Hybridkraftwerk: Windenergie + Wasserstofferzeugung

On 26 Okt., 12:53, "Ansgar Strickerschmidt"


Nach dem "fliegenden Klassenzimmer" also dann fliegende Doerfer und fliegende Staedte. Traumhaft.
K.L.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 26.10.2011 15:03, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

Keine Sorge, in Europa scheiterts eh am Behördenweg
GL
--
Postings mit Fup2 dag, dad, dt filtert mein thunderbird raus.

Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Och, wenn Altoetting abhebt und nach Sueden ueber die Alpen fliegt, wird darueber im Bayernkurier berichtet, und die Bayern finden das weltweit gut.
K.L.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On 2011-10-25 19:49, Karl-Ludwig Diehl wrote:

Die Methanumwandlung sollte erst die 2. Speicherebene sein für den Sommer/Winterausgleich.
Im Moment wird immer mehr die 1. Speicherebene aktuell, der Tag/Nachtausgleich für den sehr effiziente Lithiumakkus am besten sind.
Auf der Intersolar vorgestellte Anlagen werden mit bis zu 95% Wirkungsgrad angegeben.
Photovoltaik -> Ladegerät -> Lithium Eisen Phosphat Akku -> Wechselrichter
Weil ja im Idealfall der Bufferakku im selben Haus wie die Photovoltaikk untergebracht ist.
Ganz anders sieht es bei der Methantechnik aus
Wind oder Sonne -> Wechselrichter -> Hochspannungsnetz -> 94% Umwandlung in Methan -> 70% Speicherung von Methan -> 98% (in den Speicher pressen) Methan -> Strom im GuD -> 58% Hochspannungsnetz zum Verbraucher 94%
Ergibt dann 35% im gesamten Durchlauf.
Die 2 Speicherebene ist erst jenseits von 200 GW Photovoltaik in Deutschland intressant, wenn ein weiterer Ausbau der 1. Speicherebene nicht mehr sinvoll ist.
Die erste Speicherebene ist hingegen heute schon hochaktuell, wird aber negiert und vernachlässigt
--
Roland Mösl - PEGE - http://www.pege.org
Planetary Engineering Group Earth
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Interessante Rechnung. Gebraucht wird noch mehr An- schaulichkeit. Die Bevoelkerung in D usw. wird das sicher interessieren, was hierzu gedacht wird und was man foerdert oder vernachlaessigt.
K.L.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On 2011-10-25 21:33, Karl-Ludwig Diehl wrote:

Sowas ist in Deutschland nicht möglich zu diskutieren.
Hier geht es nur um Interessen Vertreten auch wenn man dafür betrügen muß.
Siehe diese Studie von März 2010, die schon bei der Veröffentlichung total veraltet war
http://wohnen.pege.org/2010-strom-2020 /
Das Interesse: zu verheimlichen, daß Solarstrom schon lange vor 2020 Speichertechnik benötigt bei gleich schnellen Ausbau.
Es wäre natürlich einfach die Simulation mit korregierten Daten nochmals zu rechnen, etwa 80 GW statt 40 GW Photovoltaik, aber das verweigert man.
--
Roland Mösl - PEGE - http://www.pege.org
Planetary Engineering Group Earth
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 27.10.2011 06:47, schrieb Roland Mösl:

Die besten Energiespeicher sind Brennstoffe. So lange noch welche zum Verstromen angezündet werden, während gleichzeitig die Sonne scheint, so lange brauchen wir keine Sekundärenergiespeicher, sondern flinke Stromerzeuger. Die sind nämlich wesentlich billiger, effektiver und umweltverträglicher als jeder Stromspeicher. Solche Anlagen werden zudem sehr klein sein, weshalb man sie bevorzugt dort errichten wird, wo heute Heizkessel stehen. Die werden dann verschrottet und brauchen deshalb auch nicht mehr mit Energie versorgt zu werden. Macht also den gleichen Effekt, als hätte man ein Nullenergiehaus. Allerdings sehr viel billiger und mit weniger Umweltbelastung. Außerdem tauglich für jeden Altbau.
--
Servus
Christoph Müller
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On 2011-10-27 08:44, Christoph Müller wrote:

Bei in Zukunft bald einmal 200 GW installierter Photovoltaik wären erst 180 TWh von derzeit 600 TWh Jahresstrombedarf abgedeckt.
Die Beobachtete maximalen Spitzenwerde der eingespeisten Leistung sind 75%. Also 135 TWh Spitze.
Der Lastgang zu Mittag im Sommer ist aber nur 60 TWh.
Wenn dann noch Gleichzeitig von sagen wir mal 100 TWh Wind 50% einspeist, dann ist klar ersichtlich was für ein enormer Speicherbedarf besteht.
BHKW im Haus sind Energievergeudung, besser Akkus und Wärmepumpe im Haus.
--
Roland Mösl - PEGE - http://www.pege.org
Planetary Engineering Group Earth
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 28.10.2011 18:49, schrieb Roland Mösl:

Alles auf eine einzige Karten setzen zu wollen, ist mit regenerativen Energien schon vom Ansatz her blödsinnig.

Wenn tatsächlich 200 GW installiert sind. In einem funktionierenden Markt wird man sich allerdings nicht an den 200 GW orientieren, sondern an der Wirtschaftlichkeit aus eigener Sicht.

Folglich ginge mit ASTROHS der Strompreis dann ganz massiv in den Keller und man würde mit PV nicht mehr so viel verdienen. Grund genug, sich nach Alternativen umzusehen. Das gilt dann sowohl für die Stromerzeuger sowie -verbraucher. Letztere werden dann energieintensive Dinge zur Mittagszeit bevorzugt mit Strom betreiben, wodurch sein Preis wieder steigt und PV dann vielleicht doch wieder interessant wird.

WENN man den Energie auch tatsächlich so macht. Ob man ihn so macht, hängt ganz entscheidend von der Wirtschaftlichkeit aus Sicht der jeweiligen Betreiber ab. Diese hängt derzeit von den gezahlten Subventionen ab und NICHT den realen Notwendigkeiten im Markt. Nur deshalb gibt nun viele Biogasanlagen, für die eigens Pflanzen angebaut werden müssen, um sie betreiben zu können. Dabei sind Biogasanlagen aus normaler finanzieller Sicht heraus eigentlich Düngemittelmittelfabriken mit Abfällen als Rohstoff. Wenn man noch etwas Gas und Strom damit gewinnen kann, freut sich der Bauer natürlich. Aber Gas und Strom sollten aus technischer Sicht nur NEBENprodukte der Abfallverwertung sein!

Kannst dann machen, wenn Sonne und Wind entsprechend ausgebaut sind. Soll Umweltbelastung abgebaut werden, dann dürfen erst mal unsere Feuerstellen nicht mehr so viel sinnlos verbrennen.
--
Servus
Christoph Müller
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On 2011-10-28 21:13, Christoph Müller wrote:

Ach und woher kommt den dann der ganze Brennstoff für die BHKW? Studier doch mal lieber die Flächenerträge von Biomasse, bevor Du unhaltbare Behauptungen aufstellst.

Und diese Wirtschaftlichkeit erreicht man mit Lithium Eisen Phosphat Akkus

Ja, dann installiert man Akkus.

Was sollen die dümmlichen Behauptungen "PV wird vielleicht doch wieder intressant"
Schon kapiert, wir sind jetzt gerade 7 Milliarden Menschen, da kann man ineffiziente Technik wie Biomasse vergessen, da geht nur hocheffiziente Technik wie PV.

Die Feuerstellen müssen durch Wärmepumpen ersetzt werden.
Zentrale GuD Kraftwerke + Wärmepumpen haben eine weit höhere Effizienz als die BHKW
--
Roland Mösl - PEGE - http://www.pege.org
Planetary Engineering Group Earth
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 28.10.2011 23:48, schrieb Roland Mösl:

Das sollte mit einem funktionierenden Markt real überprüft werden.

Wäre EINE EINZIGE Möglichkeit von vielen. Ich glaube kaum, dass man alles auf eine einzige Karte setzen wird.

Es geht ganz einfach darum: Lohnt sich das für mich oder nicht? Es gibt viele Bedingungen, unter denen sich sowas lohnt oder auch nicht.

Was spricht gegen Wind und Wasser und Biomasse als "Akku", dessen Leistung man jederzeit abrufen kann?

Vorausgesetzt, der Energiemix kommt auch so, wie du hier annimmst.

Deine Eingleisigkeit enttäuscht mich. Von Vielfalt scheinst du nicht viel zu halten.
--
Servus
Christoph Müller
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On 2011-10-29 09:30, Christoph Müller wrote:

Welche andere Alternative gibt es?

Wo sind die anderen Möglichkeiten?

Nächste Ölkrise, US$200 pro Barrel, die Gaspreise werden angepasst, also las mal diese Milchmädchenrechnungen der sogenannten "Wirtschaftswissenschaften" weg

Es gibt nicht soviel Biomasse. Ohne Speicherung kann man mit Wind und Sonne nur 20% erreichen. Da gibt es aber keine 80% Biomasse.
Begrab einmal diese Illusionen

Welcher andere ist vorstellbar

Och die Vielfalt der erträumten Möglichkeiten, damit die einzigen realen Alternativen im Gestrüp der erträumten Möglichkeiten nicht sichtbar sind.
Ich nenne es Relitätssinn, Du nennst es Eingleisigkeit.
--
Roland Mösl - PEGE - http://www.pege.org
Planetary Engineering Group Earth
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

/..../
Hallo allerseits,
ich fand mal Zeit, das Netz nach Infos zum Hybridkraft- werk zu durchsuchen:
https://www.enertrag.com/projektentwicklung/hybridkraftwerk.html
Darin heisst es aufmunternd:
"Ich fahre mal kurz zur Tankstelle 50 Liter Wind tanken... Eine Utopie? Nein, ein realistisches Produkt unseres welt- weit ersten Hybridkraftwerkes. Das verwandelt nmlich Windenergie in Wasserstoff, den man prima speichern kann. So werden Erneuerbare Energien 100% flexibel ein- setzbar und stehen dann zur Verfgung, wenn sie gebraucht werden. Probieren Sie es selbst aus: An der weltweit ersten CO2-neutralen Tankstelle der Welt, ab Ende 2011 am neu- en Flughafen Berlin-Brandenburg International."
Eine Abbildung erklaert den Sinn und Zweck der Anlage.
Eine Informationsschrift erfreut den Leser mit dem ver- nunftgeborenen Sinn einer solchen Anlage, denn es gibt durch sie "Energie nach Bedarf". Unter einer bedarfsge- rechten Energieerzeugung stellt man sich eine Kombina- tion dessen vor:
"Windkraft Wasserstofferzeugung Einspeisung in die Gasnetze Speicherung in vorhandenen Gasspeichern"
aus: http://www.eurosolar.de/de/images/stories/pdf/Enertrag_Hybridkraftwerk.pdf
Es gibt folglich eine Biogasanlage als Zusatz. Auf S.8 etwa dieser pdf-datei sind die Energiemengen, die im Mix erzeugt werden, zur Darstellung gebracht.
Formuliert ist, dass mit dem Aufbau des Hybridkraftwerkes die "Entwicklung einer neuen Technologie zum Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft" versucht wird.
Man will - eine Steuerungseinheit des Elektrolyseurs entwickeln. - die schnelle Regelbarkeit im Einspeisenetz erforschen. - den Dauerbetrieb bei Schwachwind untersuchen. - das Hybrid-BHKW (H2-Biogas) entwickeln. - den Fehler der Windprognose zwecks Netzstabilitaet kompensieren. - die Wirtschaftlichkeit optimieren.
Man scheint folglich noch sehr in den Anfaengen der Wasserstoffwirtschaft zu stecken. Dass bei Schwach- wind Probleme auftauchen, sagt andererseits, dass dieser Zustand weniger leicht zu beherrschen ist, als man denkt.
K.L.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On 2011-10-29 16:02, Karl-Ludwig Diehl wrote:

Bitte mal etwas Realitätssinn bei all den Werbegedönse.
Die Kette Überschußstrom -> Methan ist eine sehr sinnvolle Sache wenn mal in Deutschland 200 GW Photovoltaik und 100 GW Windkraftwerke rum stehen.
Nun sind es aber nur 20 GW PV und 20 GW Windkraft, daher ist im Moment dieses Verfahren für das nächste Quartalsergebnis von extrem kurzsichtig denkenden Gesocks unintresssant.
Deswegen müssen sich Werbefuzzis das tollste Werbegesönse ausdenken um die Forschung hier und jetzt zu ermöglichen.
Wasserstoff prima speichern? Seit 2005 schaue ich mir das auf diversen Fachmessen an, spreche mit Spezialisten über die Produktionskosten solcher Tanks.
--
Roland Mösl - PEGE - http://www.pege.org
Planetary Engineering Group Earth
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Dazu braucht es erst einmal gutes Hintergrundwissen. Derzeit sind wir 7 Milliarden Einwohner auf dem Plane- ten. Die wollen alle gut informiert sein und daran mitwir- ken, was gemacht werden soll. Viele sind noch damit beschaeftigt, Kuhfladen in der Sonne zu trocknen. andere sammeln die trockenen Aeste und Zweige in weitraeumigen baum- und straucharmen Gegenden zusammen. Da erscheinen, mit Realitaetssinn betrach- tet, solche Problemkreise wie Hybridkraftwerk ja oder nein, nachrangig. Aber gut, nehmen wir es wichtig.

Wenn man das Treiben aller Energiewirtschaftenden und Verbraucher als einen Organismus betrachtet, der sich am Leben erhalten will und dafuer sorgt, dass der Laden laeuft, so suchen natuerlich alle Akteure ihre ganz eigene Wege. Was sich gerade durchsetzen kann, wird in den jeweiligen Sektoren hergestellt oder aufgebaut und eingesetzt.
In einem nicht speziell definierten Raum gibt es jetzt nur das: "Nun sind es aber nur 20 GW PV und 20 GW Windkraft". Das wird anwachsen und groes- seren Umfang annehmen.
Danach sieht man weiter.
K.L.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 29.10.2011 14:37, schrieb Roland Mösl:

Alle möglichen Arten von Zwangswirtschaft, wie sie mit diversen Subventionen für alles Mögliche immer wieder eingefordert werden. Derzeit aktuell: Banken- und Staatenrettung.

Stromverbrauch in die Höhe schrauben. Z.B. mehr Aluminium produzieren, Strom zur Wärmeproduktion verwenden, Trocknungsanlagen betreiben, Wäsche waschen und Geschirr spülen, ... Braucht man dann alles abends nicht mehr erledigen, weil's schon tagsüber gemacht wurde. Dann stört's auch nicht, wenn abends nicht mehr so viel Strom verfügbar ist.

BHKWs in allen Größenordnungen sind nicht auf ERDöl oder ERDgas angewiesen. Stationäre Anlagen wird man in der zweiten Gerätegeneration vorwiegend den lokal verfügbaren Energieformen anpassen und damit betreiben.

Ähem. Die meiste Energie wird aus Sonne und Wind kommen. Aber NUR DANN, wenn das Gesamtsystem auch entsprechend flexibel reagieren kann. Die einzige Möglichkeit, das zu erreichen, ist für dich anscheinend die Verwendung von Lithium-Akkus. Wenn das die einzige Lösung wäre, hätte das die gesamte Natur vermutlich schon längst bemerkt und jedes Lebewesen hätte längst seinen Lithium-Akku. Dem ist aber nicht so. Es stellt sich auch die Frage, ob wir dafür überhaupt genug Lithium her bekommen. Alleine aus Gründen der knappen Ressourcen werden wir nicht umhin kommen, auch andere Energiespeicher zu verwenden. Biomasse ist durchaus einer. Muss ja nicht alles Stroh sein. Es wird auch noch was Anderes als Getreide angebaut. Pumpfähige Algen sind ebenfalls ein sehr aussichtsreicher Kandidat, die auch noch hervorragend für die architektonische Gestaltung von Gebäuden verwenden werden können. Man kann ihre Trockenmasse verbrennen, man kann Kosmetikartikel draus machen oder man kann mit ihnen Semmeln backen.

Natürlich geht das. Die Rede ist doch nicht von Energie, sondern von Leistung.

Nicht WELCHER - es gibt UNENDLICH VIELE Alternativen. Deshalb brauchen wir Strukturen, die dafür sorgen, dass sich überall die lokal besten auch finanziell realisieren lassen. Deshalb favorisiere ich auch automatisches bidirektionales Stromhandelssystem für alle.
--
Servus
Christoph Müller
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On 2011-10-30 12:38, Christoph Müller wrote:

Wir sprechen hier über reale Energie, nicht Finanzblasen

Das Potential dieser Maßnahmen den Lastgang zu ändern entspricht nicht dem, was einmal an Sonnenstrom und Windstrom produziert wird.
Es geht nicht ohne Speichertechnik

Habe ich nicht schon auf die begrenzte Verfügbarkeit von Energie aus Biomasse hingewiesen?

USGS: 33 Millionen Tonnen nachgewiesene Vorkommen
Das sind 100 kWh Lithium Eisen Phosphat Akku für jeden von 8 Milliarden Menschen

Ach, 80% des Energieverbrauchs mit Biomasse? Zurück in die Steinzeit ?!?

Das Stromhandelssystem ist intressant für den Ausbau von Solar- und Windstrom
--
Roland Mösl - PEGE - http://www.pege.org
Planetary Engineering Group Earth
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 31.10.2011 07:36, schrieb Roland Mösl:

Trotzdem muss sich die eingesetzte Technik für die Betreiber in irgend einer Form lohnen. Wenn ALLES mit Lithium-Akkus erledigt werden soll, dann wird das Lithium ganz einfach nicht ausreichen, was den Preis so weit in die Höhe treiben wird, dass sich nicht alle solche Akkus leisten können.

Schon ausprobiert? Oder orientierst du dich an den derzeit realen Lastgängen? Diese werden SCHON IMMER auf eine möglichst GLEICHMÄSSIGE Netzlast hin getrimmt. DESHALB ist er über den Tag fast bolzengrade. Ein natürlicher Lastgang wäre nachts irgendwas um 20...30% und zwischen 11:00 und 12:00 100%.

Muss aber nicht Lithium-Akku heißen. Brennstoffe speichern Energie auch ganz gut.

Habe ich nicht auch schon auf die begrenzten Lithium-Mengen hingewiesen? Außerdem habe ich darauf hingewiesen, dass die Energiemengen, die aus speicherbaren Energien gedeckt werden müssen, mit einem geeigneten Managementsystem gar nicht mal so groß sein müssen. Statt die Stromenergie aufwändig in Akkus oder sonstigen Speicherkraftwerken zu puffern, kann man auch stromintensive Produktion in diese "Überschusszeit" verlagern. Diesen Strom muss man dann schon mal nicht mehr speichern.

Wie lange dauert's, bis diese gefördert sind? Welche Auswirkung auf die Umwelt und Wirtschaft hat das? Wie steht's um die Verteilung? Sind kriegerische Auseinandersetzungen zu erwarten? Wenn ja - was will man dagegen tun?

Bis wann hat die jeder?

Willst du überhaupt verstehen? Sieht irgendwie nicht danach aus.

Nicht nur.
--
Servus
Christoph Müller
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On 2011-10-31 08:21, Christoph Müller wrote:

Wie schon erähnt, genug Lithium verfügbar, ganz im Gegensatz zur Biomasse.

Dir kann geholfen werden, einfach die aktuelle Produktion am EEX ansehen http://www.transparency.eex.com/en /

Und womit willst Du die Brennstoffe herstellen?

100 kWh Lithium Eisen Phosohat Akku für jeden von 8 Milliarden ist genug. Also las doch bitte diesen kindischen Diskussionsstil.

Und wie hoch sind die Kosten dafür?

Beim Mangel an Biomasse hatten wir dies ja reichlich.

Viel früher als die ersten 100 Millionen wegen der Nachfrage von Biomasse verhungert sind

Oh, ich bin ein Ungläubiger, ich Glaube nicht an die Menge an Biomasse, die Du von Erde 2 und Erde 3 importieren möchtest

Wofür sollte es denn sonst sein?
--
Roland Mösl - PEGE - http://www.pege.org
Planetary Engineering Group Earth
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 31.10.2011 22:47, schrieb Roland Mösl:

Wer kontrolliert das Lithium? Sind's nur wenige, sind gewalttätige Auseinandersetzungen darum schon vorprogrammiert. Mit Biomasse sind die Voraussetzungen nicht so gewaltbereit. Aber um Land gab es auch schon immer Kriege...
Dass es zu wenig Biomasse gibt, halte ich für äußerst unwahrscheinlich. Schließlich muss ja nur ein kleiner Energieanteil daraus gedeckt werden. Richtig gemanaged wird die mit Abstand meiste elektrische Energie aus Sonne, Wind und Wasser stammen.

Nein, das nützt überhaupt nichts, weil die Endabnehmerverträge damit keine Rolle spielen.

Hackschnitzel, Stroh, Abfälle, ...

Wie kriegst du diese Verteilung hin? Gerade die ärmsten Länder der Erde dürften damit ziemlich Probleme bekommen.

Hängt davon ab, was gemacht werden soll. Für mich wäre z.B. der Aufwand Null, wenn es darum geht, die Wäsche eher mittags als abends zu waschen.

Darum brauchen wir jetzt ein's extra oben drauf?

Ist wohl eher eine Frage des Managements. Elefantenkot wird vermutlich keiner essen wollen. Man kann aber Strom draus machen. Wie mit vielen anderen Abfällen auch. Wir werden sowieso nicht drum rum kommen, dass wir uns wieder mehr in die ganze regenerative Energiewirtschaft einklinken. Wir dürfen uns NICHT als Wesen NEBEN der Schöpfung verstehen. Wir sind TEIL der Schöpfung! Und als solches Teil vom Ganzen haben wir gefälligst auch zu leben.

Um die durchaus verschwenderische Sekundärenergiespeicherung auf ein Minimum zu reduzieren. Um thermodynamische Prozesse abzuschalten, sobald genug sauberere Energieformen verfügbar sind. Um die Abwärme im Falle thermodynamischer Prozesse dort entstehen zu lassen, wo diese Wärme auch sinnvoll genutzt wird. Um die Mobilität möglichst nur mit Sonne und Wind zu betreiben, diese aber auch dann sicher zu stellen, wenn davon grade nicht genug vorhanden ist. ...
--
Servus
Christoph Müller
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Polytechforum.com is a website by engineers for engineers. It is not affiliated with any of manufacturers or vendors discussed here. All logos and trade names are the property of their respective owners.