Trauermarsch

Hallo zusammen,
nachdem zurzeit hier ja gar nichts los ist, mal wieder einen Beitrag von mir:
Gestern ist meine MC 20 nach heftigem und ruhmreichem Kampf gegen ihren Benutzer
gefallen.
Nach einem Missgeschick mit Loctite und einem wieder eingesetzten Knüppel, wodurch besagter Knüppel nicht mehr sauber neutralisierte, hatte ich das große Glück, in ebay zwei Knüppelaggregate aus einer ebenfalls gefallenen MC 20 für nur rund 20 Euro erwerben zu können.
Den linken baute ich sofort um, aber - aus welchen Gründen auch immer - er passte nicht zwischen Seitenwand und Platine hindurch. Während sich das Originalaggregat zwar knifflig aber immerhin ein- und ausbauen ließ, ging das mit diesem nicht. Und als es endlich halbwegs hindurch gezwängt war, fiel das äußere Potentiometer auseinander. Klar, man kann es wieder einsetzen und die Laschen schließen, aber dann stimmt der Nullpunkt mit Sicherheit nicht mehr. Und solche Fummeleien mag ich gar nicht... Beim darauf folgenden "beschleunigten Rückbauverfahren" haben dann noch diverse Kabel, Stecker und Lötstellen Schwachstellen offenbart und somit wird demnächst wieder mal eine MC 20 in Teilen bei ebay erscheinen. Hier waren doch kürzlich Anfragen zu Knüppelaggregaten und einem Display, oder? ;-)
Und: nein, der nächste Sender wird nicht 27 MHz, aber ganz sicher auch nicht 2400... ;-)
Viele Grüße, Hajo
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Am 28.09.2012 10:15, schrieb Hans-Joachim Rütten:

ich hab noch ne mc20 im keller die trägt mein namen in softmodul sonst unverbastet glaub die hat sogar noch ein 35hhz modul die rxen kannst auch dazu haben.
gruss achim
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Hallo Achim,

Ich fliege 40 MHz, also wäre nur der Sender interessant. Und das Softmodul habe ich ja auch selbst.
Viele Grüße, Hajo
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Am 28.09.2012 12:56, schrieb Hans-Joachim Ruetten:

ich melde mich ende woche per pm muss den sender mal sichten bin unterwegs nach münchen zum AMD Treffen in Oberschelissheim
gruss achim
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Hi Hans-Joachim Am 28.09.2012 10:15, schrieb Hans-Joachim Rütten:

Mhh, wieso hast du die Lötstellen nicht eben gelötet?
Gruss Frank
--

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Guten Morgen, Frank,

A-tens hätte das das Problem mit dem Poti nicht gelöst und b-tens sind meine Fähigkeiten in Bezug auf das Löten für Fahrwerke und ähnlich "filigrane" Tätigkeiten ausreichend. Ich wollte aber doch den armen Sender nicht auch noch in einen Klumpen aus Lötzinn hüllen. ;-) Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob das Erwürfeln der Zuordnung von Kabeln zu Lötpunkten in diesem Falle zielführend gewesen wäre. Viele Grüße, Hajo
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On 28.09.2012 10:15, Hans-Joachim Rütten wrote:

Ich verstehe es nicht. Ich kenne die MC 20 nicht, vom mechanischen her mag sie ja toll sein, aber technisch?
Ich bin bei meiner ersten RC-Zeit vor ca. 25 Jahren in den "Genuss" der 27 MHz Technik gekommen. Und was es da immer für ein Theater mit zuckenden Servos und Kanalbelegung gab... brrrrrrrrrrr... und das war nur bei einem RC Car.
Die 2.4GHz Technik ist m.E. ein echter technischer Fortschritt. Keine Probleme mit irgendwelchen Doppelbelegungen, Rückkanal, absolut Störungsfrei... was bewegt jemanden dazu, heute noch die alte Technik zu kaufen? (Einzige Ausnahme die ich vlt. gelten lassen würde wäre FPV)
So, vlt. kommt jetzt wieder ein bisschen Bewegung hier rein ;-)
Grüße Markus
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Hallo Markus,

Ja, das liest sich in "Spectrum bashing" auch genau so.
Und wenn morgen die Hersteller meinen, jetzt wieder eine neue Frequenz und ein untereinander und abwärts absolut inkompatibles System für noch höhere Preise anzubieten, rennen alle auch diesem Trend hinterher, Nur um "dabei" und "in" zu sein.
Seit 1976 hatte ich auf 27 und 40 MHz keine einzige Funkstörung und durch einen alternativen Quarz auch noch nie Wartezeiten wegen belegter Kanäle. Was kömnnte man da noch verbessern, abgesehen von der Bilanz der Hersteller?
Viele Grüße, Hajo
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Am 29.09.2012 13:29, schrieb Hans-Joachim Ruetten:

Deine Schlussfolgerungs ist interessant: "Weil _ein_ 2,4-Ghz- System angeblich nicht funktionieren soll, taugen sie alle nichts."
Zum einen macht Stefan H. hier nur Stimmung gegen ein System. Zum anderen konnte er hier noch gar nichts zweifelsfrei beweisen.

Zumindest der Wechsel des Frequenzbandes ist unwahrscheinlich. Der gewählte Frequenzbereich ist ja sozusagen der erlaubte Spielplatz für alles. Und selbst wenn, verschlimmert sich die Situation der Anwender nicht, da die Inkompatibilität ja schon bei den verwendeten Übertragungsprotokollen eingebaut ist.

;-) Siehe Spektrum-Bashing ....
Gruß
Torsten
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Von "nichts taugen" war nicht die Rede und es wurden im Verlauf mehr Probleme aufgeführt.

Das wird zumindest er anders sehen.

Umso schlimmer. Gerade die Austauschbarkeit in der Vergangenheit sicherte günstige Preise. Seitdem man sich auf Gedeih und Verderb an ein System kettet, ist kein Wettbewerb mehr gegeben.

Warum? Steht dort auch nur ein Argument, weshalb ich meine gesamte, in Jahrzehnten gewachsene Ausrüstung austauschen soll, um maximal ein ebenso gutes System zu bekommen? Wobei ich gerade das "ebenso" in Abrede stelle.
Viele Grüße, Hajo
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Am 29.09.2012 15:38, schrieb Hans-Joachim Ruetten:

Vermutlich. Man muss es aber objektiv sehen.

Da hast Du prinzipiell recht. Aber die Welt ist (leider) anderst. Und da sich die Leute so verhalten wie sie es nunmal tun, gibt es auch kaum Macht auf der Kundenseite, um solche Entwicklungen einzubremsen.

Nein, aber dort steht, dass speziell Spektrum-Piloten "bei mir gab es noch nie eine Störung" sagen würden und dann plötzlich ihr Modell verlieren, weil angeblich das Spektrum-System fehlerhaft sein soll. Deine Aussage bzgl. 27/35Mhz war ähnlich.

Ich bin nie mit 35Mhz geflogen, wenn ich mir aber die Klammernverwaltung bei uns im Verein anschaue und Diskussionen, an welchen Stellen in unserem Flugsektor häufig Störungen auftreten, dann sind das IMHO(!) Vorteile genug, um sogar von besseren Systemem (2,4Ghz) zu sprechen. Aber jeder gewichtet anderst.
Gruß
Torsten
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Hallo Torsten,
Torsten Vogt schrieb:

Das müßte aber nicht so sein. Schau Dir die Situation bei der Modellbahn mit DCC an. Es müßten sich also 'nur' die Verbände in der Richtung engagieren. Scheint ihnen aber keine Mühe wert zu sein.
Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.

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Hallo Martin,

Auf diesem Sektor gibt es vermutlich wesentlich weniger Hersteller, was das Engagement deutlich vereinfacht.
Viele Grüße, Hajo
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Hallo Hajo,
Hans-Joachim Ruetten schrieb:

Ich weiß nicht, ob es mehr oder weniger Hersteller gibt (ich tippe auf mehr), auf jeden Fall gibt es nicht _wesentlich_ weniger. Ich wüßte allerdings auch nicht, warum weniger Hersteller eine Normierung einfacher machen sollten. Entscheidend ist doch, daß derjenige, der normiert, genügend Käufer überzeugen kann, nur Geräte zu kaufen, die der Norm entsprechen. Er muß also zum einen die Käufer überzeugen, daß sie auf lange Sicht besser fahren, wenn etwas normiert wird und zum anderen Zugriff auf genügend Käufer haben. Ich befürchte allerdings, daß wir absehbar auch bei den Servoanschlüssen einen Schwung herstellereigene Systeme haben. Denn eigentlich will man zu den Servos wenigsten eine digitale Übertragung mit Rückkanal haben und einen Bus statt Kabel zu jedem Servo. Und wenn man schon dabei ist, könnte bei fest gekoppelten Servos eines zum Master machen, statt die Unterschiede in den Potis mühsam anzugleichen und trotzdem Gefahr zu laufen, daß die Servos unnötig Strom ziehen.
Gruß Martin
--
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Hallo Martin,

Ich bin kein Modellbahner, aber digitale Systeme fallen mir deutlich weniger ein, als beim Funktionsmodellbau.

Weil man weniger Firmen einfacher an einen Tisch bekommt.

Dass dem nicht so ist, sehen wir ja in der aktuellen Situation. Gäbe es den so viel beschworenen "mündigen Kunden", hätte die Selektion schon lange stattgefunden.

Das mag dann die Speziallösungen betreffen,, aber sicher nicht die von mir präferierten. Und wenn sich die Käufer das tatsächlich gefallen lassen, verdienen sie es auch nicht besser.

Dörfer, böhmische... ;-) Bei meinen Servos gibt es nur einen Master: mich...
Viele Grüße, Hajo
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On Sep 29, 2012, at 10:52 PM, Hans-Joachim Ruetten wrote:

auf

Das ist ja der Witz an diesem Beispiel: Es gibt in der Tat nur wenige System und eines hat sich durchgesetzt. Es gibt aber jede Menge Hersteller.

einfacher

Dafür sind die Firmen Größer und meinen viel eher, sie kämen alleine durch.

es

schon

Vielleicht ist der Kunde mündig aber nicht deiner Meinung? Schon vor 2G4 waren viele Kunden markentreu. Die kümmert nicht, ob ein anderer Hersteller auch passendes Equipment anbietet oder nicht.
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Am 29.09.2012 22:52, schrieb Hans-Joachim Ruetten:

Das würde aber bedeuten, daß es ein objektiv und subjektiv bestes System gibt, dem alle hinterherlaufen. Die unterschiedlichen Präferenzen zeigen aber, daß die Prioritäten unterschiedlich gesetzt werden. Und damit können auch mehrere Systeme nebeneinander überleben. Weste hat ja versucht, sein "bestes" System durch Lizenznehmer auf eine breitere Basis zu stellen, offenbar erfolglos.
Bernd
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Das stelle ich unstreitig.

Allerdings bin ichfest davon überzeugt, dass man die Peripherie durchaus kompatibel hätte gestalten können, wodurch innerhalb dieser Komponenten auch ein finanzieller Wettbewerb stattfände.
Viele Grüße, Hajo
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Am Mon, 1 Oct 2012 11:09:00 +0200 schrieb Hans-Joachim Ruetten:

Machen können, hätte man vieles machen sollen. Z.B. wäre es ein Segen, wenn sich die Hersteller endlich auf _einen_ Balanceranschluß einigen könnten, anstatt auf vier verschiedene. Dann könnte ich mir die Umlöterei endlich spren.
--
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Baubericht ME-109: www.rainer-wahl.de/modellbau/me-109/me-109.php
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wrote:

Segen, wenn

könnten,

endlich

Womit wir wieder bei den Verbänden wären, die sich lieber in Vereinspolitik ergehen als mal die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber der Industrie zu vertreten.
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