Fahrradakku explodiert

Heutige Zeitungsnachricht: Fahrradgeschft nachts ausgebrannt. Ursache vermutlich ein whrend der nchtlichen Ladung explodierter Akku eines
Elektrofahrrads. Ein Passant hatte die Feuerwehr alarmiert, nachdem er aus dem Laden eine Explosion gehrt hatte. Frage: wie gefhrlich sind Fahrradakkus? Kann es da eventuell hnliche Effekte wie vor geraumer Zeit bei den Notebookakkus geben? Ist die Technologie vergleichbar? Danke Bernd
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On 05.08.11 15.09, bernd wrote:

Ja, ist vergleichbar.
Marcel
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bernd schrieb:

Genauso gefährlich wie andere Akkus

Ja
Ja
--
Wegen Mailbombing Emailadresse ab sofort ungültig!

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bernd schrieb:

Heutige Zeitungsnachricht: "Nicht explodierende Fahrrad-Akkus, sondern vermutlich eine defekte Steckdose oder eine Steckerleiste sind ... ver- antwortlich."
http://www.nordbayern.de/region/erlangen/radhandler-akku-war-nicht-die-brandursache-1.1411642
Gruß Matthias.
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Jetzt bin ich aber tief verunsichert... Wo ich doch soviele Steckdosen im Haus hab. Wernn die alle explodieren ? Will dioch wer gehrt haben. --------------------------
Und jetzt mu alles entsorgt werden, weil mit Rauch und Ru kontaminiert ?
Reinigen geht wohl nicht....
Oder Versicherungstrick ?
MfG bastian
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Beim Brand und löschen entsteht leider Schwefelsäure die nun alles angreift. Stahl und alles was nicht geschützt ist rostet binnen Stunden. Die Ummantelung der Elektroleitungen wird angegriffen und alles andere auch. Stahl und andere Sachen können aber teilweise gereinigt werden, indem sie in 3 Bädern abgewaschen und neutralisiert werden. Dafür gibt es Spazialfirmen. Ist aber ne Heidenarbeit.
CU, Oliver
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Am 13.08.2011 23:11, schrieb Oliver Wache:

H2SO4? Woher?
Butzo
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Das muss eine chemische Reaktion mit dem Löschmittel sein. So wurde es uns damals erklärt.
CU, Oliver
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Am 14.08.2011 00:35, schrieb Oliver Wache:

Fast richtig.
Beim verbrennen von Kabeln werden Schwefel - und Chlorgase freigesetzt und durch das Löschwasser zu Schwefelsäure und Salzsäure ausgewaschen.
--
Gruß
Karl Friedrich
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Karl Friedrich Siebert:

Also wenn ich die Bilder sehe, liegt es wohl eher daran, dass die Waren nur noch unter starkem Preisverlust abzusetzen wären und ein Einstieg ins Feuerverramschen die Marke des Händlers auf Dauer und in Summe mehr beschädigt, als der Verlust der Waren. Dafür kann es sich lohnen, eine zweite Vertriebsschiene zu öffnen und den kreisenden Geiern zu erzählen, dass man es verschrotten musste.
Schwefel-, Salz- und vor allem Schweflige Säure sind bei verpackter Ware oder lackierten Fahrrädern normalerweise keine großen Probleme.
Brandaufbereiter kämpfen eher mit dem Geruch und Verfärbungen. Die Server @ExExQRL stammten aus einer Brandaufbereitung und die ersten Betriebsmonate zeichnete sich das RZ durch einen idyllischen Lagerfeuer- bis Grillgeruch aus.
Es kann sich auch lohnen, der Versicherung die Ausstattung als Totalverlust anzuzeigen und die Brandsumme zu kassieren. Die Versicherungen haben mittlerweile komplette Toolsets am Start um die Waren zu "entsorgen", also aufbereiten und (im Osten) verscherbeln.
Da viele Hersteller 2.-Wahl-Verkäufe mit beschädigten Wagen im Liefergebiet verbieten, werden die Waren dann mitunter ent- oder neu gelabelt.
Falk D.
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Oliver Wache wrote:

Vor allem Salzsäure. Wenn PVC verbrennt, wird massenweise HCl frei (das riecht man auch, wenn man mal ein Stück Mantel anzündet). Das löst sich im Löschwasser zu Salzsäure.
Halogenfreie Kabel zeigen diesen Effekt nicht, entwickeln dafür aber viel stärker Rauch, der andererseits die Personenrettung erschwert. Aber wenigstens wird die Bausubstanz nicht durch Säure angegriffen, und die Versicherer müssen unterm Strich weniger zahlen. Ein Feuerwehrmann sagte mir mal, die Pflicht zu halogenfreien Kabeln in öffentlichen Gebäuden könne man durchaus als menschenverachtend bezeichnen. (Okay, HCl einatmen ist auch nicht gerade magenfreundlich.)
vG
--
"Fraktionszwang - eine echt deutsche Erfindung: Einer steht vorne und sagt
den anderen, wann sie den Arm heben müssen. Das ist Deutschland, da haben
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Volker Gringmuth schrieb:

Bei Bleiakkus schon.

Bei brennendem PVC oder brennenden Trafos mit PCB kommt früher oder später einer mit der Dioxin-Keule. Endet dann mit Gebäudeabriss. Stichwort Ortstrafo im Keller von einem Hochhaus in NYC. Salzsäure entsteht durchaus quantitativ. Bei einem Brand hier sind mal die Helme, offenbar Nylon, irgendwie chemisch geschmolzen. Polyamid in Säuredampf ist so was wie Fleisch im Magen... Wir dürfen seither nur noch PVC-frei verkabeln. Der Kabelmantel ist aber irgendwie flammwidrig konstruiert. Ich mag das Zeug nicht, die mechanische Stabilität finde ich schlecht. Wahrscheinlich 80% Gips, 10% Plaste und 10% Dividende oder so. Dafür mault niemand mehr, wenn man das teure PU verwendet (bildet beim Brand materialschonende Blausäure). Wie bei einem Brand in einem normalen Gebäude viel Kabel abbrennen sollten, wüsste ich nicht. Die sind ja unter Putz und vertikale Kanäle müssen ab- geschottet sein. Die erste Generation "Komforttelefone" war da wesentlich berüchtigter, was die Qualmbildung angeht. Bescheidene HCl Konzentration in der Luft scheint man zu überleben, hab einige Platinen damit geätzt ;-). HCl im Magen ist durchaus magenschonend, die ist dort eh schon da.
--
mfg Rolf Bombach

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Am 14.08.2011 16:06, schrieb Volker Gringmuth:

Es gibt Kabelisolationen aus PE. Mit Kohlenstoff als Füllmareial ist es bestens UV fest. Es hat andere Nachteile, die aber nicht so gravierend sein dürften. Warum Isolationen aus PE menschenverachtend sein sollten, ist erklärungsbedürftig.
BTW HCL eingeatmet reizt die Atemwege, Schleimhäute und kann zu Problemen mit der Lunge führen. Dem Magen dürfte HCL recht willkommen sein. ;-)
--
mfg hdw

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