Hallo,
meine Kernfrage habe ich "herunter-"abstrahiert auf folgende Konfiguration:
Alternativ verbal beschrieben: Zwei (Schalt-)Netzteile versorgen einen Verbraucher R1 mit einer Gleichspannung (Größenordnung 12V) entkoppelt durch je eine Diode. Ggf. versorgt derselbe Zweig eines Netzteils noch weitere Verbraucher (R2, R3).
Meine Frage: können sich die Schaltnetzteile derart beeinflussen, daß sie zu "schwingen" beginnen, und das in einem schädlichen Ausmaß hinsichtlich der Ausgangsspannungen?
Gedanken und Randbedingungen dazu:
- Die beiden Netzteile werden beliebig ein- und ausgeschaltet. Für die Versorgung von R1 gilt sozusagen die ODER-Verknüpfung.
- Die Ausgangsspannung eines (Schalt-)Netzteils ist niemals dieselbe wie die eines anderen Exemplars. Man muß nur genügend Nachkommastellen betrachten.
- Die Ausgangsspannung verringert sich üblicherweise unter Last.
- Die (Schalt-)Netzteile können vom gleichen Typ sein (gleicher Reglertyp, nahezu gleiche Frequenz), aber auch völlig unterschiedliche Reglertypen.
- Der Verbraucher R1 ist im Idealfall ein ohmscher, wird aber eher ein nichtlinearer sein wie z.B. LEDs (nur mit Vorwiderstand), oder eine andere Last darstellen wie z.B. Lüfter (12VDC-Motoren).
- Wenn R2<<R1 und R3<<R1, dann ist meine Frage hinfällig.
- Als Dioden sehe ich z.B. eine "Dual-Low VF-Trench-Schottkydiode TSF-30U45C", bei Reichelt für 1,40EUR.
Gruß, Ralf