Bauempfehlung: Polaris Wasserflugzeug

Tach Gemeinde,
wer gerne Wasserflug betreibt, weiss um die Tücken hochbeiniger Kunst-
flieger und um die Trägheit von Flugbooten.
Das Beste aus beiden Welten dürfte derzeit die Polaris sein. Einfachstes
Handling auf dem Wasser, sensationelle Start- und Landeeigenschaften und
grelle, präzise Kunstflugeigenschaften begeistern mich derzeit so, dass
ich das Teil nicht blos zum Wasserfliegen hernehme, sondern einfach
überall. Dass man es hier mit einer selbstgebauten Schaumwaffel zu tun
hat, merkt man nicht und sie ist ein echter Hingucker:
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So sieht sie im Detail aus:
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Die derzeit neuesten Pläne gibts hier:
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Der Bauthread lässt hier verfolgen, notwendig zu wissen ist er nicht,
aber es gibt hypsche Videos darin:
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cu/2,
Rüdiger
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Ruediger Zoll
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Hallo Ruediger,
das ist ein "will auch haben"-Teil. Was mir gefällt sind das grosse Geschwindigkeitsspektrum und die verschiedenen Start-/Landemöglichkeiten: Gras/Wasser und Schnee/Gletscher.
Ein Eis wäre jetzt schön ... habe hier 28°C iS
Ruediger Zoll wrote: ... selbstgebauten Schaumwaffel ...
Habe den langen Thread nicht durchgelesen: Wie bist Du zu Deinem Polaris gekommen? Welche Motorisierung + Prop?
Eine solche "Abkürzung" über Dich wäre bequem ;-)
Danke und Gruß, Ralph
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Ralph Jud
"Ralph Jud" schrieb:
Ich auch. Das Ding ist ja superoberaffengeil ;-)
Yep. Mit rund 45 Grad Anstellwinkel und Geschwindigkeit von 'ner Oma mit Rollator kann man den wohl fast in der Hosentasche einparken :-)
Isch auch nich- aber alles sicherheitshalber erstmal gespeichert- man weiss ja nie wie lang der Winter wird ;-) Und auch ich: lass hören- technical data...
Micha
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Michael Schlücker
Servus Ralph! :-)
Ralph Jud schrieb:
Damit kam Achim Löbig eines Tages angeschlappt. Nach 10 Sekunden stand fest, dass ich auch eine will.
Allerdings ist meine Polaris nicht repräsentativ, weil ich sie passend zu einem noch herumliegenden 30gr Flyware mit 2300kv um 20% verkleinert habe.
Für die 100% Polaris dürfte ein Motor in der 50gr-Klasse ausreichen. Im Plan werden Props von 6 bis 7" erwähnt ;-)
cu/2,
Rüdiger
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Ruediger Zoll
Servus Michael! ;-)
Michael Schlücker schrieb:
Die kann aber auch prima schnell werden, zumindest meine 80% Polaris. Bei den Servos hab ich aufs Gewicht gepfiffen und Servos der 10 bis 15gr-Klasse eingebaut. Darunter sollte man auf keinen Fall gehen, im Wasser können erhebliche Lasten auf die Getriebe einwirken.
Achims 100% Polaris wiegt um die 500Gramm, mehr weiss ich nicht. Er liest hier mit, vielleicht erzählt er ja was dazu.
Das Manual gibt aber auf alle Fragen erschöpfend Auskunft.
Stecklandungen sind mit der Polaris übrigens ein großer Spass. Steckt man sie in steilem Winkel, so taucht sie bis über die Strakes ein und schnellt wie ein Flummi wieder zurück. Kurz tauchen kann sie auch: Langsamer Landeanflug, Motor aus, langsam machen, in 20cm Höhe kurz ziehen und dann drücken, damit sie in flachem Winkel ins Wasser eintaucht. Für einen kurzen Moment ist dann alles bis auf den Pylon unter Wasser :-)
cu/2,
Rüdiger
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Ruediger Zoll
Hallo Ralph! ;-)
Ralph Jud schrieb:
Mittlerweile habe ich mir zu meiner kleinen noch eine normalgroße Polaris gebaut:
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Von daher kann ich Dir auch genauere Daten liefern: Die Motorisierung beginnt als Sportantrieb mit einem AXI 2208/20 an APC6x4 und 3s 800 bis 900mAh, das Abfluggewicht liegt bei ca 480 Gramm. Damit kann man alles an Hampelei, was geht. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei Logger- gemessenen 85km/h.
Will man es heiss, dann nimmt man sich wie ich den AXI 2212/12 an APC 6x5.5 und 3s 1800ern und anstatt einem 20Amps nen 30 Amps Regler. Damit gehts bei 560gr Abfluggewicht und um die 750gr Schub endlos senkrecht, Vmax liegt bei gemessenen 120km/h.
Bisweilen berichten Polaris-Erbauer von abschaltenden Reglern, weil sie die Dinger komplett ohne Kühlung im Rumpf versenken. Macht man nicht, der Flieger ist ja aus Isoliertapete ;-) Ein Kühlkörper TO-220 wird so beschnitten, dass man nur die Kühlrippen, aber nicht mehr die Anschraubfläche für den Transi übrig hat. Am Regler wird die Fläche an Schrumpfschlauch über dem regler-eigenen Kühlkörper mit einem Teppichmesser entfernt und der selbstgedengelte Kühlkörper aufgeklebt.
Einen Ausschnitt für den Kühlkörper des so behandelten Reglers an passender Stelle schaffen, den Regler am Fuss des Kühlkörpers satt mit Uhu-Por vermuffen und im Modell anbringen. Hält 100% dicht und Regler- absteller, weil das BEC oder der Regler als Ganzes zu warm wird, gehören der Vergangenheit an.
Der KK an meiner Polaris X2 ist der schwarze Klötzchen hinter der Kabinenhaube. Bei meiner kleinen Polaris schaut der KK zur rechten Seite hinter der Kabinenhaube raus.
Ein paar Bilder meiner kleinen noch, zusammen mit Achims Fliegern:
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cu/2,
Rüdiger
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Ruediger Zoll
Hallo Ruediger,
[...]
Es gibt sehr viele verschiedene "Kühlkörper TO-220".
Ich denke, der Regler kann unmodifiziert bleiben. Zum Ausgleich der Unebenheit gibt es flexible Wärmeleitpads wie z.B. "Gap Pad" von Bergquist.
Wahrscheinlich reicht es sogar aus, einen Teil der Rumpfwand als dünnes Alublech auszuführen und den Regler innen mit Wärmeleitkissen anzudrücken.
Servus
Oliver
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Oliver Betz
Servus Oliver! ;-)
Oliver Betz schrieb:
[...]
Hatte ich schon so ziemlich ähnlich. Reichte nicht, weil die Grenz- schicht kaum Strömungsbewegung hat und keine Wärme abführt. Abhilfe schuf eine kleine Hutze, die die Luft "einsammelt" und direkt auf's Blech bläst, vgl. hierzu die Hutze aus einem halben Teelöffel auf der Rumpfseitenwand direkt am Anfang der Flügelstrakes:
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cu/2,
Rüdiger
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Ruediger Zoll
Hallo Ruediger!
Ruediger Zoll wrote: ....
Buahhh... Danke für die Angaben. Der 2. Tipp wäre das Richtige, bei eflight.ch gips ein Pendent zum Axi, den Scorpion S2212-1920KV Competition, Imax 22A, 230W, preislich etwa die Hälfte. Werde mal im Calculator die Antriebswerte durchrechnen.
Da ich momentan häufiger draussen bin als im Werkraum - nur fürs Laden aufgesucht - würde mich ein Polaris-Shop.de interessieren. Hinweise werden verdankt (Google auf die Schnelle zeigt nichts).
Gruß, Ralph
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Ralph Jud
Servus Ralph! ;-)
Ralph Jud schrieb:
Da hatte ich doch glatt zu erwähnen vergessen, dass die Polaris auch rasenstartfähig ist. Knüppel in Stellung "Laut!" und nach ein paar Metern issie in der Luft.
Die heimische Gerüchteküche (Achim L. aus K.) lässt verlauten, das Fräsdateien an einen hier leider nur noch gelegentlich schreibenden Fritz R. aus B. in .at gegangen seien, dessen Kumpel über depron- zerspanende Hardware verfüge. Ob's stimmt? :-) Frag doch mal an.
Nen de.-shop gips nicht, aber nen Shop im Amiland, der die Polaris für ichweissnichmehrgenau 70 Ami-Taler fertigt. Hier der Link zum Shop:
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Zwei Sachen wären noch wichtig: Bis aufs Verkleben des Pylons mit dem Rumpf kein Epoxy nehmen, sondern Uhu-Por. Stef Shumate baut gerne viel zu schwer. Der Rumpfzusammenbau erfolgt nicht, wie in der Bauanleitung gezeigt, zuerst auf der Rumpfseitenwand, sondern auf dem Rumpfboden. Wie sonst sollte man einen geraden Rumpf hinbringen? Achja, mit dem Uhu-Por nicht sparsam sein, soll ja dicht werden. Übergequollenes Por lässt sich leicht mit Waschbenzin entfernen, das greift das Depron nicht an.
Hth,
Rüdiger
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Ruediger Zoll
Hallo Rüediger,
Saisonbedingt habe ich nun die Zeit gefunden, den Polaris zu bauen. Die Teile liegen nun ausgeschnitten vor mir :-)
Bevor ich weitermache habe ich eine Frage: Ich habe gehört, dass heutige *Weissleime* - einmal getrocknet - nicht mehr wasserlöslich sind. Stimmt das? Ich würde gerne den Polaris mit Weissleim verkleben, da ich schon Erfahrung damit habe (Depron-Ultimate) und es stinkt dann auch nicht so wie mit Uhu-Por.
Ralph ... für geistige Ausflüge andere geistige Lösungen habend ;-)
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Ralph Jud
Ralph Jud schrieb:
Es gibt den ganz normalen Weißleim, es gibt wasserfesten und es gibt "Express".
Der normale wird schon weich wenn er feucht ist. Der Express klebt nicht und den wasserfesten habe ich nie probiert ;)
- Oliver
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Oliver Varoß
Servus Ralph! :-)
Ralph Jud schrieb:
Gratuliere!
Der _wasserfeste_ Holzleim ist auch so. Dennoch kann ich Dir nicht dazu raten. Uhu-Por bleibt flexibel und hält die Polaris auch nach sport- licheren Landungen noch dicht. Holzleim höchstwahrscheinlich nicht.
Send pics!
cu/2,
Rüdiger
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Ruediger Zoll
Hallo Ralph,
Ruediger Zoll schrieb:
Das war mal /das/ Argument f=FCr Wei=DFleim.
Ich hab' gerade heute vormittag ein paar B=F6gen bunten Japanpapiers und =
wei=DFen Belizells f=FCr genau dieses Modell verschickt. Der wird n=E4mli= ch=20 auch nicht hart, stopft durch sein Aufsch=E4umen alles zu und ist wei=DF.= =20 Denn wenn man ihn wegzuschleifen versucht, hat man vermutlich eher ein=20 Loch im Depron als den Bapp weg.
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Servus Paddy! ;-)
Patrick Kuban schrieb:
Belizell ist nicht ybel. Aber auch da muss man die Depronteile bis zum Aushärten irgendwie fixieren, entweder mit Stecknadeln oder Tape. Stecknadeln sind unsicher, Tape reisst beim Entfernen etwas Depron mit sich, was hinterher beim Lackieren unschön auffällt.
cu/2,
Rüdiger
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Ruediger Zoll
Ralph Jud schrieb:
Hallo Ralph,
Schaumkunststoffe klebe ich immer mit PU-Leim, z.B. UHU PU Max. Die Teile klebe ich mit Malerkrepp(das Papierklebeband in "glatt") zum aushärten fest, das lässt sich ohne Probleme wieder abziehen und der PU-Leim klebt an dem Krepp auch nicht wirklich fest. Da das Zeugs aufschäumt krallt es sich in die Poren und klebt wie hölle. Leider ist der Kleber gelb und bleibt es auch. Wenn man die rausgeschäumten Wülste danach abscheidet ist nur ein dünner gelber Strich an der Klebestelle zu sehen, was für mich akzeptabel ist.
Gruß Hans
PS Handschuhe sind Pflicht, einmal an den Fingern kriegt man das Zeug nicht wieder ab
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Johannes Lautner
Hallo Johannes,
AOL.
Die L=F6sung daf=FCr/-gegen steht in meiner Mail vom Tag zuvor.
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Servus Paddy! ;-)
Patrick Kuban schrieb:
Wer kommt denn auf die Idee, nen Depronflieger mit Papier zu bespannen?
Dascha total kränk,
Rüdiger
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Ruediger Zoll

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