Fragen zum Thema Hochspannungstechnik

Hallo
kann mir einer die folgenden Fragen beantworten bzw. bestätigen? Es geht darum, mich für eine Prüfung vorzubereiten und finde diesbezüglich recht
wenig im Internet. WFänd ich net wenn einer bereit wäre mir da weiterzuhelfen :-)
- Wechselspannungsprüfungen 1. Wie wird hohe Wechselspannung i.d.R. erzeugt? Da würd ich sagen über Kaskadenschaltungen mit Trafos... 2. Warum wird eine Wechselspannungsprüfung an el. Betriebsmitteln durchgeführt? Da weiß ich keine prüfungsfähige Antwort :-) 3. Welche Elemente des Betriebsmittels werden auf ihre Funktion hin untersucht? - Isolantion? 4. Welche Kenngröße einer Wechselspannung ist hierfür die entscheidende Größe? Da würd ich sagen der Scheitelwert, oder?
- Gleichspannungsprüfungen 1. Verfahren zur Erzeugung einer hohen Gleichspannung - Gleichspannungskaskade, z.B. Greinacher oder elektrotstatisch 2. An welchen el. Betr.Mittieln wird eine Gleichspannungsprüfung durchgeführt? 3. Welche Elemente des Betr.Mittels werden hiermit auf ihre Fkt. überprüft? - Doch eigentlich wie bei AC die Isolation oder?
Gruß, Thorsten
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Thus spoke Thorsten Klein:

Ja.
Wechselspannung anlegen und schauen, was passiert. Wenn ich DIN EN 60071-1 richtig im Kopf habe, wird normalerweise nur mit Bemessungs-(Kurzzeit)-Wechselspannung geprüft. Ein Versagen der Isolation ist also mit einem Versagen des Betriebsmittels gleichzusetzen.

Funktion hin untersucht? - Isolantion?
Ja. Dabei muß man aber u.U. die Leiter-Leiter-, die Leiter-Erde- und die Längsisolation separat betrachten.

Ja.
Das dürften die am häufigsten angewendeten Verfahren sein, ja.

Beispielsweise an Betriebsmitteln für eine HGÜ.

Ja - siehe oben.
HTH,
Sebastian
--
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Danke soweit
Sebastian Suchanek schrieb:

Das ist IMHO keine wirkliche Antwort auf das Warum. Die Frage klingt für mich als wenn da gefragt ist warum man das überhaupt tut und es nicht bleiben läßt oder warum mt AC geprüft wird. Da fällt mir jetzt nur ein daß es nötig ist wenn man als HErsteller Garantien geben will/muß für Betriebsmittel die für Wechselspannung ausgelegt sind...
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begin quoting, Thorsten Klein schrieb:

Um Teilentladungen/Durchschläge zu provozieren, ist die Wechselspannungsprüfung die beste Wahl. Um Ableitströme zu messen, muß man aber auf Gleichspannungsprüfungen zurückgreifen, um sich das Meßergebnis nicht durch kapazitive Ströme zu verschlechtern.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Ralf Kusmierz schrieb:

Warum?
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Gruß Werner
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Werner Holtfreter wrote:

Weil TE oft folgendermassen entstehen:
| I | | | | +---+ | Pol A | I | S | I | Pol B | +---+ | | | | I |
I = Isolationsmedium mit hohem epsilon_r S = Lunker/Bläschen/Störstelle
Das Medium wirkt kapazitiv. In S ist die Feldstärke sehr hoch (da epsilon_r niedrig). Dann gibt's einen kleinen Blitz in S (TE) und das E-Feld in S ist verschwunden, da nun die Ladungen getrennt sind und so das äussere Feld kompensieren. Das nennt sich TE. Bei einem Test mit AC passiert das bei jeder Halbwelle.
Gruss
Claudius
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Claudius Zingerli schrieb:

Und bei Gleichspannung eben nur einmal.
Ich habe jetzt dunkel in Erinnerung, dass gerade die einmalige TE ein Vorteil bei nichtzerstörender Prüfung ist und obendrein vermutlich eine einfachere Detektion ermöglicht. - In dem Sinne, dass eine bestimmte Teilentladungsintensität geduldet wird. Ganz sicher bin ich mir aber nicht mehr. Es ging um die Prüfung von Optokopplern bei HP.
--
Gruß Werner
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Werner Holtfreter schrieb:

Weil die von der Polarität und Feldstärkeänderungen abhängen können. Außerdem "brummen" die HF-Signale dann und sind dadurch leichter zu identifizieren.
Gruß aus Bremen Ralf
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Thus spoke Thorsten Klein:

Sorry, ich hatte "Wie" statt "Warum" gelesen.

Zum einen das und zum anderen die Messung der Stärke von Teilentladungen. (TE bedeuten i.d.R. unnötige Verluste, Funkstörungen etc.)
Tschüs,
Sebastian
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