Thema Ultraschallprüfung

Hallo,
neues Thema, es ist Ultraschallprüfung. Habe 3 Bücher durchgekemmt,es steht nix drin was mich weiterbringt.
Die Frage:
Sie durchschallen ein Blech mit einem Normalprüfkopf. Folgende Rückwandechos(RE) erhalten sie:
RE1: 15,4mm; RE 2: 30,25 mm; RE 3: 45,2 mm RE 4 : 60,1 mm
Wie dick ist das Blech?
Würde Ihre Messung genauer, wenn Sie noch mehr RE´s auswerten würden? Begründung!
Mehr ist nicht gegeben.
Vielen Dank an Alle..
Gruß Robert
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Hallo Robert,

Ich denke, es ist grundsätzlich kein Problem, mal eine Aufgabe an diese Newsgroup zu schicken (es wird auch gerne geholfen). Aber als Student sollte man schon in der Lage sein, sich über solch grundlegende Themen genug Literatur heranzukarren.
Diese Newsgroup soll ingenieurwissenschaftliche Themen und Problemstellungen behandeln und keinen Nachhilfeunterricht geben. Ist nicht böse gemeint!
Kai
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*Kai Doerner* wrote on Mon, 05-10-10 19:47:

Da ich mit dem Thema noch nie zu tun hatte, habe ich gerade Lust, zum Raten:
Ist das nicht ein ganz klassisches Mehrfachecho? Also zweimal, viermal, sechsmal ... durchs Blech? Die Dicke ist dann entweder 7.5 mm oder 15 mm, je nach dem, ob die Konventionen, die ich nicht kenne, die Verdopplung für Hin- und Rückweg durchs Blech in der Anzeige schon enthalten oder nicht.
Und sag mal, Robert, ich bin aus so'm Kram jetzt schon zwanzig Jahre raus, aber sind das nicht alles Fragen auf Berufsschulniveau? Da ist doch überall Auswendiggelerntes nur direkt einzusetzen, Durchdenken eines komplexeren Problems ist nirgends gefragt.
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Axel Berger verfasste am 10.10.2005 23:09:

Bingo!
15 mm stimmt. Die Anzeige im Messgerät berücksichtigt den doppelten Laufweg.
Joachim
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Robert D. schrieb:

Hallo Robert;
sag mal, wa stdierst Du eigentlich? Germanistik mit Werkstoffwissenscahften im zweiten Nebenfach?
Scherz beiseite:
Als Technier mu man auch mal in der Lage sein ein unbekanntes Problem durch nachdenken zu lsen und die Lsung dann zu verifizieren...
Es bringt Dir nichts immer nur Lute zu Fragen die es schriftlich haben das zumindest einmal gekonnt zu haben!
In diesem Besipiel: Man sehe mal nach wie genau so ein Normalkopf bei einem Echo messen kann...
Auerdem hilft eine Skizze ungemein weiter....
der Rest drfte dann etwas statsistik sein...
und wenn ich Dir nun hier 15 mm +-0,1 schreibe ist Dir auch nicht wesentlich geholfen oder?
Wobei ich den Fehler gerade koservativ abgeschtzt habe (nicht berechnet)
Michael
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Christoph Mller schrieb:

Ich habe weder behauptet in allen Disziplinen perfekt zu sein, noch habe ich jemanden runtergemacht. Ganz im Gegenteil: Das Ganze war als guter Rat zu verstehen. Ich halte es nicht fr richtig, irgendwelche Aufgaben aus dem Buch hierreinzutippen und dann eine Stunde spter die Lsung abzurufen. Auerdem habe ich auch gesagt, dass hier in solchen Fllen i.d.R. auch gerne geholfen wird! Aber eine Aufgabe nach der anderen... Wenn du das richtig findest...

Du hast eine andere Auffassung von Nachhilfe als ich.
Kai
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, snipped-for-privacy@aol.com schrieb:

Berechnet bekomme ich 14,905 mm +/- 0,024 mm heraus. Die zweite Frage wüßte ich nicht so gut zu beantworten. Vielleicht so:
30,25 - 15,4 = 14,85 (45,2 - 15,4) / 2 = 14,90 (60,1 - 15,4) / 3 = 14,90
-> weitere RE bringen keine Genauigkeitssteigerung mehr.
Interessanter wäre eigentlich die Frage, warum die Regressionsgerade nicht durch Null geht (Abweichung von 0,48 mm) und was das für das Meßverfahren bedeutet. Und woher das Meßgerät eigentlich "weiß", wieviele mm Dicke es anzeigen soll.
Noch interessanter wäre, wie es kommt, daß Studierende mit Null Plan durchs Leben irren und solche Fragen nicht selbst beantworten können.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Ralf Kusmierz schrieb:

hab ich doch nicht schlecht geschtzt.... wenn man bedenkt, dass ich normalerweise mit Elastomeren arbeite und bei 15 mm eine Genauigkeit von 0,1 im allgemeinen ausreicht ....

ausserdem nimmt Deine Itensitt ab, irgendwann macht es keinen Sinn mehr zu messen... inder Berufsschule wurde uns als Richtwert die 5 Reflexion genannt, danach wre ein Signal meist im Rauschen verschwinden...

DAs wrde von den Studenten ja schon den Einsatz von Wetware erfordern, wo die heurte eher mit viel Power in der Hardware und via geklautem Wissen ber Software glnzen...
Im zweiten Semester wollte mir mal ein Betreuer das Testsat verweigern, weil meine Gerade zum ersten mal seit er den Versuch betreute durch den Ursprung ging... Der Prof mute dann lachen als ich dem Assi erklrte, dass ich denb Aufbau erst mal ins Wasser gestellt hatte ( und das der Fehler die bisherigen Abweichungen erklrte)... na ja, der hat auch als Theorethiker diplomiert...

Ohne Plan sind wir einst alle durchsLeben geirrt... nur beim dritten durchkmmten Buch htte man einerzeit vielleicht mal nachgedacht ob das die richtigen Bcher sind... und bei so einem einfachen Messsytem mit einer linearen Abhngigkeit htte man auch anders draufkommen sollen...
Was mich mehr erscreckt ist folgendes: Wenn Studenten mit dem Verhaltesnmuster in die Praxis kommen, was dann? Das man Frischlingen erst mal das GEhen beibringen mu ist normal, aber auf dem Niveau kann man zweifeln ob die berhaupt sitzen knnen!
Michael

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snipped-for-privacy@aol.com wrote: [...]

Als richtiger Theoretiker hätte er dann gefragt: "Warum in's Wasser stellen? Zum Kühlen?"
Grüße, Martin
P.S.: (Nicht zu laut lachen... ist mir in einer ähnlichen Situation schon untergekommen.)
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Martin Spieck wrote:

Okay... ich werfe das Handtuch: Was soll der Aufbau im Wasser?
Grusz, Rainer
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Rainer Ziegenbein wrote:

"Ins Wasser stellen": technisch-umgangssprachlich für "gegenüber dem Gravitationsvektor ausrichten", i.d.R. eben "eben justieren".
HTH, Martin
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Martin Spieck wrote:

Ach so... na, ihr $KRAFTAUSDRUCK... :-)
Habe "ins Wasser stellen" schonmal irgendwo gelesen; hatte aber keine Beziehung zwischen Ultraschallpruefung und Wasserwaage hergestellt.
Danke und Grusz, Rainer
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Robert, bitte nenne mir die Titel der Bücher. Btw, warst Du in den Vorlesungen?
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Werkstoffkunde von Bargel * Schulze Werkstofftechnik Wolfgang Seidel => Das beste Buch unter den drei Werkstofftechnik - Metalle J.Gobrecht

Ja, die ersten 5 Vorlesungen, aber der Prof. ist so durcheinander das man nix mitschreiben kann,und der Raum viel viel zu eng,...Das Skript ist das letzte(Wer will kann ich gerne ne Kopie machen...;)) (bei der letzten Klausur haben 80 Student geschrieben und max.10 haben den Schein)
mfg Robert
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Robert D. wrote: ^^Bitte schreibe hierhin endlich Deinen Nachnamen!

Zu Ultraschall/prüfung/ ist ein Buch zur Werkstoff/prüfung/ näherliegend.
Im Übrigen werden Ultraschallprüfgeraäte i.d.R. so eingestellt, daß nur das erste Rückwandecho angezeigt wird. So steht das auch im Bargel/Schulze, übrigens das unter den mir bekannten sauberste Buch zur Werkstoffkunde auf FH-Niveau.
Michael Dahms
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On 12 Oct 05 at group /de/sci/ing/misc in article

Gibt's eigentlich den 'Krautkrämer' als Buch noch? Das war früher die Bibel der Ultraschall-(Werkstoff/Werkstück)Prüfung.
Ich hab mein Exemplar leider dummerweise damals beim Ausscheiden aus selbiger Fa. zurückgelassen.
Auch die Bücher, die bei den Lehrgängen im Hause Krautkrämer verteilt wurden, waren nicht schlecht.
Krautkrämer gehört inzwischen zu General Electric und hat wohl die .. auf dem ä verloren :-)
http://www.krautkramer.com
http://www.geinspectiontechnologies.com
Tschüß Wolfgang
--
FORTHing @ work | *Cheap* ...pick any
Dipl.-Ing. Wolfgang Allinger | *Fast* *Good* ... *two* of them
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