Fragen zum LMH

Hallo,
habe einige Fragen zu meinem LMH, den ich vor Kurzem gebraucht gekauft habe. Es war ein Verbrenner (LMH 110), dem ein Chassis für Elektromotor und ein
SPEED 500 SP Race beilagen.
Also Chassis (Verbrenner) raus und Elektro rein, ein paar Akkuhalter rein und ab geht es. Leider liegt der Schwerpunkt jetzt so weit vorne, daß ich ein Gegengewicht am Heckrohr befestigen mußte (21 Gramm - eine Schraube mit ein paar Muttern). Siehe auch http://www.krekel.org/chk/lmh/lmh.htm .
Erste Frage: wer hat Ideen, wie ich den SP nach hinten bekomme? Es wäre schön, wenn die Akkus da bleiben könnten, wo sie sind - da soll nächste Woche noch ein Rumpf drüber.
Zweite Frage: In bestimmten Drehzahlbereichen (auch bei Schwebedrehzahl) habe ich eine leichte Unwucht; die Blätter habe ich auf der Feinwage bis auf 0,002 Gramm angeglichen und vergeblich die Hillerpaddel versucht dynamisch zu wuchten; kann das sein, daß die Welle einen Schlag vom Vorbesitzer hat? Habe etwas von einer HSS-Welle gelesen - ist das wie ich denke eine Werkzeugstahlwelle mit größerer Härte? Wäre das dann als Ersatz sinnvoller?
Grüße,
Christian
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Hallo Christian!
Zuerst mal willkommen und Gratulation zu Deinem Hubieinstieg mit dem LMH!

Da drängt sich für mich erst mal die Frage wieviel Akkukapazität Du da auf Deinen LMH drauf packst... Welche Kokam-Zellen verwendest Du? Von den Strömen her sollten gefühlsmäßig zwei parallel geschaltete Packs ausreichen (je nach Zellentyp) Welches Abfluggewicht hast Du derzeit?
Am Rande: Eine leichte Kopflastigkeit macht nichts aus; hilft später dann beim Rundfliegen.

Unwucht und Vibrationen haben beim LMH mehrere Ursachen. Hast Du den Spurlauf der Blätter einigermaßen genau eingestellt? (Das Handbuch sollte da weiterhelfen) Die Hauptrotorwelle muß gar nicht unbedingt krumm sein; schon eine zu fest angezogene Schraube der Rotorwellenklemmung im Rotorzentralstück (das schwarze Kunststoffding am oberen Ende der Rotorwelle) bedingt eine Quetschung und damit Verbiegen des Zentralstückes und damit ist der ganze Rotor aus der Mitte. Da hilft dann nur ein Tausch des Zentralstückes (ev. gegen die Version aus Alu von Causemann).
Die Wuchtung der Rotorblätter muß nach meiner Erfahrung gar nicht sooo genau sein (zumindest machts auf die x´te Kommastelle des Gramms siche keinen Sinn). Die im Handbuch beschrieben Wuchtung (Gewichtsausgleich mit aufgeklebtem Klebeband ungefähr im Schwerpunkt der Rotorblätter) reicht locker aus.
Zur Rotorwelle: Es gibt da als Ersatz durchaus gehärtete Stahlwellen. Ich habe die besten Erfahrungen mit einer selbst konfektionierten Rotorwelle aus einem sog. Auswerferstift (werden im industriellen Formenbau verwendet). Solltest Du so eine Rotorwelle bei einem Crash verbiegen wird sich vermutlich ein Ausrichten nicht mehr auszahlen da dann wahrscheinlich auch der Rest komplett schrottreif sein wird. Ich kann mir allerdings beim LMH so einen Crash nicht wirklich vorstellen...
Ich hoffe dass ich Dir weiterhelfen konnte...
Grüße aus Graz, Rainer
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Akkukapazität: 3* 3s1p KOKAM 1500 HD --> 4.500 mAh Der heutige Versuch hat eine Flugzeit von über 16 Min. gebracht - so hatte ich mir das vorgestellt... Gewicht flugfertig ca. 980 Gramm 2 parallele Packs sind momentan noch zu wenig, da der Motor mit einem 12er Ritzel hier ankam. Habe 2 4° Blatthalter draufgemacht, um den Strom etwas zu senken. Neue Ritzel sind bestellt... Kurz vor dem Abheben steigt der Strom massiv an und ist im Moment des Abhebens über 20A. Leider kann mein Amperemeter nicht mehr und die Sache mit dem Shunt-Widerstand habe ich mir noch nicht zu Gemüte geführt.

Gebe ich Dir recht - beim Rundflug passt das ganz ordentlich (Mit Gegengewicht ca. 5° nach vorne) - nur leider nicht ohne das "Trimmblei"...

Habbich - laufen absolut sauber.

Das gucke ich mir nachher mal an.

Klingt gut. Test folgt.

Och, mit ein wenig Grobmotorik kriege ich das auch noch hin ;-)

Hast Du!
Danke und Gruß zurück,
Christian
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Sorry, war Quatsch. Habe nochmal gewogen: 1.139 Gramm.
Christian
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Gewicht und Flugzeit täten ganz gut zusammen passen, hätte ich auch ganz gerne...

Da passt mir Deine Abstimmung so ganz und gar nicht; der Motor muss ja brennheiss werden!
Zum Vergleich: Ich fliege den 110er (allerdings brushless) ebenso mit 4° Blatthaltern aber dafür mir 8er Ritzel und mit 10 Zellen (NiMH, NiCad) und bin obendrein natürlich deutlich schwerer.

Du solltest versuchen die Akkus etwas umzugruppieren; ev. links die beiden Packs nebeneinander auf einer Ebene näher zur Rotorachse. Und wie Fritz angeraten hat bei den Kabeln etwas abzuspecken. Dann wandert vielleicht auch der regler näher zum Motor nach hinten...

Ja, aber das gelingt nur mit vollem Rohr in die Betonwand.....
Zu den Vibrationen: Da Dein LMH doch relativ leicht ist kommen Vibrationen wahrscheinlich leider durch. Ich fliege meinen LMH mit Eigenbauchassis bei dem der Akku unten dran hängt; da hängt der Hubi total satt am Rotor...
Prinzipiell schüttelt eigentlich jeder LMH beim Hochfahren des Rotors; das sollte sich im Schweben dann aber ziemlich beruhigen. War bei mir anfangs nur in einem Zittern an den Enden des Hilfslandekreuzes zu erkennen.
Grüße, Rainer
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...
...
Huch. Ich hatte an 7 Zellen 2400er etwa 15-17A Schwebestrom. Bei denen 3S sollte der Strom _deutlich_ niedriger sein. 20A packt der 500er sicher nicht auf Dauer.
- Oliver
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Hallo Christian!
Christian Krekel schrieb: [ ... ]

Du hast da offenbar (starke)Kupferleitungen laufmeterweise verlegt. Versuche hier zu kürzen! Die Stromaufnahme sollte nicht wesentlich über 15 Ampere liegen, da reichen 1,5 mm² Querschnitt auch!

Wozu?
Ob die Welle schlägt, kannst du selber wohl am besten feststellen! Ob's vom Vorbesitzer stammt, wird dir hier niemand attestieren :-)

Bei eBay werden immer Ersatzwellen angeboten. Aber: größere Härte bringt nix und leichtes Schütteln wird man dem LMH auch nicht abgewöhnen können Versuch einfach, damit zu leben ;-)!
ciao, Fritz
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Habe ich - das sind die Standartleitungen, die ich hier habe... Muß dann wohl anderes Kabel kaufen...

Optik? Also ein wenig darf das Ding schon einem Hubschrauber ähneln - macht irgenwie mehr her. Ich fand die Idee mit dem Hughes500-Rumpf nicht so unattraktiv - und Leistungs- reserven hat der LMH in dieser Konfiguration auch. Habe zum Test mal 130 Gramm drangehängt und das geht problemlos.

O.K. - ich war nur bislang zu faul die komplette Welle rauszuholen - erst wollte ich fliegen ;-)

Mir deucht, ich habe ein Problem - woran erkenne ich leichtes Schüteln und wie unterscheide ich es von Starkem? Es ist auch nicht direkt ein Schütteln - eher Vibrationen, die zumindest das Gyro (oder den?) nicht aus der Ruhe bringen - ist das ein Zeichen, daß es nicht so schlimm ist?

Bis dann,
Christian
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Hallo Christian,

Heckrotor?
servus, Patrick
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Hallo Christian!
Christian Krekel schrieb: [ ... ]

Wiege deine Kabel doch einmal ab! Aber: das erwähnte Abfluggewicht deines LMH ist eh sensationell niedrig! Da dürften 2 Grad Blattwinkel auch genug sein! Die Spannung von 3s- LiPos scheint mir für den Speed 500 zu hoch! Das solltest du checken!
[ ... ]

OK, sehe ich ein :-) Aber du brauchst doch nur den Kopf abzunehmen. Dann mit einem Filzstift zart an die langsam laufende Welle. Sollte Krummheit abzeichnen.

Wenn du im Flug das Heckrohr noch als homogenen Körper siehst, isses nicht so schlimm :-)

Ja!
ciao, Fritz
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Wie geschrieben - habe nochmal nachgewogen - 1.139 Gramm. Daß die Spannung arg hoch ist war mir klar, aber da der 500 SP Race mit 8,4V angegeben ist, dachte ich, so schlimm kann es nicht sein - habe Motoren schon schlimmer geknechtet. Der Motor wird ganz krass heiß - statt den Blatthaltern will ich jetzt erst mal die Überstzung reduzieren.

Man lernt nie aus - ich wollte schon die Nummer mit dem Glastisch durchziehen ;-) Welle scheint o.k. zu sein.

Kann ich als homogenen Körper sehen, zittert nur ganz leicht. Habe auch eben noch mal den Blattlauf kontrolliert - eine halbe Umdrehung an der Gelenkpfanne hat schon deutlich mehr Ruhe gebracht.
Mal Testweise den Heckrotor entkoppelt - jetzt ist absolute Ruhe.
Muß mich wohl nochmal dem Hechrotor zuwenden - entweder die Welle, oder der Heck- rotorkopf haben die Unwucht.
Danke für die Tips,
Christian
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Christian Krekel schrieb:

Wenn die Heckwelle einen leichten Schlag hat, kriegst Du die Vibrationen mit am-Kopf-Geschraube nie heraus :-)
War bei mir so, nach dem Tausch der Heckwelle war plötzlich eine sagenhafte Ruhe :)
Bernd
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Mußtu nicht, einfach Kopf ab und laufen lassen. Aber natürlich auf's Heck aufpassen dabei!
- Oliver
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Hallo,

Hmm, Dein Akku ist leicht und sitzt weit hinten... Klar, bei der Haube geht das kaum anders. Ich verstehe nicht, wie Du damit die Mühle kopflastig kriegst? Egal. Du kannst beim LMH ohne Bedenken den schwerpunkt mehrere cm vor die Rotorwelle legen, das stört beim Schweben kaum und im Rundflug (vorwärts zumindest) ist es eher positiv, so habe ich das zumindest empfunden...

LMH kann man nur dynamisch wuchten. Die Klebebandmethode kennst Du?

Möglich. Kopf abziehen und laufen lassen, dann sieht man es normalerweise.

Die ist vor allem billig, wenn Du die Auswerferstife meinst?
- Oliver
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Hmmm. Mir ist ein Raetsel, wie Du das gemacht hast - ich bin meinen LMH mit 7x2400RC geflogen, also ziemlich schwerem Akku, und der Akku durfte nicht ganz hinten sein, weil der SP sonst zu weit *hinten* war.

Kreisel nach ganz hinten, unters Heckservo. Akkupack "3" um 90 Grad drehen und weiter nach hinten schieben - duerfte aber nicht wirklich viel bringen.
Andererseits fliegt ein LMH sowieso nicht gut, wenn der Schwerpunkt genau nach Anleitung "stimmt" - wenn man ihn an den baumeln laesst, muss er leicht nach vorne haengen, sonst macht er im Vorwaertsflug komische Sachen.
[..]

Da hilft nur "Blaetter dynamisch wuchten". Da beim LMH alles immer irgendwie schief und krumm ist (was aber nix macht, das gehoert so) hilft "statisch auf 0.002 Gramm" nicht wirklich was.

Patrick hat bestimmt schon die URL gepostet, wie man LMH-Wellen fachmaennisch repariert... :-)
gert
--
Wege entstehen, wenn wir sie gehen. | gert doering
Vielleicht sollte ich meinen Beobachterposten | snipped-for-privacy@greenie.muc.de
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Hallo,
Gert Doering wrote:

Na, hattich vegessn:
http://home.primusnetz.de/pkuban/wellerichten.jpg (64k)
servus, Patrick
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Hi,

Und ich dachte, jetzt kommt das Bild wo Nick die Feldreparatur zeigt. :)
- Oliver
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Hallo Oliver,

Das ist doch ganz normal auf meiner LMH-Seite drauf.
servus, Patrick
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Hattest Du nicht auch noch ein Bild vom Nick auf der Panzerwiese...?
Deine Methode ist ja mit Ausbau der Welle verbunden.
gert
--
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writes:

o.k. - ich hb's verstanden. Ich hatte mich der Illusion hingegeben, daß ein Hubschrauber ein technisch anspruchsvolles und empfindliches Gerät sei - ich gehe mal Hammer und Rohrzange holen...
Wenn es dann immer noch schüttelt, tackere ich einen Backstein an die Seite - mit mehr Masse sollte es besser gehen ;-)
Grüße,
Christian
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