defekter Vollverstärker (16 Jahre alt) - Rauschen auf l. Kanal

Hallo!
Vor kurzem habe ich mich noch gefragt wie lange so
ein Vollverstärker wohl hält.
Jetzt ist meine Frage beantwortet: ca. 16 Jahre
So alt ist mein Fisher CR-225R jetzt geworden.
Der Defekt: Nach dem Einschalten (im kalten Betrieb)
ist der linke Kanal komplett verrauscht.
So nach ca. 20-60min. Betrieb verschwindet das Rauschen immer mehr,
bis es nicht mehr wahrnehmbar ist.
(Das Rauschen geht auch zurück wenn ich in der Anfangsphase
mittels des Balancereglers den linken Kanal deaktiviere)
Schalte ich am Anfang die Lautsprecher ab und dreher kurz den
Lautstärkeregler auf Vollausschlag, dann ist danach der linke Kanal
bei Normallautstärke fast nicht mehr wahrnehmbar (fast kein Signal)
nach kurzer Zeit beginnt es wieder stark zu Rauschen, und es kommt
wieder mehr das Signal durch.
Ist der Versträrker aufgewärmt, dann gibts vorerst kein Rauschen mehr.
Es tritt später jedoch Zeitweise wieder auf.
Wo könnt hier der Fehler liegen?
Ich hab aber leider kein Oszi.
ich danke für alle Antworten im voraus!
Ciao Hannes
m.f.G.
Hannes
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Hannes Illko
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Hannes Illko schrieb:
Hi!
Das höert sich nach einem thermischen Fehler an.
Dann wird der Fehler wohl in der Vorstufe liegen.
Das könntest Du vermutlich keicht mit Fön und Kältespray ermitteln.
Brauchst Du auch nicht (zumindest nicht hierfür); Dein Gehör reicht aus.
Viel Erfolg bei der Fehlersuche.
bis denne
Uli
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Ulrich Schmidt
Hallo Hannes,
Wie Ulrich schrieb geht es mit Kaeltespray. Das waere wohl eine Investition unter 10 Euro und man kann es fuer viele solcher Faelle weiterbenutzen.
Was kaputt sein kann, ist schwierig aus der Ferne zu sagen. Ich hatte mal einen defekten Vorstufentransistor, der solches Rauschen produzierte. Ein anderes Mal war es ein Elko, der wohl so sein nahendes Lebensende mitteilen wollte. In beiden Faellen war der Stereo fuer ein paar Groschen repariert. Wie heissen denn nun 10 Cents Muenzen bei Euch? Die dritte Rauschepisode lief weniger gut ab. Bei einer Fete kippte Salz um, kurz darauf Cola. Alles durch das Kuehlgitter auf die Platine, die sich dann so langsam in Wohlgefallen aufloeste.
Gruesse, Joerg
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Joerg
ich werd mir in den nächsten tagen so etwas anschaffen...
ich hoffe auch das ich den Fehler finden werde. Das Ding ist zwar alt, aber gut und für mich völlig ausreichend.
Es sind heutzutage ja fast keine "normalen" 2-Kanal Verstärker mehr aufzutreiben; überall nur 5.1 Geräte....
1,376 Schilling ;) na 10 [sent] einfach :)
Tja, ein Bad sollte man möglichst vermeiden.... obwohl meine alte Cherry Tastatur da schon so einiges ausgehalten hat. :)
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kingjohn
das vermute ich auch
das denke ich auch...
zusätzlich ist das gleiche Rauschen auch am Kopfhörerausgang bemerkbar. Nicht jedoch am Tapedeck Rec-Ausgang
Danke, ich werd gegen Ende der Woche mal mit einem Kältespray die Sache angehen...
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kingjohn
sorry wegen dem falschen From-Header.... habs schon korrigiert.
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Hannes Illko
Am Mon, 13 Sep 2004 12:46:54 +0200 hat kingjohn geschrieben:
Dann ist es doch die Endstufe. Kopfhörer hängt meist am Lautsprecherausgang, mit Serienwiderstand, so 47..600 Ohm, zum Schutz deiner Ohren und der Kopfhörer und des Verstärkers (Klinkenbuchse erzeugt beim Stecken Kurzschluß).
REC_OUT hängt an der Vorstufe.
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Martin Lenz
Das Signal (an Rec_Out) gelangt auch bei ausgeschaltetem Verstärker von Tuner zum Tapedeck, es scheint also durchgeschliffen zu werden...
Ich hab den Verstärker jetzt mal aufgemacht, und wollte mittels Kältespray testet welche Bauteile defekt sind... Nach dem Öffnen gabs jedoch kein Rauschen mehr. (ohne einen Eingriff im Gerät)
Ich hab das Gerät über 2 Tage hinweg getestet, und jedes Bauteil einmal mit dem Spray behandelt, jedoch gabs kein Rauschen mehr...
Bei einem Transistor wurde durch den Spray das Signal (auf beiden Kanälen) für eine gewisse Zeit sehr leise. Zusätzlich ist ein Kondensator ausgelaufen. Ich hab ihn bis jetzt noch nicht getauscht, nur die verunreinigte Stelle später mit Alkohol etwas gereinigt... Der Verstärker ist jetzt wieder mi Betrieb (ohne Rauschen)
Womöglich handelt es sich doch um eine kalte Lötstelle? Oder wars der Tansistor?
Ich werde das Gerät jetzt mal eine Zeit lang so belassen, und warten ob wieder Fehler auftreten... Und dann den fehlerhaften Kondensator tauschen...
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Hannes Illko

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