eine Mini Stichsäge gehört zum klassischem Werkzeug eines Modellbauers. Conrad hat nun 2 im Katalog, zum einen die graue Böhler die ich vor 12 Jahren schonmal kaufte. Bei der fiel irgendwann das Exzentergelenk auseinander. Über die Proxxon STS weiss ich leider nichts, durch ihre Geschwindigkeitsregelung und Turbinenkühlung wirkt sie technisch besser. Zur Strafe kosten die Sägeblätter das mehrfache von der Böhler.
Brauche Tips zum Kaufentscheid:-)
Bye Eric
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G
Günther Grund
Hallo Eric,
"Eric Wick" schrieb ...
Nimm was mit 220 Völters.
Gruß Günther
N
Nick Müller
Sowas?
Und da die ASte 649-1. Könnte _knapp_ reichen. :-)
Gruß, Ni-SCNR-ck
G
Günther Grund
"Nick Müller" schrieb ...
Ja, genau das Richtige für filigrane Bastelarbeiten im Macrobereich.
Aber eigentlich hatte ich was anderes im Sinn. Super-Stichsäge SS 230/E von Proxxon. Mit Netzspannung 89 Euro lt. Katalog.
Gruß Günther
N
Nick Müller
Ja, geht sogar durch Balsa!
Schon klar. Ich würde auch eher zu einer Proxxon tendieren.
Gruß, Nick
E
Eric Wick
Das ist nun wirklich riesengross, ich muss hier 1:100 Parts zuschneiden und verarbeiten. Die Proxxon STS mit 100W kann immerhin die winzigen Sägeblätter fahren und ist leicht. Die Böhler protzt mit einem Sägetisch für überkopfbetrieb um eine Dekupiersäge nachzuahmen.
Damit könnte man Schiff und Tisch darunter gleich mit durchsägen, zu Hülf!
Bye Eric
N
Nick Müller
Wäre eine Dekupiersäge nicht gleich besser? Für nachträgliche Ausschnitte natürlich nicht (selten) geeignet, dafür gehen Schnitte in Platten aber um einiges besser. Die Blätter sind auch billiger und in verschiedensten Qualitäten erhältlich.
Gruß, Nick
E
Eric Wick
Naja gerade beim Aufbau mache ich sehr viele Ausschnitte für Fenster und ähnliches. Da ist schon eine handbetriebene Laubsäge sehr lästig, weil man dauernd das Sägeblatt aushaken muss.
Das mit den teuren Blättern fällt mir bei der Proxxon STS besonders ins Auge, ob die wohl eine Goldkante haben?;-)
Bye Eric
N
Nick Müller
Dekupiersägen sind doch immer Elektrisch? Dachte ich.
Ja, das ist bei vielen Fenstern lästig. Sehr lästig. Bei einer Stichsäge sieht man halt nicht so gut auf die Schnittkante. Und bei Deiner Arbeit soll es doch sehr genau werden.
Jetzt werde ich frech: Schau dir mal bei Hegner die Dekupiersägen an. Da gibt es ein kleineres Modell, bei dem man nur eine Keramik-Führung aufschiebt, statt das Blattende festzuklemmen. Sozusagen eine Stichsäge mit einem Laubsägeblatt. Nur ordentlich geführt. Ist aber halt Hegner und damit nicht gerade zum Geizistgeilpreis erhältlich. Dann haben die Hegner (nicht alle) auch eine Schnellspannvorrichtung.
Bei einer Hegner die Maschine, dafür passen alle Laubsägeblätter.
Gruß, Nick PS: Im übrigen nervt mich meine Proxxon-Dekupiersäge so, dass ich dem Kauf einer Hegner immer näher komme. Leider.
E
Eric Wick
Ja schon aber das spannen und einfädeln des Sägeblatt nervt. Mit der Stichsäge bohre ich ein 2mm Loch in ein Fenster und stecke die Stichsäge rein, los gehts. Bei sagen wir mal 40 Fenstern müsste man bei der Dekupiersäge 80x das Sägeblatt anpacken:-/
Daher überlege ich wie man overhead arbeiten kann, bei der Böhler damals war ein Tischchen dabei. Dann hat man eine Art Dekupiersäge und kann von oben auf das Sägeblatt schauen. Das wird mit der Proxxon auch irgendwie gehen, notfalls baue ich einen Halter für den Tisch und eine Zusatzplatte oben.
Platzbedarf ist auch so ein Thema, eine Dekupiersäge ist sperrig und am Ende neigt man dazu sie in eine dunkle Ecke zu stellen. Die Proxxon würde in einer Werkzeugbox liegen, ein Griff und Stecker ins Netzgerät.
Hmm also da noch mehr auf Qualität schauen, mancheiner hat sich eine Dekupiersäge selber gebaut. Letztens erzählt mir jemand das er einen Holzkasten, einen Haarschneider und eine Laubsäge verbaut hat:)
Bye Eric
E
Eric Wick
Es ist nun die Proxxon geworden, hier ein paar Facts.
Die Drehzahlregelung ist mehr ein Witz und regelt eher garnichts, die Säge läuft unter 6V nichtmal an. Die Schwingungen sind gegenüber der Böhler weitaus höher weil die Exzentermimik schwerer ist. Die Sägeleistungen sind dafür beeindruckend, die Sägeblätter zwar teuer aber auch stabiler als bei Böhler. Die Stromaufnahme ist kaum zu sättigen:)
Als Arbeitserleichterung anstelle einer Laubsäge ist die Säge ihr Geld wert.
Bye Eric
N
Nick Müller
Betreibst Du die am Proxxon-Netzteil oder an einer eigenen Gleichspannungsquelle?
Gruß, Nick
N
Nick Müller
Hähä! Damit gehts nämlich nicht. Zumindest ist das so bei meiner Proxxon Minimot-Bohrmaschine (oder wie das Teil sich nennt). Das Proxxon-Netzteil hat zwar einen Brückengleichrichter, aber _keinen_ Kondensator dahinter. Die Elektronik im Gerät braucht die Halbwellen um damit einen Phasenanschnitt hinzubekommen. Der Motor läuft mit der elektrischen Buckelpiste deutlich lauter, darum willst du dann doch beim Labornetzgerät bleiben und den Knopf an der Säge einfach einstauben lassen.
Gruß, Nick
E
Eric Wick
Achso, die verwenden anscheinend einen Thyristor und holen sich den Zündimpuls aus schmutzigem Strom. Demnach müsste ein Autolader geeigneter sein, naja und superbillig ist sowas auch noch:)
Die 2.5A die das schöne Netzgerät bringt scheinen der Säge meist nicht zu genügen. Die zieht wirklich sehr viel Strom durch, läuft unter 6V schon fast nicht mehr an.
Bye Eric
N
Nick Müller
Geeeenau. :-)
Gruß, Nick
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