Generator für Heimgebrauch - Notstromaggr egat

Jan 23, 2007 55 Replies

Hallo zusammen,



nachdem jetzt neulich bei bzw. nach dem Sturm wieder mal hunderte Haushalte für Tage ohne Strom auskommen mußten, frage ich mich, ob es nicht doch sinnvoll wäre, sich ein Notstromaggregat zuzulegen. Ich dachte da an etwas, das die (Öl-)Heizung und vielleicht die Tiefkühltruhe bzw. ein bis zwei (Energiespar-)Lampen am Laufen hält. Schätze mal, daß 2kW Dauerleistung für das oben beschriebene Szenario für ein Einfamilienhaus ausreichend sein sollten, oder?



Die eigentlich Frage lautet nun, worauf man beim Kauf achten sollte/muß. Da es offensichtlich eine ein Mal im Leben Anschaffung ist, könnte man ja bei entsprechend vernünftigen Argumenten auch mehr ausgeben als die



250 Euro, die für die Low-End Geräte in einem großen Internet Auktionshaus aufgerufen werden. Also, lohnen sich z.B. die Mehrausgaben für ein Dieselaggregat? Das hätte den Vorteil, das man's vielleicht auch noch aus dem Heizöltanke betanken könnte (OT Frage: Geht das noch mit denen oder sind dieses Dieselmotoren schon zu "modern"?). Auf welche elektrischen Details sollte man achten? Wiviel müßte ich denn hinlegen, damit so'n Teil auch mal eine Woche Dauerbetrieb aushält? Wer liefert sowas, wenn's weder aus dem Internet noch aus dem örtlichen Baumarkt/Aldi sein soll? Alle Tipps sind willkommen! (Ja ich weiß, der ultimative Tipp ist, im Falle eines Falles einfach für'n paar Tage zur Oma nach Bayern zu ziehen....;-)

Vielen Dank!



Grüße Horst


Horst Peiffer schrieb:

Würde mich auch interessieren. Allerdings würden mir 1KW ausreichen.

Sollte doch eigentlich auch mit Salatöl laufen. Zumindest im 50/50 mix.

Juergen Klein schrub:

Mit Heizöl wäre es zumindest (Mineralöl-)Steuerhinterziehung. Oder seh ich da was falsch?

Ansgar

Ja.

Zumindest für Deutschland siehe z.B.

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HC

Hans-Christian Grosz schrub:

Oha. Danke für den Link - Pointer angepasst. :)

Ansgar

Kühlschrank, die Frau will die µwelle, ich brauch die Wasserpumpe und Kaffeemaschine schadet auch nicht, vielleicht sogar 1 Platte auf dem E-Herd. Autoakku aufladen. Licht auf dem Dachboden zum Brennholz su- schen ;-) Es läppert sich.

Außerdem: Reserven sind immer gefragt für Anlaufströme.

Servas

Hallo Ansgar Strickerschmidt, du hast geschrieben:

Nein, mit Salatöl wäre es auch Steuerhinterziehung

Thomas Haland schrieb:

Seit wann gilt denn das? Zumindest noch vor zwei Jahren wurde Salat=F6l in der Presse noch ganz gross f=FCr KFZ propagiert. Gruss Harald

Hallo Harald Wilhelms, du hast geschrieben:

Seit August letzten Jahres gibt es keine Mineralölsteuer mehr, die wurde durch die Energiesteuer ersetzt. Geht ja auch nicht an, daß der gemeine Bürger den Staat mit Bioenergieträgern um seine Lieblingssteuer bringt.

Harald Wilhelms schrieb:

Hallo,

wenn alle Autos ausschließlich mit Salatöl liefen, würde eben Salatöl mit 80% oder so besteuert. Das und alles Vergleichbare nützt also nichts, selbst wenn die Fahrzeuge mit Wasser liefen. Der Staat will Geld sehen, egal woher.

Gruß Norbert

Wie wär's mit dem Netz als Reserve?

Servus Christoph Müller

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Norbert Beckmann schrieb:

Was passiert, wenn man die Regierung in die Wüste schickt?

Erstmal gar nichts, aber dann wird der Sand teurer.

Andreas

VERDAMMT, DU HAST JA SOOO RECHT

Aber das wird nix :-(

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Christoph Müller schrieb:

Ganz schlecht: Voraussetzungsgemäß ausgefallen.

(Und falls Du an Vollversorgung denkst: Ohne Netz ganz schlecht, wenn Du nicht mindestens eine Kleinstadt bist. Dein System funktioniert ohne Netz nicht, es kann deshalb nicht nur "Reserve" sein, sondern läuft im Verbundbetrieb - insofern kann es natürlich auch Reserveleistung bereitstellen.)

Eigenerzeugung geht aber ggf. auch als Notstromversorgung bei Netzausfall (mit den dann hinzunehmenden Einschränkungen), erfordert aber etwas "Kopfstände", weil die EVU vielfach verlangen, daß Eigenerzeugungsanlagen im Netzparallelbetrieb sich bei Netzausfall aus Sicherheitsgründen selbständig abschalten. Für eine Benutzung als USV sehe ich daher erst einmal schwarz - nicht, daß es nicht technisch möglich wäre, und zwar auch unter Unfallschutzgesichtspunkten sicher.

Gruß aus Bremen Ralf

Ansgar Strickerschmidt schrieb:

Wäre mir egal, wenn ich keinen sonst Strom habe.

Michael

Michael Rübig schrub:

Stimmt ja eh nicht (mehr), wie ich soeben lernen durfte.

Ansgar

Hallo,

Finanzamt oder Zollamt überzeugst Du mit solchen Sprüchen nicht, auch nicht durch Wortumstellungen im Satz. ;-)

Bye

Uwe Hercksen schrieb am 24.01.2007 13:11:

Ihr solltet nicht um dinge streiten, die es nicht gibt/die nicht zutreffen. :)

goto

Kristian

Kristian Neitsch schrieb:

Wäre ja mal witzig, zum Finanzamt zu gehen, dort anzugeben, dass man gerade 100l Heizöl in seinem Auto verfahren hat und die Steuer jetzt nachbezahlen will. Ob das Finanzamt da mitmacht?

Michael

Muß es doch...dazu ist es da. Oder ist der Zoll da zuständig? Wäre noch witziger, mit so einem Anliegen zur Oberfinanzdirektion zu marschieren *g*

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