Angeschlagene Rotor blätter noch benutz bar?

Hallo!
Der jüngste Crash meines Blade 400 ging zwar glimpflich ab, allerdings haben die Rotorblätter doch Schaden genommen - die Blattspitzen sind
leicht eingeschlagen und dementsprechend ausgefranst. Zudem ist die Kunststoffummantelung hin. Neue Blätter sind bereits bestellt, ich frage mich aber, ob die alten dennoch prinzipiell benutzbar wären:
http://mfesser.de/temp/B400-01.jpg
Das weitere Ausfransen des Kunststoffs ließe sich ja mit Klebeband vermeiden, aber was ist mit den Beschädigungen der Blattspitzen? Könnten diese spürbare Auswirkungen haben? Ich frage mich nur, ob ich die Blätter als Notfallreserve aufhebe oder doch gleich in die Tonne haue.
In diesem Zusammenhang noch eine andere Frage. Die Landung nach dem „Feindkontakt“ war entsprechend hart und das Landegestell ist gebrochen. Zudem hat es mir die Paddelanlenkung[1] zerlegt (ein Mittelzapfen samt Kugellager/Schraube ist auf und davon) sowie die Paddelstange verbogen - allerdings in einer mir unerklärlichen Weise:
http://mfesser.de/temp/B400-02.jpg
Die Paddelstange ist in Rotationsrichtung verbogen - wie kann denn sowas passieren? Bei einem direkten Einschlag hätte ich eher eine Biegung nach hinten erwartet, aber das hier? Kann das jemand erklären?
Aber die gesamte „Landung“ muß kurios gewesen sein, denn auch das Heckrohr hat 'nen Schlag weg und seine Abstützungen waren aus den Führungen gerutscht.
Micha
[1]<
http://www.rcm-modellbau.eu/images/product_images/popup_images/737_0.jpg
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Am 19.01.2011 16:41, schrieb Michael Fesser:

Nojo, das Paddel hatte eben keinen Kontakt mit dem Feind. Die Stange blieb abrupt stehen, warum auch immer, und da das Paddel auch ein wenig Gewicht hat, schwang es eben mal ein wenig weit nach vorne. Zu weit, um wieder an seine ursprüngliche Position zu gelangen.
Gegenüber der zierlichen Stange sieht das Paddel ziemlich groß und schwer aus.
Oder da hat sich was vor die Stange bewegt, genau da, wo der leichte Knick ist. Alles korrekt so. Keine geheimnisvollen Vorgänge, denk ich.
Gruß Günther
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.oO(Günther Grund)

Klingt zwar plausibel, …

… aber das ist nur Kunststoff und eigentlich recht leicht. Ich kann mir kaum vorstellen, daß hier die Trägheit einen derartigen Schaden verur- sachen kann. Aber gut, bin auch kein Physiker. Und die Teile werden ohnehin ersetzt, insofern war diese Frage eh nur interessehalber.
Trotzdem Danke für die Idee.
Micha
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Michael Fesser schrieb:
[...]

[....]
Das war ganz genau so, wie Günther das beschrieben hat.
cu/2,
Rüdiger
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.oO(Ruediger Zoll)

Ich glaube es ja, auch wenn's mir noch etwas schwer fällt. Andererseits habe ich mittlerweile ja selbst gesehen, was die Kräfte eines Heli- Rotors bewirken können. Solche Kerben möchte ich nicht im Kopf haben …
Micha
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Am 19.01.2011 17:57, schrieb Michael Fesser:

Das ist bei deinem Heli nicht anders als wenn ein Flächenmodell, ein PKW oder sonstwas auf Null verzögert (oder wie der Fachmann das ausdrückt). Alles, was den Kräften nicht gewachsen ist und freie Bahn hat, fliiiiecht nach vorne. Hab ich jedenfalls noch nicht anders rum erlebt.
Außer bei diesem Luftballon im bremsenden PKW. Ist aber auch was anders.

Die tun aber woanders auch recht weh und sehen da bestimmt nicht besser aus.;-)
Gruß Günther
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Das ist mir schon klar, und auch Masse*Beschleunigung ist mir durchaus ein Begriff. Stutzig machen mich hierbei nur zwei Dinge:
* Die Paddel sind relativ leicht. Daß die eine solche Kraft auf die Paddelstange ausüben können sollen, erstaunt mich etwas, aber ich will's auch nicht ausschließen.
* Vor allem aber: Die Biegung ist nur auf einer Seite - die gegenüber- liegende Seite ist noch immer exakt gerade. Bei oben beschriebenem Effekt würde ich vergleichbare Schäden auf beiden Seiten erwarten.
Dazu kommt der Einschlag auf's Heckrohr von in Flugrichtung gesehen rechter Seite. Keine „Lackschäden“, aber eine leichte Biegung nach links und aus den Halterungen rausgerutschte Abstützungen, die am Leitwerk befestigt sind. Selbiges war ca. 5mm nach hinten verschoben.
Vielleicht hat der Einschlag der Rotorblätter den Heli selbst noch nach links gedreht (von oben gesehen) und das Heck entsprechend einschlagen lassen. Aber dann müssten die Schäden an den Rotorblättern eigentlich heftiger sein … in Erinnerung hab ich diesen Sekundenbruchteil jeden- falls nicht mehr.
Wie auch immer. Wirklich schlüssig nachvollziehbar ist es für mich nicht, aber die Frage hier war ja auch nur interessehalber. Hauptsache, das Ding fliegt bald wieder.

Jo. Ich habe Bilder solcher Verletzungen gesehen (z.B. T-Rex 450 gegen Arm) - muß ich nicht haben.
Micha
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Am 19.01.2011 19:04, schrieb Michael Fesser:

Ich weiß nicht, wie lang du schon RC rummachst, aber eines kannste dir merken: Verlass dich nicht auf andere und deren Gefühl für Verantwortung und Geschick. Pass du für dich auf die auf. Ist besser so.
Ich glaub, hier wären schon einige mehrmals tot gewesen, wenn sie nicht selber den Flugkumpel vorsichtshalber mit einem halben Auge beobachtet hätten. Ging mir auch oft so. Und hinterher heißt's dann: "Was willste denn? Ist doch nichts passiert.":-(
Gruß Günther
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.oO(Günther Grund)

Wirklich fliegen seit knapp einem halben Jahr. Die Spielzeug-Helis (PicooZ etc.) zähle ich dabei nicht. Durch dieses Kleinzeug bin ich allerdings endgültig auf den Geschmack gekommen und wollte dann was „richtiges“, sprich: einen Heli mit Taumelscheibe. Zuerst war's der Blade mSR, dann der 400er (der mSR war eigentlich nur 'ne Übergangs- lösung, weil der 400er auch nach Wochen nicht kam …)

Glaub mir - das tue ich. Ich selbst habe gesunden Respekt (keine Angst) vor der Maschine und weiß, was sie schlimmstenfalls anrichten kann. Der Blade mSR ist ja noch relativ harmlos, aber alles darüber ist definitiv kein Spielzeug mehr. Die Kraft, die in so einem Teil steckt, ist höchst beeindruckend und durchaus erfurchtgebietend. Dessen muß man sich bewußt sein. Und das bin ich.

ACK
Ich war erst einmal wirklich draußen mit dem Blade 400 (paar Übungen auf 'nem großen Parkplatz), doch nach kurzer Zeit fanden sich zwei Zuschauer ein. Die standen zwar gut 15m entfernt, wirklich wohl war mir allerdings trotzdem nicht. Gerade als Anfänger bei leichtem Wind - die gesamte Kon- zentration ist auf den Heli gerichtet und dessen Verhalten (noch) nicht immer vorhersehbar. Da kann man Zuschauer nicht wirklich gebrauchen, einfach weil man sie nicht im Auge behalten kann. Ergo hab ich mich zurückgehalten und gewartet, bis die beiden weiterzogen.
Aber auch selbst als reiner Zuschauer lege ich erhöhte Aufmerksamkeit an den Tag und behalte die anderen Flieger nach Möglichkeit im Auge. Bei allem Spaß ist die Gefahr nicht zu unterschätzen. Wie gesagt - gesunder Respekt ist angebracht, aber keine Angst.
Micha
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Hallo Günther,

Ähm ...
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.. ja.
;-)
servus,     Patrick
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Hallo Michael,

Das kanner auch allein, guckst Du hier das erste Bild an: <http://qban.de/patrick/Modellbau/Hubi/LMH/lmh.html

Das hatte mich beim LMH nie ein Rotorblatt gekostet. Nur Heckrohre.

Ist klar.

Ein auf der Seite nicht eingestelltes Bild zeigt die "Kiemen" in der Tür des schön Deutz-grün lackierten R4, die von einem "gezielten Vorbeiflug" herrührten.
servus,     Patrick
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Hallo,
die Blätter würde ich entsorgen. Die kosten ja auch fast nichts mehr ;-)
Fliegen könnte man die im Notfall ev. noch, aber vorher müssten die gewuchtet werden.
Gruß Bernd
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.oO(Bernd Hofmann)

Nur 20,- € das Paar. ;-)
Aber keiner hat gesagt, Pilotenfehler wären billig.

Wohl wahr. Den Aufwand werde ich mir wohl schenken, denn im Vergleich zum gesamten Heli sind selbst die Blätter noch preiswert und somit nicht unbedingt etwas, woran man knausern sollte.
Micha
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Servus Michael,
Michael Fesser schrieb:

Ein Standardcrash (Blätter, HaRo-Welle, Paddelstange, Heckrohr) meines TD-NT kostet mich um die 250 Steine.
20 Euro würde ich mich mit keinem Wort überhaupt erwähnen.
;-),
Rüdiger
--
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.oO(Ruediger Zoll)

Naja, das ist wohl schon 'ne etwas andere Klasse. ;-)
Mit obigen Teilen komplett komme ich zumindest auf 40-50,- Tacken. Reicht auch. Und weh tut es immer, unabhängig von den Finanzen.
Micha
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Hallo Rydi,

Hey, is' ja immer noch wie zu Schlüters Zeiten ...
servus,     Patrick
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Hallo Rdiger,

Paddelstange? Htt ich jetzt bei Dir nicht erwartet.
Gru
Torsten
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Servus Torsten! ;-)
Torsten Vogt schrieb:

Du meinst von wegen schnell fliegen? Falls ja: Der Aufwand, einen Hubi _richtig_ schnell zu bekommen, ist mir viel zu groß, da tobe ich mich lieber an Starrflüglern aus.
cu/2,
Rüdiger
--
Eins fahr'n wir nie: SUV!

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Hallo!

Eher weil ich bei Dir einen aggressiven Flugstil (aka "american style") vermute, gepaart mit einem gewissen Anspruch an Przision.
Gru
Torsten
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Servus Torsten! ;-)
Torsten Vogt schrieb:

Lach, weit gefehlt! Zum Rumzappeln hab ich das Hubifliegen viel zu spät erlernt. Mein Heliflugstil ähnelt eher dem alten RC1- Programm, wie es einem alten Sack wie mir besser steht:
http://corsair.flugmodellbau.de/files/mod_bild/CHICC200.JPG

Das schon. Spart auch Geld.
Interessant ist die Erwartungshaltung der anderen Leute, wenn man einen Henseleit-Hubi hat. Man muss son Ding nur rumtragen, schon haben alle die Vorstellung, dass man ein Rumzappel-Crack sei. Tatsächlich habe ich mir den TD-NT damals nur geholt, weil er eine sehr standfeste Mechanik hat, die Vario-Dinger, die ich davor flog, fielen schon in der Luft auseinander: http://corsair.flugmodellbau.de/flugmodellbau/04_td_nt.html
cu/2,
Rüdiger
--
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