Christoph Müller spoke thusly:
Sebastian Suchanek schrieb:
>
>> [...]
>> In Kurzform:
>> In den USA ist der Strommarkt stärker liberalisiert als
>> bei uns.
>
> Wird dort der Strom wirklich vollautomatisch per
> technischem PID-Regler gehandelt?
Was hat der (De-)Regulierungsgrad mit der Art der Netzführung zu tun?
So, dass Angebot und
> Nachfrage automatisch zur Deckung gebracht werden? Meines
> Wissens haben die sich höchst kompliziertes und somit
> entsprechend anfälliges System ausgedacht, das dann in der
> Praxis tatsächlich eben hie und da zusammen bricht.
> Technische Regler werden allerdins milliardenfach verbaut.
> Damit hat man also gewisse Erfahrungen.
Du versuchst, den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen.
Ursache des New Yorker Stromausfalls im August '03 war eine Hochspannungsleitung in Ohio(!), die wegen schlechter Wartung derselben ausgefallen ist. In der Folge sind durch einen Dominoeffekt immer mehr Leitungen ebenfalls ausgestiegen.
Das heißt:
- Der Schluß liegt nahe, daß das Netz in den USA allgemein in einem schlechten Zustand ist.
- Das (N-1)-Prinzip ist offensichtlich (teilweise) nicht erfüllt.
> Diverse Firmen haben sich auf den lukrativen Stromhandel
>> gestürzt und dabei "vergessen" in "unattraktive" Dinge wie
>> Netze und Kraftwerke zu investieren.
>
> Aus eben diesem Grund muss ein automatischer Stromhandel so
> organisiert werden, dass das Netz aus der Handelsspanne
> finanziert wird.
> [...]
-v, please.
Tschüs,
Sebastian
PS: XP & f'up2 dsie, weil in dsu OT.