(konstruktives) Ingenieurstudium

Hallo zusammen!
Auch ich gehöre nun zu den Leuten die langsam dahin kommen ein Studium
anzutreten und ich Plane an einer (Technischen) Uni Ingenieurwesen und
dann später im Haupstudium mich auf den konstruktiven Zweig zu
konzentrieren (wobei man das wohl noch nciht zu früh festlegen sollte,
man kann ja nie wissen, was so während der ersten 4 Semester passiert
^^).
Nun habe ich zwei Fragen:
» Einmal geht es um die benötigten Praktika für das (Vor-)Diplom.
Ich bin mir noch nciht ganz sicher, wann ich die Praktika einschieben
sollte. Einmal wäre es vor dem Studium möglich und dann natürlich auch
während des Studiums. Ich habe schon für beide Varianten Vor- und
Nachteile gelesen. Ich selber würde eher zu der zweiten Möglichkeit
schwanken, da ich gerne dieses Wintersemester beginnen würde und somit
wohl kaum noch etwas bis dahin schaffe bzw. auch mit dem Bund
beschäftigt bin... Was habt ihr diesbezüglich für Erfahrungen gemacht?
» Die zweite Frage bezieht sich auf die Auswahl der Uni.
Ingenieurwesen kann man ja bekanntlicherweise an einigen Unis
studieren und nun stellt sich die Frage: welche eignet sich am besten,
welche Unis haben einen guten Ruf in Bezug auf den Studiengang
Ingenieurwesen (kostruktives). Gibt es da Artikel zu dem Thema im Netz
oder Statistiken weiterer Institutionen bzw. habt ihr dazu vielleicht
ein paar Informationen?
Ich selber will mich auf keine Region deutschlands festlegen, bin auch
an Auslandssemestern interessiert und komme aus Niedersachsen...
Ich würde mich über einige Antworten freuen.
Gruß,
Martin
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Martin Beyer
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Hay Martin Beyer schrieb am Fri, 02 Jan 2004:
Hmm, tut mir leid, aber ich verstehe nicht ganz, was Du mit "konstruktives" Ingenieurstudium meinst. Ich kann mir gut vorstellen, daß jedes Studium sehr konstruktiv sein kann, wenn man sich ranhält. SCNR
Bist Du Dir im klaren, welche Richtung Du machen willst. Eher was mit Elektrotechnik oder Mechanik im kleinen oder großen. Zumindest würde ich in diesen Richtungen einen konstruktiven Ingenieur erwarten. Ich denke, wenn Du in Richtung Elektrotechnik gehst, bist Du gut dabei. Da werden gerade bei den größeren Firmen stets Leute gesucht (Siemens, DB, Alcatel, ...)
Tja, das beste ist natürlich, Du kommst mit machst mit 22 Deinen Super-Abschluß und bringst 10 Jahre Erfahrung mit. Zusätzlich auch noch einige Auslandsaufenthalte und Du solltest mindestens zum Vorstellungsgespräch kommen dürfen ;-) Nein, im Ernst: Ich kann aus eigener Erfahrung dazu raten, vorher eine Ausbildung zu machen. Als Abiturient kann man diese etwas verkürzen. Ich habe das ganze in 21 Monaten geschafft. Und dann natürlich in den Semesterferien fleißig üben. Natürlich nur, wenn das Studium es zuläßt, denn m.E. ist ein schnelles Studium besser, als Prüfungen immer und immer wiederholen zu müssen. Und wenn Du in obige von mir empfohlene Richtung gehen solltest, bieten sich auch dort gute Möglichkeiten für Praktika-Diplom-Einstellung.
Hmm, das ist echt schwer. Die besten Uni's sind wohl auch die vollsten. Und dann braucht man wohl auch länger, da man gar nicht die Chance hat, in der vorgegebenen Zeit alle Vorlesungen/Seminare zu besuchen, da alles voll. Als Bewohner und Studium in den neuen Ländern kann ich Dir empfehlen, Dich zumindest mal zu informieren. Insbesondere die TU Dresden kommt IMO ganz gut weg und die Stadt sowieso. Berlin weiß ich nicht, ist schon wieder kritisch wegen der Massen an Studenten. Ich glaube auch in Chemnitz kann man einige Ingenieurstudiengänge bestens belegen. Und ich denke auch nicht, daß man dann keine Chance hat irgendwo reinzukommen, denn die Fachleiter kennen auch die kleinen Perlen in ihren Fachrichtungen und brauchen nicht immer einen großen Namen der Uni in der Allgemeinheit.
HTH Steffen
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Steffen Bertz
Steffen Bertz schrieb:
Um ein Gegenbeispiel zu bringen:
Ich vermute, dass er einen Ingenieur, der sich den ganzen Tag mit Fabriklayout beschaeftigt, nicht als konstruktiv taetig bezeichnen wuerde, einen Entwicklungsingenieur, der sich z.B. mit der Auslegung von Automatikgetrieben beschaeftigt, schon.
Stephan
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Stephan Lange
Ich persönlich halte die Variante `während des Studiums` für lehrreicher, weil man dabei die Inhalte aus den Vorlesungen in der Praxis erlebt und ihre Anwendung besser "versteht", als umgekehrt.
Um die Praktika während des Hauptstudiums brauchst du dir eigentlich keine Gedanken zu machen, viele machen da gleich drei Monate am Stück in der Vorlesungszeit und haben so die Zeitvorgaben der Uni schnell erfüllt.
Bei den Grundpraktika im Grundstudium ist es da schon schwieriger. In der vorlesungsfreien Zeit stehen nämlich auch die Klausuren an und die benötigen wochenlange Vorbereitungszeit, so das für Praktika eigentlich nie mehr als 4 bis 5 Wochen Freiraum überbleiben.
Falls man für das Vordiplom also z.B. 13 Wochen Praktikum benötigt, ist man also ganz gut im Stress (Vorlesungen - Prüfungen - Praktikum - Prüfungen - Vorlesungen...). Durch ein Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit fehlt dann eventuell Vorbereitungszeit auf Prüfungen...
Surf doch mal die Seiten der Maschbau-Unis in deiner Nähe an und schau dir die Schwerpunkte im Hauptstudium an, vielleicht ist da schon die richtige für dich dabei.
tschö! Nils Christoph
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Nils Christoph Peters
Hallo
Als ich mich ein bisschen eingelesen hatte bin ich bei den einzelnen Studienrichtungen unter anderem auch 'Konstrukiver Ingenieurbau' gefunden [hier zB in Dresden:
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Stelle mir darunter die Richtung Konstruktion, Berechnung, Planung, etc. von Gebäuden, Objekten, Brücken,... Liege ich da falsch ind er Richtung, das ist das was ich gerne machen würde. Wenn ich mich da falsch ausgedrückt haben sollte tuts mir leid, war keine Absicht ;). Da ich mich bisher nur ind er Richtung schlau gemacht habe (da mich das eben interessiert), habe ich auf den Elektrobereich bisher noch nciht so geachtet, werd mich da gleich noch einmal schlauer machen.
Das Modell finde ich auch besser, als das erst genannte von dir - sagt mir mehr zu und ich bin einfach flexibler.
Ja, das glaube ich wohl - nur ist eben die Frage, ob ich das von der Zeit her schaffe, da ich wohl noch bis September beim Bund bin. Also müsste ich mich schlau machen, ob es möglich ist das so zu handhaben, dass man es eben in die ersten Semesterferien legt. Ich könnte natürlich alles auch so regeln, dass ich erst 2005 im Wintersemester loslege, aber dann bin ich schon fast 22, auch nciht das wahre ;). Würd eben gern bald loslegen.
Automobilindustrie wäre sicherlich auch möglich, wobei ich - wie weiter oben schon geschrieben - ansich eher in Gebäude- / Brückenkonstruktion tendieren würde - aber auch da will ich wieder einmal nichts ausschließen. Hast du denn eine Idee, wo ich weitere Infos zu solchen Rankings erfahren könnte oder hast du selber noch ein paar Tipps, ausser den schon genannten für die Automobilindustrie?
Och, bisher hat das ganz gut geklappt ;), danke dafür.
Gruß, Martin
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Martin Beyer
Hallo, Stephan Lange schrieb am Fri, 02 Jan 2004:
Gegenbeispiel? Wozu denn?
Um Dich zu beruhigen, es war mir schon irgendwie klar, daß er es so gemeint hat. Aber er hat es eben nicht klar geschrieben. Und bevor hier alle loslegen, sollte der OP schon sagen, was er will. Ich kann ihm diese Entscheidung nicht abnehmen. Zudem denke ich, daß die "unkonstruktiven" sich heute vermehrt Wirtschaftsingenieure schimpfen. Der OP will in den technischen Bereich, wo ein Ing IMHO auch erstmal hingehört.
Steffen
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Steffen Bertz
......'Konstrukiver Ingenieurbau'
hab mir das grad mal angeschaut und bin überrascht, wußte gar nicht das man so was studieren kann, besonders in dresden (quasi vor der haustür)
is ne interessante sache undf recht anspruchsvoll, besonders da ich gesehen habe das da technische mechanik dabei ist, ein fach was ich gar nicht mag.
zum praktikum vor dem studienbeginn steht nur dabei das mann ein machen sollte, kein muß. deshalb tippe ich mal darauf das du auch ohne anfangen kannst. am besten mal bei studienberaten anfragen, da läßt sich immer was machen ;) ;)
zum ranking, schau mal hier nach, das sollte helfen
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tschau robin
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Klopsch
Oha, dann ist bin ich wohl einem Mistverständnis aufgesessen. Was ich schrieb, betraf das Studium des Maschinenbauingenieurs, Du möchtest aber wohl Bauingenieur werden - mit der Konsequenz, dass die Inhalte Deiner Praktika und die in Frage kommenden Branchen völlig anders sind, als ich angenommen habe.
Zur Gattung der Bau-Igel kann ich leider nur Weisheiten vom Hörensagen beitragen, aber das hilft Dir wahrscheinlich nicht.
Gruß, Ralf.
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Ralf Pfeifer
Klopsch schrieb:
Dann ueberlege Dir das mit dem Ingenieursstudium noch mal.
Stephan
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Stephan Lange
"Klopsch" schrieb im Newsbeitrag news:bt6nru$51p$03$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...
Das liegt sicher daran, daß die TU-Dresden eine lange gute Tradition in der Ausbildung von Ingenieuren hat. Insbesondere im Fach "Konstruktiver Ingenieurbau", das eine Reihe von Fachrichtungen der Ingenieurwissenschaften beherbergt, ist aus meiner Sicht interessant. Falls das danach mögliche Berufsbild "Tragwerksplaner/Statiker" interessiert, stelle Deine Fragen.
Ja, das ist schade und es wird auch leider zuwenig und zu lasch in diesen Fächern geprüft. Aber die eigentliche Lehre beginnt erst nach dem Studium ;-).
Freundliche Grüße und alles Gute fürs Neue Jahr,
Alfred Flaßhaar
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Alfred Flaßhaar
Hallo,
Steffen Bertz schrieb: =2E..
und manchmal sind die =
tats=E4chlich auch unkonstruktiv. ;-)
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Thomas Budich
Stephan Lange schrieb:
ich glaube, das ist bereits zu spät. ich stürze mich in kürze auf meine diplomarbeit und bin dan alsbald dipl-ing. für umwelttechnik ;) ;) nur tech. mech. mag ich nicht und hatte damit zum glück nur am rande zu tun.
tschau robin
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Klopsch
Alfred Flaßhaar schrieb:
in der
Ingenieurwissenschaften
das ist mir bekannt, da ich quasi rand-dresdner bin und mein pappa in dresden studiert hat. es war mir nur der studiengang bzw. dessen inhalt unbekannt.
interessiert schon, aber studieren möcht ich das nicht, ich hab zum glück mein traumstudium schon fast fertig
da kann ich mich eigentlich nicht beklagen, unsere prüfungen waren nicht ohne und die durchfallerquoten teilweise extrem hoch (bis zu 80%).
das ist wohl war, wer das nicht erkennt hat echte probleme würde ich behaupten wollen.
tschau robin
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Klopsch
Klopsch schrieb:
Ah, sorry, da hatte ich Dich wohl mit dem OP verwechselt, der ja ein konstruktives Ingenieursstudium machen wollte. Und das wuerde schlecht zu einer Abneigung gegenueber Mechanik passen...
Nix fuer ungut, viel Spass bei der DA und viel Glueck bei der nachfolgenden Jobsuche.
MfG
Stephan
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Stephan Lange
Hi Robin Die Stern-Seite war schon garnicht schlecht. Leider sind die Daten für BIng von 2000 deswegen nicht mehr das aktuellste, aber dennoch interessant das eine oder andere zu sehen.
Danke, Martin
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Martin Beyer
Ich habe von Leuten gehört, die es geschafft haben, sich Zeiten aus Ihrem Wehrdienst als Praktikum anrechnen zu lassen. Da müsstest Du Dir mal die Praktikantenordung Deines Wunschstudiums angucken. Für Maschinenbau kann sowas klappen, wenn man z.B. in der Instandsetzung gearbeitet hat.
Ansonsten würde ich das Praktukum vorher machen, denn im Studium hast Du meist keine Zeit mehr dazu.
Meine Uni
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ist natürlich die beste ;-) . Ich würde Dir empfehlen, Dir im Vorfeld mal ein paar Unis anzuschauen und in der Mensa Studenten anzusprechen.
Beste Grüße Thiemo
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Stadtler
Hallo mal wieder!
Mensch, da sind echt so einige Antworten zusammen gekommen - vielen Dank dafür :). Ich bin immernoch am Überlegen, wie ich es genau machen werde, aber derzeit tendiere ich unter anderem stark nach Karlsruhe für ein Bauingenieurwesenstudium. Praktikum schaffe ich vorher einfach nicht, weswegen ich das dann eben zB in den Semesterferien einschieben muss - aber auch das wird klappen :).
Vom Bund her kann ich nichts als Praktikum einbringen, ich bin dort bei der Militärmusik, das wird wohl kaum zählen *g*.
Ist hier wer unter euch, der auch in Karlsruhe studiert oder studiert hat? Wenn ja: ich bin an allen weiteren Infos interessiert.
In diesem Sinne danke Martin
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Martin Beyer
Martin Beyer schrieb: =2E..
Es sei denn ihr macht so schreckliche Musik, da=DF H=E4user einst=FCrzen. ;-)
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Thomas Budich
"Thomas Budich" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@freenet.de...
Martin Beyer schrieb: ...
Es sei denn ihr macht so schreckliche Musik, daß Häuser einstürzen. ;-)
Ja, ja, die Posaunen von Jericho. Das wäre ein eine Aufgabe für die Baudynamik. Dies ist ein außerordentlich interessantes Teilgebiet des konstruktiven Ingenieurbaus.
Gruß, Alfred
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Alfred Flaßhaar
Alfred Flaßhaar schrieb:
nicht zwangsläufig, das passt auch super zu meinem studium, der umwelttechnik. wir haben nebenbei noch die fachrichtung akkustik. den quatsch den die leute dort verzapfen kommt den posaunen von jericho schon recht nahe. bin froh das ich ne andere fachrichtung habe, mein hörschaden ist schon schlimm genug ;) ;)
tschau robin
Reply to
Klopsch

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