Thompson Gleichlaufgelenk

Mar 26, 2007 3 Replies

Hallo,



leider kann ich den Windows-Film dort nicht sehen,


formatting link



aber mir scheint das den Bildern nach so zu sein, dass man hier "einfach" zwei Kreuzgelenke so ineinadergebaut hat, dass sich ihre Achsenkreuze in einem Punkt schneiden, so dass also das eine im Mittelpunkt des anderen ist?



Dadurch vermeidet man den Nachteil der L=E4ngen=E4nderung bei den klassischen Doppelkardankonstruktionen, der wegen der (normalerweise) einseitigen Festlagerung dann durch Verschiebung und daraus folgende ungleiche Beugewinkel der Teilgelenke die v=F6llig homogene =DCbertragung=



verhindert.



Beim Thompson Gleichlaufgelenk w=FCrde der K=E4fig "zwischen" den Gelenke= n undefiniert herumtaumeln, dies zu verhindern ist wohl der Sinn der nicht gut n=E4her zu erkennenden weiteren Gest=E4nge in diesem Gelenk?



Sehe ich das richtig?



Hat sich damit schon mal jemand befasst?



Kennt Ihr Bilder, auf denen die Funktion besser in die Vorstellung =FCber= geht?



Danke



Gru=DF



SR


Stefan Rodrian schrieb:

Das ist ein ziemlich banales Werbevideo, das nur die tollen Eigenschaften herausstellt aber weder auf die Funktionsweise noch auf irgendwelche technischen Daten eingeht.

Ungefähr so sind normale Gleichlaufverbindungen auch aufgebaut, allerdings sind da die Drehpunkte nicht exakt ineinander.

Bei normalen Gleichlaufverbindungen ist der Mittelteil so konstruiert, dass er sich immer um den halben Knickwinkel verdreht. Nur so können Vibrationen verhindert werden. Bei der Thompson-Variante muss das vermutlich genauso sein, wie es erreicht wird weiß ich aber nicht.

Tobi

Hallo,

Tobias Meyer wrote:

Da bin ich ja froh, dass ich nix da vers=E4umt habe.

Sondern es gibt das Mittelst=FCck und damit das Verschiebungsproblem.

Das was du meinst d=FCrften die sogenannten zentrierten Doppelgelenke sein, bei denen sich im Mittelteil noch eine Kugelgelenkverbindung befindet, die nur der "Zentrierung" dient (keine Drehmoment =FCbertr=E4gt= ). Dabei muss aber auch eine axiale Verschiebbarkeit vorgesehen sein.

Eine besonders interessante Ausgestaltung dieses Grundprinzipes hatte der Citroen DS als radseitige Gelenke.

Na ja, da muss ein Mechanismus drin sein, der den Beugewinkel h=E4lftig auf beide Gelenke teilt und den Zwischenk=E4fig h=E4lt, raffiniert muss d= as schon sein.

Gru=DF

SR

Stefan Rodrian schrieb:

Genau sowas ist auch drin, sogar ein recht komplexer. Schau dir mal die Zeitungsberichte an, die da irgendwo auf der website zu finden ist. In einem ist sogar eine Explosionszeichnung.

Tobi

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