Sanyo 2500 Mignon Selbstentladung

Hallo,
Nach ca. 2 Jahren und geschätzten 50 Zyklen sind meine Sanyo NiMH 2500 hinüber. Die Kapazität liegt zwar noch irgendwo bei 2Ah, aber sie haben
eine irre Selbstentladung - nach einer Woche sind die Zellen leer.
Ich habe sie meistens mit 500mA geladen mit einem Ladegerät mit delta/u Abschaltung. Vor dem Laden immer leer gemacht, und vielleicht 1-2x tiefentladen. Ich denke, damit habe ich die Zellen nicht grob misshandelt.
Sind die Sanyo wirklich so schlecht geworden? Welche Marke ist heutzutage empfehlenswert im Hinblick auf Kapazität, Selbstentladung und Lebensdauer?
(bitte jetzt kein Glaubenskrieg :)
Grüße, Adolf Schwarz
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Das ist eher normal, auch GP oder Panasonic Zellen hoher Kapazität sind nach 4 Wochen ohne Nutzung leer. Die Zellen sind schmutzig gefertigt, haben um so hohe Kapazitäten zu erreichen hohe Leckströme.

Sanyo folgte dem Markt, hat aber das Problem erkannt und bietet mit der Eneloop auch sauberere Zellen mit geringer Selbstentladung an. 3 Monate halten die mindestens ihre Kapazität nach aufladen, das haben die Dinger hier schon bestätigt.
Bye Eric
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Hallo

Und die Spannungslage ist bestimmt auch inakzeptabel.

Sanyo gehört im NiCd Bereich immer noch zu den führenden Herstellern. Bei NiMh waren sie noch nie besonders stark. Weiter habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Mignon Grösse (von allen Herstellern) für den Modellbau keine gute Wahl ist. Die dünne, lange Bauform ist ungünstig für mittlere und grosse Ströme. Besser eignen sich kürzere Zellen mit mehr Durchmesser, z.B. 2/3 A.

Gute Erfahrungen habe ich mit NiMh Zellen von GP und KAN gemacht. Wobei auch diese Zellen eine grössere Selbstentladung und eine schlechtere Lebensdauer als gute NiCd Zellen haben.
Gruss Jürg
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Jürg Burkhalter wrote:

Die Spannungslage ist (zumindest beim Laden - da kann ichs verfolgen) erstaunlich gut. Da mein Ladegerät Ladepausen zum messen macht, denke ich man kann sagen dass die Spannungslage auch beim Entladen gut ist.

Gut, die Zellen um die es hier geht verwende ich eigentlich für den Hausgebrauch. Da muss ich bei den herkömmlichen Bauformen bleiben.

Meine guten 10 Jahr alten NiCd Zellen sind noch immer fast wie neu - nur bei 3x soviel Kapazität will man sich dann doch mal mit der neuen Technik abgeben :-)
Ich werde mal schauen ob ich die 2.300er noch auftreiben kann, oder wirklich mal die eneloop ausprobieren.
Auch danke für die anderen Antworten!
Adi
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Hallo Adi!
Adolf Schwarz schrieb:[ ... ]

Zum Laden stellt man gewöhnlich einen Ladestrom (A) ein, den das Ladegerät einzuhalten trachtet. Bei Akkus mit hohem Innenwiderstand ist dafür eine rel. hohe Spannung erforderlich. Also ist eine hohe Spannung eher ein Anlass, den Jubel zu mäßigen;-)

Die Lade/Meßpausen, die Reflexlader machen, liegen bei wenigen Millisekunden pro Sekunde!

Hast du ja. Nach etwa soviel Erfahrung habe ich beschlossen, die NiMH Technologie zu überspringen ;-)

Oder Konions
ciao, Fritz
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Hi Fritz,
Fritz Reschen schrieb:

Recht so :)

Ich glaub du hast was überlesen, Adolf schrieb:

... oder passen deine Konions in den Wecker oder die Taschenlampe? ;)
Ich wünsch euch noch einen schönen Abend. Der Mittwoch ist um, nur noch 2 Tage bis zum Wochenende hoffentlich hält sich das Wetter :)
Grüße Andreas
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Servus Fritz,
Fritz Reschen wrote:

Nix Reflexlader. Uraltes ELV Gerät (Selbstbausatz!), der ca. alle 30s für 0,5s zum Laden aufhört und die Akkuspannung misst.
Ja, der kann auch entladen und die Spannung anzeigen, aber darauf schau ich nicht im Betrieb (außerdem hab ich nicht im Gefühl was gut und was schlecht ist) und Entladekurven nimmt der keine auf. Was mir nur auffällt, ist die gefühlsmäßig sehr hohe Ladeschlussspannung von über 3,2V für 2 Zellen (stromlos). Aber was solls, morgen entsorge ich sie.

Wenns dafür einen vernünftigen Standard gäbe wie es bei Batterien üblich ist, sofort. Aber wo kämen wir da hin, wenn jeder die Akkus selbst nachkaufen und austauschen könnte - in letzter Zeit wird wohl nichts mehr standardisiert. Aber das passt wohl nicht mehr ganz in das Modellbau-Topic.
-adi
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Servus Adolf! ;-)
Adolf Schwarz schrieb:

Na und? Was heisst da uralt? Diesen Bausatz setze ich noch immer im feuerrot hochglanzlackierten Gehäuse gleich vierfach darin ein. Die Intellenz des Ladechips ist jedenfalls nicht geringer als die heutiger Geräte.
Uralt.....zugegebenermaßen schon seit vielen Jahren, aber zellen- schonend, weil defensiv ladend. Ausserdem steht auf dem Chip imho Telefunken drauf, als guter Deutscher ist das ein Muss ;-) Das Schulze Ultra-Duo-Kill hingegen hat mir schon einige Zellen hochgejagt.
cu/2,
Rüdiger
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Hi!
Ruediger Zoll wrote:

Mir mal mit einem Graupner Ultra Duo + passiert... da flog bei einem Kan1050 die 4. von 7 Zellen in die Luft, bzw. brannte ab. Lader hatte nicht abgeschaltet. Ehrlich... so viel harmloser als eine fackelnde LiPo war das auch nicht. Seit dem lade ich die nur noch mit 1/10 C.
Gruß... Frederic
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Servus Freddy! :-)
Frederic Daguenet schrieb:

Baugleich - und damit wenigstens zwei gebrannte Leutz. Das Ding setz ich nur noch ein, wenn's gar nicht mehr anders geht und nur dann, wenn ich ununterbrochen anwesend sein kann.
cu/2,
Rüdiger, übrigens keinen Lader mehr als fünf Minuten allein - ausser dem ELV-Bausatz. Dem trau ich voll und ganz.
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Ruediger Zoll wrote:

Uralt = gibts bereits billiger, stärker, kleiner
Meiner hat mit manchen Akkus so seine Probleme. Ich muss jetzt immer wieder nach 10 Minuten die Ladung noch mal starten weil er glaubt sie sind voll. Und auch dann bin ich mir nicht mehr sicher ob er sie wirklich voll macht. Das passiert mit meinen KAN1050 Packs (die aber noch gut beidand sind) und mit besagten eh schon kaputten Zellen.
Letztens ist mir passiert, dass ich mit leerem Akku fliegen gegangen bin :-(
-as
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Servus Adolf! ;-)
Adolf Schwarz schrieb:

Das stimmt, wenn man es auf die Jetztzeit bezieht. Vor fünf Jahren war ich froh, den überzogenen Preisen aller Schnelladerhersteller damit ein Schnippchen zu schlagen, noch dazu, dass da der Bauspass mit dabei war. Sogar der "Hornissenstock" (Paddys Bezeichnung für den in meinen Augen edlen Sperrholztransportkasten meiner Hornet) bekam ein eigenes, dieses Lademodul samt fetten Bleiakkus.

Das meinte ich mit defensivem Laden, unser Problem rangiert hier unter dem Stichwort Zellenrauschen. Lässt sich aber sicher umgehen, indem Du einfach den Ladestrom höher wählst. Der Bausatz ist dermassen sicher in der Abschaltung, dass man ruhig auch mit 3 oder 4C laden kann.

Wie schon geschrieben: Gib dem Luder Puder!
Herzlichst,
Rüdiger
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Servus Fritz! ;-)
Fritz Reschen schrieb:
[...]

Nach dieser Einlassung kannst Du günstigenfalls nur einmal (und blos nicht öfters, es könnte ja der Verdacht aufkommen, dass Du ganz tief unten evtl. mit Verbrennern sympathisieren könntest)im Jahr im Keller unter Schallschutzdecken einen OS Pet anlässt.
Soviel zu diesen Weichei-Konions,
Rüdiger
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Hallo Rüdiger!
Ruediger Zoll schrieb:

Diesen Satz verstehe ich zwar nicht wirklich, aber die Sympathie mit Verbrennern bestreite ich keinesfalls! Ganz im Geigentiel! Ich habe stets Verständnis und Sympathie für aussterbende Gattungen gezeigt ;-)

Jaichkennsedochnichtselwa
ciao, Fritz
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moin Fritz,
Fritz Reschen schrieb:

Wenigstens einer der mich versteht .. Ekeltro kann schließlich jeder!
Gruß Hajo
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Hallo Hajo!
Hajo Giegerich schrieb:

GsD! Lange genug hat's eh gedauert ;-)
ciao, Fritz
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Hallo

Das denke ich nicht, siehe auch die Antwort von Fritz. Hat dein Ladegerät kein Entladeprogramm mit Spannungsanzeige?

Die 2300er hatte ich mal in einem Segler als RC Akku drin. Bezüglich Selbstentladung sind sie mir zwar nicht negativ aufgefallen, aber die Spannungslage war schon nach wenigen Zyklen derart schlecht, dass die Servos deutlich sichtbar langsamer wurden... Probier besser gleich die Eneloops!
Gruss Jürg
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Hallo,

Die Sanyos bis max. 2300 mAh sind weiterhin empfehlenswert, da geringe Selbstentladung und lange Lebensdauer. Die 2500 bis 2700 er sind leider bekannt dafür, daß sie eine kurze Lebensdauer und eine hohe Ausfallrate und Selbstentladung haben.
Meine Empfehlung aus der Praxis: - Sanyos bis max. 2300 mAh - Panasonic und GP - Sanyo Eneloop
--
Gruß Reinhard

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