Robbe (alt) zu JR inkompatibel

Oct 09, 2005 11 Replies

Hallo,



es ist kein Problem Robbe Servos oder Fahrtenregler an eine JR Anlage anzuschliessen. Nach umlöten sind die so tolerant das alles funktioniert. Aber andersherum geht da garnichts. JR Servos fahren sofort an einen Endanschlag, halten sich dort motorisch aber nicht. Fahrtenregler erkennen keinen Nullpunkt und geben hektisch abwechselnd Gas in alle Richtungen.



Ich muss wohl der Tatsache ins Auge sehen und die alten Robbe Anlagen samt ihrer alten Servos und Fahrtenregler entsorgen. Die Adapterkabel wurden wie folgt hergestellt.



JR Robbe Type



------------------------------------ Orange Weiss Signal Rot Rot Plus Braun Schwarz Minus


Bye Eric


Hallo Eric "Eric Wick" schrieb

Anlage

Anlagen

bevor du jetzt alles in die Tonne wirfst sieh dir bitte folgendes an

formatting link

Fuer den Regler versuch dann mal am /in Sender den Kanal auf Reserve zustellen

Gruss Friedhelm

Ja die Steckerbelegung habe ich beachtet, dabei ist eines aufgefallen. Lasse ich den Fahrtenregler BEC machen dann ruckelt er hektisch die Motoren vor und zurück. Mit Empfängerakku und getrenntem Plus kann der Fahrtenregler nichts mehr bewegen und seine LED bleibt dunkel. Was hat der Pluspol mit dem Impulssignal zu tun, hmpf....

Ferner fand ich einen Artikel im Netz nachdem die Robbe FMSS Empfänger nichtmal mehr mit heutigen Robbezubehör funktionieren. Jetzt hätte man ja bei Conrad für 30 Euro einen Empfänger kaufen können, aber 27MHz FM scheint outdatet zu sein.

In der Robbe ECO ist das mit umlöten an den Potis möglich, auch so ein Punkt der damals normal war aber heute immer wieder benötigt wird. Immerhin könnte ich die ECO mit allen alten Robbe Zubehör (RS10, S12, Mini-200, Rokraft-100) anbieten und bin den Packen komplett los. Mit Glück kriege ich einen Teil der 99 Euro für Conrads Razor-X 4K wieder herein.

Bye Eric

Hallo Eric,

ich kenne die Probleme, die ein alter FMSS Empf=E4nger mit modernem Equipment wie Servos, Drehzahlsteller oder Kreiseln gelegentlich hat aus eigener Erfahrung.

Ursache ist, dass die Empf=E4ngerausg=E4nge nicht genug Strom senken k=F6nnen, um den Signalpegel in den Impulspausen ausreichend weit nach Masse zu ziehen. Nach Einbau von Pull-Down Widerst=E4nden von 2,7K zwischen Signalader und Masse des entsprechenden Kanales funktionierten die Bausteine dann einwandfrei.

Vielleicht hilft der Tip ja weiter.

Gruss Stefan Kneller

Eric Wick schrieb:

Prima das teste ich nochmals aus, werde die Anlage aber als Paket samt der alten Regler verkaufen. So langsam kann man die wirklich als verbraucht ansehen und komplette Anlagen kriegt man neu bei EBay zu sehr angenehmen Preisen.

So allmählich sammeln sich hier die 50Hz Fahrtenregler und riesige lahme Servos an:)

Vielen Dank!

Bye Eric

Hallo Eric,

Wie? Sowas gibt's nicht mal mehr beim BlauClaus? Der hat doch waahrscheinlich in irgendeinem Lager noch Amiga 1200 ladenneu und originalverpackt liegen. Oder gar den Amiga 2000.

Vielleicht kannst Du die ja an der Platine mit wendbaren Steckern anschließen. Die normalen, billigen Pfostenstecker, die Graupner als Servostecker definiert hat, denn die sind ja erst mit Zusatzausstattung unverpolbar (was man mit "Männerkraft" immer noch umgehen kann ...)

Klingt mir nicht so, als ob das ein interessantes Angebot wäre. Da sind wahrscheinlich eine MPX Pico oder eine MC/X 12 von GR preislich nicht allzuweit entfernt und doch etwas flexibler.

servus, Patrick

Hallo Eric,

Du hast das Attribut "kraftlos" vergessen, davon hätte ich auch noch ein paar ;-)

servus, Patrick

Ohja solche Gurken die mir vorsintflutlichen Motoren grottenlahm und schlapp sind. Meist finden die sich in riesigen Gehäusen und schlucken auch noch immens Strom. Manche haben sogar noch Platinen ohne das Servo-IC (Ferranti) was irgendwann in den 80ern rauskam. Die ollen Fahrtregler sind aber auch böse Eier, vor allem wegen der 50Hz und dem ganzen Relaisgedöns was zum schnaggeln neigt. Das schnaggeln wiederum stört den Empfänger der den Fahrtregler zu neuen schnaggeln veranlasst. Am Ende fragt man sich welche KI das Modell nun wirklich fährt.

Mal sehen wie die Acoms ist, die Impulsform ist auf jeden Fall zeitgemässer für heute erhältliche Technik. Acoms scheint ein namhafter Hersteller aus Übersee zu sein der schon Jahrzehnte auch in Lizenz für andere Firmen gebaut hat.

Bye Eric

Hall Eric,

Das war wohl auch der Sinn des servogesteuerten (wirklich: ein über ein Gestänge betätigter Hebel) Fahrtreglers von Schroff&Ritzer, den ich als Erbstück mal ganz manierlich verebayert habe.

servus, Patrick

Hallo, Stefan,

Stefan Kneller schrieb:

ACK. Der Impulsausgangswiderstand manch alter Robbe Empfänger ist enorm hoch, deutlich höher als beim Mitbewerb.

Das hilft in vielen, aber nicht in allen Fällen. Im schlimmsten Fall muß noch ein Impulsverstärker dazwischen, dann sollte es aber def. funzen.

Gruß Hajo

Das ist ja ziemlich abgedreht, der Servo betätigt dann also ein Poti was die Reglerelektronik anspricht. Sowas war sicher schon präziser als die obligatorischen mechanischen (fast-Vollgas bis Vollgas) Regler. Vor dem Mini-200 haben wir fast nur mechanische Regler benutzt, inzwischen dürfte man Probleme haben einen mechanischen überhaupt noch kaufen zu können.

Ich erinnere mich noch an einen Bauplan aus einer Zeitung für einen elektronischen Regler. Ein Motherboard mit 3 hochkant steckenden Platinen war darauf. 50Hz für den Motor aber immerhin 10A Last und guter Langsamlauf. Schau ich mir den blauen Winzling von Conrad (30A) an dann kann man nur noch den Kopf schütteln.

Bye Eric

Hallo Eric,

Ich müsste eigentlich irgendwo ein Bild davon haben, für Ebay brauchte ich das ja. Find' ich auf dem Mailrecher aber nicht mehr.

Ich hätte noch einen, für einen Mabuchi 540 AKA Speed 500. Darf ich wen totwerfen damit? ;-)

Ja, das ist ein echter Vorteil der fünfzig Herzen: die reißen dermaßen an den Magneten, daß der Gesamtmotor ein famoses Langsamfahrverhalten gerade unter Last hat.

servus, Patrick

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