Sicherung fliegt raus

Hallo NG,
damit wir im Kinderzimmer weniger Strom verbrauchen habe ich eine 10er
Steckdosenleiste ( A) mit einem Ein/Aus Schalter gekauft. Nun kann ich alle
Verbraucher am Computertisch der Kinder zentral ausschalten. Von dieser 10er
Steckdosenleiste (A) geht eine weiter 10er Steckdosenleiste (B) ab. Von der
10 Steckdoseleiste (B) gehen noch zwei 3er Steckdosen ( C+D)ab.
Ich habe an den Steckdosen B,C,D angeschlossen: 60 Watt Lampe, Router,
Drucker, 2 x PCs, 1x Monitor, TFT Switch, CD Player, kleine Stereo Anlage,
Vidoe Player, Spielekonsole, USB Adapter, Kamera Adapter.
Problem: Wenn ich den Schalter an Steckdosenleiste A wieder anschalte fliegt
die Sicherung raus. Nach 2-3 mal probieren springt sie nicht mehr raus.
Die Sicherung ( S-151 H 16 Ampere 380 Volt) schutzt die Leiter im
Kinderzimmer, Flur und Wohnzimmer. Ohne die 10er Steckdose (A) die ich
vorgeschaltet habe hatte ich nie Probleme. Auf der Steckdosenleiste (A)
steht 3,8 KW. Aber auch wenn ich alle Verbraucher an Steckdosenleiste (A)
addiere komme ich nicht an 3,8 KW ran.
Warum fliegt die Sicherung raus und welche Problemloesung gibt es?
Gruss Holger
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Holger Manz
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Hallo,
Holger Manz schrieb:
Einschaltstrom != Dauerstrom
Trägen Sicherungsautomat verwenden. (Hat glaube ich dann B statt H, aber das wissen andere besser als ich.)
Unabhängig davon wird der Schalter der Steckdose das dann nicht lange mitmachen, da auch dieser systematisch überlastet wird. Es hilft also nur Einschalten in Etappen oder eine Einschaltstrombegrenzung (die aber selbst wieder Strom braucht - jedenfalls im Eingeschalteten Zustand).
Marcel
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Marcel Müller
"Holger Manz" schrieb:
Das Problem haben andere auch und die Lösung ist so einfach wie unproffesionell: Nimm eine dieser aufgewickelten Verlängerungsleitungen (am besten eine mit eingebauter Thermosicherung - für alle Fälle) und schalte die zwischen der Steckerleiste A und der Wanddose. Leitung _NICHT_ abwickeln und aufpassen, dass der Dauerstrom möglichst unter 400 W bleibt, sondt wird das zu warm...
Die aufgewickelte Leitung wirkt wie eine Drossel, die den Einschaltstrom des ganzen Geraffels, das du da dran hängen hast begrenzt...
Sowas gibt es auch als professionelle Ausführung (Strombegrenzungsdrossel), kostet ca. 30-50 Euro, je nach Halsabschneider deines Vertrauens... und beinhaltet im Prinzip nichts anderes als eine Luftspule mit einigen hundert microHenry...
Berichte Mal!
Grüße die Wiese (bei dem das seit ca. 4 Monaten Top funktioniert...)
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Wiese
Wiese schrieb:
Oh weh, das ist mehr als unprofessionell, das ist grober Unfug.
Allerdings als Gleichtaktdrossel, damit kannst du bestenfalls HF dämpfen. Sagt dir das Wörtchen 'bifilar' was?
Jetzt wirds endgültig zum Blödsinn.
Trotz null Ahnung von E-Technik.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann
Das Gestöpsel entfernen und richtige Steckdsoen brauchen, ggf. Stecker durch Stecker/Schalter ersetzen(lassen).
Lutz
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Lutz Illigen
Hallo, Wiese,
Du (wertvoll) meintest am 05.04.07:
Unfug - sorry. Das ist (bei normaler Beschaltung) eine "bifilare Wicklung" mit sehr kleiner Induktivität.
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen
Moin,
Holger Manz schrub:
Ich glaube kaum, dass dein Problem im eigentlichen Sinne mit der Steckdosenleiste zu tun hat. Das Problem ist, dass du alle Geräte gleichzeitig einschaltest. Daran solltest du was ändern, z.B. indem du die Benutzer dazu überredest, nur die Geräte einzuschalten, die auch gebraucht werden. Das spart auch Strom...
Eventuell hilfreich sind dabei solche - weiß den richtigen Namen nicht - Master/Slave-Steckdosenleisten. In einer Steckdose sitzt ein 'Master'-Gerät. Wenn dieses aus ist, werden die anderen Dosen dieser Leiste ebenfalls abgeschaltet. Geht das eine Gerät an, werden die anderen Dosen auch eingeschaltet. Damit kann man zumindest bei Systemen, wo mehrere Geräte laufen müssen damit alles funktioniert, jedoch die meisten Geräte keinen Power-Schalter haben oder dieser sehr unzugänglich ist, das ganze System durch Einschalten eines Gerätes miteinschalten. Das könnte die Anwendbarkeit so sehr verbessern, dass man es hinnehmen kann, nicht mit einem Schalter _alles_ auf einmal anschalten zu müssen ohne gleich alternativ alles im Dauerbetrieb laufen zu lassen.
CU Rollo
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Roland Damm
Minimal, aber /kann/ gehen ... das Tragische daran ist, daß Du nicht garantieren kannst, daß nicht doch mal jemand einen 2-kW-Verbraucher dran hängt. Und 400 W sind auch schnell beisammen!
Wie andere schon schrieben, hat Deine Konstruktion de facto eine bifilare Wicklung, d.h. Hin- und Rückweg sind gemeinsam gewickelt, werden aber in umgekehrten Richtungen vom Strom durchflossen. Deshalb bilden sie einander entgegengesetzte Magnetfelder aus, die sich auf Null addieren, so daß sich insgesamt nur eine sehr kleine Induktivität ergibt (ideal wär's sogar überhaupt keine, aber kein Bauteil ist perfekt).
vG
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Volker Gringmuth
Roland Damm schrieb:
Wenn außer dem "Master" noch ein paar Geräte mit höherem Einschaltstrom dran hängen, nützt das gar nix.
Besser wäre eine (oder sogar zwei) Einschaltverzögerungen mit unterschiedlichen Zeiten.
D.h. wenn Du Leiste A einschaltest wird Leiste B erst nach einer Sekunde eingeschaltet und die Leisten C+D erst nach zwei Sekunden.
Muß ich bei mir am SNT vom PC machen, da ich auch diverse Verbraucher (Switch, Router, USB-Hub, Verstärker, Monitor usw.) gleichzeitig mit dem PC über einen Schalter einschalte und ab und zu die Sicherung auslößt. Schalte ich das Netzteil vorher aus, ist das nie der Fall.
Gruß Jürgen
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Juergen Klein
Hoher Einschaltspitzenstrom durch hohen inrush bei den Schaltnetzteilen im IT-Gedöns. Leitungsschutzschalter anderer Charakteristik verwenden...
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Ralph A. Schmid, dk5ras
Hi Wiese, ich hatte noch eine 3 Steckdosenleiste die ich aufgewickelt habe. Da das Kabel kurz ist habe ich nur 3 Wicklungen hinbekommen. Die habe ich mit Klebeband etwas fixiert damit sie nicht wieder aufgehen. Das Ganze habe ich dann zwischen die Steckdose der Wand und der Ersten 10er Steckdosenleiste ( A) geschaltet. Leider fliegt die Sicherung wieder raus. Wie viele Wicklungen hast Du denn bei Dir? Die angeschlossenen Geraete sind in der Regel ausgeschaltet bevor ich den Schalter der Ersten Steckdosenleiste ausschalte. Insofern ist mir nicht verstaendlich warum der Einschaltstrom so hoch ist. 400 Watt habe ich aber schnell erreicht. Alleine die beiden PCs haben schon jeweils 250 Watt. Holger
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Holger Manz
Holger Manz schrieb:
Lass den Murks einfach.
Ach je, die haben ein Schaltnetzteil, mit 5 Ohm NTC als Rush-Current-Limiter. Wenn du die gleichzeitig ans Netz nimmst ist es kein Wunder, dass der Leitungsschutzschalter auslöst, insbesondere da der H-Charakteristik hat.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann
Problem geloest! Zeitverzoegertes Einschalten war der Punkt. Die 2te 10 Steckdosenleiste ( B) hat auch einen Ein/Aus Schalter. Ich schalte nun erst A ein und dach B. Nun ist der Einschaltstrom haelftig geteilt und ich habe eine kostenguenstige Loesung. PS: Ich bin doch sehr ertaunt, wie viele Verbraucher so unter einem Kinderzimmerschreibtisch angeschlossen sind. Ich zaehlte 27 Stecker! Danke fuer die Tipps Holger
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Holger Manz
Hallo, Holger,
Du (holgi) meintest am 06.04.07:
Selbstverständlich! Der vermeintliche Tipp ist purer Unfug.
Willst Du eigentlich Energie sparen, koste es was es wolle? Das wäre lobenswert: das schafft viele Arbeitsplätze!
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen
Dat is das Problem, die uralten H(aushalts)automaten sind zu flink. Laß' den H-Automaten gegen einen aktuellen B-16 tauschen.
Butzo
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Klaus Butzmann
Hallo, Klaus,
Du (k.usenetspam.butzmann) meintest am 06.04.07:
Er sollte sich vorher erkundigen, was das kostet ... und dann rechnen, wann sich seine Bastelei rentiert.
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen
kann man die Automaten selber tauschen? Sind die nur gesteckt und muessen Kabel verbunden werden? Es fliegt naemlich auch die Sicherung raus wenn ich zusaetzlich den 1800 Watt Staubsauger anschmeisse und ein PC on ist.
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Holger Manz
Moin,
Juergen Klein schrub:
War auch nur gedacht für den Fall, dass ein einzelnes Einschalten der Geräte zu umständlich ist. So kann man die Einschaltprozedur vielleicht so vereinfachen, dass der innere Schweinehund nicht beschließt, immer alle Geräte laufen zu lassen. Eine Auftrennung in mehrere Schaltkreise ist trotzdem nötig.
Nur bei schaltbaren Steckdosenleisten muss dann der Schalter an der Leiste zugänglich sein, was wieder unpraktisch ist oder wie in vermutlich diesem Fall dazu führt, dass man nur einen Schalter zugänglich platzieren zu müssen glaubt. Klingt für mich sowieso nicht sonderlich sparsam, wenn nur weil einer die Playstation an haben will, auch gleich noch zwei PCs hochfahren. Deswegen Vorschlag: An den Master einer solchen Leiste mehrere starke Verbraucher via Merhfachsteckdose dranhängen. Z.B. beide Rechner. Wenn dann einer von beiden angeschaltet wird, egal welcher, werden die Slaves auch eingeschaltet, an denen dann die Geräte hängen, die von beiden Rechnern gebraucht werden: Router,... Funktioniert aber praktisch wohl nicht, weil heutzutage ein PC ja immer Strom verbraucht, nicht nur wenn er an ist....
CU Rollo
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Roland Damm
1:1 tauschen ist nicht. Leitungslänge, Verlegeart und Spannungsfall spielen bei der Auswahl eine Rolle.
Lutz
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Lutz Illigen
Bitte lies:
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Nein.
Kann ich von hier nicht sehen.
Du könntest mit minimaler Einstellung einschalten.
Lutz
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Lutz Illigen

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