Kräfte die ein Mensch aufbringt - DIN ?

Hallo,
kann mir jemand sagen, wo die Kräfte die ein Mensch aufbringt, definiert sind. B.z.w. die anzusätzenden Kräfte in eine DIN o.ä. nachzulesen sind?
Ich suche speziell die Kraft, die auf eine Einhebelpresse ausgeübt werden kann (Handkraft oder Armkraft???).
Gruß und Dank Maren
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Maren Fengler wrote:

Wie wärs mit Schätzen? Hast Du eine Waage daheim? :)
HC
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Ich habe immer und rechne noch mit 200 N; ob das genormt ist weiss ich nicht.
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Maren Fengler verfasste am 06.11.2004 16:45:

DIN 33411 Teile 1, 4, 5
Joachim
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Hallo,
Maren Fengler schrieb:

So ein Schwachsinn!
Zum Glück haben wir noch keine synthetischen/Klon-Standard-(Sklaven)-"Menschen".
Was will man als intelligenter Mensch denn definieren?
Sofern die "DIN"-Leute so saudumm sind und solches machen, dann dürfte es sich eher um eine Ermittlung von Durchschnittswerten handeln.
--

Mit freundlichen Gruessen Dipl.-Ing.(FH) Thomas Budich
feine Adressen: http://budich.org/internat/friends.shtml
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Und du bist Dipl.-Ing.?
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Thomas Budich wrote:

Und inwiefern verbietet das, die einem Menschen maximal zumutbare Handkraft in einer Norm festzulegen?
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn ein-
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(...)
Nach meinem Eindruck ist der straffe Beitrag auf die bekannte "Überregulierung" gerichtet. Darüber haben schon namhafte Autoren Witze gerissen.
Freundliche Grüße,
Alfred Flaßhaar
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Alfred Flaßhaar schrieb:

Ich finde nicht, daß irgendetwas überreguliert ist, wenn Normwerte für Kräfte an "human powered" Maschinen festgelegt werden. Das ist im Gegenteil doch eine wesentliche Handelserleichterung. Immerhin werden zahlreiche Geräte hand- (oder fuß-)bedient.
Welche Handhabe sollte beispielsweise ein Kunde gegen einen LKW-Hersteller oder -Händler haben, wenn eine zierliche Dame von 45kg Eigenmasse schlicht das Kupplungspedal nicht durchgetreten oder das Lenkrad gedreht kriegen würde, wenn es dafür keine Normen gäbe?
Das hat doch Weiterungen: bestimmte Bereiche der Körpergröße sind aus eben solchen Gründen für manche Tätigkeiten Einstellungsvoraussetzung - der Personalleiter muß sich doch darauf verlassen können, daß der MA die Tätigkeit auch insofern tatsächlich ausüben kann, wenn seine Maße im Toleranzbereich liegen.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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... und nun?
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Alfred Flaßhaar verfasste am 07.11.2004 15:00:

Aber die DIN 33411 ist keine "Überregulierung", sondern liefert dem Konstrukteur wertvolle Hinweise, welche Kraft er der Bedienperson zumuten kann. Das hat so wenig mit genormten Menschen zu tun wie die ergonomischen Richtlinien für die Berücksichtigung von Körpermaßen oder die Normen für Sicherheitsabstände.
Joachim
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(...)
...deshalb sprach ich ja auch von meinem "Eindruck". Hast ja Recht. Kennst Du das hübsche Buch von Stiglat "Schon genormt?"
Gruß, Alfred
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Alfred Flaßhaar verfasste am 07.11.2004 19:52:

Nein. Ist das witzig?
Joachim
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Ja, jedenfalls für Leute vom "Bau". Viel Spaß,
Alfred
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Alfred Flaßhaar wrote:

Für manche auch nicht.
Gähn Georg
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Hallo,
Joachim Schmid schrieb:

dann muß in den Verträgen und meist fehlenden oder extrem mangelhaften Dokumentationen der "Konsumgüter" auch deutlich erwähnt werden, das das Dingens nur für DIN-konforme Durchschnittsmenschen, ohne statistische "Ausschußmenschen" (zu groß, zu klein, ...) gilt/geeignet ist.
Möglicherweise hilft ein zukünftiger Personalausweis mit umfassenden biometrischen Daten bereits einen Fehlkauf zu verhindern ;-(
--

Mit freundlichen Gruessen Dipl.-Ing.(FH) Thomas Budich
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Thomas Budich verfasste am 07.11.2004 20:18:

Sagt der Begriff "Perzentil" etwas? Und weißt du, wie solche Normwerte zustande kommen? Da stemmen weder die Mitglieder des Normenausschusses Hanteln, noch läuft man mit dem Maßband in eine Werkhalle.
Joachim
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Hallo,
Volker Gringmuth schrieb:

Der gesunde Menschenverstand (ohne DIN).

Maren Fengler schrieb:

Es ging nicht um die von Dir benannte "maximal zumutbare Handkraft".
Aber auch dies ist Unfug, denn der Wert ist extrem unterschiedlich.
Früher haben Ingenieure etc. neben den Zahlen auch die Einheiten, Fehlerklassen und Angaben zur statistischen Probe gemacht.
Was DIN- und Euro-Norm für negative Auswirkungen zeigt kann man u.a. an den neueren Möbelmaßen erfahren. Z.B. geringe Tischhöhe die eher f. Kleinwüchsige geeignet sind usw..
Wie notiert, man kann sinnvoll nur Bereichswerte angeben. Man sollte schon die benannten Unterschiede erkennen.
Oder noch so ein Beispiel für Idioten-Normen: -> Blendung bei KFZ-Scheinwerfer.
Wegen alten Prüf-Normen und weltfremden "Designern" werden dermaßen blöde und unergonomische Scheinwerfer und Blinklichter gebaut das es einem schüttelt.
--

Mit freundlichen Gruessen Dipl.-Ing.(FH) Thomas Budich
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Thomas Budich verfasste am 07.11.2004 20:17:

Jetzt schaust du dir bitte erst mal die einschlägigen Normen an, bevor du hier herumzeterst.
Gerade was die physikalische und systematische Sauberkeit angeht, hat das Normungswesen in den letzten Jahren sind nach meinem Eindruck Fortschritte gemacht - und hier waren die Ergonomen bei den Vorreitern. Heute werden kaumm noch unsystematische Begriffe kreiert, die Verweise sind vollständiger, man arbeitet mit sauberen und abgestimmten Dimensionen, und viel unreflektiertes "Erfahrungswissen" und persönliche Meinungen von Ausschussmitgliedern sind durch Forschungsergebnisse und nachvollziehbare Rechnungen ersetzt worden. Manchmal hat man sich sogar endlich des Fachwissens der häufig gründlicher erarbeiteten TGLs bedient.
Dass es immer noch schreckliche Müll-Normen gibt, dass die sogenannte internationale Harmonisierung zu einem Wust an mehrsprachigem Beiwerk und einer Flut von Neuausgaben und Nummernänderungen mit teilweise nur marginalen inhaltlichen Änderungen geführt hat, steht auf einem anderen Blatt. Ebenso dass der Geldmangel bei Verbänden, KMUs und Hochschulen viele Normungsgremien noch tiefer in die Fänge einiger weniger interessierter Großfirmen getrieben hat.
Joachim
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Hallo,
Joachim Schmid schrieb:

...
nun das Normung sinnvoll ist/sein kann streite ich nicht ab.
Und das Beuth&Co "Geldrucken" beinahe zum Selbstzweck erklärt haben.
Aber wie die Politik zu deren Anwendung gelernt wird führt zu unsinnigen Anwendungen/Normen.
Denn nicht erst seit kurzem dienen Normen auch dazu mächtige Firmen zu stärken und Wettbewerber vom Markt zu verdrängen.
Und eigenes Denken, wider Normen, schadet gedade bei Ingenieuren nicht.
--

Mit freundlichen Gruessen Dipl.-Ing.(FH) Thomas Budich
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