse brauchbarer zu gestalten. Den Lebensraum besser zu schuetzen, ist halt grundlegend.

Richtungsdenken ist das. Unausgerichtet denken und handeln ergibt wohl wenig Sinn. Das Problem ist das der Zeit. Eine Einzelperson kann nicht alles gleichzei- tig tun. Sie setzt sich Ziele und gestaltet sich, bio- graphisch taetig seiend, ein Ablaufmuster dessen, wie es sein Leben gestalten will. Wenn sich Einzelpersonen zusammenschliessen, erarbeiten sie sich gemeinsame Zielsetzungen, was dazu fuehrt, dass eine Zeit lang die biographischen Ablaeufe zusammengefuehrt sind.
Auch eine Gruppe kann nicht alles gleichzeitig tun. Waechst diese Gruppe, zerteilt sie ihre Aufgabenfelder immer feiner. Zeitgebunden kann trotzdem jede Person und Gruppe nur ein ausgewaehltes Themenfeld bearbei- ten. Sich um Umweltbelange zu kuemmern, ist Aufgabe von Gruppierungen, die sich auf das Thema eingelas- sen haben und damit in der arbeitsteilig organisierten Gesellschaft wichtige Arbeit zum Ueberleben der Mensch- heit, der Tier- und Pflanzenwelt leisten.
Dein Problem der "Wahrheitstreue" ist nur ein Hinweis auf die notwendige Kritik auch diesem Sektor der ar- beitsteilig organisierten Gesellschaften. Mehr nicht. Es ergibt sich zwangslaeufig auch das Problem, wel- che Qualitaet solche Kritik hat.
K.L.
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Primärquellen. Bei Thema Kosten von Kraftwerken sind es Studien unabhängiger Institute.
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Ja, gut. Ich arbeite mich dort jetzt nicht ein, muss auf keine Lanze fuer Greenpeace-Ar- beitsinhalte brechen. Ich sehe nur den Wert der Organisation an sich hoch an. Deren Ar- beitseinsaetze haben das Umweltbewusst- sein geschaerft.

Quellenkritik ist langwierig, besteht meist aus einer Abfolge von Aufarbeitungen, wobei zusaetzliche Fakten herangezogen werden muessen.

Durch solche Postings laesst sich wohl kaum glaub- haft machen, was wirklich Sache ist. Vorgaenge sind zeitgebunden. Wenn das Ganze im politischen Raum stattfindet, hat man Lagerbildung vor sich, die jeweils eigene Wertsysteme glaubhaft machen wollen. Da- bei ist kurz-, mittel- und langfristig an Effekte gedacht. Fuer Aussenstehende ins Detail zu gehen, lohnt bei fehlendem Einblick in die gesamte Faktenlage kaum.

Diese "unabhaengigen Institute" gibt es nicht. Auch diese sind Lobbyarbeiter fuer bestimmte Grundan- liegen.
K.L.
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Dann hast du die ganze Zeit in einem Thread mitdiskutiert, dessen Thema du gar nicht kanntest. Gna :)
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Irgendeine Oberflaeche zu studieren, gibt natuer- lich gewisse Erkenntnisse. Aber wenn es richtig in die Tiefe der ganzen Zusammenhaenge gehen soll, beginnt das Wochen und Monate der Einar- beitung zu dauern. Das wuerde dann eine gute und weitgehend vollstaendige Erfassung auch des Fuer und Wider bedeuten und eine genaue Aus- wertung. Hast Du die Zeit?
K.L.
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