Am 27.10.2011 19:24, schrieb gUnther nanonüm:
Das ist die Frage. Weißt du, wieso auf dem Mars jetzt so wenig Wasser und die Atmosphäre so dünn ist? Letztere hat's ihm großteils fort geweht. Angenommen, es gab mal H2-Bildner, dann hat man auch eine mögliche Ursache für den H2-Verlust und die weitgehend oxidische Oberfläche.
Von der Sonne wird ja Wasserstoff nachgeliefert. Aber die Mengen halten sich Grenzen. Es sieht so aus, als hätten wir ein Fließgleichgewicht.
Mit Kühen weiß man nicht, wie man sie dazu bringt, ohne menschliches Zutun immer genug Milch zu liefern. Deshalb die Ställe, Weiden, Kraftfutter und was so dazu gehört.
Die Chancen, dass man Mikroorganismen hin kriegt, die sich selbst versorgen und trotzdem H2 in Massen produzieren, schätze ich dagegen als sehr hoch ein. Sie sind nun mal viel primitiver als Kühe.
Das ist noch der beste Vergleich. Die wurde aber auch noch nicht gentechnisch bearbeitet. Was nicht ist, kann ja noch kommen...
Je nach dem, welche Verteidigungsmechanismen man ihnen beibringt. Die Natur liefert durchaus hoch potente Gifte. Botox gehört mit zu den stärksten Giften, die die Natur hervor bringt.
Gezüchtet wird aber schon. Sind sozusagen auch schon Mutanten.0
So lang sich das alles im bescheidenen Maßstab abspielt, habe ich nichts dagegen. Da wird das Interesse dann nämlich nicht groß genug sein, um die Dinger mit allen Tricks auf "super" zu trimmen. Dann reicht "ausreichend".
Haustiere gibt es teilweise nur deshalb, weil man sie essen kann. Andernfalls hätte man sie vielleicht schon ausgerottet. Mit Mikroorganismen ist das mit dem Ausrotten etwas schwieriger. Grade mal mit Pocken hat man das geschafft. Höhere Lebewesen kann man viel einfacher eliminieren.
Schleichende Gifte bringen mehr Leute um als schnell wirksame. Grund: Mit schleichenden Giften müssen die Leute oft jahrhundertelang leben und krepieren, weil sie die Zusammenhänge nicht erkennen. Spritzt dir dagegen Salpetersäure auf die Haut, dann merkst du das sofort und wirst deshalb alles unternehmen, dass sowas so schnell nicht wieder passiert. Mit schleichenden Giften merkst du aber gar nicht, dass du überhaupt ein Problem hast. Du wirst halt krank, kennst aber die Ursache nicht. Beispiel: Wasserleitungen aus Blei. Die hatten schon die alten Römer. In der DDR gab es sie teilweise noch bis zur Wende.