Strategie Fukushima

Welche Strategien gibt es?
Wasser - mit Wasser von außen kühlen - innere Kühlung wieder aufnehmen - und dann?
Das ist gescheitert und verschwendet nur Zeit. Es wurde anfangs
wertvolle Zeit verloren.
trocken zuschütten - sofort mit trockenen Materialien zuschütten - drumherum tiefe Mauern in die Erde treiben - brennen lassen - später Sicherung gegen Tsunami - Endabdeckung
Priorität müßte sofort der Schutz der Atmosphäre haben. Die Wasserstrategie verschwendet Zeit und treibt die Spaltprodukte in die Atmosphäre und ins Wasser. Das kann noch wochenlang so gehen. Wenn der Wind dreht könnten einige hundert µSv/h über Tokio ankommen. Das Gebiet wird verstrahlt. Landwirtschaft wird unmöglich. Also Wasser, Gebiet und Atmosphäre sichern und schnellstens abdecken.
Carsten
--
So hoch steht das Kühlwasser
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Genau Bohrung machen und rein mit dem Schlamm, austrocknen lassen das wird hart wie Beton. Dann ne Keramikschicht drber natrlich hnliches Material wie bei Spaceshuttles. Gute Idee.
Auf solche Ideen htten eigentlich schon die Verantwortlichen kommen knnen.
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Am 18.03.2011 17:37, schrieb Aguirre:

Ein Loch macht sich das Zeug selbst. Man muß abdeckeln. Das Ausgasen wird man hinnehmen müssen. Das passiert jetzt auch.

Das hätte man gestern oder vorgestern schon in Angriff nehmen müssen, zumindest logistisch.
Jetzt redet man von Sarkophag und glaubt, Zeit zu haben, was zu bauen. Ich meine, ringsrum Gebäude kleinsprengen und mit ferngesteuerten Bulldozern zuschieben. Gleichzeitig ringsum tiefe Sperren in die Erde bringen. Das Wasser muß abgeschottet werden.
Carsten
--
"Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele."
A.E.

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mir ist klar, dass du nur trollen willst, aber das thema ist ja trotzdem interessant genug...
wuerde man mich fragen, was in erster naeherung nuetzlich und notwendig ist, kaeme ungefaehr sowas heraus:
- infrastruktur soweit reparieren, dass massentransporte moeglich sind
- danach nahe transportbetonwerke bauen
- gleichzeitig gucken, was an baggerschiffen verfuegbar ist und dann
- einen damm im meer aufschuetten.
und ich frage mich schon seit tagen (andernorts auch oeffentlich), warum die jungs damit zumindest fuer die oeffentlichkeit sichtbar noch nicht angefangen haben.
da sind noch einige randbedingungen zu erreichen, insbesondere braucht man hinreichende mengen an stahl in form von fasern und auch ganz bloed draht(matten), man braucht manipulatoren zur ein- und anbringung, und man braucht eine extrem hohe zahl von menschen, die bereit sind, sich fuer kurze zeit einer strahlenexposition auszusetzen.
flankierend muss man natuerlich dafuer sorgen, dass moeglichst viele unbeteiligte aus dem gefahrenbereich kommen, und man muss sich ueberlegen, wie ein dermassen dicht bevoelkertes land damit klar kommt, das ein relativ grosser teil ehemals besiedelter landflaeche fuer einige jahrzehnte unbewohnbar sein wird.
--
frobnicate foo

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Am 18.03.2011 18:17, schrieb frank paulsen:

Viel zu spät, bis dahin ist viel zu viel entwichen. Sofort zuschieben und Sperrmauern in die Erde. Ansonsten bleibt das Gebiet nicht bewohnbar.
Carsten
--
"Terrorismus ist der Krieg der Armen, Krieg ist der Terrorismus der
Reichen." nach Sir Peter Ustinov
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Hallo!
Carsten Thumulla wrote:

Das Gebiet dürfte bereits jetzt unbewohnbar bleiben. Ich tippe darauf, das Japan jetzt ein paar tausend Quadratkilometer kleiner wird.
Marcel
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Am 19.03.2011 01:12, schrieb Marcel Müller:

Das kommt drauf an, was dort strahlt. Jod hat wohl nur 8 Tage Halbwertzeit, beispielsweise.
Was ist eigentlich mit Hiroshima und Nagasaki? Dort ist wohl das meiste in der Atmosphäre geblieben und gut verteilt worden? Außerdem war die Umwandlung "besser"?
Carsten
--
Die Zivilisationsdecke im Westen ist halt dünn. Darunter sind wir alle
noch Barbaren.
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Hallo,
Carsten Thumulla wrote:

der Klassiker, Cs-137 sollte reichen.
Häuser und vielleicht noch die Straßen kann man in gewissen Grenzen dekontaminieren. Aber was ist mit Wäldern, wo die Kinder spielen?

Die Detonationen erfolgten in der Luft. Die Gebiete sind schon lange wieder bewohnbar.

?
Jedenfalls hatte Little Boy 64kg HEU. Ein Siedewasserreaktor hat zwar kein HEU, aber dafür Tonnen von dem Zeug.
Marcel
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Hi, das ist leicht, alles wird abgekratzt und zusammengeschoben. In Japan werden schon für "normale" Bauprojekte ganze Berge eingeebnet und Täler verfüllt. Städte verschwinden oder "wandern", Dörfer springen von einem Hang auf den gegenüberliegenden...wie leicht das geht, sieht man ja jetzt, der Tsunami hat ganze Städte wegewaschen. Genauso schnell kann das auch die lokale Bauwirtschaft, nur nicht so "breit angelegt". Rechne also nicht mit Landverlust. Der Baugrund auf ehemals verstrahltem Gelände ist vielleicht sogar billiger.... ;-)

Aber die Bomben haben ihren gesamten Inhalt verstreut, und nur etwa nen Fingerhut voll "verarbeitet". Die Reaktoren werden sich aber anstrengen müssen, wenn sie über Rauch mehr als ein paar Kilo Material "verbreiten" wollen. Zuerstmal ist Kernbrennstoff ja schwer, der "fliegt nicht gern".
--
mfg,
gUnther
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Am 19.03.2011 12:38, schrieb gUnther nanonüm:

Das Wetter war schön und es hat nicht geregnet. Der radioaktive Staub dürfte also um die ganze Welt gegangen sein und wird sich in der Luft recht gut verdünnt haben.

Im Leitungswasser von Tokio ist das Zeug schon nachgewiesen. Es ist also nicht nur der Weg über die Luft interessant.

Ab einer gewissen Partikelgröße ist es ziemlich egal, wie schwer die Atome sind. Dann fliegen sie trotzdem sehr weit.
--
Servus
Christoph Müller
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Am 20.03.2011 13:58, schrieb Christoph Müller:

Was denkst denn Du wie "das Zeug" in das Leitungswasser gekommen ist? Auf keinen Fall durch Grundwasser, wohl eher doch durch die Luft, Tokio bezieht den größten Teil seines Trinkwassers aus Stauseen. Und hast Du auch nur eine annähernde Vorstellung wie geringe Mengen man von "dem Zeug" nachweisen kann? Wie weit die Nachweisgrenze unter den zulässigen Werten liegt? Da ist der Nachweis von Dioxin oder auch Quecksilber oder anderen hochgiftigen Stoffen um Größenordnungen schwieriger.

André
--
André Grafe
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Am 20.03.2011 21:20, schrieb André Grafe:

Wo kommt das Grundwasser mit der Luft in Kontakt?

Bezeichnet man Stauseewasser als Grundwasser? Nach meinem Kenntnisstand ist das was Anderes.

Denke schon.

Ist mir klar.

Stimmt.
--
Servus
Christoph Müller
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Christoph Müller wrote on Mon, 11-03-21 09:36:

Wie kommst Du auf Grundwasser? Es war bisher ausschießlich von Trink- resp. Leitungswasser die Rede.
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Am 21.03.2011 13:35, schrieb Axel Berger:

Uups. Da habe ich wohl nicht aufgepasst. Sorry.
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Servus
Christoph Müller
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Am 21.03.2011 09:36, schrieb Christoph Müller:

Habe ich etwas von Grundwasser geschrieben? Es war eindeutig von *Leitungswasser* die Rede! Weißt Du wie lange es dauert bis Regenwasser zu Grundwasser wird?

Was soll der Scheiß von wegen Grundwasser? Ich habe an keinem Punkt von Grundwasser geschrieben, es ging um Leitungswasser!

Ich denke eher nicht, mit entsprechender Messtechnik kann man einzelne Zerfälle nachweisen. Man muss nur bei der Messung gut gegen den Hintergrund abschirmen.

Offenbar doch nicht so ganz, sonst hättest Du nicht solchen Schwachsinn gepostet.

André
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André Grafe
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Am 21.03.2011 19:14, schrieb André Grafe:

Hehe, gegenfrage: kennst du die halbwertszeit von plutonium? 24000 jahre.
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Am 21.03.2011 19:41, schrieb jms:

Und, ist das aber jetzt schon im Grundwasser bei Tokio entdeckt worden? LOL, 240km in 8 Tagen, das macht 30km am Tag, so schnell fließt kein Grundwasser, so schnell fließen noch nicht mal alle Flüsse.
André
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André Grafe
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Am 21.03.2011 19:51, schrieb André Grafe:

240km in 8 Tagen, das macht 30km am Tag, so schnell fließt kein Grundwasser, so schnell fließen noch nicht mal alle Flüsse.
ich wollte damit sagen: gegenüber 24'000 jahren wird die zeitdifferenz zwischen regenwasser und grundwasser völlig uninteressant.
JMS
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Ich kenne die Halbwertszeit von e-Mail-Adressen wie snipped-for-privacy@invalid.invalid
Das reicht.
Peter Lemken 0711
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Nature abhors crude hacks.

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Am 21.03.2011 19:14, schrieb André Grafe:

Sorry, habe ich glatt übersehen.

f(Bodenbeschaffenheit)
woraus schließt du das?

Ich weiß.

Hat man einmal was übersehen, dann anscheinend auch alles Andere. Oder wie ist das zu verstehen?
--
Servus
Christoph Müller
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