Heizungsregelungen - im Prinzip Luxus-Zweipunktregler?

Befasse mich gerade mit der Thematik Heizungssteuerungen (tatsächlich sind's ja Regelungen). Ein paar (ältere) Typenbeispiele von dem was
ich meine: Buderus Logamatik 4000-Reihe, z.B. 4211, Sauter Equiterm EQJW, Siemens RVL 470 (Steinzeit), Centratherm ZG52. Wenn ich das bisher richtig verstanden habe, sind das alles letztlich "nur" elektronisch aufgeblasene Zweipunktregler mit ein paar Relaisausgängen. Aktoren Brenner, Umwälzpumpen und Mischer, Sensoren Luft-, Wasser- und ggf. Abgastemperatur. Und ein beliebig komplexes Bedienprogramm dazu, früher mit Knöpfchen und LED, heute LCD und Drehräder/Menüführung. Prinzipiell kann jede dieser Regelungen mit allem umgehen, was von Fremdherstellern kommt. "Kommunikationsprotokoll" 230V per Relais geschaltet. Die Regelung kommt an die Wand, alle Steuerung elektrisch. Habe ich das richtig verstanden?
Einzig die Buderus-Regelungen scheinen enger mit dem Kessel verbandelt zu sein. Sie werden dort draufgeschraubt und haben zwei mechanische Flüssigkeits-Sicherheitsthermostate (ein Zweipunktregler für die Kesseltemperatur im Notbetrieb, ein Notschalter für Übertemperatur). D.h. hier wären bei einer anderen Regelung noch (elektro-mechanische) Sicherheitselemente an den Kessel anzubringen.
Ich bitte um zustimmendes Grunzen oder kleine Anmerkungen dazu, was ich noch übersehen habe. :) Gibt es im Netz irgendwo Grundlagen-Erklärungen bzw. -Bücher, die eine Unibib haben könnte?
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Thomas Schreiber schrieb:

Zwangsläufig, weil alte nicht-modulierende Kessel den Brenner nur aus- und einschalten können.
Auch moderne Regler müssen das noch zeitweilig tun, weil die Variation der Brennerleistung deutlich kleiner als die Variation des Wärmebedarfs ist.
Siegfried
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Thomas Schreiber schrieb:

Das ist richtig. Die Regler messen auch die Kesseltemperatur und passen die dem Bedarf, geschätzt aus der Aussentemperatur, an. Gemessen wird auch typischerweise noch die Vorlauftemperatur und haben dann noch Relaisausgang für Ventil höher/tiefer.
--
mfg Rolf Bombach

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*grunz*
Wobei ich mich ja immer frage, ob dieser ganze Schnickschnack überhaupt einen größeren Sinn macht. Wärm is Wärm, und am Ende entscheidet doch sowie der Thermostat am Heizkörper, wieviel im Zimmer davon rauskommt.
Gruß R.R.
--
Ich bin unschuldig, ich hab sie nicht gewählt!

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Robert Rohling schrieb:
[Heizungssteuerungen]

Gesundheit!

Spätestens in Mietblöcken ist eine genaue Vorlauftemperaturregelung sinnvoll da z.B. massiv geldsparend. Otto Zuvielverbraucher ist typischerweise mental herausgefordert und kann Sinn und Zweck, von Wirkungsweise ganz zu schweigen, eines Heizkörperthermostaten nicht erfassen. Er spielt dann den Zweipunktregler, das Ding wird einfach ann' Anschlag geknallt. Feinregelung eventuell dann auf russisch. OK, bei konsequenter und transparenter Wärmemengenabrechnung nimmt er sich eher zusammen.
--
mfg Rolf Bombach

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Am 31.01.2013 23:56, schrieb Thomas Schreiber:

Hier liegt noch eine "Planungsanleitung für Viessmann Dekamatik" in Papierform vor. Inkl. diverser Funktionspläne und Schemen. Falls die zur Erforschung der Heizungssteuerung hilfreich ist, kann ich weiterhelfen.
Cordialement Karsten
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